Thilo Sarrazin fordert Antischeidungsprämie

Es ist erfreulich, dass Thilo Sarrazin öffentlichkeitswirksam dem „Zeitgeist“, sprich den globalistischen Umerziehungsbestrebungen zum Neuen Menschen, Widerstand leistet. Schön zu lesen, wie er die Wadlbeißerei der Interviewerin pariert.

http://www.n-tv.de/politik/Dafuer-muss-ich-nicht-die-Emma-lesen-article12375666.html   (2.3.):

Thilo Sarrazin über „Tugendterror“ und „Gleichheitswahn“ – „Dafür muss ich nicht die ‚Emma‘ lesen“

Die Medien sind mehrheitlich links und lenken die öffentliche Meinung in Richtung eines Gleichheitswahns, meint Thilo Sarrazin. n-tv.de sprach mit dem 69-Jährigen über Männer, Frauen und den „Kult“ um Alleinerziehende und deren Kinder.

n-tv.de: Sie sehen in Deutschland einen „neuen Tugendterror“ und kommen zu dem Schluss, dass dieser einem „Gleichheitswahn“ in der Medienöffentlichkeit entspringt. Wie kommen Sie auf so eine Diagnose?

Thilo Sarrazin: Ich beobachte ein Meinungsklima, das den Bereich des Denk- und Sagbaren unzulässig einschränkt. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Grenzen dafür bei uns enger, ideologischer geworden. Wenn dann auch noch moralisiert wird, dann beginnt das, was ich im Anklang an die Französische Revolution ‚Tugendterror‘ nenne: Bestimmte Ansichten werden moralisch ausgegrenzt und lächerlich gemacht.

Was für Ansichten meinen Sie?

Beim Thema Integration, Bildung oder Euro ist man sehr schnell an dem Punkt, wo die Medien über vom Mainstream abweichende Analysen moralisierend herziehen. Das Leitmotiv dabei ist ein Gleichheitswahn. Das kommt auch zum Ausdruck beim Thema Mann und Frau, wo die Meinung vorherrscht, es gebe keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern bis auf die äußerlich sichtbaren Geschlechtsmerkmale. Der Gleichheitswahn kommt auch zum Ausdruck bei der Aussage, die Armut in der Dritten Welt sei vor allem die Schuld der Industriestaaten. Die Gleichheitsideologie verneint tendenziell Unterschiede, die in den Menschen oder den Kulturen liegen, spielt sie in ihrer Bedeutung herunter oder führt sie auf angebliche Ungerechtigkeiten zurück.

Sie leiten aus Ihrer Beobachtung der Medien die „14 Axiome des Tugendwahns“ ab, also quasi-gesetzliche Grundannahmen, die nicht mehr hinterfragt werden. Sie formulieren diese Positionen aus, indem Sie sich in Ihre Gegner versetzen. Ich musste bei der Lektüre zum Teil sehr lachen, weil ich wirklich niemanden kenne, der so schräge Ansichten hat.

Da haben Sie wohl einen sehr kleinen Bekanntenkreis … Diese Axiome sind das Substrat der in den Medien herrschenden Weltsicht, sie behandeln ganz unterschiedliche Gebiete und treffen sich doch alle in der Gleichheitsideologie.

Sie schreiben aus dieser imaginierten Position eines überzeichnet dargestellten Gutmenschen heraus zum Thema Mann und Frau zum Beispiel: „Die moderne Reproduktionsmedizin wird es möglich machen, dass wir uns den Zufälligkeiten und Ungerechtigkeiten der Natur mehr und mehr entziehen: Leihmütter, Keimbahneingriffe, sicherlich auch bald Schwangerschaften außerhalb des Mutterleibs – es geht immer weiter.“ Wer bitte denkt denn so?

Der Begriff des Gutmenschen kommt bei mir gar nicht vor. Er ist mir zu albern und sagt gar nichts aus. Natürlich sind die Axiome zugespitzt und ironiegesättigt. Dies gilt auch für das von Ihnen ausgewählte Zitat. Dass es gleichwohl bestürzend nah an der Wahrheit ist, sehen Sie an der Diskussion um Leihmütter.

Das Zitat eben zeigt dennoch eine Extremposition, die nicht der Mehrheitsmeinung entspricht.

Ich habe entsprechende Tendenzen aus meiner Beobachtung der Medien abgeleitet. Jede einzelne dieser Pro-Positionen fängt an wie ein beliebiger Kommentar in der „Frankfurter Rundschau“ oder der „Süddeutschen Zeitung“. Ich denke die Argumente aber bis zum Ende durch und treibe sie auf die Spitze. Dabei offenbart sich ihre Absurdität und Hohlheit. Natürlich geht ein eifernder „Taz“-Redakteur bei der Frage von Gleichheit von Mann und Frau weiter als Heribert Prantl in der „SZ“. Es gibt graduelle Unterschiede.

Bei der Debatte um Ihr Buch „Deutschland schafft sich ab“ haben Sie genau das beklagt: dass die Medien Ihre Aussagen verzerrt und übertrieben dargestellt hätten. Was wollen Sie zeigen, wenn Sie jetzt den Spieß umdrehen?

In „Der neue Tugendterror“ widme ich lediglich eines von sechs Kapiteln mit 70 von 400 Seiten der medienpolitischen Analyse rund um „Deutschland schafft sich ab“. Dabei bin ich fern jeden Klagens. Ich zeige ganz nüchtern, wie die Medien mit gefälschten Zitaten und anderen Unwahrheiten gearbeitet haben. Solche Methoden habe ich gar nicht nötig. Bei mir stimmt jedes Zitat, und wo ich mit Zuspitzung und Ironie arbeite, ist das klar erkennbar. Es war zu erwarten, dass sich manche getroffen fühlen und jetzt aufheulen. Der von der Gleichheitsideologie getriebene Tugendwahn in den Medien kommt in unterschiedlicher Dichte vor. Es ist ein gleitender Übergang. Bezogen auf die Gleichheit von Mann und Frau behaupte ich nicht, dass ein monolithischer Block der Medien ultimativ Leihmütter fordert oder die Ingenieursquote für Frauen.

Zum Gleichheitswahn gehört für Sie auch die Inklusion an Schulen, also das gemeinsame Lernen von unterschiedlich begabten Kindern. Sie unterstellen, dass die Befürworter der Inklusion der Meinung sind, man müsse Eltern daran hindern, ihre Kinder zu fördern, um die Chancengleichheit unter den Schülern zu garantieren. Wie kommen Sie auf so etwas?

Es gibt sicherlich auch vernünftige Befürworter von Inklusion. Aber manche Bildungsforscher äußern in ihrem Gleichheitswahn allen Ernstes schon die Meinung, dass man Bessergestellte dabei behindern muss, für ihre Kinder zuviel Bildungsehrgeiz zu entwickeln, weil das die erwünschte Gleichheit im Bildungswesen beeinträchtigt. Entsprechende Zitate finden Sie in meinem Buch.

Ziehen Sie da Aussagen von Befürwortern der Inklusion nicht bewusst ins Lächerliche? Kein seriöser Bildungsforscher sagt, man müsse Bessergestellte an der Förderung ihrer Kinder hindern.

Inklusion behindert einen Teil der begabteren Kinder bei ihren Lernfortschritten. Es ist doch kein Zufall, dass jene Länder, die wie Bremen und Berlin bei der Inklusion ganz vorn mitmischen, bei den Schulleistungen ganz hinten sind. Auch Professorenkinder lernen in Bremen oder Berlin weniger als in Dresden oder München. Das zeigen alle Schulleistungstests.

Gerade die Themen Inklusion und Frauenquote werden in Gesellschaft und Medien aber äußerst kontrovers diskutiert. Von Gleichheitswahn kann man da doch nicht sprechen.

Es geht um eine statistische Aussage. Eine Mehrheit der Journalisten ist links und hängt dem Gleichheitswahn an. Das will ich zeigen. Statistik ist oft ein Problem für Journalisten. Wenn ich etwa die durch eine Statistik gestützte Aussage mache, dass es unter Männern mehr extrem Dumme und mehr extrem Intelligente mit einem IQ von 130 und mehr gibt, wollen viele Journalisten daraus ableiten, ich würde Frauen für weniger intelligent erklären. Das ist aber falsch.

Wer streitet denn eigentlich ab, dass Männer und Frauen nicht komplett gleich oder dass Menschen unterschiedlich begabt sind?

Die ganze Gendertheorie, die Geschlecht für ein soziales Konstrukt hält, streitet das ab.

Die Genderforschung allerdings ist ein akademisches Feld und berührt eher nicht die Menschen auf der Straße.

Sie bestimmt aber die Diskurse in den Medien. Dafür muss ich nicht einmal die „Emma“ lesen, es reichen schon die „taz“ oder die „Süddeutsche“. Und dieser Diskurs bestimmt in wachsendem Umfang die Politik. Die Gendertheorie bestimmt auch den ganzen Quotenwahn. Ich dagegen zeige mit Bezug auf die tatsächliche Beschäftigungsstruktur, dass es gar keine Lohnlücke zwischen Männern und Frauen gibt. Die Lohnlücke existiert nur für die, die es als Ausdruck von Ungerechtigkeit sehen, dass eben mehr Männer in hohen Positionen sind als Frauen. Sie klammern dabei aber aus, dass dies an unterschiedlichen Berufsverläufen liegt.

Wie weit geht der Einfluss der Medien auf die Politik?

Als ehemaliger Politiker und Beamter schaue ich auf 40 Jahre Medienerfahrung. Die Medien haben auf das Verhalten der Politiker einen kolossalen Einfluss. Das Volk ist aus Politikersicht ja ein abstrakter Begriff, Politiker achten auf die Medienmeinung. Die Medienschaffenden aber stehen weit links von der Bevölkerung. Das war schon immer so. 1976 stimmten 75 Prozent der Journalisten für die sozialliberale Koalition, aber nur 50 Prozent der Bürger. Laut dem Hamburger Institut für Sozialforschung sind heute 40 Prozent der Journalisten den Grünen zugeneigt, aber nur etwa zehn Prozent der Union.

Bei einer solchen Diskrepanz zwischen Journalisten und Bevölkerung kann der Einfluss der Medien nicht allzu groß sein. Das zeigt doch, dass die Leute ihren eigenen Kopf haben.

Die widerständige Natur der Bevölkerung lässt sich zum Glück nicht ohne weiteres in eine bestimmte Richtung drücken. Aber die Menschen nehmen vorrangig das als öffentliche Meinung wahr, was sie in den Medien sehen, hören oder lesen, und sie passen sich dem an. Der Mensch ist nämlich ein gruppenorientiertes Wesen und lebt gern im inneren Einklang mit seiner Umwelt. Die Tendenz der Medien übt deshalb einen wesentlichen Einfluss auf die öffentliche Meinung aus.

Eine Folge des Einflusses der angeblich linken Medien sehen Sie auch in einem „Kult um Alleinerziehende“, den Sie konstatieren. Wie meinen Sie das?

Eine gewisse Feindseligkeit gegen die bürgerliche Familie und Ehe steht seit Rousseau in der Tradition der utopischen Sozialisten, des Kommunismus und der Achtundsechziger. Diese Tradition spiegelt sich heute im durchschnittlichen Familienstatus und der Kinderzahl von Medienschaffenden. Es gibt einen Kult um Alleinerziehende unter denen, die gegen das Institut der bürgerlichen Ehe und Familie sind. Für Kinder ist es aber immer noch das Beste, wenn sie in einer stabilen Lebensgemeinschaft ihrer leiblichen Eltern aufwachsen. Das zeigen alle Untersuchungen bei uns, aber zum Beispiel auch in den USA. Die großen Probleme an Berliner Schulen hängen auch mit dem hohen Anteil von Alleinerziehenden zusammen.

Und inwiefern gibt es an dieser Stelle einen Einfluss der Medien auf die Politik?

Natürlich muss der Staat durch geeignete Angebote dafür Sorge tragen, dass auch Alleinerziehende ihre Kinder möglichst gut erziehen können. Aber er muss auch sicherstellen, dass dieser Status nicht zu leichtfertig gewählt wird. Das Sozialrecht setzt hier falsche Anreize. Es müsste im Interesse der Kinder eine Prämie auf die Lebensgemeinschaft der leiblichen Eltern und nicht auf deren Auseinanderfallen geben.

Ihr Buch steht wenige Tage nach Erscheinen oben in den Bestsellerlisten, doch Aussagen wie die über Alleinerziehende sind es, die in Rezensionen auf Ablehnung stoßen. Sie kennen sich jetzt ja schon etwas besser aus mit Medienreaktionen und spielen in Ihrem neuen Buch auch damit. Hatten Sie vor, die Medien gezielt zu empören, um dem dann die Resonanz Ihrer Leser entgegenzustellen?

Diese Aussage über Alleinerziehende ist nicht neu. Ich habe sie in der Vergangenheit wiederholt gemacht, sie findet sich auch in „Deutschland schafft sich ab“. Wenn man wirklich etwas erreichen will, muss man auf das inhaltliche Ziel achten. Die Empörung der Medien geht immer dann los, wenn man den Menschen Verantwortung für ihr eigenes Schicksal zuweist, anstatt ihr Verhalten oder ihre Misserfolge mit den Umständen zu entschuldigen.

Haben Sie aus Ihrer Sicht nun erreicht, dass Journalisten mehr Selbstreflexion betreiben und Ihre Positionen mehr hinterfragen?

Das weiß ich nicht. Natürlich waren viele Medien verunsichert, als nach der Veröffentlichung von „Deutschland schafft sich ab“ die öffentliche Debatte anders lief, als von ihnen geplant. Ich warte mit Interesse ab, ob und inwieweit sich bei den Reaktionen auf „Der neue Tugendterror“ Lerneffekte zeigen.

Mit Thilo Sarrazin sprach Nora Schareika

Dazu unbedingt lesenswert: https://kreidfeuer.wordpress.com/2014/03/02/buch-thilo-sarrazin-der-neue-tugendterror/

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7 Antworten zu Thilo Sarrazin fordert Antischeidungsprämie

  1. verkehrte Welt schreibt:

    wer/was ist mainstream? Mainstream, das sind die Medien. Dort hält sich mainstream, während in der Alltagstauglichkeit etwas anderes passiert.

    Lange noch dachte ich, ich sei *links*. Bis zum Verrat der Sozen und der Diffamierung von Falilie und Familienarbeit (Agenda) . Heute bin ich überhaupt nichts mehr. Vielleicht bin ich *Picktozist*.: hier was, da was rauspicken und neu zusammenbauen. Ohne Überbau. (Partei oder Ideologie) Dabei kommt mir manchmal der Verdacht, ja, eigentlich würde ich doch stillschweigend auch „christliche Werte“ in meinem Nahfeld leben, ohne explizit ein Bekenntnis vor mich hin zu tragen. Aber ein Konformismus unter dieser Nomenklatur käme schon wieder nicht in Frage.

    „Bei Sarrazin“ lese ich: „Es sollen die richtigen Leute Kinder kriegen“. Das war Parteiprogramm von vdL (angestoßen von Renate Schmidt). Förderung der Besserverdiener. (Elternzeit) Abstrafung von Hartzern…Die „richtigen Leute“. Damit folgendes geschieht? – – – > ? 37°, ZDF
    „Einsame Spitze.Superfrauen zwischen Kindern und Karriere.“ die Vergewaltigung aller Beteiligten. Kinder, Mutter, Vater.
    http://www.zdf.de/37-Grad/superfrauen-zwischen-beruf-und-karriere-32116826.html

    Schwache Kinder würden nun angeblich die Kinder der „richtigen Leute“ behindern. So die Meinung Sarrazins mit möglicher Praxis aus Berlin (Lehrerinfrau) (Bremen). Dabei war es meistens so, dass I-Klassen (,früher Integration behinderter Kinder = ) 3 „Sonderkinder“ aufnehmen, nämlich Körper, Verhaltens- und Geistigbehinderte. Bei max. 23 Schülern weit unter dem üblichen Durchschnitt (bis ü 30 pro Klasse) mit Zusatzpersonal (Begrenztes Stundenkontingent) und Nebenzimmer für zeitweise Einzelförderung. (Oft ließ das gläserne Nebenzimer auf sich warten, weil ein eifriger Schulleiter eben voraus war) Tatsache ist, dass sich die „richtigen Leute“ (Akademiker….) einen VORTEIL von dieser niedrigen Klassenfrequenz versprachen und aus egoistischen Gründen diese Unterrichtsform in Kauf nahmen. („Wählten“)
    Bis heute ist ein „Profit“, besser PROFITIEREN für Behinderte jedoch fraglich, da die Schere zwischen *richtig* und *falsch* spätestens zu Pubertätszeiten auseinander klafft. Und eine Tendenz der Weichenstellung in der Überkultur unserer Gesellschaft sichtbar wird: die Selektion dieser Personengruppe („mit Makel“).
    Ich bin Inklusionsgegnerin („I“ = wie sie heute stattfindet, jedenfalls für „G“-Kinder.) Die Betroffenen sind Experimentierhasen mit Konzentration auf Vorschule und Schule. Die Hansestadt Hamburg mixte alle Problemis drunter und vertraute auf Gelingen. Und in den „G“-Sonderschulen konzentrierten sich verhaltensauffällige und kriminelle Migrantenkinder. Tja…Leider war es so!
    DARÜBER HINAUS HERRSCHT IN DEUTSCHLAND DUNKELKAMMER! (allgemein der Pflegemisere)
    Ich bin andererseits auch HEIMGEGNERIN. In Sachen ALTERNATIVEN tut sich wenig. Entweder überlastete Eltern (auch finanziell) ODER verwahrloste, unggeförderte erwachsene Kinder, die in Monotonie und Mangelzuständen auf der Strecke bleiben und häufig aus diesen Gründen ( auch der Vereinsamung) Krankheiten und Depressionen entwickeln, regredieren, zusätzliche Verhaltenskonflikte entstehen. (Personalnot-Fluktuation, schlechte Ernährung, medizinische Unterversorgung, keine Freizeitangebote, keine Bildung) …
    in den großen Städten der verkehrten Welt…
    http://www.publik-forum.de/publik-forum-03-2014/schluss-mit-den-heimen

    „Was ich von Dromstaedt wußte, hatte mich ähnlich fasziniert wie das, was in den 90er Jahren über Hasselt in Belgien berichtet wurde“ beginnt Klaus v. Lübke seinen Text unter der Kapitelüberschirft Bürgerjahr – statt Nichtstun…Zehn Jahre ist es alt. Man kann versuchen, es hier nachzulesen…
    https://www.google.de/search?q=Dromstaedt&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&channel=np&source=hp&gfe_rd=ctrl&ei=6qcWU6XBDKGF8QeUyoCoDQ&gws_rd=cr

    Kleine überschaubare Zentren mitten im Dorf, statt Massenbetriebe oder an-den-Rand-Verlagerung, Wohnhauseinheiten, Gartenanlagen, Menschen, die ein und ausgehen….Bürgerengagement („Seniorenexperten“, die begleiten, helfen, fördern): eine menschlichere Stadt für alle. Da ist es wieder, das böse Wort: Vielfaltsgemeinschaften – statt Monokulturen….
    nicht zu verwechseln mit dem:
    „Am Wochenende demonstrierten tausende Familien und besorgte Bürger gegen den Bildungsplan und die ausufernde Sexualisierung der Kinder in der Schule. Zu Gegenveranstaltungen, organisiert vom CSD Stuttgart, hatte neben der GEW Baden-Württemberg und Bündnis90/Die Grünen auch die Pädophilenorganisation „Krumme 13“ aufgerufen. Diese Unterstützung seitens Pädophiler stellte für die Veranstalter aber kein Problem dar. Auch auf Nachfrage der Internetzeitung FreieWelt.net wollte man sich vom Aufruf der Pädophilenszene nicht distanzieren. In Kenntnis der Tatsache, daß auch die Pädophilen die Demonstration unterstützt hatten, betonte der Veranstalter ausdrücklich, daß sein Dank allen Unterstützern galt und niemanden ausschließen sollte. Immer deutlicher tritt zu Tage, was unter dem Begriff »sexuelle Vielfalt« alles verstanden werden kann.“ zit. HvB

  2. Nonnen schreibt:

    Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben von Gender-Mainstreaming, das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014)

  3. Hebel schreibt:

    Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche (Krippe, Kita, Schule). Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstreaming (social engineering) bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014 nachzulesen]

  4. Alex Lund schreibt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Harrison_Bergeron_%E2%80%93_IQ_Runner
    Alle Bürger, die von der festgelegten Durchschnittsnorm abweichen, werden gezwungen Handicaps zu tragen.

    Das wird unsere Zukunft sein. Gleichmacherei ohne Ende

  5. kontrovers schreibt:

    GEWALT GEGEN FRAUEN IN DER EU
    höchste Quoate in den skandinavischen Ländern „der Emanzipation“…
    aktuell Thema

    wie kommts?

  6. Dörflinger André schreibt:

    Die Welt ist doch schlicht verkopflastet !!!

    Man schreibe doch endlich mal Klardeutsch !! Der Druck auf die „sauberen“ weisse Kragen > Büro-berufe, wie Schullehrer > Juristen >> Berufspolitiker ist doch enorm, mit ihren gesicherten Stellungen > in geschützten Einkommensbereichen. Niemand will mehr niemandem dienen > jene Berufe, für welche Bedarf an Arbeitende wären, wie die Pflegeberufe, werden tunlichst gemieden. Die Sache geht eben viel tiefer als angenommen und wird nie grundsätzlich debattiert > wie z.B. das Balzgehabe der Männerwelt, die genau wissen, dass um bei der Weiblichkeit punkten zu können ein ansehnlicher Beruf mit entsprechendem Gehalt her muss, alles andere wäre Durchschnittstum = Versagertum und davon gibts mehr als genug. > Wir haben keine offenen Kriege mehr in der West-Welt, dafür ist deren Zivilisation krank bis siech, das ist bereits bei der Schriftsprache ersichtlich, wo der an-ständige deutsche Wort-Schatz fehlt, d.h. auf Teufel komm raus, muss der englische oder gar französische Begriff auch noch erwähnt werden. Deutsch ist so zur Hilfssprache herabgestuft. Und die Leute merken solche Kulturveränderung nicht mal, nein, sind noch stolz, wenn sie den unnötigen fremdländischen (meist englischen) Begriff vor dem deutschen verstehen, so, dass sie eigentlich den deutschen gar nicht mehr kennen oder kennen wollen. Sowas nennt sich VERFREMDUNG > eine Zivilisation-KRANKHEIT erster „Schlechte“ !
    Kurz: Auch betr. Schrift-sprache hat jedes Land die seine……..entweder seine ange s t a m m t e
    oder jene der neuen Besetzer ! Diesbezüglich sind ja die deutschen Sprachlanden wie, D, A und besonders die D-Schweiz ein fast hoffnungsloser Fall geworden.

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