Wien 14.6.: Marsch für die Familie

Alfons Adam lädt in seiner Zeitschrift „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“ Nr. 2/2014 zu einer Kundgebung für die Familie ein:

MARSCH FÜR DIE FAMILIE

Samstag, 14. Juni 2014, 15.00 Uhr

Start: Wien 1., Südseite des Doms gegenüber Stephansplatz Nr. 2, über Graben, Kohlmarkt, Michaelerplatz, Herrengasse zum Minoritenplatz (Unterrichtsministerium)

Unsere Forderungen:

  • Verfassungsmäßige Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau
  • Finanzielle Abgeltung der Erziehungsaufgabe der Eltern, insbesondere der Mütter
  • Verfassungsmäßige Absicherung des Vorranges des Erziehungsrechtes der Eltern
  • Abschaffung des Sexualkundeunterrichts in Kindergarten, Schule und staatlichen Bildungseinrichtungen
  • Abschaffung der eingetragenen Partnerschaft und der damit verbundenen finanziellen Belastung der Allgemeinheit
  • Abschaffung von Kinderkrippen und statt dessen ein
  • Müttergehalt
  • Unantastbares Lebensrecht des Kindes ab der Empfängnis

Christlicher Glaube und allgemeinmenschliche auf Vernunft gegründete Erfahrung sind Grundlage und Motiv unseres Handelns

E-Mail: verein@provita.at
Homepage: http://www.provita.at

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Ergänzung 16.6.2014:

Ohne linken Radau geht natürlich gar nix:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3822163/Demos_Kameras-fur-Polizisten-bis-Jahresende   (16.6.):

… Unterdessen klärten sich am Montag die Fronten nach der jüngsten Demo, bei der es zu Spannungen zwischen Demonstranten und Exekutive gekommen war: Während sich die Organisatoren des Marsches für die Familie am vergangenen Samstag – einer rechtskonservativen Gegendemo gegen die Wiener Regenbogenparade – grundsätzlich zufrieden mit der Veranstaltung zeigten, kündigten die Grünen an, die Ereignisse parlamentarisch untersuchen zu wollen.

Gegen den Marsch für die Familie hatte sich nämlich wiederum eine Protestgruppe organisiert, eine Gegendemo gegen die Gegendemo sozusagen, die versuchte, die konservative Gruppe durch Sitzstreik zu behindern.

Nach Abschluss der Kundgebungen wurden fünf Teilnehmer der linken Gegen-Gegendemo von der Polizei vorübergehend festgenommen – wegen Verdachts auf „Störung einer Versammlung“ nach Paragraph 285 des Strafgesetzbuchs. Auch die grüne Nationalratsabgeordnete Sigrid Maurer wurde kurzfristig abgeführt und angezeigt, wie sie auf ihrem Blog berichtet. „Der Beamte drehte mir ohne Vorwarnung meinen Arm auf den Rücken.“ Außerdem habe ihr der Beamte verweigert, seine Dienstnummern zu nennen.

Die Polizei erklärt das so: Beamte hätten Maurer bei der Demo beobachtet, wie sie sich gegen Beamte gelehnt und den Marsch blockiert habe. Dann sei sie in der Menge verschwunden – als sie später wieder aufgetaucht sei, hätten die Beamten sie erkannt und zur Identitätsfeststellung angehalten. Eine strafrechtliche Anzeige werde es wegen Maurers parlamentarischer Immunität aber nicht geben.

Ebenfalls keine Anzeige gibt es gegen die konservativen Demonstranten nach dem Verbotsgesetz: Entgegen Gerüchten, diese hätten verbotene Flyer und Slogans verbreitet, habe eine Überprüfung durch den Verfassungsschutz keinen strafrechtlichen Tatbestand ergeben.

http://images.derstandard.at/2014/06/16/demo.jpg

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/3821663/Wiener-Regenbogenparade-Linke-Aktivisten-festgenommen-Vorwurf  (16.6.)

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Ergänzung 17.6.2014:

http://www.youtube.com/watch?v=7dl7lQJH1_w   ORF Wien heute: Demo für Familie und Gegendemo   (14.6.   34 sec)

http://www.vienna.at/regenbogenparade-familien-marsch-erfolg-entwarnung-zu-ns-flyern/3996850 (16.6.):

Die Organisatoren des “Marsches für die Familie” werten ihre Veranstaltung vom Samstag – die zeitgleich mit der Wiener Regenbogenparade stattgefunden hat – als Erfolg. Sie kritisierten am Montag jedoch die Gegendemonstration linker Aktivisten. Entwarnung gab es laut Polizei unterdessen in Sachen möglicher NS-Propaganda.

Der Marsch für die Familie wird von der “Plattform Familie” und der Organisation “Pro Vita” veranstaltet. Bereits seit einigen Jahren findet er parallel zur Regenbogenparade statt – wenn auch in örtlicher Distanz. Der Marsch beginnt am Stephansplatz in der City, die Parade zieht um den Ring.

Der Marsch soll auf ein “bewährtes, traditionelles Familienmodell” aufmerksam machen. Strikt abgelehnt wird unter anderem die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

Demo und Gegendemo

Gegen die Versammlung haben auch heuer wieder linke Aktivisten demonstriert. Dies stößt auf Kritik der Marsch-Organisatoren: Man ermögliche mit der Zulassung der Gegenkundgebung gewaltbereiten Gruppen aus der “Schwulen-, Lesben-, Transgender- und Anarchistenszene”, friedliche Kundgebungen auf “schlimme Weise” zu beeinträchtigen. Heuer wurden fünf Aktivisten, die mit einer Sitzblockade demonstrierten, vorübergehend festgenommen. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.

… Während der Aktionen wurde der Polizei von einer unbekannten Person ein Exemplar eines Folders mit angeblich rechtsradikalem Inhalt übergeben. Eine Überprüfung des Inhaltes durch den Verfassungsschutz habe allerdings keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand ergeben, teilte die Polizei am Montag mit.

Auch während der Kundgebung wurden keine gegen Strafgesetze verstoßenden Parolen skandiert, die ein polizeiliches Einschreiten in diesem Zusammenhang erfordert hätten, so die Exekutive.

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Ergänzung 24.6.2014:

http://www.kreuz-net.at/index.php?id=412   Gegen Gender-Terror und Homo-Unzucht   (20.6.):

… Startpunkt Stephansplatz. Vor rund 400 Teilnehmern (somit wiederum eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr) werden die Forderungen der „Plattform Familie“ vorgetragen. …

Informative Video-Doku:
http://gloria.tv/?media=626658   „Das sind die wahren Faschisten“   (21.6.   9 min)

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Ergänzung 30.6.2014:

Christian Zeitz: http://www.unzensuriert.at/content/0015616-Marsch-f-r-die-Familie-Erfolg-trotz-St-rung-von-Abtreibungs-und-Schwulenlobby   (18.6.):

… Zunächst wurden auf dem Wiener Stephansplatz die Forderungen der Plattform vorgetragen: geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Abtreibung, Stärkung der Familie durch Auszahlung eines Müttergehalts, Abschaffung eines schulischen „Sexualkundeunterrichts“, der geeignet ist einer frühkindlichen Sexualisierung die Bahn zu brechen, Abschaffung der „eingetragenen Partnerschaft“ als Instrument der Privilegierung gesellschaftlich wertloser Beziehungskonstellationen, Beschränkung des Angebots von Kinderkrippen auf definitiv bedürftige Notfälle, Förderung des Primats des elterlichen Erziehungsrechts gegenüber staatlichen Einflussnahmen.

Weiters wurde die öffentlich inszenierte Massenhysterie um den Transvestitendarsteller Tom Neuwirth scharf kritisiert, der als „Kunstfigur“ Conchita Wurst zur Auflösung der natur- und kulturgegebenen spezifischen Verantwortlichkeiten beiträgt, welche Frauen und Männer normalerweise wahrnehmen. Ebenso kritisiert wurde der sogenannte „Life Ball“, der unter dem Vorwand von „Toleranz und Vielfalt“ für ein promiskuitives Lebensmodell wirbt, das letztlich die Ursache für die Verbreitung des HIV-Virus ist. Mit der Plakatierung einer lasziven „Penis-Frau“, die in einem paradiesgartenähnlichen Umfeld in Szene gesetzt wurde, sind ebenfalls die Grenzen des erforderlichen Kinderschutzes dramatisch verletzt worden. Gleichzeitig zeigt der ständige und bewusste Mißbrauch religiöser Assoziationen im Zuge der öffentliche Bewerbung von Großereignissen der „Regenbogen-Szene“, dass sich das Projekt der Homosexualisierung der Gesellschaft als Gegenkonzept zu göttlichen Schöpfungsordnung begreift.

Die rund vierhundert Aktivisten für die Familie wurden bei der Wahrnehmung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung und ungehinderte Versammlung von rund zweihundert außerordentlich aggressiven „Gegendemonstranten“ aus dem Lager der politischen Schwulen-, Lesben-, Transgender- und Anarchistenszene arg bedrängt. Diese versuchten, die Kundgebung durch infernalische Lärmentfaltung unmöglich zu machen, versperrten des Weg des angemeldeten Demonstrationszuges vom Stephansplatz zum Minoritenplatz und lieferten sich eine regelrechte Schlacht mit der Polizei, die im Rahmen des Möglichen die Sicherheit der Freunde der Familie zu bewahren versuchte. Während des gesamten Demonstrationszuges, dessen Bahn mühsam Zentimeter für Zentimeter erkämpft werden musste, wurden die Freunde der Familie von linken Randalierern attackiert, beschimpft, abgedrängt, bedroht.

Herrschende Klasse lässt Anarchos die Drecksarbeit machen

Die „Plattform Familie“ kritisiert auf das Schärfste die für die öffentliche Sicherheit verantwortliche Politik. Es ist ein Skandal, dass seit nunmehr rund zwei Jahren in Österreich „Gegendemonstrationen“ am selben Platz zur selben Zeit zugelassen werden, die es gewaltbereiten Gruppen ermöglichen, friedliche Kundgebungen auf schlimme Weise zu beeinträchtigen, engagierte und christlich gesinnte Bürger in Bedrängnis zu bringen und ein öffentliches Klima zuzulassen, das am Rande von Methoden der Auseinandersetzung ist, die wir in Österreich vor einigen Jahrzehnten endgültig zu überwunden gehofft hatten. Wer die Demonstrationsszene in den letzten Wochen beobachtet hat, muss zu dem Schluss kommen, dass die herrschende Klasse linke Anarchos ganz gezielt die Dreckarbeit machen lässt, um Kritiker der Masseneinwanderung, der Islamisierung, des EU-Zentralismus, der Familienzerstörung, des Gender-Wahns, des monetären Globalismus und der Neuen Weltordnung aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

Pro Vita und die Plattform Familie werden den Einsatz für die Familie als harmonische Einheit von Vater Mutter und Kindern verstärkt fortsetzen und für die Würdigung der Familie als Basis einer lebensfähigen Gemeinschaft eintreten.

Mag. Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und beschäftigt sich u. a. mit Demokratietheorie, Geldtheorie, Islamologie und Religionssoziologie.

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