Frankreich-Wahlen: „Demo für alle“-Bewegung bewirkte Rückbesinnung

http://ef-magazin.de/2014/04/04/5157-frankreich-eine-gehoerige-tracht-pruegel:

… Das Kollektiv „La Manif pour Tous“ (LMPT), das im vergangenen Jahr die großen Demonstrationen gegen die Schwulenehe mit Adoptionsrecht organisierte, hat mit Sicherheit einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Rückbesinnung eines Teiles der UMP auf traditionelle Werte geleistet. Es hat eine Charta von 38 Vorschlägen zur Familienpolitik erarbeitet, die die Wähler ihren Kandidaten vorlegen konnten, um zu erfahren, wie diese zur Familie stehen. 85 Prozent der 672 Listenführer, die die Charta unterzeichnet hatten, sind gewählt worden, ebenso 40 von 43 Abgeordneten, die unterschrieben hatten.

Auch die Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Harris Interactive am Wahltag der ersten Runde bestätigt, dass das Thema Schwulenehe nach wie vor ein Entscheidungskriterium für die Stimmvergabe vieler Wähler darstellt. Danach äußerten 37 Prozent der Befragten, dass die Haltung der Kandidaten zu diesem Thema für ihre Wahlentscheidung „wichtig“ bis „sehr wichtig“ sei, bei den praktizierenden Katholiken lag der Prozentsatz sogar bei 42 Prozent.

Möglicherweise erklärt sich damit auch, dass beispielsweise die Stadt Niort, die seit 60 Jahren ununterbrochen von den Sozialisten regiert worden ist, gleich im ersten Wahlgang an die Opposition fiel. Die bisherige Bürgermeisterin hatte sich nämlich ganz besonders für die LSBTTI-Lobby eingesetzt, und die Rathausfassade ab Februar 2013 mit einer riesigen Regenbogenflagge „geschmückt“. …

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Eine Antwort zu Frankreich-Wahlen: „Demo für alle“-Bewegung bewirkte Rückbesinnung

  1. Gassenreh schreibt:

    Das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt.
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014

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