EKD-Video propagiert Genderseuche

http://www.pi-news.net/2014/03/video-ekd-kampagne-zur-beziehungsvielfalt/   (17.3.):

Was die EKD durch ihre bundesweiten Organisationen “Männerarbeit in der EKD” und “Evangelische Frauen in Deutschland” mit Kirchensteuermitteln finanziert hat, lässt das Herz eines jedes Gender-Lobbyisten vor Freude hüpfen. In dem Kampagnen-Video “Eine Tür ist genug” treffen sich Männer, Frauen, Transsexuelle, Homosexuelle etc. wechselseitig auf Männer- und Frauentoiletten.

Martin Rosowski, Geschäftsführer der EKD-Männerarbeit, erklärt, die Toilettentüren stünden “für eine noch gängige zweiteilige Geschlechtertrennung”. Man habe versucht, zu verdeutlichen, “wie widersinnig in der Regel diese strikte Trennung ist, gerade weil es noch vieles dazwischen gibt”. Deswegen sei eine Tür für alle genug. Ilse Frank, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland, möchte mit der Kampagne dazu beitragen, “dass die Menschen in unserer Kirche die heute gelebte Beziehungsvielfalt wertschätzen und das gute Potential, das darin steckt, erkennen lernen”.

Und so betrachten sich im Video Menschen gegenseitig beim Pinkeln, zwei Frauen verlassen gemeinsam eine enge Toilettenzelle, eine packt noch hektisch kichernd ihren BH vom gemeinsamen Abenteuer in ihre Handtasche.

Ein “?” verlässt die Männertoilette. Das Geschlecht bitte hier auswählen.

Zwischendurch wird im Zeichentrick-Animationsstil versucht, die “Geschlechtergrenzen” einzureißen.

Am Ende des Videos wird anhand eines Piktogramms schon einmal gezeigt, was sich die EKD-Oberen in der Konsequenz als gendergerechten Menschen vorstellen.

Anhand von gezeichneten, nackten Kindern, die sich jeweils rhythmisch auf einem gegengeschlechtlichen Symbol auf und nieder bewegen, überschreitet die EKD-Kampagne missbräuchlich die Grenze des Erträglichen.

Damit auch der Letzte versteht, wie geschlechtslos wir angeblich doch alle sind, wird ein “vereinigtes” gendergerechtes Mann-Frau-Piktogramm gezeigt.

Die EKD ist nicht nur zeitgeistorientiert. Sie sitzt vorne mit im Führerhaus eines Geisterzuges durch Absurdistan. Am Ende der Strecke wartet allerdings eine massive Wand, die für einen harten Aufprall sorgen wird. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen dieser “Kirche” spricht für sich!

http://www.youtube.com/watch?v=9X0PbuyWX6o   (3 min)

» info@ekd.de

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Ergänzung 5.4.2014:

http://www.kath.net/news/45487   ‚Schmuddelige‘ Kirchenkampagne: Da hilft nur noch beten!   (3.4.):

CVJM-Generalsekretär Werner zum Toiletten-Video der Aktion „Eine Tür ist genug“

Kassel/Berlin/Wetzlar (kath.net/idea) „Da hilft nur noch beten.“ So kommentiert der Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes, Roland Werner (Kassel), die umstrittene kirchliche Kampagne „Eine Tür ist genug“. Die Aktion der Evangelischen Frauen in Deutschland und der Männerarbeit der EKD (beide Hannover) wirbt für Beziehungsvielfalt. Auf der dazugehörigen Internetseite ist ein Video zu sehen, bei der sich Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten in oder vor der Toilette begegnen. Dazu heißt es: „Eine Tür ist genug – alle gehören dazu: Frauen und Männer, vom anderen oder vom gleichen Geschlecht angezogen, in Paarbeziehung lebend oder alleinstehend, Männer die sich als Frauen fühlen, Frauen, die sich als Männer fühlen, Menschen mit ganz individueller Geschlechtsidentität. Alle können miteinander leben, ohne sich gegenseitig Angst machen zu müssen. Niemand soll sich verstecken oder verbiegen müssen, niemand sollte sich überlegen fühlen.“

Kritiker: Das Video ist anstößig

In einem Kommentar der Berliner Zeitung „B. Z.“ wird scharfe Kritik an dem Video geübt. Es zeige Menschen, „die verwirrt, albern und lüstern durch Toiletten tanzen und überlegen, ob sie zu den Männern oder den Frauen gehören“, schreibt Gunnar Schupelius. Das Video habe keine Würde, keinen Geschmack und keine Bildung: „Es ist schmuddelig und anstößig.“ Wenn die Kirche den Film nicht sofort vom Netz nehme, „verstehe ich die Welt nicht mehr“, so Schupelius.

Als Reaktion auf den Beitrag rief CVJM-Generalsekretär Werner im sozialen Netzwerk Facebook dazu auf, die Kampagne nicht zu kommentieren: „Bitte einfach beten … Alles andere hilft nicht.“

Aufgrund der Kampagne hatte Pfarrer i. R. Burkard Hotz (Wiesloch bei Heidelberg) zu einem Kollektenboykott aufgerufen: „Macht Euren Kirchenleitungen und Synoden klar, dass Ihr dort ganz bewusst die Kollekten verweigert, wo Euch Zwecke aufgezwungen werden, die Ihr – gebunden an Gottes Wort – aus Gewissensgründen ablehnen müsst!“ Als ein besonders „krasses“ Beispiel nannte Hotz die Aktion „Eine Tür ist genug“.

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2 Antworten zu EKD-Video propagiert Genderseuche

  1. Ausgestiegene schreibt:

    Igitt, wie eklig!
    Diese evangelische Kirche spielt für mich schon lange keine Rolle mehr. Insbesondere nicht die „evangelischen Frauen“…Einfach nur armselig! Frau kann auch OHNE!

  2. Roland Best schreibt:

    Hoffentlich treten die Gläubigen konsequenterweise bald aus!

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