Islam und Judenfeindlichkeit

Michael Ley: http://diepresse.com/home/spectrum/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ   (2.5.):

Islam und Judenfeindlichkeit: Was wir aus einer empirischen Berliner Fundamentalismus-Studie für Österreich und für die Zukunft lernen können.

Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte vor Kurzem fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann, und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind neun Prozent der Christen Antisemiten, und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus (www.wzb.eu).

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion.

Die Umfragewerte für Österreich sind deshalb hochinteressant, weil sie einem Mythos der Integrationsforschung widersprechen: Religiöser Fundamentalismus sei die Reaktion auf Nicht-Anerkennung und Ausgrenzung. Obwohl der Islam – im Gegensatz zu Deutschland – in Österreich als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist, sind „nur“ 30 Prozent der Muslime in Deutschland Fundamentalisten; europaweit liegt ihre Zahl bei 44 Prozent. Mit diesen negativen Einstellungen gegenüber ihrer nicht muslimischen Umwelt verbindet sich bei Muslimen ein Opfermythos: 45 Prozent sind überzeugt, dass der Westen den Islam zerstören möchte. Nur 23 Prozent der europäischen Christen sehen im Islam eine entsprechende Gefahr. Diese Zahlen belegen, dass der islamische Fundamentalismus mitnichten ein Randphänomen in den europäischen Gesellschaften ist. Bei den jüngeren Generationen sind diese fundamentalistischen Einstellungen nicht geringer, sondern übertreffen die ihrer Eltern und Großeltern.

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen untersuchte bei einer Befragung von 44.000 Schülern mit Migrationshintergrund in den Jahren 2007/2008 die Zusammenhänge von Religion, Integration und Kriminalität. Im Vergleich mit anderen Religionsgemeinschaften schneiden die Muslime hinsichtlich der sprachlichen, schulischen, sozialen Integration und hinsichtlich der Identifizierung mit Deutschland wesentlich schlechter ab als andere ethnische und religiöse Minderheiten.

Je jünger, umso fundamentalistischer

Interessant ist auch der Vergleich von christlichen und muslimischen Jugendlichen aus dem früheren Jugoslawien: Die christlichen Schüler sind doppelt so gut integriert wie die muslimischen. Insbesondere bei der Einstellung gegenüber Gewalt gibt es einen signifikanten Unterschied: Je christlicher ein Schüler ist, umso niedriger ist seine Gewaltbereitschaft. Bei muslimischen Schülern gilt umgekehrt: Je stärker die religiöse Bindung ist, desto niedriger ist der Grad der Integration und desto höher die Gewaltbereitschaft.

[Zur Judenfeindlichkeit siehe im Original.]

… Fazit: Im Hinblick auf die Judenfeindlichkeit von Muslimen und Nichtmuslimen zeigt sich ein erschreckender Unterschied. Doch die politischen und medialen Eliten stellen sich dem Problem des islamischen Antijudaismus nicht und schweigen oder lügen in hohem Maße bei allen Integrationsproblemen. Da man das eigene Versagen nicht eingestehen will, werden Kritiker diffamiert und wird ein drohender Populismus an die Wand gemalt. Der Islamexperte Thomas Tartsch stellt zu Recht die Frage: „Wer wagt es noch, die religiösen Grundlagen des sich ausbreitenden islamisch-eliminatorischen Judenhasses zu thematisieren?“

Es ist sicherlich kein Zufall, dass die EU-Kommission derzeit einen Gesetzesvorschlag prüft, der jede Kritik am Islam unter Strafe stellen möchte. Diese Forderung erheben die islamischen Verbände schon seit Jahren, um ihrem Ziel einer Islamisierung der europäischen Gesellschaften näherzukommen. Mit dieser Politik werden die etablierten Parteien und die Europäische Union insgesamt sicherlich eines erreichen: den europäischen Bürgerkrieg. Hans Magnus Enzensberger stellte diese hellsichtige Diagnose schon in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in seinem Essay „Aussichten auf den Bürgerkrieg“. Sie ist aktueller denn je.

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Eine Antwort zu Islam und Judenfeindlichkeit

  1. Arcturus schreibt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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