Die Ehescheidung – die traurigen Folgen für die Kinder

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2275:papst-pius-xii-&catid=1:neuestes&Itemid=33   Papst Pius XII.: Die Gattenliebe verlangt Ewigkeit   (2.5.):

Wenn der Vorsatz, das Eheband ewig und unverletzt zu behüten, nicht tief und fest im Willen verankert ist, so beginnt schon von Anfang an eine der tiefsten und wesentlichsten Säulen des häuslichen Glückes zu wanken: Der Vater, die Mutter und die Kinder haben nicht mehr das Bewußtsein einer ruhigen und gesicherten Zukunft; es fehlt das stärkende Gefühl eines unbedingten gegenseitigen Vertrauens; es fehlt das Band einer engen und unwandelbaren inneren und äußeren Verbundenheit über alle kommenden Wechselfälle des Lebens hinweg.

Weshalb– mögt ihr vielleicht fragen – reden Wir auch von trüben Folgen für die Kinder? – Weil die Kinder von den Eltern drei sehr wichtige Dinge empfangen: das Dasein, die Nahrung und die Erziehung … ; sodann brauchen sie für ihre gesunde Entwicklung eine Atmosphäre der Freude. Nun ist aber eine heitere Jugendzeit, eine harmonische Formung und Unterweisung nicht vorstellbar ohne eine über allen Zweifel erhabene eheliche Treue der Eltern. Sind nicht die Kinder wie ein Kräftezustrom für das Band der ehelichen Liebe? Der Bruch dieses Bandes aber wird umgekehrt ihnen gegenüber zur Grausamkeit, zur Verkennung ihres Blutes, zur Schande ihres Namens und zur Schamröte ihres Antlitzes; er trägt Zwiespalt in die Herzen, trennt Geschwister voneinander und von Haus und Heim, verbittert das Jugendglück und wird – was für die junge Seele das Allerschlimmste ist – zum sittlichen Ärgernis. Wieviel Wunden werden so geschlagen in Millionen von Kinderseelen! Welch traurige und beklagenswerte Ruinen bleiben in vielen Fällen zurück! Wieviel unerbittliche Gewissensbisse fressen sich in die Seele ein?

Die seelisch gesunden, sittlich reinen Menschen, jene, auf die die Kirche und der Staat ihre Hoffnung setzen, die kommen zumeist nicht aus Stuben, in denen Zwietracht und wankelmütige Liebe den Frieden stören, sondern aus Familien, in denen tiefe Gottesfurcht und unverletzte Gattentreue herrschen.

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3 Antworten zu Die Ehescheidung – die traurigen Folgen für die Kinder

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:
  2. heureka47 schreibt:

    Selten soviel – „geballt“ – so wenig Wirklichkeitsnahes gelesen.
    Das Problem ist, daß die typischen zivilisierten – entffremdeten, neurotischen – Menschen die beschriebene hohe Qualität nicht besitzen / nicht leisten können.
    Dem „Gefühl Liebe“ trauend lassen sie sich trauen und müssen allermeist später erkennen, daß sich weder darauf noch auf die rationale (Selbst-)Kontrolle eine dauerhaft tragfähige Beziehung bauen läßt – und daß die begrenzten Fähigkeiten des entfremdeten neurotischen Menschen auch nicht ausreichen, Kinder ihren Bedürfnissen und ihrer Bestimmung entsprechend – zum WAHREN Erwachsenen – zu erziehen. Weil auch die Eltern nicht wahrhaft erwachsen sind. Und die Verantwortlichen ihrer Kirche(n) ebenfalls nicht; genausowenig wie ihre Lehrer, Politiker, Chefs, Vorgesetzten und Ärzte. Selbst die allermeisten Psychotherapeuten kennen die Wahrheit nicht und können ihren Klienten nicht wirklich helfen.

    Darin – und in vielen anderen Symptomen – zeigt sich die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, wie ich sie nenne; die „Dysgnosie“, wie Heinz von Förster sie nennt, der „Tanz um das Goldene Kalb“, wie es bei Moses heißt.

    Grundlegende Heilung ist jederzeit und in jedem Einzelfall möglich. Man muß nur die Krankheitsuneinsichtigkeit überwinden.

  3. Arcturus schreibt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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