ESC: Linke Umerziehung zu EU-„Werten“

http://www.katholisches.info/2014/05/06/verschwulte-zumpferl-romantik-conchita-wurst-und-der-orf-entbloeden-oesterreich-beim-eurovisions-songcontest/:

Gastkommentar von Martha Weinzl

Österreich wird gerade international lächerlich gemacht. … Die Vertrottelungsstrategen haben zur Förderung der Homosexualität den Transvestiten Tom „Conchita Wurst“ Neuwirth zum diesjährigen österreichischen Vertreter beim Eurovisions Songcontest erkoren. Seither belehrt man die Österreicher jeden Tag „ex cathedra“ von steuerbezahlten Höhen, was sie politisch korrekt zu denken haben.

… Transvestit Tom „Conchita Wurst“ Neuwirth ist ein ideologisches Produkt einer bestimmten Richtung, die um die totale kulturelle Hegemonie kämpft. „Conchita Wurst“ ist ein Kunstprodukt wie aus der Konserve. Er wurde von einer Clique Medienschaffender ausgewählt, mit einem von anderen komponierten Lied ausgestattet, und vom ORF in einem Willkürakt den Österreichern aufgezwungen, um im eigenen Land und auf internationaler Ebene Homo-Propaganda zu betreiben.

… Die Wahl des Siegers erfolgt beim Songcontest völlig undurchsichtig. An eine tatsächliche Abstimmung der Zuschauer vor dem Fernsehgerät in den Teilnehmerstaaten glaubt schon lange nur, wer so naiv ist, daran glauben zu wollen. … Was für eine Schande für Österreich.

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http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/oesterreich-bejubelt-esc-sieg/   (12.5.):

Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer hat dem Transvestiten Conchita Wurst zum Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC) gratuliert. Wursts erster Platz bei dem Liederwettbewerb sei „nicht nur ein Sieg für Österreich, sondern vor allem für Vielfalt & Toleranz in Europa“, schrieb Fischer auf Facebook. „Daß sie ihren Sieg all jenen widmete, die an eine Zukunft in Frieden & Freiheit glauben, macht ihn doppelt wertvoll. Ein schöner Tag für Österreich! Herzliche Gratulation!“

… In Rußland reagierten Politiker mit Häme und Spott über den österreichischen Siegerbeitrag. Die Abstimmung zeige Verfechtern der europäischen Integration, was sie erwarte – „ein Mädchen mit Bart“, teilte Vizeregierungschef Dmitri Rogosin am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. …

http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/musikwettbewerb-ist-die-sexuelle-orientierung-wurst-1138.html   (12.5.):

Ein gewaltiges Echo hat der Sieg des österreichischen Travestiekünstlers Thomas Neuwirth (25) beim Musikwettbewerb Eurovision Song Contest (ESC) in den internationalen Medien und sozialen Netzwerken ausgelöst. In der westlichen Welt wird sein Erfolg weithin als ein Sieg der Toleranz gewertet, Kritiker sprechen dagegen von einem Zeichen der Dekadenz.

… Der bekennende Homosexuelle trug beim größten Musikwettbewerb Europas neben einem engen Kleid, einer Langhaarperücke und rotem Lippenstift auch einen Vollbart. Rund 180 Millionen Fernsehzuschauer in aller Welt verfolgten das Spektakel, davon fast neun Millionen in Deutschland. Neuwirth wertete seinen Sieg als ein Zeichen für Toleranz und Respekt in Europa …

Akademiedirektor: Ein Symbol des Protests gegen Russland

Der Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland, Frank Vogelsang (Bonn), ist der Meinung, dass man Neuwirths Sieg nicht überbewerten dürfe. Aber es sei deutlich geworden, dass „Conchita Wurst“ nach der Veranstaltung in der westlichen Öffentlichkeit aufgrund der angespannten politischen Lage zwischen Russland und der Ukraine politisch aufgeladen worden sei. „Man sieht im Westen in dem Travestiekünstler ein Symbol, das man dem konservativen Großmachtstreben Russland entgegenstellen kann.“ Deswegen hätten auch viele Personen sich nach dem Wettbewerb ebenfalls einen Vollbart aufgemalt oder angeklebt. Sie wollten so ihren Protest gegen Russland ausdrücken. Der Sieg Neuwirths könnte zudem dazu führen, dass in der Europäischen Union verstärkt darüber nachgedacht werde, für welche Werte die EU stehe.

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Ergänzung:

http://eulenfurz.wordpress.com/2014/05/12/hans-wurst/:

… wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, [werfen] selbst Würste lange Schatten …

(Übrigens, das Originalzitat ist angeblich nicht von Karl Kraus: http://www.wienerzeitung.at/meinungen/glossen/108819_Entlarvt-Der-falsche-Karl-Kraus.html   9.1.2007)

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Ergänzung:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2283:auch-wenn-jemand-mit-der-wurst-winkt-nicht-ueber-jedes-stoeckchen-springen&catid=1:neuestes&Itemid=33  (13.5.):

Wer auch immer diese unsägliche Schau manipuliert hat: er hat erreicht, was er wollte.

… Wir sollen nun, so wird es gewollt, immer wieder über Stöckchen springen, und wir tun das auch brav. … Die wissen – ach was: die wollen es so, dass das alles häßlich ist. Warum sollen wir also die große Aufrege machen und auf diese Weise genau das tun, was die wollen?

Wer einen [ESC] (und so vieles andere) im Fernsehen ansieht, kriegt eben eine Wurst. Zum Springen. Und wenn er die gar nicht will, dann ist er sowas von intolerant. Sagen die. Und die Politiker blöken es nach.

Und wir? Nein! Wir springen nicht! An eben jenem Wochenende haben wir Vorträge gehört über Wahrheit, Autorität, Freiheit und Verantwortung, und das hat uns deutlich gemacht, wo unser Weg langgeht: diese Welt der wunderbar klaren, eindeutigen und logischen Definitionen und Folgerungen, das ist unsere Welt. Und diese Welt hat den großen Vorteil, dass sie – im Gegensatz zur Wurstwelt – sehr real, sehr gesund, sehr schön ist. Diese Welt sollen und wollen wir bekannt machen, weitertragen. Dafür brauchen wir unsere Zeit, unser Engagement, unseren Willen. Dafür brauchen wir unsere Kraft, und nicht, um über die Stöckchen zu springen, welche die uns hinhalten. …

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Ewald Stadler: http://www.gloria.tv/?media=609336 Fremdschämen über das Wurst-Theater   (12.5.)

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http://schreibfreiheit.eu/2014/05/11/trotz-song-contest-geschlechtsidentitatsstorung-ist-eine-krankheit/:

Die politisch korrekte Gesellschaft klatscht in die Hände. Es passt in das (EU-)Konzept, alles daran zu setzen, unseren Kindern und Jugendlichen Lebens- und Denkmodelle einzuprägen, welche in eine Sackgasse führen, Familien zerstören und den Bestand unserer Kulturen, unserer Wirtschaft und der Verteidigungsfähigkeit gegen Krisen und Angriffe abschwächen.

Dennoch sollte klar sein: ein Zustand, seine genetisch gegebene Geschlechtlichkeit und seinen Körper nicht annehmen zu können, kann kein wünschenswerter sein. …

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Ergänzung 14.5.2014:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/fremdschaemen-beim-esc-transe-conchita-wurst-ist-ein-produkt-der-oeffentlich-rechtlichen-medien.html   (12.5.):

Ja, was hat denn das zu bedeuten: Ein bärtiges Na-was-denn-gleich hüpfte beim Europäischen Gesangswettbewerb 2014 über die Bühne und schrie aus vollem Herzen »Rise like a Phoenix«. Bevor jemand den Arzt holen konnte, hatte der Glitzer-Bubi »Conchita Wurst« den Eurovision Song Contest (ESC) 2014 gewonnen. Ein tragischer Unfall? Keineswegs. Wer dahinter nur einen schrillen Auftritt vermutet, liegt falsch. In Wirklichkeit geht es um die Prägung einer neuen transsexuellen Ikone für Europa. Und was wäre da besser als die Riesenbühne des Eurovision Song Contest?

Den Auftritt des Glitzer-Bubis »Conchita Wurst« beim EurovisionSong Contest haben wir den öffentlich-rechtlichen Medien zu verdanken, in diesem Fall dem ORF. Die Wurst-Show war der bisherige Gipfel der Gender-Provokationen. …

… Mit voller Wucht lässt man hier beide Geschlechter aufeinander prallen, dass es knallt – beziehungsweise knirscht. Denn wer wollte das bestreiten: Bei diesem Anblick knirscht es tatsächlich gewaltig. Das Gehirn sucht verzweifelt eine Ordnung in den fundamentalen Widersprüchen. Man spürt regelrecht eine seelische Verletzung, die man nicht genau definieren kann. Kurz: Die ganze Aufmachung tut »in den Augen weh«.

Die österreichische Transe Thomas Neuwirth ist der bisherige Gipfel des Umerziehungsprogramms, der Höhepunkt der psychologischen Kriegführung gegen das normale menschliche Empfinden und die schöpferische Ordnung von Mann und Frau. Der kleine Tom Neuwirth aus dem österreichischen Gmunden »psychologische Kriegführung«? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Keineswegs. Denn der kleine Tom passte nun wiederum den großen Propaganda-Medien bestens ins Programm.

In Wirklichkeit haben wir diese Zumutung den öffentlich-rechtlichen Medien zu verdanken, in diesem Fall dem Österreichischen Rundfunk ORF.

… Mit dem bärtigen Mädchen Conchita setzte man lieber auf die plakative Lösung. Und damit der Gender-Murks nicht gleich im Ansatz stecken blieb, verzichtete man in Österreich vorsichtshalber gleich auf eine nationale Vorausscheidung. »Conchita Wurst« wurde stattdessen ohne nationalen Wettbewerb von oben verordnet, und zwar vom ORF. Beim ESC-Finale rollten dann erstaunlich viele Länder der österreichischen Transe den roten Teppich aus. An dem Wettbewerbssong Rise like a Phoenix, einem musikalisch trivialen Gekreische, konnte das wohl kaum liegen.

Der Text war da schon interessanter. Darin geht es um jemanden, der sich verwandelt und dabei mit allen anderen abrechnet. Während er sich verwandelt, werden die anderen zu seiner »Flamme« und zur Asche, aus der sich der (transsexuelle) Phönix erhebt. Ein Fahrplan für das weitere Schicksal der Geschlechter und eine kaum verhohlene Drohung an alle Normalen:

»Ihr wurdet gewarnt,
sobald ich verwandelt bin,
sobald ich wiedergeboren wurde,
werde ich aufsteigen wie ein Phönix,
aber Ihr seid meine Flamme.«

Sorgen wir dafür, dass sich die Medien daran die Finger verbrennen. Die Antwort kann nur lauten: Keinen Pfennig mehr für die Propaganda-Medien!

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Ergänzung 15.5.2014:

http://bellfrell.blogspot.co.at/2014/05/kollers-holler.html (13.5.):

Notwendige Ergänzungen und Antworten zu einer anderen Kolumne

Ich habe gedacht, daß die Wursttheke vorerst einmal geschlossen bleibt, doch dann kam Koller: …

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Ergänzung:

Lesenswert:
Martin Lichtmesz: http://www.sezession.de/44978/die-metapolitische-bedeutung-der-conchita-wurst.html   (12.5.):

… Hier könnte man die Geschichte stehen lassen, wenn nicht das Wurst-Stück von Anfang an als ein Kulturkampfmanöver inszeniert worden wäre, und Neuwirths Sieg in Kopenhagen nicht abgefeiert werden würde, als hätte eine Marslandung oder ein humanitärer Evolutionssprung stattgefunden. … Die Verantwortlichen im ORF hatten die Wurst ohne den sonst üblichen Publikumsvorentscheid ausgewählt, was auf eine bewußt eingefädelte Sache hindeutet.

http://www.sezession.de/44978/die-metapolitische-bedeutung-der-conchita-wurst.html/2:

… Sogar der einen Pornowitz suggerierende Name „Conchita [hier: Muschi] Wurst“ ist häßlich, mixt das Exotische mit dem Profanen, und auch das wohl mit Kalkül.

… Es muß auch eine Art Test gewesen sein, wie häßlich die Kröte inzwischen sein kann, die man dem Publikum zum Schlucken servieren darf.

… [Alf] Poiers Stimme war in diesem Klima eine einsame Provokation.

Werner Reichel beschrieb es gut auf dem Blog von eigentümlich frei:

Wurst ist ein öffentlich-rechtlicher Werbeträger für die Gender-Mainstream-Ideologie. Ein Staatskünstler durch und durch. Die schrille Kunstfigur soll den Beweis liefern, dass man Geschlechterrollen und -identitäten annehmen und wechseln kann, wie es einem gerade beliebt. Man nutzt den Aufmerksamkeitseffekt, den ein bärtiger Transvestit generiert, um einem möglichst großen Publikum mitzuteilen, dass dies der neuen gesellschaftlichen Norm entspricht.  Die Wurst als leuchtendes Vorbild und Prototyp des neuen Menschen, wie ihn sich die neosozialistischen Gesellschaftsingenieure erträumen.

Der  Song-Contest-Auftritt von Conchita Wurst wird deshalb als mutiger Kampf für mehr Toleranz und Offenheit inszeniert.  Das funktioniert auch ganz gut. In Kopenhagen sorgt sie/er für Aufsehen, wie der ORF nicht müde wird zu berichten. Nur eines läuft nicht ganz so wie gewollt. Wer „kämpft“, der braucht zwingend auch einen Gegner, einen Feind. Doch daran mangelt es der Wurst und dem ORF. Schließlich rennt man ohnehin nur offene Türen ein.  Schwulsein wird im politisch-korrekten Europa ohnehin von den neosozialistischen Meinungsführern  als cooler, bunter und erstrebenswerter Lifestyle verkauft, ganz im Gegensatz zur miefigen Heterofamilie, der Brutstätte von (häuslicher) Gewalt, rechtem Gedankengut und anderen grauslichen Dingen.

… Es ging also um „Frieden & Freiheit“ und „Vielfalt & Toleranz in Europa“ und nicht um die Prämierung einer mittelmäßigen Schnulze in einem schundigen Wettbewerb (einem „Schas“ laut ORF-Kommentator Andi Knoll). „Conchita“ selber schätzt „ihren“ Beitrag zum Fortschritt der Menschheit nicht weniger bescheiden ein. „Ihr“ (etwas kryptischer) Kommentar:

This night is dedicated to everyone who believes in a future of peace and freedom. You know who you are – we are unity and we are unstoppable.

http://www.sezession.de/44978/die-metapolitische-bedeutung-der-conchita-wurst.html/3:

…Eine Ohrfeige für die Homophoben in Europa. (Aftenposten, Oslo)

Ich bin so froh, dass meine Kinder in einer Zeit leben, in der Conchita und nicht Hitler Österreich repräsentiert. (The Independent, London)

Das Lied war nicht schlecht, und ich freue mich, daß es Putin und seinesgleichen den Finger zeigte. (The Guardian, London)

… Da ist unversehens wieder die Katze aus dem Sack gelassen: der Autor tut unter der Hand so, als ob „Toleranz“ und die Anerkennung einer Sache als „Normalzustand“ ein- und dasselbe wären. In Wahrheit ist aber das Gegenteil der Fall. Etwas, das als „Normalzustand“ angesehen wird, muß ja nicht mehr toleriert werden. Den Priestern und Kommissaren des „Toleranz“-Kultes geht es nicht darum, daß eine Sache bloß geduldet wird, sie soll auch innerlich komplett angenommen und assimiliert, die Gefühle und Wahrnehmungen selbst sollen umgepolt werden. Das kann bei abweichenden Sexualformen wegen des Polaritätscharakters der Sexualität aber niemals restlos der Fall sein.

„Conchita Wurst“ spielt in dieser kulturpolitischen Agenda die Rolle eines Akklimatisierungsfreaks, der das Publikum nach dem ersten Schock an noch extremere Formen der Geschlechteridentitätsinszenierung gewöhnen soll. …

http://www.sezession.de/44978/die-metapolitische-bedeutung-der-conchita-wurst.html/4:

Zurück zur Wurst: Nachdem der „Test“ nun bestanden ist, bleiben keine Fragen mehr offen: „Toleranz als europäische Vision“ so der pathetische Titel des Artikels auf Seite 2 des heutigen Standards (ebenfalls von Meister Fluch), der die „bärtige Diva“ als „umjubelte Symbolfigur“ und ihren Triumph als gezielten Affront gegen osteuropäische „autoritäre“ Schurkenstaaten wie Rußland und Weißrußland feiert (übrigens wurden die russischen Contest-Teilnehmer in Kopenhagen ausgepfiffen, während die ukranische Vertreterin mit „starkem Applaus“ bedacht wurde).

Im Kommentar auf Seite 20 läßt Fluch dann so richtig die Zügel schießen, und bringt das Märchen von der Welterlösung durch allgemeine Totalverschwulung in konzentrierter Form.

… Weiter im Text:

Conchita Wurst ließ einen mit ihrem Sieg beim 59. Song Contest in Kopenhagen ein wenig Hoffnung schöpfen. Denn ihren Triumph verdankte sie nicht nur ihrer Darbietung. Der Zuspruch entsprang einer beispiellosen Solidarisierung mit einem Außenseiter. Die gängigen nationalen Rivalitäten des Song Contest schienen plötzlich weniger wichtig zu sein als das Abschneiden der falschen Dame mit dem richtigen Bart, die von konservativer Seite angefeindet worden war. Das war Millionen weltoffenen Menschen in Europa zu viel. Sie wollten ein Zeichen setzen, und das ist ihnen gelungen.

Na bitte, was für ein Schlachtengemälde: es ging nicht so sehr um die Musik, sondern um „ein Zeichen zu setzen“, um das Bekenntnis der „weltoffenen Menschen“ in Europa, die sich zu Millionen und Abermillionen solidarisch erhoben haben, und zwar aus empörtem Widerstand gegen nicht mehr erträgliche Anfeindungen von „konservativer Seite“, die in dem ganzen Rummel wohl kaum mehr als ein paar Piepser, vorzugsweise aus dem Osten, gewesen sein können, wenn nicht gar wichtige Ingredienzen der Gesamtinszenierung. Und wer nicht mit den „Weltoffenen“ mitgejohlt hat, ist implicite ein mieser, rückwärtsgewandter, intoleranter, schlechter Mensch.

http://www.sezession.de/44978/die-metapolitische-bedeutung-der-conchita-wurst.html/5:

… Dergleichen steht völlig unverbunden neben widersprechenden Aussagen wie diesen, wo man sich siegesicher gibt, auch noch das letzte „reaktionäre“ Widersassengeröll wegzuspülen:

Wurst hingegen vermittelte in den letzten Tagen mehr Lebensgefühl als alle Europawahlplakate zusammen. Dazu muss man weder sie noch ihre Musik mögen. Aber sie steht innerhalb eines Wertespektrums, das für viele in Europa zum Glück schon als selbstverständlich gilt. Der Rest musste das am Samstag zur Kenntnis nehmen.

Das europäische „Wertespektrum“ der Zukunft verkörpert sich also in bärtigen Transen im Glitzerfummel, die sich „Conchita Wurst“ nennen und Plastikkitsch-Schlager trällern… noch bei Trost? Ich sag schon mal Gute Nacht, Europa. Sonst noch was? Daß diese Blase aus chronischer Tiefenbescheuertheit eines Tages platzen wird, diese Hoffnung gebe ich immer noch nicht auf….

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Ergänzung:

http://gloria.tv/?media=610514   „Conchita Wurst“: Stadler doppelt nach  (15.5.):

Aufnahme von einer Pressekonferenz am 13. Mai in Graz. Ewald Stadler prangert Blasphemien an, die Herrn Thomas Neuwirth als Herz-Jesu-Figur zeigen: „Von den Bischöfen erwarte ich nichts mehr.“

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Ergänzung:

http://www.kath.net/news/45900   Russisch-orthodoxe Kirche kritisiert ESC-Sieg von Transvestiten   (12.5.):

… Der Sieg des österreichischen Transvestiten Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest (ESC) stößt auf Kritik der russisch-orthodoxen Kirche. Der Sprecher der Moskauer Patriarchates, Wladimir Legoida, sprach am Montag nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax von einer «Absage an die christliche Identität der europäischen Kultur». Es handele sich um ein weiteres Glied in der Kette der «kulturellen Legitimierung von Lastern in der modernen Welt».

Die Anerkennung von Dingen, die in der Bibel als «Abscheulichkeit» bezeichnet würden, sei keine neue Entwicklung, so Legoida. Sie dürfe nicht verharmlost werden. Die kulturelle Legitimierung des Phänomens sei noch gefährlicher als die rechtliche, weil sie oft der Vorbote von Gesetzen sei. …

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Ergänzung 17.5.2014:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2014/05/die-botschaft-von-kopenhagen.html   (15.5.)

Ergänzung:

Leseempfehlung:
http://helmutmueller.wordpress.com/2014/05/15/psychokrieg-gegen-die-mehrheit/

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2 Antworten zu ESC: Linke Umerziehung zu EU-„Werten“

  1. Attila Varga schreibt:

    Wenn mir jemand vor zehn Jahren gesagt hätte, dass einmal die Mehrheit des ungarischen Volkes mit Russland sympathisieren würde, dann hätte ich diesem jemand zuerst ausgelacht und dann eine Tracht Prügel verpasst… und damit völlig falsch gelegen. Diese Wende hat weniger Putin vollbracht als der „Westen“ selber durch seine unwürdige, schäbige, menschenverachtende und mittlerweile alberne Propaganda. Frau/Herr Wurst tut mir fast leid. Ihr/sein Schicksal wird es sein, nach dem Abziehen der Weihrauchwolken langsam, aber sicher zur Witzfigur zu mutieren. Aber vielleicht gerade dadurch wird dieses bedauernswerte Wesen zum Symbol der europäischen Niedergangskultur werden.

  2. Birgit schreibt:

    Dieser Artikel zu „Conchita Wurst“ mit diversen kritischen Meinungen findet meine volle Zustimmung! Meine Gedanken ähneln denen von Martha Weinzl sehr! Selbst der Begriff „Kunstprodukt“ fiel uns beiden unabhängig voneinander ein:

    „Ich persönlich glaube, dass dieses Spektakel eine abgesprochene Sache zwischen „Conchita Wurst“ und den Medien ist! Hier geht es sehr wahrscheinlich darum, den Gendermainstreaming-Gedanken durchzusetzen und uns davon zu überzeugen, dass es normal ist, unnormal zu sein! „Unnormal“ im Sinne, nicht dem biologisch normalen und damit der Natur zu entsprechen! Vielleicht wird er/sie fürstlich dafür bezahlt, uns dieses Theater vorzuspielen und läuft privat ganz anders durch die Gegend!? Wer weiß das schon…“

    http://www.kritischsein.de/?p=8343

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