Die Ehescheidung – der Untergang der Frauenwürde

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2275:papst-pius-xii-&catid=1:neuestes&Itemid=33   Papst Pius XII.: Die Gattenliebe verlangt Ewigkeit   (2.5.):

Tut nur einmal einen Blick hinein in die moderne Gesellschaft jener Länder, in denen die Ehescheidung Rechtskraft hat, und fragt euch: Ist sich die Welt wirklich bewußt und klar darüber, wie oft und oft in der Ehescheidung die Würde der Frau erst geschändet und geschmäht, zerstampft und zertreten wird, um schließlich verscharrt und begraben in der Erniedrigung und Verlassenheit liegen zu bleiben? …

… die persönliche Würde des Gatten wie der Gattin, vor allem aber der Gattin, besitzt keine bessere Verteidigung und keinen bessern Schutz als die Unauflöslichkeit der Ehe. Einem verhängnisvollen Irrtum unterliegen alle jene, die da glauben, man könne die Kultur der Frau und ihre weibliche Ehre und Würde erhalten, schützen und heben, ohne ihr als Grundlage die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe zu setzen.

Die Kirche hat in Erfüllung ihrer von ihrem göttlichen Stifter empfangenen Sendung stets machtvoll und unerschrocken, mit heiliger und unbeugsamer Energie in der Welt die Untrennbarkeit der Ehe behauptet und vertreten. Dafür gebührt ihr wahrhaft Lob und Preis. Denn sie hat dadurch in hohem Maße dazu beigetragen, das Recht des Geistes gegenüber dem Ansturm der Sinne im ehelichen Leben zu schützen. Gleichzeitig hat sie dadurch mit der Würde der Ehe auch die der Frau und nicht minder die der menschlichen Person gerettet und gewahrt. …

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Eine Antwort zu Die Ehescheidung – der Untergang der Frauenwürde

  1. heureka47 schreibt:

    Ich halte die „Unauflöslichkeit der Ehe“ für eine Fehldeutung der Heiligen Schriften.

    Menschen sind / bleiben fehlbar – auch wenn sie wahrhaftig die Nachfolge Christi angetreten haben und zur entsprechenden höheren Bewußtseins-Ebene aufgestiegen sind. Menschen ZWINGEN zu wollen, die Ehe aufrechtzuerhalten, ist zutiefst unchristlich!

    Insbesondere ist der Anspruch der Unauflöslichkeit als falsch zu erkennen angesichts der „Krankheit der Gesellschaft“ / „Kollektiven Neurose“, in der die allermeisten Menschen – incl. der meisten sogenannten „Christen“ – NICHT die Nachfolge Christi antreten, also NICHT ins höhere Bewußtsein aufsteigen, sondern geistig-seelisch (spirituell) quasi-kindlich unreif bleiben und ohne Aufklärung in eheliche Partnerschaften hineingelassen oder -gedrängt werden – ohne sich darüber klar zu sein, was es braucht, um eine dauerhaft tragfähige konstruktive Beziehung führen zu können.

    Ebensowenig werden die Menschen darüber aufgeklärt, daß sie von einem schweren Mangel behaftet sind durch die „Kollektive Neurose“ – der zwar grundlegend heilbar ist, aber auch DAS wird den Menschen nicht gesagt.
    Die zivilisierte Gesellschaft – incl. des christlichen Anteils – lebt also in einer weitreichenden und folgenschweren Unwahrheit / Unwahrhaftigkeit; ziemlich genau so, wie es die Symbolik der Bibelgeschichten vermittelt – insbesondere die Geschichten über Adam und seine Frauen.
    Die Veränderung, die bei Lilith bzw. zwischen Lilith und Eva stattgefunden hat, ist die Veränderung eines Teils der Menschheit (vor über 10.000 Jahren) zur „Kollektiven Neurose“ und „Vernachlässigung“ der „Gefühlswelt“ / seelischen Aspekte des Menschen, zu Gunsten der „Überbetonung“ des rationalen Denkens.

    Daß Lilith „verschwand“, will symbolisch sagen, daß der GESUNDE weibliche Aspekt des Menschen damals verschwand. Eva war KEIN gesunder weiblicher Aspekt des Menschen mehr – und nur deshalb war sie verführbar UND deshalb war der Mensch insgesamt verführbar und auch Adam war – wie in der Geschichte beschrieben – verführbar.

    Die „Unauflöslichkeit der Ehe“ in der Bibel meint die Unauflöslichkeit der Vereinigung des männlichen und weiblichen Aspekts DES Menschen. Denn nur wenn diese Aspekte als gleichberechtigte Partner zusammenwirken, kann ein GANZER, WAHRER Mensch entstehen.

    Mit Bezug auf Asterix und Obelix sage ich: „Die spinnen, die Römer“.
    Und die „Nachfolger“ der Römer ebenso.

    Herzlichen Gruß!

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