BW: Widerstand gegen heterophoben Umerziehungsplan!

Jürgen Dudek: http://ef-magazin.de/2014/02/26/5009-bildung-legitime-notwehr:

Absolut verstandene „Schulpflicht“ öffnet dem Missbrauch Tür und Tor

Seit Wochen erregt ein sogenannter Bildungsplan, der Baden-Württembergs Schulen ideologisch neu ausrichten soll, die Gemüter. Weithin unerwähnt bleibt jedoch: Die geplante Hypersexualisierung im Ländle ist geschützt durch eine Rechtspraxis, nach der sich strafbar macht, wer der „Schulpflicht“ nicht nachkommt.

Im Grunde genommen setzt Landesfürst Winfried Kretschmann bloß um, was von Anfang an beschlossen war – ein Blick in das Wahlprogramm seiner Partei genügt. Immerhin wurde Grün-Rot in Baden-Württemberg „demokratisch gewählt”, ihr Koalitionsvertrag gilt als vom Souverän abgesegnet. Warum sollte der Mann aus seinem Herzen eine Mördergrube machen – und jungen Kinderseelen vorenthalten, was seiner Klientel auf den Nägeln brennt? So wird denn die Heilsbotschaft für die Schule von morgen lauten: Mit allem und jedem sollst du ‚können’ – auch wenn es dir noch so sehr gegen den Strich geht!

Einen „Bildungsabsolutismus” der Regierenden geißelte unlängst die Kolumnistin Bettina Röhl in der „Wirtschaftswoche“ mit erfrischend eindeutigen Worten: „Schule ist nicht legitimiert, in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch verklausuliert formulierte Bildungsimperative einzugreifen und dort steuernd tätig zu werden.“ Mehr noch: „Die unguten heimlichen und unheimlichen Fantasien, die den Bildungsabsolutismus beherrschen, sind auf die wahnhafte Erfindung einer neuen Welt gerichtet, und die Lasten dieser Politik werden dabei auf die Schwächsten der Gesellschaft, nämlich auf die Kinder, abgewälzt.“

Experimentierfeld verantwortungsloser Sozialtechniker

Indes: So ungewöhnlich ist es nicht, dass Politik Schulinhalte, die das elterliche Erziehungsrecht unterlaufen, diktatorisch vorgibt. Auch nicht, dass ihr der Unmut der Betroffenen kaum mehr wert ist als warme Worte. Widerstand gegen die Triebkunde heute gab es so ähnlich schon vor vierzig Jahren – allerdings ohne Facebook und elektronische Volksabstimmung. Damals begann der Staat unter bildungspolitischer Tarnkappe alle Schüler mit „Aufklärung“ zu beglücken. Souverän ließ die ihn flankierende Justiz sämtliche Versuche auflaufen, sich gegen die staatliche Umerziehung in Geschlechtsdingen zu wehren.

„Schule“ ist eine geschlossene Veranstaltung, das perfekte Experimentierfeld für verantwortungslose Sozialtechniker. In den für Schüler prägendsten Jahren geschieht darin alles mögliche, wie in einer „Black Box“. Eltern wissen nur, sie stecken vorne etwas hinein, und hinten kommt etwas heraus. Die inhaltlichen Vorgaben und Zufälligkeiten von Schule entziehen sich Außenstehenden weitgehend. Auch wird keiner der Verantwortlichen bei uns jemals zur Rechenschaft gezogen für das, was durch den Aufenthalt in der „Black Box“ aus den Kindern geworden ist – und wie sich das auf deren Familie letztlich auswirkt.

An den Schulen wird die Grundlage für das gelegt, was in der Zukunft zählt. Das weiß der Staat, das wissen die Gruppen, die in ihm Einfluss ausüben, die ihn dominieren wollen. Um Bildung, um Lesen, Rechnen und Schreiben geht es höchstens am Rande. Denn hier sind die staatlicherseits erzielten Ergebnisse eher von der traurigen Gestalt. Seit Jahren reden Schulämter, Jugendgerichte und Medien daher nicht mehr von Schulbildung. Irgendwie hat sich herumgesprochen, dass Bildung auch außerhalb eines Schulgebäudes erzielbar ist. Schule hat nun vielmehr die Aufgabe zu „sozialisieren” und zu „integrieren” – und zwar auf ganz bestimmte Weise: Immer im Kollektiv, allermeist unter Gleichaltrigen, stets jenseits des elterlichen Einflusses. Schnittmengen mag es zwar geben. Gibt es sie nicht, haben Eltern dennoch nichts zu melden.

Blankoschecks und Sozialfeinde

Was sich jetzt „Bildungsplan“ nennt, ist in Wahrheit ein Erziehungsplan. Und der ist nur deshalb möglich, weil Eltern sich das zuvörderst ihnen zustehende Recht auf Erziehung (und konsequenterweise auch Bildung) ihrer Kinder aus der Hand schlagen ließen. Wieder einmal rächt sich, dass wir nach den braunen Jahren nicht auf einem liberaleren Schulsystem bestanden, wie unser Grundgesetz es einräumt. Stattdessen überließen alle Deutschen ihre Kinder weiter brav dem Staat – wohl in der Hoffnung, er sei besser, vertrauenswürdiger geworden. Doch was als absolute „Schulpflicht“ mit dem Ruch des Unausweichlichen, des elementar Notwendigen daherkommt – und so Grundlage für Indoktrination aller Art ist –, geht auf staatliche Selbstermächtigung zurück. Unsere Verfassung jedenfalls sieht diese Totalität in Schulfragen gar nicht vor.

Als in den Siebzigern erstmals Widerstand aufflammte, interpretierte das Verfassungsgericht einen Blankoscheck herbei, den alle Eltern dem Staat auszustellen haben. Demnach darf Schule als Trägerin eines „Bildungs- und Erziehungsauftrags” grundsätzlich mit den Kindern anstellen, was sie will. Der Auftragsbegriff sollte noch Karriere machen: Im Kampf gegen Hausunterricht. Wann immer jemand in der Folge am staatlichen Bildungsmonopol zu rütteln wagte, wurde er in den Medien als „fundamentalistischer Schulverweigerer” dargestellt, der mit Fug und Recht eingestielt gehört.

Bei den meisten Verfahren gegen solche, die eine Alternative zum schulischen Angebot leben, steht immer der Vorwurf des Staats- oder Sozialfeindes im Raum. Diesem Bild geht die Öffentlichkeit bis heute tief beeindruckt auf den Leim. Wirksam konnte man so bislang jede spürbare Solidarisierung verhindern. Verlor jemand wegen schulischer Unbotmäßigkeit Eigentum an den Gerichtsvollzieher, die eigenen Kinder ans Heim, oder wanderte gar ins Gefängnis: Die eigentlichen Verursacher hiervon focht das nie an.

Missbrauchtes Monopol

Doch den weithin gleichgeschalteten Protagonisten des Schulzwangs sind längst die Argumente ausgegangen. Es wird nur noch qua Macht entschieden und verurteilt. Dabei legen die Staatsjuristen oft ein hanebüchenes Rechtsverständnis an den Tag, das mit dem freiheitlichen Charakter und den schwarz auf weiß niedergelegten Grundsätzen unserer Verfassung wenig zu tun hat. Heute haben wir die Situation, dass der Schulgebäudezwang, obwohl noch immer verfassungswidrig, auf höchste richterliche Weihen verweisen kann.

Es musste zur heterophoben Überdehnung des staatlichen Schulmonopols kommen, damit richtig deutlich wird, zu welchem Missbrauch alternativlose „Schulpflicht“ sich eignet. Nach wie vor besteht die legitime Notwehr der Ausgelieferten darin, die Kinder aus den Schulen zu nehmen: hundertfach, tausendfach. Eine solche Abstimmung mit den Füßen wird noch von jedem diktatorischen System verstanden. Der Preis ist hoch. Aber überwiegt erst der Leidensdruck, wird es kein Halten mehr geben.

Glücklicherweise bieten einige wenige Familien dem Erziehungsstaat insofern die Stirn, als sie unverdrossen ihren Kindern ein Leben ohne rituellen Schulgang ermöglichen. Den Erfolg verantwortungsbewussten Nicht-Schulbesuchs mag man bezweifeln – doch ignorieren lässt er sich schon lange nicht mehr! Der beharrliche Kampf jener Familien erzeugte mittlerweile einen Fundus an juristischen und praktischen Erfahrungen, aus dem noch all jene schöpfen werden, die heute erstmals den totalen Schulstaat heraufdämmern sehen.

Siehe dazu:

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Ergänzung 1.3.2014:

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/stoch-bildungserfolg-soll-von-der-herkunft-entkoppelt-werden-10025934/   (28.2.):

Diese Einschätzung ging an den baden-württembergischen Kultusminister Stoch, SPD.

Die Pläne der Landesregierung gehen davon aus, dass Bildung ausschließlich durch die Ganztagsgrundschule, aber nicht im Elternhaus gelingen kann. Dafür, dass Eltern selber für die außerschulische Bildung ihrer Kinder sorgen wollen und dazu auch befähigt sind, scheint unseren „Experten“ jegliche Vorstellung zu fehlen. Schlimmer noch: Bildungserfolg soll laut Kultusminister Stoch SPD „von der Herkunft entkoppelt werden”.

Herkunft, also die Familie (eine Gender-Partei führt dieses Wort gar nicht mehr in ihrem Wortschatz), scheint für den Bildungserfolg aller Kinder schädlich zu sein. Denn, was kann denn bloß Positives von der Herkunft/Familie kommen?! Vater, Mutter, Großeltern? Ihre Bildung, ihr kulturelles Schaffen, ihre Lebenserfahrung, ihr geschichtlicher, kultureller und weltanschaulicher Hintergrund, ihre politische Rolle – das alles soll den Kindern und Enkeln möglichst vorenthalten werden. Es geht also gar nicht um ein MEHR an Können und Wissen, sondern um die ENTKOPPELUNG aller Kinder vom Elternhaus.

Entkoppelung heißt demnach: Die Herkunftsfamilie soll keine Rolle mehr spielen, sei sie bildungsschwach oder bildungsbeflissen. Allein Vater Staat bestimmt ab jetzt, wie alle Schüler zu ticken haben. Die ganztägige Trennung der Kinder von ihrem Elternhaus macht die wunderbare “Gleicheritis” erst möglich. Wie es keine Bildungsverlierer, so soll es auch keine Eliten mehr geben. Nun beginnt das goldene Bildungszeitalter! Jetzt hat die Partei das Sagen! Jetzt bestimmt das grün-rote Land, was unter “chancengleicher Bildung” zu verstehen ist und was alle Kinder künftig zu “akzeptieren” haben – ganztägig! Schöne neue, sozialistische Bildungswelt!

Künftig werden uns begabte Musiker, Literaten, Wissenschaftler, Geistesgrößen fehlen, weil die Ganztagesschule für elterlich-häusliche Bildung keinen Platz mehr ließ. Schon heute genügen z. B. in Schweden nur noch weniger als 30 % aller Hochschul- und Universitätsabsolventen den wissenschaftlichen Anforderungen!

Vielleicht aber kommt es ganz anders. Wenn nämlich vielen Eltern ihre Kinder zu kostbar sind für die stumpfsinnige grün-rote Gleichmacherei (genannt Chancengleichheit ), dann werden sie, wie in Frankreich, massenhaft Privatschulen gründen, damit sie sicher sein können, dass ihr Nachwuchs Kulturtechniken auch tatsächlich beherrscht und gemäß seiner speziellen Begabung wissenschaftlich und kulturell von klein auf gefördert wird.

Bildung oder ganztägige Gleichmacherei?

Das ist hier die Frage!

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10 Antworten zu BW: Widerstand gegen heterophoben Umerziehungsplan!

  1. Nonnen schreibt:

    Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstream (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014 nachzulesen]

  2. Bhudda11249 schreibt:

    Es gab in der finsteren Zeit Bücherverbrennungen und heute Science-Fiktion-Filme, die das anschaulich zeigen, „Fahrenheit 451“ z.B. oder Bücher die vor nicht allzulanger Zeit auf den Index kamen, auch hier in dieser ach so „freien“ Republik!Nicht wenige Bücher, Tonträger und Filme werden zensiert oder zwangsweise zurückgenommen…
    Siehe die Bücher von Jan Udo Holey alias „Jan van Helsing“. Das Buch „SIRE“ (die Kurzbeschreibung)..erinnert mich an den Brief von Nostradamus an den „Zukünftigen König von Frankreich(oder gar EUROPA in der Zukunft!) >Heinrich den Glücklichen<
    Nostradamus wusste warum er seine Centurien verklausulierte bzw. in kryptische Worte fasste..Auch damals war man in einer schwierigen Zeit, die der heutigen ähnelt.

  3. du sollst nicht denken schreibt:

    es sind nicht nur christlich-fundamentalistische Familien, die diesem Diktat Widerstand entgegen setzen, wie die Rohkostfamilie

    http://dierohkostfamilie.com/homeschooling/

  4. du sollst nicht denken schreibt:

    aus dem Birgit Kelle Newsletter:

    „Klassische Familie im medialen Abseits“
    Ein Ausschnitt: „Menschen, die in den Medien die Familie aus Vater-Mutter-Kindern als Ideal verteidigen, werden als „Homo-Hasser“ tituliert, eine Lobbygruppe fordert, sie aus Talksendungen zu verbannen, ihnen die Möglichkeit zu nehmen, ihre Meinung zu äußern. 200000 Unterzeichner einer Petition gegen die fächerübergreifende Ausweitung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Baden-Württemberg werden als Fundamentalisten und rechtsextrem bezeichnet. Sie haben nur ihre Grundrechte wahrgenommen. In Spanien ist gerade erstmalig weltweit ein katholischer Kardinal wegen „Homophobie“ angeklagt, weil er seinen Glauben verteidigt. In Brüssel wird der Lunacek-Bericht verabschiedet, der unter anderem die Anerkennung der Homo-Ehe europaweit vorsieht und Äußerungen dagegen praktischerweise als „Hasskriminalität“ bestrafen will. Das alles innerhalb einer guten Woche. Ist die Meinungsfreiheit in Deutschland und europaweit in Gefahr? Die Antwort ist leider ja.“
    Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.bayernkurier.de/zeitung/artikel/ansicht/12213-klassische-familie-im-medialen-abseits.html

    Unter Wölfen

    Eine meiner Lieblingskontrahentinnen in der feministischen Debatte ist Bascha Mika, die gerade als neue Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau eingesetzt wurde und ein neue Buch auf den Markt bringt zum Thema Altersdiskriminierung bei Frauen. Ihr missfällt die Ungerechtigkeit, dass Männer im Alter nur reifen, während die Schönheit von Frauen verblüht. Sie beklagt einsame ältere Frauen, während Männer sich weiterhin Jüngere Frauen nehmen. Doch was tun? Und ist ein Teil dieses Problems nicht auch feministisch hausgemacht?

    Grund genug für eine Kolumne bei The European:

    Ein Ausschnitt: „Wir können die Biologie nicht abschütteln Frau Mika. Einem Mann abtrainieren zu wollen, junge Frauen hübsch oder gar anziehend zu finden, ist, als wolle man einem Raubtier das Jagen entwöhnen. Sie erlegen auch im Alter immer noch bevorzugt die jungen Frauen aus einem einzigen Grund: Weil sie es heute können. Weil die Gesellschaft es heute erlaubt, dass wir aus langjährigen Beziehungen ausbrechen und neue eingehen, auch noch im Alter. Die Christans Wulffs von heute werden dafür gefeiert, die jungen Bettys auch. Jedenfalls so lange das Geld und die Macht reichen. Sonst wird es auch für die alternden Wölfe nicht gerade gemütlich und auch mal einsam im Alter.

    Die sexuelle Revolution hat nicht nur die Sexualität von Frauen befreit, die der Männer auch. Kein Mann muss heute mehr Verantwortung, eine Beziehung oder gar die Ehe eingehen, um das zu bekommen, was er will. Hat nicht der Feminismus das auch als Errungenschaft für die Frauenseite gefeiert? Ist es nicht das, was als modern gilt? Sex getrennt von Liebe. Es gilt als sexy, wenn sich eine Frau einfach wen oder was sie will nimmt und sei es für eine Nacht. Sie verhöhnen die Liebe als „Kitsch“. Sie sagen, Beziehung nicht um jeden Preis. Gilt dann aber auch für Männer. Die Kehrseite sind dann Frauen, die verlassen werden. Wegen einer Schöneren oder einer Jüngeren.“

    Die ganze Kolumne finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/8063-alter-emanzipation-und-sex

  5. tok,tok, Kirche! schreibt:

    http://www.medrum.de/content/ein-klo-die-sexuelle-vielfalt-und-eine-tuer-fuer-alle
    als jemand, der sich als wohl ein wenig auf dem pazifistischen Happy- Traumpfad der siebziger Jahre befand, aber nicht gerade auf Krawall aus war (und dem heute sowohl die Verteidung Kretschmanns als auch das „Alten“-midlife-Dossier in Zeit 37 nicht entgangen ist)
    empfinde es als Bereicherung durch diese Kreidfeuer-Auswahl vermehrt auch Artikel aus jenem Spektrum zur Kenntnis zu nehmen: Civitas-Institut, Cicero, European, Deutschland kontrovers, FreieWelt.net, Junge Freiheit….ohne jedoch, dass mein Pendel verstärkt in dieser „weiteren“ Gesinnung (wie idea, medrum etc…) verhaftet wäre oder bliebe.

    Es steht immer noch die persönliche Erfahrung als fünffache Mutter mit aller Links-Rechts-Diskriminierung, denn die ist und war sowohl als auch…(6-fache?….oder gar 8-fache? – weil die Tragkraft eines mehrfachbehinderten „G“-Kindes 3-fach bis 4-fach WIEGT) der eines zehnfachen NUR-LIPPEN-Vaters gegenüber, der sich zwangsläufig „daheim“ ABWESEND durch die Medien talkt oder konferiert. …eben: ein RABENVATER 🙂

    Das Christentum an sich ist für mich keine moralische Instanz (mehr) … basierend auf all der SPALTUNG und der GEWALT, die es hervor gebracht hat…und das meist, ohne sich zu einer EntSCHULDigung aufgerufen zu fühlen.

    BTW: interessante Errungenschaft, Kirche! Das mit der EINEN …ähem…Klotür!…

    Hundertjähjrige haben sich angeblich schon lange frei gemacht von den Erwartungen anderer…
    und „Survival of the fittest“ gilt nicht mehr
    http://blog.zeit.de/mathe/wahrscheinlichkeitsrechnung/ist-darwins-evolutionstheorie-falsch/

  6. heureka47 schreibt:

    Auch ohne den „Gender- Wahn(sinn)“ werden (so gut wie alle) Kinder in der zivilisierten Gesellschaft – so gut wie „völlig“ – fehlgeleitet. In die Irre.

    Die Verirrung / Entfremdung der Menschen der zivilisierten Gesellschaft zeigt sich schon im Gebrauch und Verständnis des Wortes „Wahn“. Die Psychiaterschaft ebenso wie die große Mehrheit der Gesellschaft verstehen darunter etwas (völlig) realitätsfernes, sinnloses, NUR KRANKES.
    Nach meinen Erkenntnissen – und ich bin da überhaupt nicht allein! – ist das ein katastrophaler IRRTUM!

    Immer wieder haben Menschen, die „Wahn“ erlebten, auch herausgefunden, daß ein Sinn dahinter / darinnen steckt – und selbst (Ausnahme-)Therapeuten bejahen den Sinn von „Psychose-Inhalten“, von Erfahrungen außerhalb des Alltäglichen, von gehörten Stimmen, gesehenen Bildern, von „Eingebungen“, „Gewißheiten“, „Identifikationen“ und was es da noch so alles gibt. Eine große Gruppe solcher – oft innerer – Erfahrungen ist das „religiöse Erleben“.
    So werden Erfahrungen mit „religiösem / spirituellen Charakter“ genannt.

    Und ich weiß heute, daß solche Erfahrungen, solches Erleben, SYMBOLISCH ist und sinnvoll gedeutet werden kann, genau wie Träume, Sagen, Legenden, Märchen, Bibelgeschichten und ähnliche Ge-Schichten gedeutet werden können, die nämlich Schichten haben – in der Regel ZWEI:
    1. die vordergründige, wörtlich geschriebene, „Handlungs-Schicht“
    und
    2. die tiefgründige, zwischen den Zeilen zu lesende „Symbol-Schicht“.

    Im Englischen heißt „sage“: WEISE. Eine Sage hat also – auch – etwas WEISES zu sagen.
    Oder das Wort „Legende“: Wir finden es noch immer über den Aufführungen / Darstellungen von auf Landkarten verwendeten Symbolen. (!)
    Eine „Legende“ ist also eine „Symbol-Darstellung / -Aufführung“ bzw. Ein „Schlüssel“, wie die Symbole zu lesen / verstehen sind.

    Daß die allermeisten dieser Dinge von meinen LeserInnen nicht – sofort – verstanden werden, ist nur zu gut verständlich, denn unsere Gesellschaft ist davon ENTFREMDET. Diese Dinge sind uns fremd geworden (GEMACHT worden??).

    Der zivilisierte Mensch lebt heute weit überwiegend sehr einseitig auf einen Teilbereich seines geistigen Potenzials orientiert (so sagt auch angeblich A. Einstein), auf das rationale Denken und in der materie-orientierten Bewußtseins-Ebene.
    Der Mensch ist in Wahrheit aber viel mehr!
    Sein volles geistig-seelisch-„energetisches“ usw. Potenzial erlangt der Mensch erst durch den Vollzug des Bewußtseins-Wandels / Wechsels im Prozeß des „Übergangs-Rituals“ in der Pubertät, in der „Initiation“ und „Ascension“, der „Einweihung“ in die höhere Bewußtseins-Ebene bzw. dem „Aufstieg“ dorthin und durch die Vereinigung und Identifikation mit dieser Ebene und der besonderen KRAFT, die dort verfügbar ist.
    Jeder der schon mal – erfolgreich – meditiert hat, war schon im Kontakt mit dieser Kraft.
    Viele Menschen meditieren regelmäßig und genießen die Nähe der Kraft und lassen sich von ihr „aufladen“. Viele gehen aber auch nicht den weiteren, entscheidenden, Schritt, sich mit dieser Kraft dauerhaft zu verbinden und sich mit ihren „Werten“ zu identifizieren.

    Diese KRAFT ist nicht nur Energie (wie vielleicht im physikalischen Sinne), sondern es handelt sich dabei um so etwas wie BEWUSSTSEINS-Energie; es ist eine intelligente, weise, Energie. Christen würden vielleicht sagen: Der Geist Gottes oder der „Heilige Geist“.
    Wenn asiatische Konzepte von „Lebens-Energie“ sprechen (Chi, Qi, Ki, Prana, Kundalini, usw.) meinen sie vermutlich dieselbe Energie / Kraft. Ebenso wie die alten germanischen Völker, die diese Kraft mit „Od“ / „Ot“ bezeichneten – wie noch heute im englischen Wort für „Gott“ = „God“.

    Für die damaligen Völker Germaniens, Skandinaviens und in Nachbarbereichen spielte diese Kraft / Macht eine zentrale Rolle! Das zeigt sich noch heute in den beteiligten Sprachen, in denen sehr viele Begriffe – auch des täglichen Lebens – sich auf diese Gottheit beziehen. Ganz vorn dabei die Götternamen „Od-in“ und „W-od-an“ („W-ot-an“).
    „Wasser“ heißt niederdeutsch „W-ot-er“, englisch „water“, russisch „Woda“.
    Oder auch: Brot / Brod, gut / god (engl.: „good“), Mutter / Moder, Bruder / Broder, Not, Kot, Tod.
    Die Liste ließe sich erheblich verlängern.

    Die Anfangsbuchstaben der Begriffe Not, Kot, Tod lassen sich „ur-sprachlich“ deuten:
    „N“ bedeutet „Verneinung“ (nein, nicht, nie, usw.);
    „K“ bedeutet etwa „geringes oder kein Vorhandensein“ (kein, klein, kaum, krumm, knapp, usw.);
    „T“ ist „Entfleuchen“ / „Verschwinden“. Bei „T-od“ entfleucht die Lebenskraft aus dem Menschen.

    Nun können wir zum Wort „Wahn“ zurückkehren und es deuten:
    Der Buchstabe „W“ drückt, wie bei allen deutschen Fragewörtern, „Klärungsbedarf“ aus.
    „W-ahn“ ist also etwas, das der „Klärung“, der „Deutung“, bedarf.
    Und „ahn“ ist der „Ahn“, der „Ur-Vater“ oder „DIE Ahnen“ (die geistige Welt“) bzw. DER göttliche Ur-Vater.
    Also wußten die „alten Deutschen“ vor vielen Jahrhunderten (schon oder noch), daß es Botschaften aus der „geistigen Welt“, von „Gott“ oder den „Ahnen“ gibt, die zu DEUTEN sind, damit man sie sinnvoll verstehen kann.

    Und WENN man die Symbol-Sprache Gottes, des Universums, des All-Seins, erkennt und versteht, dann stellt man fest, daß man überall von göttlicher Weisheit und Liebe umgeben ist. Auch die Natur, die Schöpfung, ist symbolischer Ausdruck des göttlichen Prinzips.

    *

    In der Hamburger Universitäts-Klink Eppendorf, in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, haben wir – gottlob! – den Ausnahmefall von sehr aufgeschlossenen Psychologen, Therapeuten und weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitern, die vor einigen Jahren ein Forschungsprojekt angestoßen haben, das sich mit dem „Sinn von Psychosen“ befaßt.
    Ganz neu ist der Gedanke nicht: Auch C.G. Jung hat darüber geschrieben – und einige andere vermutlich auch. Das Problem ist, daß man dieses Wissen nicht an Menschen weitergeben kann, die nicht in dem entsprechenden – höheren – Bewußtseins-Level zuhause sind. Das rationale Denken unter der Herrschaft des „Niederen Selbst“ / „Ego“ kann damit nichts rechtes anfangen.
    DAS ist einer der größten Mängel im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie und der Medizin (wo es um tiefere Ursachen und wahre Heilung von „Krankheit“ geht).

    Diese weitgehende Entfremdung ist ein sicherer Weg zum Untergang – wenn wir es nicht hinkriegen, die ursächliche Krankheit zu erkennen und grundlegend zu heilen.
    Wie evtl. schwierig / aufwändig das sein könnte, ist nicht wichtig. Wichtig ist allein, das es MÖGLICH ist.
    Die Menschheit hat in den letzten 10-15.000 Jahren SOO VIEL Aufwand getrieben für alle möglichen Dinge – die aber zum großen Teil völlig sinn-los waren, weil sie am wahren Sein und Leben vorbei gingen – aufgrund der Beeinträchtigung durch die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.

    Die Menschheit befindet sich JETZT in der entscheidenden Phase, am „Bifurkations-Punkt“, an dem VON UNS entschieden werden kann, in welche Richtung die Entwicklung weitergehen soll: In Richtung Heilung und Frieden oder in Richtung Untergang und Tod.

    Lernen wir – wieder – die Angst und inneren Widerstände zu überwinden und uns der Wahrheit des Seins und Lebens zu stellen, oder scheiden wir aus der Evolution aus. Dann wäre das „Experiment Mensch“ gescheitert.

    Ganz abgesehen davon, wen / was die drohende Katastrophe außerdem noch mit in den Tod / das Aussterben reißen könnte.
    Ist DAS die „Krone der Schöpfung“??
    Eine Menschheit, die im frei flottierenden Irrsinn / Irresein untergeht?
    In der nächsten „Kollektiven PSYCHOSE“, verursacht – wie immer – durch die „Kollektive NEUROSE“?
    Von der zahlreiche Fachleute und Laien wissen, daß sie grundlegend heilbar ist?
    Wollen wir uns DAS nachsagen lassen, daß wir – gottgewollt „intelligente“ Wesen – an der „pathologischen Unreife / Unweisheit“ zugrunde gehen?

    Ich kann das nicht glauben.
    Seit 1992 kann ich das nicht glauben und setze mich für Aufklärung ein.

    Herzlichen Gruß!

    • Wolfsfrau schreibt:

      Im UKE sind genau auch solche Dilettanten und Youngster OHNE Erfahrung wie überall, „gelernte Schulmediziner, die nur in Referenztabellen „denken“, die in der Alzheimer Sprechstunde den Menschen das Gegenteil ihres Persönlichkeitsprofiles überziehen und sie z.B: als Histrioniker disgnostizieren :-)…

      Was bringt das Etikett: krank, verkehrt….?

      Wolfsfrau odr Eisenhans….der Eine begegnet ihnen früher, der Andere später…und wieder andere gar nie…
      das „GEHEIMNIS“ ist doch, dies nicht b r e i t zutreten. ? Aber das tun Weltverbesserer und Missionierer nicht.

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