EKD voll von Genderseuche erfasst

Leider bemüht sich die EKD, politkorrekt die Kurve zum lügenhaften linken Zeitgeist zu kratzen:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2263:ekd-eroeffnet-genderzentrum&catid=1:neuestes&Itemid=33   (9.4.):

Die sich als „Kirche“ bezeichnende protestantische Gemeinschaft EKD eröffnet ein „Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie“. Dies berichtet „Die Tagespost“ mit Bezug auf Meldungen der Agenturen Idea und KNA. Die EKD will sich damit wohl an die Spitze der Gender-Mainstreaming-Verfechter stellen. Während in ganz Europa immer mehr Menschen gegen diese extremistische gesellschaftszerstörerische Ideologie protestieren – erst am vergangenen Wochenende demonstrierten 2500 Menschen gegen die Pläne der Stuttgarter Landesregierung – unterstützt die EKD aktiv diese Bestrebungen. So viel zum Thema Ökumene.

Der Vorsitzende der linken Zeitgeistorganisation EKD, Herr Nikolaus Schneider, sagte zur Eröffnung des neuen Zentrums: „Die Gestaltung einer gerechten Gesellschaft von Frauen und Männern, in die alle ihre individuellen Charismen unabhängig vom Geschlecht gleichberechtigt einbringen und entfalten können, ist und bleibt eine bedeutende Aufgabe der evangelischen Kirche“. So sollten „Genderperspektiven“ systematisch in alle Entscheidungsabläufe und in das kirchliche Handeln integriert werden.

Dafür gibt die EKD zunächst 200.000 Euro jährlich an Kirchensteuermitteln aus. Die Leiterin dieses Zentrums, die sich offensiv zum Feminismus bekennende Claudia Janssen, betonte, dass die Einrichtung sich „den Fragen des Geschlechterverhältnisses aus feministischer Perspektive“ zuwende. „Gerechtigkeit“ bedeutet demnach offensichtlich, die Männer auszuschließen.

Es sollten aber „Dialoge“ geführt werden „nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen allen Geschlechtern (!!! sic), zwischen Menschen, die hetero-, bisexuell, lesbisch, schwul, intersexuell und queer sind“. Das sind also schon mal sechs unterschiedliche Geschlechter, nicht nur zwei, wie der einfache Mann von der Straße während der letzten Jahrtausende dachte.

Um die Hl. Schrift ebenfalls mit der Gender-Ideologie zu verseuchen, soll das Zentrum eine „geschlechterbewusste Hermeneutik für die Auslegung der Bibel entwickeln“. Erste Ansätze dazu wurden ja bereits mit der Neuabfassung der „Bibel in gerechter Sprache“ geleistet.

Die EKD hat jegliche christliche Orientierung und Inhalte bereits seit langem aufgegeben und schreitet auf diesem Weg konsequent voran als Speerspitze zur revolutionären Veränderung der Gesellschaft. …

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Ergänzung:

http://www.medrum.de/content/gender-studienzentrum-der-ekd-eine-bekenntniswidrige-einrichtung   (8.4.):

Konferenz Bekennender Gemeinschaften kritisiert Eröffnung des EKD-Studiumzentrums für Genderfragen

(MEDRUM) Die Gender-Theorie hält auch in der EKD immer weiteren Einzug. Das zeigt die Eröffnung des Studienzentrums für Genderfragen in der EKD durch den Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Nikolaus Schneider, in Hannover am 7. April 2014. Gegen diese Genderisierung in der Evangelischen Kirche Deutschlands richtet sich der Protest der Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG), die in diesem „verräterischen“ Akt eine weitere Abkehr vom christlichen Bekenntnis sieht.

Die KBG und Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) sehen in der Eröffnung des Studienzentrums der EKD für Genderfragen eine Manifestation gegen die gute Schöpfungsordnung Gottes und das christliche Menschenbild. Was Nikolaus Schneider in seiner Eröffnungsansprache als „Verkrustungen einer jahrtausendealten Männertheologie und Männerkirche“ bezeichnete, das „in den letzten 40 Jahren von Frauen schon aufgebrochen“ worden sei, halten die KBG und IKBG für eine „bekenntniswidrige Abkehr von der Schöpfungsordnung Gottes“. MEDRUM dokumentiert die Stellungnahme der KBG und IKBG:

Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften (KBG) und die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften sieht in der Einrichtung des Studienzentrums der EKD für Genderfragen eine bibel- und bekenntniswidrige Abkehr von der guten Schöpfungsordnung Gottes und dem christlichen Menschenbild mit der Konsequenz der Abkehr von Ehe und Familie als Leitbild christlicher Lebensform.

Die weitgehend unbekannte Ideologie des Genderismus, die irrtümlicherweise mit Gleichberechtigung verwechselt wird, leugnet, dass Gott den Menschen bipolar geschaffen hat. „Man wird nicht als Frau geboren, man wird zur Frau gemacht“, heißt es. Wenn jeder sein Geschlecht selbst bestimmen kann, je nach Einschätzung und Vorlieben der eigenen Rolle, hat das mit dem biblischen Schöpfungsverständnis nichts zu tun. In Konsequenz bedeutet das eine Umwandlung der Gesellschaft in Abkehr von christlicher Kultur. Die Genderideologie ist theologisch gesehen eine Irrlehre, die obendrein gegen alle Vernunft und gegen die Naturwissenschaft steht.

Die KBG protestiert im protestantischen Sinn gegen die ideologieträchtige und bekenntniswidrige Einrichtung des Studienzentrums der EKD. Einmal mehr setzt die EKD ein Zeichen, das den Graben … katholischen und orthodoxen Kirche vertieft und Ökumene erschwert und gefährdet. Das Ganze mit einem Festmahl zu verbinden – und dann noch in der ehrwürdigen Marktkirche – ist nicht nur deplatziert, sondern auch im Sinne der Passion Christi, jener Gerechtigkeit, die Christus durch sein Sterben am Kreuz bewirkt hat, verräterisch.

http://www.medrum.de/content/studienzentrum-der-ekd-fuer-gender-fragen-komplett (3.4.)

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Ergänzung:

Weitere Infos:
Ron Kubsch: http://www.freiewelt.net/eroffnung-des-ekd-studienzentrums-fur-genderfragen-10029536/   (9.4.)

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Ergänzung:

http://jungefreiheit.de/allgemein/2014/ekd-ratsvorsitzender-schneider-greift-journalistin-kelle-an/   (8.4.):

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat der Publizistin Birgit Kelle „populistische Anbiederei“ an „veränderungsunwillige konservative Kreise“ vorgeworfen. Anlaß ist Kelles Kritik an der Gender-Mainstreaming-Theorie. In einem Interview hatte sie diese als „wirre Ideologie“ bezeichnet.

„Solche polemische Kritik und die Zustimmung zu ihr lassen darauf schließen, daß mit ‚Gender‘ Gefühle und Ängste bei Menschen angesprochen werden“, sagte Schneider am Montag bei der Eröffnung des evangelischen „Studienzentrums für Genderfragen in Kirche und Theologie“ in Hannover nach einem Bericht der Christlichen Medienmagazins pro.

Kelle wies die Vorwürfe Schneiders gegenüber der JUNGEN FREIHEIT zurück. „Es ist traurig, daß solche Vorgänge immer nach demselben Schema ablaufen. Es wird nicht sachlich widerlegt, sondern man arbeitet sich an den Kritikern ab.“ Sie verstehe auch nicht, warum sich die EKD überhaupt des ganzen Gender-Themas annehme. Die evangelische Kirche habe wahrlich dringendere Probleme.

Kelle: Es war richtig, zum Katholizismus zu konvertieren

„Es ist nicht die Aufgabe der EKD, die Gender-Theorie zu verbreiten. Hauptaufgabe ist immer noch die Verkündigung des Evangeliums. Insofern war es eine richtige Entscheidung, vor zwei Jahren zum Katholizismus zu konvertieren“, sagte Kelle.

Das Studienzentrum für Genderfragen soll zur Gestaltung einer Kirche beitragen, in der die Vielfalt menschlicher Begabungen auf allen Ebenen zum Tragen komme. Die Einrichtung will sich laut den Verantwortlichen auch mit der sogenannten „Queer-Theologie“ beschäftigen. Diese richtet sich gegen eine Theologie, die nicht-heterosexuelle Menschen als Sünder betrachtet. Für das Zentrum stellt die EKD ein jährliches Budget von 218.000 Euro bereit.

Bei der Veranstaltung am Montag betonte Schneider laut pro, er habe vieles an der feministischen Theologie zunächst für Unsinn gehalten. Seine Frau habe ihn dann aber überzeugt. „Vieles ist in unserer Kirche schon geschehen“, freute sich der Ratsvorsitzende. „Verkrustungen einer jahrtausendealten Männertheologie und Männerkirche wurden – Gott sei Dank! – in den letzten 40 Jahren von Frauen schon aufgebrochen.

http://www.freiewelt.net/nachricht/ekd-chef-schneider-attackiert-christin-birgit-kelle-10029552/   (9.4.):

Birgit Kelle hatte zur Eröffnung des EKD-Genderzentrums ihre Verwunderung erklärt, weswegen man sich seitens der evangelischen Kirche auch noch des Gender-Themas annehme und ob es nicht dringendere Probleme gebe. Sie folgerte: »Bald wundert einen gar nichts mehr in der evangelischen Kirche. Erst die viel kritisierte ‚Orientierungshilfe‘ zur Familie, die eher Verwirrung als Orientierung schaffte, jetzt ein Studienzentrum für Genderfragen. Man frage sich, ob die EKD ein verlängerter Arm der Genderforschung an Universitäten werden wolle.”
Kelle sieht die Eröffnung eines Genderzentrums als letzte Konsequenz einer Entwicklung in der EKD:  »Denn wer die Familie aus Vater-Mutter-Kindern aufgegeben hat und die traditionelle Familie nur noch als belastende Rollenerwartung an Mütter und Väter begreift, der muß sich natürlich ans Werk machen, uns alle endlich aus unserer belastenden Geschlechtlichkeit zu befreien.« …

http://www.kath.net/news/45553   Die Queer-Schläge des Nikolaus Schneider   (9.4.)

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Ergänzung:

Kommentator Michael Schwarz meint:

Das am 7.4.2014 eröffnete Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie widmet sich

1) der feministischen Theologie
Aber mit welchen Zielen???
Noch mehr Frauenquoten? Endlich ausnahmslos alle die wenigen Nichtabgetriebenen in Ganztagsbetreuungseinrichtungen abschieben, während die Mütter Karriere machen?

2) der Queer-Theologie
Aber mit welchen Zielen?
Noch mehr homoverpartnerte Pfarrer und Bischöfe in der EKD? Noch mehr Kampf gegen Homophobie, Subventionierung der CSDs, Erziehung zur Akzeptanz sexueller Vielfalt? Nicht nur die Homo-Ehe, sondern, wie starke Gruppen in der EKD fordern, auch die Ehe zu dritt für Bisexuelle?

3) Rassismus-Fragen
Aber mit welchen Zielen?
Noch mehr Willkommenskultur und umfassende Sozialleistungen für die millionenweise zuwandernden Korananhänger? Ein noch höherer Islam-Bonus für kriminelle Moslems bei deutschen Gerichten? Noch mehr Kampf gegen Islamophobie? Noch mehr Sozialleistungen für die Kinderscharen der mit bis zu vier Frauen verheirateten Moslems?

4) interreligiösen Diskussionen
Aber mit welchen Zielen?
Sich noch mehr Bären aufbinden lassen von Islamvertretern, so sie denn überhaupt gesprächsbereit sind?

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Ergänzung 21.5.2014:

http://www.medrum.de/content/das-gender-studienzentrum-der-ekd-instrument-einer-narzisstischen-abkehr-vom-reformatorischen-zeugnis   (21.5.):

Ein Kommentar von Rolf-Alexander Thieke

(MEDRUM) Mit einem Festbankett zu Ehren der Eingeweihten beging die EKD mitten in der Passionszeit die Einweihung des Gender-Studienzentrums. Die EKD dokumentiert dieses Ereignis in ihrem Internetportal unter www.ekd.de/aktuell. – „Die heutige EKD-Führung verkennt erneut ihren originären Auftrag“ – so jedenfalls könnte man die Vorgänge beschreiben.

Rechtzeitig zum 500. Gedenken der Reformation zielt die Eröffnung dieses Studien-Zentrums ohne viel Federlesens, quasi beiläufig, auf Abkehr von der geistlichen Kernbotschaft der Reformation. …

… Im Vorfeld des 500. Reformationsgedenkens zeigt die EKD deutliche Signale für eine vorbereitete Kirchenspaltung von oben! Die viel gerühmte Freiheit der Evangelischen Kirche, die in ihrer festen Bindung an Schrift und Bekenntnis verortet war, und die Freiheit von Christen „allein in Christus“, die aus schuldhaften Bindungen wie falschem Stolz befreite, verkommt auf kirchlichen Führungsebenen immer mehr zu einem theologisch profil-feindlichen Pluralismus des anything-goes.

Wäre es nicht unendlich segensreicher, unter Jugendlichen, zwischen Mädchen und Jungen, das achtungsvolle Miteinander in rechter Nähe und Distanz zu fördern

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Eine Antwort zu EKD voll von Genderseuche erfasst

  1. Gassenreh schreibt:

    Man hat das Gefühl, dass die Kirche unter einer Kirchensteuer-Entzugs-Phobie leidet. Anders ist der Kniefall vor linken Strukturen und Zeitgeistansichten nicht zu verstehen.
    Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche, was z. B. auch erkennbar ist am dem von den Gender-Ideologen propagierten „social engineering“ in Richtung Früh- und Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, staatliche Schule).
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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