Buchempfehlung: Christa Meves: Geheimnis Gehirn

http://pius.info/archiv-news/736-buch/8725-geheimnis-gehirn   (1.5.):

Die moderne Hirnforschung bestätigt, was Christa Meves seit 40 Jahren sagt: Wenn Kinder nicht die richtige Prägung, zuerst durch die Mutter und später auch durch den Vater, erhalten, kommt es zu Abnormalitäten in der Entwicklung.

In diesem Buch werden diese für die Erziehung so fundamentalen Erkenntnisse wissenschaftlich belegt und erläutert: Analog zu den Erkenntnissen aus der Tierverhaltensforschung bestätigt nun auch die Hirnforschung, daß für das Wachstum und die Entwicklung des menschlichen Gehirns nicht nur die genetische Veranlagung, Eiweißzufuhr und spätere Herausforderungen maßgeblich sind, sondern daß dazu vor allem die Zuneigung und die Liebe gleich bleibender Bezugspersonen nötig ist. Im Zentrum des Buches steht die Darstellung der vier Grundantriebe des Menschen: der Nahrungstrieb, der Bindungstrieb, der Selbstbehauptungstrieb und der Geschlechtstrieb.

Es werden die Voraussetzungen einer normalen und gesunden Triebentwicklung aufgezeigt und Störungen mit den entsprechenden Folgeerscheinungen beschrieben. Die Autorin zeigt anhand praktischer Beispiele, wie eine gesunde seelische Entwicklung aussieht, welche Fehlentwicklungen es gibt, warum es zu diesen kommt, welche Möglichkeiten es für spätere Korrekturen gibt, und welche pädagogischen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese zu erwirken. Schließlich erstellt die Autorin einen ganzen Katalog von Verhaltenstipps, welche die heranwachsenden Menschen vor negativen Entwicklungen bewahren können. Dieses Werk stellt den krönenden Abschluss der wissenschaftlichen Arbeiten von Christa Meves dar. Es ist nicht nur für Eltern und Erzieher unabdingbar, sondern für jeden wichtig, dem die Entwicklung unserer Kinder am Herzen liegt, und der wissen will, welche politischen Weichenstellungen von Nöten sind, um weitere Fehlentwicklungen zu vermeiden. …

http://kath.net/detail.php?id=35241  (17.2.2012):

[Christa Meves]: „Die Schere zwischen gezielt schädlicher Ideologie im Hinblick auf Familie und Pädagogik im Vergleich zu einer Fülle neuer exakter Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet klafft immer mehr auseinander. Die Ideologie wird in der Öffentlichkeit als Wahrheit verkauft, wissenschaftlich erhärtete Erkenntnis aber geradezu systematisch unterbunden.“

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2 Antworten zu Buchempfehlung: Christa Meves: Geheimnis Gehirn

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Sagt da den zerstörten Familien, die durch die BRD GmbH nun zu Bedarfsempfängern wurden und in Österreich zu Elternteil 1 und Eleternteil 2 Glück Auf, meine Heimat und denkt dann auch an Onkel und Tante, Oma und Opa und an unsere Helden aus unserem Land, für ein Vaterland! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. heureka47 schreibt:

    Wer nun aber doch – schon – „ungünstig“ geprägt wurde, braucht nicht zu verzweifeln, denn es gibt auch Erkenntnisse darüber, daß alle „negativen“ Prägungen überwunden werden können, daß alle seelischen Verletzungen vollständig heilbar sind. Letzteres schrieb in den letzten Jahren Ty C. Colbert in seinem Buch „Das verwundete Selbst“, dessen Verlag (BEUST) geschlossen wurde und das Buch nicht weiter gedruckt. Seltsam…

    Daß alle Prägungen der Kindheit den WAHRHAFT erwachsenen Menschen nicht mehr beherrschen können, wußten die Weisen aller Zeiten. WAHRHAFT erwachsen ist, wer vom typischen KIND-Bewußtsein, dem „Niederen Selbst“ / „Ego“, aufgestiegen ist zum „Höheren / wahren Selbst“, was am Beginn der Pubertät, im Prozeß der „Initiation“ / „Ascension“, dem „Übergangsritual“, vollzogen werden soll – wovon die zivilisierte Gesellschaft ja leider ENTFREMDET ist („Kollektive Neurose“); aber auch DIE ist grundlegend heilbar. Jederzeit und in jedem Einzelfall.

    Sehr beeindruckend und wichtig fand ich schon das von Christa Meves 1970 erschienene Buch „Manipulierte Maßlosigkeit“ (ich glaube, bei Herder). Darin schrieb sie von den „neurotisch verwahrlosten Kindern“.

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