Recht auf Verschiedenheit statt egalitärer Utopie!

http://www.identitaere-generation.info/utopien-arbeit/   Die Macht der Utopien – zwischen Traum und Alptraum   (22.4.):

… Die wenigsten Jugendlichen werden zu Beginn durch theoretische Schriften ideologisiert und zum Aktivismus mobilisiert. Vielmehr besitzt – wie eingangs schon erwähnt – die egalitäre Utopie, die man täglich an allen Ecken eingetrichtert bekommt, einen ungeheuren Wirkungscharakter: Alle sind gleich (Gleichheit als absoluter Wert an sich!), alle sollen sich gern haben und in einer „bunten“ Welt („Diversity“ lautet der Propagandabegriff, der dieses Projekt umsetzen soll) ohne Grenzen und ohne Leid friedlich miteinander leben. Das ist, so sagt man (und appelliert dabei an die Emotionen), moralisch gut, so soll die Welt sein. … Egal wie oft die Wirklichkeit einen widerlegt, man hält an dieser Traumwelt fest, wo sich alle Gegensätze und Ungerechtigkeiten irgendwie auflösen werden.

All jene, die Einwände bringen, weil sie gerade in dieser Utopie eine Gefahr zur Vereinheitlichung (die eine Welt der echten Vielfalt bedroht!) erkennen, sind Rassisten, Nazis, Globalisierungsverlierer, Ewiggestrige, Unmenschen und – müssen raus! (wohin, sagt man allerdings nicht…). Dieser Kampf auf der „guten Seite“ für die „gute und schöne Idee an sich“, an der sich die Wirklichkeit ausrichten soll, scheint u. a. ein starker Impuls für die politische Tätigkeit zu sein.

Die identitäre Kritik am Egalitarismus lautet daher nicht nur: Er ist unrealistisch und falsch. Nein, seine Umsetzung ist darüber hinaus auch nicht wünschenswert, weil er schlecht und langweilig ist, die Unterschiede einebnet und damit echte Vielfalt zerstört … Losgelöst von der aktuellen Lage der Selbstabschaffung Europas und der weltweiten Einebnung der Unterschiede zwischen den Völkern fordern wir das Recht auf Verschiedenheit: eine Welt der tausend Völker und Kulturen. Europa nostra! Das ist unsere Vision, für die wir streiten und für die wir auf die Straße gehen, weil sie das Wahre, Schöne und Gute (für uns) verkörpert.

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Eine Antwort zu Recht auf Verschiedenheit statt egalitärer Utopie!

  1. Marienzweig schreibt:

    Wenn alle gleich sind, es keine Verschiedenheit mehr gibt, hat man den perfekten Staatsbürger, bzw. Weltbürger.
    Alle denken gleich, urteilen gleich, handeln gleich.
    So wird es für die Eliten einfacher, die Menschen unter Kontrolle zu haben.

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