Unterwerfung der Frauen unter die Zwänge des Erwerbslebens

Ferdinand Knauß: http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/familie-und-beruf-haltet-die-hausarbeit-in-ehren-seite-all/9845158-all.html   (7.5.):

Familienpolitik hat heute vor allem ein Ziel: Häusliche Arbeit zu diskreditieren und Eltern für das Erwerbsleben „frei“ zu machen. Es wird höchste Zeit für eine neue Wertschätzung der unbezahlten Arbeit.

[Ausschnitt:]

… Denn „gleichberechtigte Teilhabe“ an der Erwerbsarbeit könnte ebenso gut als eine Geschichte der Unterwerfung erzählt werden. Und es wird Zeit, diese Perspektive zu eröffnen.

Der lange Marsch der Frauen in die Fabriken und Büros ist nämlich auch die Geschichte des wachsenden Bedarfs des Arbeitsmarktes – man könnte auch sagen des Kapitals – nach günstiger Arbeitskraft. Die Freiheit von der Familie, die die Frauen gewonnen haben, wird bezahlt durch eine neue Unterwerfung: nämlich unter die Zwänge des Erwerbslebens.

Was im öffentlichen Diskurs kaum vernehmbar ist, obwohl Millionen Menschen es am eigenen Leib spüren: Die Ausbreitung von Markt und Staat auf Kosten der Familien ist auch eine Geschichte des Verlusts von Ordnung und Sicherheit. Die meisten Menschen wünschen sich einen „Herd“, einen Ort des Rückzugs vom öffentlichen, kalten, staats- und marktbeherrschten Arbeitsleben. Einen Ort, an dem man nicht nach den ehernen Gesetzen von Angebot und Nachfrage arbeitet und verdient, sondern aus allzu menschlichen Gründen, die dem Markt unbekannt sind.

Dieser Ort ist für die meisten Menschen die Familie.

Die traditionelle Familie mit ihrer auf Liebe, Treue und Verantwortung basierenden Mini-Ökonomie steht den Ansprüchen des Marktes im Wege: Sie enthält den Unternehmen Arbeitskraft und damit Wachstumspotential vor. Außerdem: In einer Volkswirtschaft, die vor allem aus Alleinernährer-Hausfrauen-Familien besteht, müssen Arbeitnehmer so gut bezahlt werden, dass sie allein Familien unterhalten können. In einer aus Zwei-Verdiener-Haushalten bestehenden Gesellschaft steigt die Marktmacht der Arbeitgeber, niedrigere Gehälter durchzusetzen. …

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Ergänzung:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article127851480/Schluss-mit-der-Mamiphobie.html   (11.5.):

Täglich lassen wir sie spüren, dass sie stören, diese Mütter. Denn die kluge Frau entscheidet sich für die Karriere und gegen das Kind. Wir sind ein Land der Kinder- und Mütterhasser geworden. Von Milosz Matuschek

… Der Feminismus ist damit das Hündchen an der Leine der Ökonomie geworden, aus der Befreiungsbotschaft wurde eine Zwangsarbeitsideologie …

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3 Antworten zu Unterwerfung der Frauen unter die Zwänge des Erwerbslebens

  1. Dörflinger André schreibt:

    André Dörflinger, Tellenmattstr. 28, 6312 Steinhausen ZG
    adoerflinger@gmx.ch
    ————————————————————————————-
    MoN, 12 Mai 2014

    Frauen – Damschaft bald überall.  Auslaufmodell „Mann“.
    =============================================
    1) Die beiden WK 1914/18 und 39/49 haben alles Her-Be-kömmliche kaputt gemacht > alles potenziert, schein-optimiert, wegen der kriegsbedingten langen Abwesenheit der Männer die Frauen unfreiwillig dem Familiensinn etwas entfremdet, Jahrzehnte danach aber heftig undank der die 1968er Jugendkrawalle durch Sartre-Gedankengut links verblendeten Lehrerschaft, die dann den Schülererinnen das herd-entfremdende Gift vorgepriesen-gelebt hat. Und d i e Pille gab dann ab 1961 den Rest.

    2) Daraus entstand Eva-lutionäre, libera-Lisi-ge Kopflastigkeit verbunden mit Schwächerwerd u n g
    der Gattung „Mann“. > D a s Eigentor unserer West-Zivilisation was für diese und auch die Einheimischen wegen ständig steigenen Wohnansprüchen, zunehmenden Bedarf an Wohn-Lebensboden bedingt > dadurch die Boden-spekulation anheizt > verursachen doch die dadurch immer höher werdenden Bodenpreise geradezu schleichend steigende Miet-preise.im mittel-oberen Preissegment, derweil die wegen dieser einmaligen (doppelsinnig) Ueberalterung (bis etwa 2050) nicht freiwerdenden Mittelpreiswohnungen von v i e l e n Senioren bewohnt-blockiert b l e i b e n .
    = Die Bauwirtschaft kommt nicht nach mit dem Bau von (erschwinglichen) Seniorensiedlungen.

    Es ist makaber, aber es ist so > Ich kann nicht anders als KLAR-Deutsch reden. Früher lebten die Senioren ein paar wenige Jahre bei den erwachsenen Kindern, heute leben sie weiterhin (reise-)rüstig bis weit über Alter 90 +. erfüllen daher auch die grosselterlichen Betreuer-Aufgaben immer weniger.

    Dass Frau unter diesen steigenden Lebenshaltungs-Wohnungsmiet-kosten zur Verbesserung des mittelständigen Monatslohnes des Normal-Mannes auch mitverdienen muss, das auch dank ihrer inzwischen viel ausgedehnteren – akademischen – Ausbildung auch kann – erscheint demnach mehr als logisch, aber eben, alles hat seine Vor- & Nachteile, denn :
    a u c h Frau kann nicht zweien Herren dienen > Familie und Karriere befriedigen, sowenig wie
    Man(n) nicht zweien Frauen zudienen kann: > Karriere in Beruf u/o Politik, Familie u/o Mätresse,
    denn einmal kommt so unweigerlich der körperliche (Nerven-)Kollaps wegen selbst verursachter Ueberforderung. > Ausgebranntsein. (Ich vermeide absichtlich die bekannte, englische Modebezeichnung, solange als es noch die deutsche Schriftsprache gibt…) und die „Zeche“ müssen dann die m o r a l i s c h vernachlässigten Kinder „zahlen“, für welche der (bezahlbare) Tageskrippenbedarf nie ausreicht, auch
    weil wegen neuer, männerfeindlicher Ehescheidungsgesetzgebung Jung-Ehe-Mann – auch bei nicht finanziellem Bedarf – darauf bestehen sollte, dass Ehe-Frau spätestens 2 Jahre nach Ende der Familien-planung – wenigstgens teilzeitlich – Lohnarbeit (ausser Haus) wieder aufnimmt, damit er nämlich im Scheidungs-falle als Gehörnter auch an ihren Altersrentensäulen hälftig anteil haben kann.

    Man sieht, die Sache ist – offen kommuniziert – kompliziert k u r z & bündig zu erklären, wenn man konsekuent die wahren Hintergründe der heutigen Notwendigkeit der „Frauenarbeit ausser Haus“ verschleiern will, wie das die System-(Frauen-)Medien ja mit Vorliebe tun, um ihre (meist weibliche) Leserschaft nicht allzusehr zu erschrecken, denn die nackten Wahrheits-Tatsachen könn(t)en doch dem (all-)gemeinen Volk nicht zugemutet werden….

    Und was meint d i e mind. 4 x mal gespaltene Christ-K i r c h e dazu?

    Kirche, quo vadis? Hilft der Druck des äusserst familienorientierten Islams die christlichen Kirchen sich (an) zu nähern > die 1529er Bruder-krieg-Reformation bis ins Jahr 2029 zu überwinden- > nach dem Leitspruch: „500 Jahre Kirchenspaltung sind genug“ > ade ?
    Die lebendigen (in sich aber auch wieder uneinigen) Ost-kirchen bleiben da auf Männer-Weihe-Linie, währenddem die Anglikaner nicht so recht wissen, was sie wirklich wollen….. wem sich schliesslich mehr anschliessen, ihrer ehemaligen Rom-Kirche oder doch den „Neu-Katholen“ ….>.den Evangelen so ins nackte Un-Heil-Elend trieb (worunter ja dann a u c h sie zu leiden bekam); die wie die Natur, Mutter Erde, nie Ruhe gibt, immer in Bewegung ist, damit > Un-Ruhe > Fortpflanzungs-Leben entstehe > der Hauptgrund unseres menschlichen Daseins.

    Die Muslime wissens anscheinend, w i e s o sie „die Frau“ unterwerfend behandeln.
    Beide Kulturen könnten auch diesbezüglich nicht gegensätzlicher sein > Beide werden sich entgegen kommen müssen > d.h. Weiberkult-us muss bei ihnen entspannt, bei uns eingespannter werden > Anglikaner werden „hier“ anhalten bis rückbuchstabieren müssen, wenn sie Schisma verhindern wollen. Sonst ist d i e Oekumene wirklich end->lich->>gültig gescheitert.

    Die ROM-Kirche als noch letzte Festung – Bollwerk
    in der Brandung gegen überbordenden Feminismus und Islamismus.
    Juden halten sich kurioserweiswe in unseren Breitengraden still zu solch hoch religiösen Fragen. Heilig „Päuli II“, den ich 2004 von ferne in Bern gesehen habe, bezeichnete sie ja als „die älteren christlichen Brüder“, was diese aber wohl kaum je rückbestätigen werden…..

    . Ja, was wissen denn die heutigen Jugendlichen davon ? > Nichts, „gor nix“.

    Die damals neue, später „trunken-abgestürzte“ evangelische deutsche Bischöfin, die geschiedene, den Mann verlassenen habende, weil ihrer Karriere im Wege Stehende, Kässmann:
    Auch das hab ich seinerzeit am Fernsehen verfolgt, ihre Familie gesehen.
    Nichts für mich. Mag gut sein für die stets klatschenden Deutschen.
    Arme Evangelische, wenn ihr so was braucht und noch für gut befindet…. Zum Glück undenkbar für die kath. Kirche > wäre ein vorübergehender Aus-zeit-grund für mich.
    Sie ist eine prima Verwalterin, aber Geistliche? Sie hat den Mann verlassen, den ich am Fernsehen gesehen habe. Der war i.O., machte sich für die Familie in der Küche nützlich, derweil sie die Kirche durch-organisierte. Da muss ja mit der Zeit die Ehe kaputt gehen. Denn:
    s i e wählte die Amts-Kirchen-Funktion. Ist das zu verantworten?
    Hatte sie denn etwa Visionen wie Niklaus von Flüh anno 1467 ?
    Wenn nein, ist dann Kirchenkarriere wichtiger als Ehe = Famillie ? ==> Ein vertretbarer Grund, angetrauten Ehemann zu verstossen und Familie durcheinander zu bringen ? ==> Die Zahl der verlassenen > unbetreuten Altmänner wird ja in den kommenden Jahrzehnten undank verluderter Scheidungsgesetze wuchtig zunehmen ! Die Frauenfrage wird sich noch endgültig überall stellen m ü s s e n . So oder so > kein Kompromiss. wo das Tun gezwungenenrmassen unfreudig wird.
    Arme Deutsche, müssen heucheln und dabei noch gute Miene zeigen.
    Da sind die Russisch-Orthodoxen konsequenter > machen nicht mit!
    Keine Zusammen-kunft > -arbeit mit Kässmann ! Wie recht haben > hatten sie!

    Ich sagte es immer: D i e grösste Todsünde ? Mord ? Nein!
    Die grösste Todsünde umfasst alle andern, ist viel prosaischer. ====== >>> Die Feigheit.

    Für etwas Ideelles haben wir ja gelebt, uns eingesetzt.
    Jedenfalls für keine Denk-Fehler-Uebergangs-Lebenskonzepte wie die ……ismen ale lauten mögen.

    Der doch wiederkommen sollende Christ-Geist ist vielleicht schon – diesmal ganz unspektakulär – irgendwo geboren > weilt > wirkt bereits unerkannt unter uns ? ! Zum urplötzlich seine Damokles-
    SAAT zu verprühen…..in den nächsten Jahrzehnten – wiederum……nicht unblutig.
    —————————————————————————————————

    Nichts ist dem positiven >> kre-aktiven GEIST eben b ü r t i g.

    .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

    • der endlose Hype schreibt:

      naja…habe gerade bei Hugo meine Krankheits-Biografie gepostet…:-(
      das was Frauenemanzipation in den letzten Jahrzehnten vollbrachte, war
      A s s i m i l a t i o n. (bis zu Schwesig, bis zu Konvertiten- MvWelser!…)
      Ich kann nur sagen: Am Ende beißt sich das Patriarchat immer selbst in den
      Schw_ _ _! Und noch haben wir nichts anderes!

  2. der endlose Hype schreibt:

    Luschen….!
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/panoramadrei1270.html
    vor allem die grün gewählten VolksvertreterInnen aus obiger Stichprobe (Berlin) ohne Schimmer…

    Kannst du knicken! Unsere Entscheidungsträger!

    Am 25. habe ich nur einen klitzekleinen Trumpf in der Hand: den Rotnasen, den Schwarzzipfeln und den Grünohren die Stimme zu Gunsten der Kleinen unter 3% abzuziehen!
    DIeses Land (D), dieses „Europa“ = meine Basis?
    Eine Philosophie-Professorin wertet gerade das Putzen auf. Buch: Putzen als Passion….So weit muß es kommen! 😦
    DIe Schäuble-Armada („Evi“ Hermann Gröhe http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-christ-und-welt.htmloder ……..bis Gabriel) verschiebt und verschiebt nach vorne….PFLEGE und FÜR-Sorge in D (ein „weibliches“ Ressort und manchmal ein männlicher Akademiker als Vorgesetzter) :
    K a t a s t r o p h e! ….Demografie …Oh wie schön ist KuMMerroh! (für die ohne Assoziationen: Kummerow am See mit H. Hübchen…)
    Kein Blick nach Schweden, Nierderlande, Dänemark, wo jene Berufe einen anderen Stellenwert , EINE ANDERE W E R T S C H Ä T Z U N G genießen und man davon LEBEN kann! Hier: abwandernde Ärzte zu tausenden! Schweiz, Schweden, Norwegen….(was kostet EIN Medizin-Studium den Steuerzahler?) Dafür kommen die, die der Sprache nicht mächtig sind…Radebrechender Herr Doktor.
    LUSCHENPOLITIK!
    BRD = bald nur noch eine Ansammlung von Gebrechlichen und NOCH Griechenlandmilliardenaufbringern….. Und was hatte Mutti nicht alles versprochen in Sachen Bildung! Inzwischen rügt der OECD auf allen Kanälen. Aber bitte…wer ist denn schon der OECD und was hat das mit meinem Leben zu tun?
    Schalt die Kiste: kein Unterschied mehr zwischen den Spots auf Kanal BibelTV oder Sendungen zur Wahl!

    HIER (auch nicht im christlichen Lager) galten Pflege und Fürsorge und Mütter und Kinder (siehe Artikel Mamiphobie)

    N I C H T S!

    Absolut nichts, gell Pfarrerstöchterlein „Mutti“??

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