Schwesig unterstützt Wirtschaft gegen Familien

Ferdinand Knauß: http://www.freiewelt.net/dihk-und-schwesig-verbunden-sich-auf-kosten-der-kinder-10029575/   (9.4.):

Wenn sich eine Bundesfamilienministerin von der SPD und der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in der Redaktion einer großen deutschen Zeitung zu einem Interview treffen, sollte man eigentlich ein Streitgespräch erwarten. Erstere sollte sich, so könnte man annehmen, für die Belange von Familien einsetzen, der andere natürlich für die Interessen der Wirtschaftsunternehmen. Doch der Streit findet nicht statt. Beide sind sich völlig einig.

„Wunderbar!“ jubiliert Manuela Schwesig über Eric Schweitzers Vorschlag: Er will, dass in Familien nicht mehr einer Vollzeit und der andere Teilzeit arbeitet, sondern „sinnvoll organisiert“, beide 35 Stunden. Das ist im Kern tatsächlich dieselbe Idee, die sie selbst unter dem Stichwort „Familienarbeitszeit“ in die Diskussion brachte. Die demonstrativ große Einigkeit lässt erwarten, dass demnächst eine entsprechende Initiative ins Rollen kommen könnte.

Können sich Familien darüber freuen? Nein. In dem Gespräch ist zwar bisweilen von Kindern die Rede, aber stets ist klar, dass sich beide einig sind über die Prioritäten: Erst die Arbeit, dann die Kinder. Beiden geht es nicht darum, Eltern Zeit für ihre Kinder zu verschaffen, sondern für ihre Erwerbsarbeit – auf Kosten der Kinder.

Wie Familienministerin Schwesig und DIHK-Chef Schweitzer gemeinsam die Interessen von Familien missachten, lesen Sie hier.

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2 Antworten zu Schwesig unterstützt Wirtschaft gegen Familien

  1. LichtWerg schreibt:

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

  2. Gassenreh schreibt:

    Die Konsequenz sind Aufbewahrungskrippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder, für die linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyistenwie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“.
    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa):
    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu erwartender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten. [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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