Religiosität stärkt Selbstwertgefühl

http://www.freiewelt.net/wer-gläubig-ist-wird-seltener-depressiv-10024792/   (14.2.):

Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Glaube und Trübsinn korrelieren. Die FAZ berichtet von einer neuen Studie: Wer gläubig ist, wird seltener depressiv:

So besitzen Gläubige – entgegen der landläufigen Vermutung, bestimmte Glaubensrichtungen würden massive Schuldgefühle schüren und damit das Selbstbild demolieren – ein eher ausgeprägtes Selbstwertgefühl. Nicht nur im Hinblick auf viele andere psychische Parameter, auch was die körperliche Gesundheit angeht, schneiden sie gut ab. Das wird auf die Sinnstiftung durch den Glauben, stabilisierende religiöse Rituale und den Wert sozialer Bindungen zurückgeführt. In jedem Fall, so lautet das Fazit vieler dieser Arbeiten, gelte es, den gesundheitsfördernden, salutogenen Effekten von Glaube und Religion mehr Forschungsinteresse zu widmen.

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9 Antworten zu Religiosität stärkt Selbstwertgefühl

  1. heureka47 schreibt:

    „…den gesundheitsfördernden, salutogenen Effekten von Glaube und Religion mehr Forschungsinteresse zu widmen.“:

    Das wissenschaftliche Weltbild „mauert“ noch immer gegen die Erkenntnis der FEINSTOFFLICHEN Energie, der universellen, allgegenwärtigen, (Bewußt-)Seins-Kraft, die auch im Menschen gegenwärtig ist – und solche Phänomene wie „Spontan-Remission / -Heilung“ ermöglicht.

    Warum „mauert“ die Wissenschaft hier?
    Weil sie sich noch immer an den „Deal“ mit der Kirche hält, sich nur mit der „Materie“ zu befassen und den „Geist“ der Kirche zu überlassen?

    Die Kirche jedoch hat auch nicht das zutreffende Verständnis vom „Geist“ und seiner Wirkung und wie man diese Wirkung willentlich steuern kann.

    Die „Entfremdung“ – so meine Erkenntnis nach über 20 Jahren am Thema – ist nahezu TOTAL.
    Wie man den GEIST aktiviert, weiß kaum noch irgendjemand.

    Die Ausbreitung der „pathologischen Unreife / Dummheit“ (Kollektive Neurose) ist fast vollkommen. Die Symptome wachsen ähnlich exponentiell wie die Krankheit im unbewußten Untergrund: „Dramatische“ Zunahmen bei psychischen Störungen ähnlich wie bei Krankheiten, die nicht zu den psychisch / seelisch verursachten gerechnet werden – wie z.B. Krebs. Aber erstaunlicherweise gibt es insbesondere bei Krebs-Erkrankungen immer wieder mal „Spontan-Remissionen / -Heilungen“. Bei – „schweren“ – psychischen Störungen scheint mir das viel seltener – wenn überhaupt – vorzukommen.
    Warum bloß??
    Tritt KREBS nur auf, wenn vorhergehende, „schwächere“, Symptome (Warnzeichen!) übersehen / ignoriert wurden? Oder mit Hilfe von Medikamenten unterdrückt – so daß es zur „Symptomverschiebung“ kam?
    Und / oder hat die Verschlimmerung mit einer Zunahme des ursächlichen Mangels (an Lebens-Energie / Liebe) zu tun?

    Einige Fälle von „Schizophrenie“, die ich persönlich kenne, bekamen nach langjähriger Einnahme von Neuroleptika KREBS. Die Schizophrenie wurde – selbstverständlich! – mit den Medikamenten nicht geheilt, sondern nur die Symptome unterdrückt. Folglich meldete sich die weise innere Führung mit WEITEREN, STÄRKEREN Symptomen, um auf die unerledigte Ursache aufmerksam zu machen.
    Siehe auch „Krankheit als Symbol“ von Rüdiger Dahlke.

    Unsere Wissenschaft ist pathologisch unreif und unweise (dumm). Und genau so ist es unsere Politik – die sich auf die Expertise(n) der Wissenschaft stützt. Die „Böcke“ haben sich selbst zu Gärtnern gemacht. Und wie es scheint: Alle finden das zwar „normal“ – aber jammern doch, daß die Gärten leergefressen und verwüstet werden.
    Das ist paradox – um nicht zu sagen: „schizophren“.
    Aber die „Krankheit der Gesellschaft“ kann auch als eine Form der „Schizophrenie“ gesehen / beschrieben werden.

    Die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft ist durch die „Kollektive Neurose“ entfremdet,

    – die richtigen Fragen zu stellen;
    – offen / aufgeschlossen zu kommunizieren;
    – unbequeme Wahrheiten zuzulassen;
    – wahrhaft (ganzheitlich) zu lernen
    und
    – das jeweils erkannte – wahre, tiefere – Problem grundlegend zu lösen.

    Das gegenwärtig dominierende Denken / Verhalten ist das typische Denken und Verhalten, wie es im Beckett-Stück „Warten auf Godot“ – wie ich finde: genial – dargestellt wird.
    Wofür steht „Godot“?
    Für „Gott“ (God)?
    Für den TOD? (Die drei letzten Buchstaben, rückwärts gelesen).

    Und steckt die Lösung des Problems auch in diesem Namen?
    „Go, do!“

  2. stimmt nicht schreibt:

    Fundamentalismus auf Zelluloid
    „In 14 Kreuzweg-Stationen erzählt Brüggemann vom frommen Mädchen Maria, toll gespielt von Lea van Acken – und ihrer fürchterlich frömmlenden, katholisch-fundamentalistischen Familie. Wobei es vor allem die Mutter ist, die es mit dem Glauben deutlich päpstlicher hält als der Papst. Weil der jüngste, vierjährige Sohn der Familie nicht spricht, gibt sich Maria ganz dem Herrn hin, opfert sich, hungert sich zu Tode, beseelt vom Gedanken, dass mit ihrem Tod der Bub sprechen wird.“ (inforadio)
    ausführlicher –>ZEIT
    http://www.zeit.de/kultur/film/2014-02/berlinale-film-kreuzweg-brueggemann

    werde wohl mal ins Kino gehen….die Erfahrungen/Erinnerungen des Grenzbereiches des christlichen geistlichen Missbrauchs, der viele Gesichter hat, tut man sich gelegentlich zur Überwindung an.

  3. seelischer Missbrauch schreibt:

    (abgesehen von dem Rosinenpicker-”Misslingen” als durchgängig positiver Film bewertet zu werden)

    ohne dass ich den Film bisher gesehen hätte…so war es wohl durchaus auch im allianzlerischen Bündnis-Wiedergeborenen-EVANGELIKALISMUS…wenn ich ihn nicht so gut es ging fern gehalten hätte

    z.B. “sich nicht im Spiegel ansehen dürfen”….

    (siehe auch die schönen Leserbriefe…) Zeit-online…

    ” Kreuzweg zeigt seelischen Missbrauch

    Berlinale-Film “Kreuzweg” Halbzeile gelöscht

    Ultrareligiöse Erziehung kann tödlich sein. In seinem Drama “Kreuzweg” zeigt Dietrich Brüggemann, wie eine 14-Jährige seelisch missbraucht wird. von Wenke Husmann

    Zum Teufel aber auch! Man möchte diese unbeteiligte Kamera beiseitestoßen, hinlaufen zu Maria und das Mädchen endlich in den Arm nehmen, ihr beistehen – gegen ihre Mutter, die vor lauter Predigen vergisst, ihre Tochter zu herzen. Gegen den Vater, der zwar immer anwesend, aber nie für sie da ist. Gegen den Pfarrer, der ihr einflüstert, Gott freue sich über ihre Opfer. In dieser Logik hat Maria Gott am Ende die größte Freude bereitet: Sie ist für ihn gestorben.

    Dietrich Brüggemann schildert in seinem Berlinale-Beitrag Kreuzweg die letzten Lebenstage von Maria, einer zarten 14-Jährigen, die optisch durchaus dem Klischee einer Heiligen entsprechen mag. Glatt und wohlgescheitelt hängt der jungen Schauspielerin Lea von Acken das lange Haar um ihr votivkerzenweißes Gesicht mit den dunklen Augen und den schmalen Lippen. In Kreuzweg haben sie so gut wie nichts zu lächeln.

    Das Mädchen lebt mit den Eltern, drei jüngeren Geschwistern und einem französischen Au-pair einen strengen Alltag, der von den Regeln der Pius-Bruderschaft beherrscht wird, im Film “Paulus-Bruderschaft” genannt.

    Maria steht kurz vor ihrer Firmung, was sie durchaus mit Vorfreude erfüllt. Sie glaubt fest an Gott und möchte alles richtig machen. Auf Erden bedeutet das jedoch: versuchen, es dem Pfarrer und der Mutter recht zu machen. Keinen Keks während des Firmunterrichts, regelmäßig beichten, den kleinen Bruder nicht unnötig oft auf den Arm nehmen, nicht lügen und ganz bestimmt nicht die Einladung des netten Schulkameraden zu dessen Kirchenchor annehmen, wo satanisches Liedgut gesungen wird: Gospels und Soul.

    In ihrem Bemühen stößt Maria rasch an Grenzen. Körperlich ist sie schon schwach und wird immer schwächer, in der Schule wird sie gemobbt, weil sie sich weigert, zu Popmusik Sport zu treiben, vor allem aber leidet sie psychisch.

    “Wer Kindern in diesem Alter erzählt, ein höheres Wesen könne in jeden Winkel seines Herzens hineinsehen und dort Sünden ausfindig machen, missbraucht sie seelisch”, sagt Anna Brüggemann, die nach 3 Zimmer, Küche, Bad wieder das Drehbuch gemeinsam mit ihrem Bruder geschrieben hat.

    Kinder als Gotteskrieger

    Der Pfarrer würde das freilich anders sehen: Er mag die Kinder, die in den Firmunterricht und in seinen Beichtstuhl kommen. “Wappne dich gegen die Verlockungen da draußen”, sagt er und rät, bei Werbeplakaten den Blick zu senken. Selbst das eigene Spiegelbild sei gefährdend. Damit das auch jeder beherzigt, durchforscht er später durchs Beichtgitter eindringlich die Seele der Firmlinge nach lässlichen Sünden und Todsünden.

    Florian Stetter spielt diesen Pfarrer wunderbar einfühlsam – und umso perfider. Er ist kein Mann kalter Worte. Er ist freundlich, zugewandt, schafft es, dass ihm die Jugendlichen im Unterricht zuhören, ermuntert sie und begeistert vor allem Maria mit Geschichten von heiligen Kindern als Gotteskrieger.

    Kindersoldaten im Kampf für Gott? Das mag zunächst an den medial so thematisierten, militanten Islam erinnern. Doch die Brüggemanns beschäftigen sich lieber mit Stoffen, die sie aus eigener Anschauung kennen. Als Jugendliche hatten sie in den 1990er Jahren über ihre Familie Umgang mit der Pius-Bruderschaft. Die Begegnungen haben sie bis heute beschäftigt.

    Seite 2/2:
    Missbrauch eines starren ideologischen Systems

    Katholische Amtsträger stehen seit Jahren heftig in der Kritik – vor allem wegen ihres Umgangs mit sexuellem Missbrauch. Doch dieses Thema interessiert die Brüggemanns nicht – es schmeckt ihnen zu bitter nach Sensationslust. Den Missbrauch, den sie anprangern, ist der eines starren ideologischen Systems.

    “Dachte man Ende des 20. Jahrhunderts noch, die Religion habe ausgedient, beobachten wir auch in unseren eigenen Kreisen die Wiederkehr einer Art religiöser Sehnsucht”, sagt Dietrich Brüggemann. Es ist das wachsende Bedürfnis nach unverrückbaren Werten und einfachen Wahrheiten. “Das eigene Leben ist so zersplittert”, erklärt es sich der Filmemacher, “man schwimmt in einem Meer von sinnlosem Aktionismus”. Viele Menschen verlangten nach klaren Botschaften. “Bete! Kommuniziere! Opfere dich auf! Sei Apostel!”, heißt es bei der Pius-Bruderschaft. Es ist der Wahlspruch ihres Kindermagazins Die Kreuzfahrer.

    Die radikalen Katholiken der Pius-Bruderschaft stehen nicht im Abseits, sondern im Zentrum der Katholischen Kirche. 2009 nahm Joseph Ratzinger als Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation von vier ihrer Bischöfe zurück, von denen einer den Holocaust geleugnet hatte. Die Entscheidung wurde in Kirchenkreisen als Schritt hin zur Pius-Bruderschaft gewertet.

    Die hat zwar viel weniger Anhänger als die römisch-katholische Kirche insgesamt – die Angaben schwanken zwischen 150.000 und 500.000 – aber die laufen derzeit nicht weg. Im Gegenteil. Päpstlicher als der Papst, das findet Zuspruch.

    Der Film folgt dem Dogmatismus formal mit seiner ultra-rigiden Kameraführung. Er besteht aus nur 14 Einstellungen, die bis zu 15 Minuten lang sind – die 14 Stationen des Kreuzwegs, vom Todesurteil bis zur Grablegung. Die lebenden Tableaus beklemmen und befreien den Zuschauer gleichermaßen. Wie auf einer Theaterbühne kann man die Augen wandern lassen, wohin man will: in die Breite, in die Tiefe. Dennoch fühlt man sich binnen Kurzem nicht nur von der bedrückenden Geschichte, sondern auch von dieser so unbeteiligt wirkenden Kamera provoziert. “Verdammt”, möchte man fluchen, “beweg dich!”

    Doch als die Kamera endlich ihren einzigen Schwenk ausführt, ist alles vorbei: Maria hat den einzigen autonomen Akt vollzogen, der ihr geblieben ist. Wir sehen in ihr Grab – und durch die endlich befreite Kamera in den Himmel. ”

    Dass Glaube gesund machen soll, ist nach meinen Erfahrungen ein Märchen!

    Aber WEN zieht man zur Ver-ANTWORT-ung??? Die FUNKTIONÄRE DRÜCKEN SICH!!! SCHÄBIG!

    Alle Formen von Fundamantalismus sind grauenvoll! Alle Formen von Fundamentalismus sind B E S C H N E I D U N G E N von Frauen! (in ertster Linie!) ..was kann dagegen eien „Zivilisations-Neurose“ pieken?

    • heureka47 schreibt:

      „Dass Glaube gesund machen soll, ist nach meinen Erfahrungen ein Märchen!“:

      Den wichtigen Unterschied macht, mit welcher der beiden möglichen Bewußtseins-Ebenen / -Pole / -Qualitäten man GLAUBT:
      1. mit dem kindheitstypischen Bewußtsein, dem „Niederen Selbst“ / „Ego“, dem GROBstofflichen Bewußtsein, welches aus materiegebundener Energie besteht und folglich materie-orientiert ist
      oder
      2. mit dem Erwachsenen-Bewußtsein, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem FEINstofflichen Bewußtsein, welches aus freier, universeller, nicht-materiegebundener Energie besteht und folglich nicht materie-orientiert ist, also der Seele, dem „Christus-Bewußtsein“, dem göttlichen Bewußtsein im Menschen – zu dem er im Übergangsritual, dem Wechsel zwischen Kind- und Erwachsensein, der Initiation (Einweihung) aufsteigen (Ascension) soll. Wovon die zivilisierte Gesellschaft entfremdet ist.

      Ich hörte gestern in einem dokumentarischen Film, daß der Kaiser von Byzanz, als er nach Venedig gereist war um dort um Hilfe gegen die Türken zu verhandeln, seine Verhandlungspartner für „unreif“ gehalten haben soll.
      Auch dies ist wieder eine Bestätigung für die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, die den Römern auch von anderen diagnostiziert wurde – und diese Krankheit haben die Römer überall dorthin getragen, wo sie sich anderer Völker und Kulturen bemächtigt haben. Auch die Völker Germaniens.

      Schon die Römer haben die christliche Lehre nicht richtig verstanden; sie haben die Schriften falsch / schwach übersetzt und zudem manipuliert, verstümmelt und auf die völlig falsche Weise vermittelt. Mit Gewalt und Angstmache. Statt mit der bedingungslosen Liebe des wahren Gottes.
      ZWEI Faktoren sind tätig gewesen, als die Völker Germaniens mit der Kollektiven Neurose infiziert wurden (durch Deprivation / Traumatisierung / Vertrauensverlust usw.): Einerseits die „technisch-organisatorische“ Zivilisation und andererseits die seelenvergiftende „Religion“.

      Und von Europa aus wurde diese Krankheit nach Übersee, in die „Kolonien“, getragen und hat inzwischen den größten Teil der Weltbevölkerung erfaßt. Die Kollektive Neurose, DIE Krankheit, ist die Grundlage der „Normalität“ der zivilisierten Gesellschaft weltweit – von wenigen Ausnahmen abgesehen.

      Die Betroffenen / Befallenen selbst merken kaum etwas davon, denn die „Verschiebung“ der Kriterien im Bewußtsein geht LANGSAM vor sich, meist unmerklich. Die Menschen, die in diese kranke Normalität hineingeboren werden, wachsen darin auf und werden „automatisch“ daran angepaßt. Für die zunächst noch weitgehend gesunden Kinder verständlicherweise ein mehr oder weniger schmerzhafter Leidensprozeß. Sie werden quasi in die „Hölle“ hineinsozialisiert. Und um dort wieder herauszukommen, müssen alle verdrängten seelischen Verletzungen / Schmerzen, Traumata und unterdrückten Gefühle, Bedürfnisse und „Lebensimpulse“ bewußt (gemacht) und zugelassen = losgelassen werden. DANN ist der Mensch wieder offen für Impulse von seinem göttlichen Kern und kann beginnen, sich endlich zu dem zu entwickeln, was er eigentlich, in Wahrheit, ist.

      Liebe heilt.
      Es gehört ein Minimum an Liebe / Vertrauen / Zuversicht / Hoffnung dazu, bereit zu werden, sich der Wahrheit zu stellen. JEDES Bemühen wird vom inneren Gott, von der KRAFT, unterstützt – genau in dem Maße, wie der jeweilige Mensch zum TUN / SEIN bereit ist.

      „Liebe fängt immer mit GEBEN an“.

      Gott hat jedem Menschen sein LEBEN gegeben – und die ABSOLUTE FREIHEIT, den FREIEN WILLEN. Jeder Mensch darf / soll selbst entscheiden, als was er leben will: OHNE Gott, die KRAFT (die Liebe, die Heilkraft, den Frieden, die Weisheit, usw.) oder MIT Gott, IN der Kraft und ALS die Kraft. Um als diese Kraft wirken zu können, muß ich sie SEIN. Und das kann ich nur im höheren Bewußt-Sein- dort, wo die KRAFT zuhause ist. Das soll jedem Erwachsenen auch SEIN zuhause, seine Heimat, sein. Dort – und NUR dort – kann er sich wirksam mit der KRAFT identifizieren und so als sie wirken.

      Die Erkenntnis der Wahrheit wird nur verhindert durch die ANGST, den „Anti-Christen“.
      Die Angst erzeugt die – typisch neurotische – „Abwehr“ und das ebenso typische „Vermeidungs-Verhalten“, das „Ausblenden“ von „bedrohlichen“ Informationen, das „Verdrängen“ von Informationen, die die Angst triggern weil die – dem „Ego“ unbequeme – Wahrheit ans Licht kommen könnte.

      Ohne – konstruktives – Überwinden der Angst (also nicht nur Verdrängen!) kann die Entwicklung zum GANZEN, HEILEN, WAHREN Menschen nicht vonstatten gehen.
      Und die – einzige – Kraft, die die Angst besiegen kann, ist die Liebe – die reine, bedingungslose, Liebe, die wir in der höheren Bewußtseins-Ebene, in Wahrheit, SIND.

      Herzlichen Gruß!

      • seelischer Missbrauch schreibt:

        ich faß es nicht, dass man ab einem bestimmten „Level“ überhaupt nicht auf die Protagonisten einzugehen scheint..auf die Dogmatik dahinter, hinter einer „Geschichte“, die triezt und Seelen zerstört

        kein Herz für das WESEN …sondern Weiternagen

      • heureka47 schreibt:

        Versteh ich nicht. Sorry.

  4. seelischer Missbrauch schreibt:

    ##Doch die Brüggemanns beschäftigen sich lieber mit Stoffen, die sie aus eigener Anschauung kennen. Als Jugendliche hatten sie in den 1990er Jahren über ihre Familie Umgang mit der Pius-Bruderschaft. Die Begegnungen haben sie bis heute beschäftigt.

    Katholische Amtsträger stehen seit Jahren heftig in der Kritik – vor allem wegen ihres Umgangs mit sexuellem Missbrauch. Doch dieses Thema interessiert die Brüggemanns nicht – es schmeckt ihnen zu bitter nach Sensationslust. Den Missbrauch, den sie anprangern, ist der eines starren ideologischen Systems.##

    Dem kann ich nur beipflichten! Fundamenatalismus in all seinen Auftritten ist grauenvoll… …”Die Begegnungen (und MEHR!) haben mich bis heute beschäftigt”…
    Einerlei in welchem System, in welcher Denomination…Und wenn heute viele “ungläubig” auf die “flippigen” “emanzipierten” Golfer-Young-Professionals-Casting-Lokations der Bündnis-Evangelisch-Freikirchlichen schauen….:-( die alten Wurzeln eines engen starren geschlossenen ausbetonierten Darbystenkanals sind nicht einfach wegzuwischen.

    Ich begrüße es, dass dieser Aspekt der Religion (des Christentums) einmal wieder stärker in den öffentlichen Focus gelangt!

  5. Abwehr und Kampf schreibt:

    Heute bekenne ich mich dazu, dass ich mich nicht zu diesem Segment bekenne und zu keinem (BIbel) Fundamentalismus. Es hat keine Initialzündung gegeben und auch keine Willensbildung. Der Schuß ist nach hinten losgegangen. Und Depression empfände ich nicht als „Makel“….im „Wahn-Sinn der Normalität“.

  6. Kreuzweg schreibt:

    bin mal gespannt, ob die Thematisierung ein neues Interesse entfacht….
    hier noch ein Beitrag in der Mediathek
    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ndr/berlinale100.html

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