Von der Meinungsfreiheit zur Vernichtungskultur

http://conservo.wordpress.com/2014/05/14/meinungsfreiheit-oder-vernichtungskultur/:

Wir alle wissen, daß wir von dem Großteil der Medien ´mal hemmungslos, ´mal subtil manipuliert werden. Die Infamie, vor allem politisch Inkorrekten gegenüber, wächst ins Schamlose. Aber gleichzeitig scheint auch die Feigheit der Betroffenen zu wachsen. Wer wehrt sich – auf Deutsch: Wer macht´s Maul auf?

Natürlich, wer sich wehrt, bekommt kübelweise Schmutz entgegengeschleudert und/oder wird niedergebrüllt. Sarrazin und jüngst Akif Pirinçci können ein garstig Lied davon singen. Die Gegner bieten statt Argumenten nur Gebrüll, manchmal auch Steine und schieren Haß. Wer gar „rechts“ ist, dem drohen Verfolgung (bis in die Wohnung) und Ächtung, gerade auch von den Medien. „Rechte“ – das haben die Linken geschafft! – sind eo ipso Extremisten und Faschisten. Dieser Stempel „sitzt“ und wird zum Stigma. …

… So kommen wir von der Meinungsfreiheit zur Vernichtungskultur. Ein aufklärender, gar bildender Journalismus ist zunehmend einem Kampagnenjournalismus gewichen. Und dreimal darf man raten: Tonangeber von Kampagnen sind wieder die PC-Menschen. Ein Beispiel gefällig? …

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5 Antworten zu Von der Meinungsfreiheit zur Vernichtungskultur

  1. 25.5. schreibt:

    Original bei Hugo
    http://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/index.php/33573/vorbestimmter-tod/comment-page-2/#comment-555345

    unter
    Anschlußverwendung nach Evangelikalismus und Mutterschaft

  2. 25.5. schreibt:

    Doris Dietzel-Wolf: „Eine familienpolitische Märchenstunde nach bekanntem Muster.“
    Spiegel:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/familienpolitik-wuensche-von-familien-in-deutschland-a-964797.html
    Realitätscheck: Das brauchen Familien in Deutschland wirklich
    Familie Vogt aus Düsseldorf: Vier Kinder und ein Au-pair-Mädchen

    Patchwork, Regenbogen, Alleinerzieher: So geht Familie in Deutschland heute, trotzdem setzt die Politik beharrlich auf die Ein-Verdiener-Ehe mit Kind. Was wollen Familien wirklich? Eine Umfrage.

    Die Menschen in Deutschland haben längst Fakten geschaffen. Niemand muss mehr heiraten, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Kinder wachsen heute bei ledigen und bei verheirateten Eltern auf, bei der Mutter oder beim Vater, in Patchworkfamilien oder sogar bei zwei Vätern.

    Es ist noch gar nicht lange her, da gab es lediglich ein Ideal von Familie: das verheiratete Paar mit Kindern. Er brachte das Geld nach Hause, sie kümmerte sich um Heim und Nachwuchs. Wenn sie arbeiten gehen wollte, benötigte sie die Erlaubnis ihres Mannes. Scheidung war ein schlimmer Makel, alleinerziehende Mütter galten als gefallene Mädchen, und schwule Paare mit Kindern… unvorstellbar.

    Turbulent und bunt: So geht Familie heute

    Patchwork, Regenbogen, ohne Trauschein oder mit: Lesen Sie, was Familien zwischen Kiel und Konstanz wirklich wollen

    Dabei ging es auch früher hinter den geschlossenen Wohnungstüren oft nicht so heil und sittsam zu, wie die Nachbarn glauben sollten. Familie in all ihren Formen ist zwar auch heute keine Herberge des garantierten Glücks – aber viele Menschen empfinden die Wahlfreiheit als riesigen Gewinn.

    Nach wie vor ist die Ehe mit rund 18 Millionen Paaren die verbreitetste Familienvariante. Aber ihre Bedeutung schrumpft. So gab es etwa 1955 mehr als 617.000 Eheschließungen und rund 74.000 Scheidungen in Deutschland. 50 Jahre später waren es nur noch 388.000 Brautpaare, aber 202.000 zerbrochene Ehen.

    Modern wie ein Telefon mit Wählscheibe

    Die Gesetze zur Familienpolitik stützen dennoch unverdrossen die Ein-Verdiener-Ehe. Eine von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegebene Studie stellte im vergangenen Jahr ein vernichtendes Zeugnis aus. Die mehr als 150 familienpolitischen Leistungen kosten über 200 Milliarden Euro im Jahr – und sind den Gutachtern zufolge wenig zielgerichtet verteilt. Seit Jahren schon kritisieren Fachleute vor allem das Ehegattensplitting und die mangelnde Ganztagsbetreuung für Kinder. Doch vor allem die Union will die Ehe weiter fördern und denkt höchstens darüber nach, dabei Kinder zu berücksichtigen – aber auch um dieses Vorhaben ist es längst wieder still geworden.

    Dabei ist gerade das Ehegattensplitting als Instrument der Familienpolitik so modern wie ein Telefon mit Wählscheibe. Es begünstigt das Hausfrauendasein. Dabei möchten nur noch 30 Prozent der Frauen nach der Geburt eines Kindes länger als ein Jahr daheim bleiben. Und selbst die meisten Männer wollen heute keine Hausfrauen mehr. Laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung im Auftrag der „Brigitte“ wünschen sich 76 Prozent der Männer eine Frau an ihrer Seite, die selbst ihren Lebensunterhalt verdient.

    Die Gesellschaft hat die Hausfrau aus dem Blick verloren. Das spürt sie inzwischen spätestens nach der alltäglich gewordenen Scheidung: Die Zeiten, in denen der Ex bis ans Lebensende zahlen musste, sind längst vorbei.

    In 70 Prozent der Familien mit minderjährigen Kindern sind die Eltern verheiratet, in 20 Prozent ist ein Elternteil alleinerziehend, und in 10 Prozent der Familien leben die Eltern andere Gemeinschaften. So vielfältig Familie heute ist, so unterschiedlich sind die Wünsche an die Familienpolitik. Und dabei geht es nicht in erster Linie ums Geld. Eher um eine bessere Infrastruktur für Familien. Und darum, auch die Unternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen.

    Jennefer Vogt etwa, Mutter von vier Kindern, wünscht sich qualifizierte und bezahlbare Betreuer für den Notfall.
    Stefan Krammer, unverheirateter Vater von zwei Kindern, wünscht sich eine Gleichbehandlung aller Familien.
    Marcus Staiger, Patchworkvater von insgesamt drei Kindern, wünscht sich mehr Unterstützung von den Behörden in schwierigen Familiensituationen.
    Bastian Fischborn, Ehemann und Vater, wünscht sich qualitativ hochwertige Betreuung in Kitas und Schulen.
    Christine Finke, alleinstehende Mutter von drei Kindern, wünscht sich eine Alleinerziehenden-Quote für Arbeitgeber.

    Wie fühlt sich Familie in ihren verschiedenen Formen heute an? Wo liegen die Probleme? SPIEGEL ONLINE hat bei acht Familien nachgefragt.

    ——————————

    ICH könnte es nicht: Mutter von mehreren Kindern sein, täglich die Cortisol-und Bluthochdruck-Trigger in Schach halten und das : Wie, wann, wo? Welche Pläne A, B, C, D, E , F, G.. in Kraft treten lassen. Und dann mit der entsprechenden Disposition und Motivation einen verantwortungsvollen Job bedienen.

    Das Bündnis für die Wahlfreiheit der Familie sowie eine Steuervereinfachung hat man abgebügelt.

    Während die nicht aussterbende SORTE Politiker, alles PENSIONÄRE, über die verbleibenden Unterschichten/Mittelschichten-Renten verhandeln.ZUM KOTZEN! ZUM KOTRZEN, Angela Merkel (17.5.) unter der ElbVIELharmonie?, wo gerade der gesamte Norden PLATT gemacht wird (A7 Stau bis 2018) . Nun denn, auch das Architekten-Honorar = 90 Millionen Euro, gehen in den „Süden“! :- ) Dorthhin, wo konzentriert sich der Silberschatz der BRD gut verbergen ließ…und wo man der Meinung ist, D’land schaut überall so aus, wie ein Abklatsch der überernährten bonzigen und benzigen Bodenseeregion bis dorthin, wo Schäuble und Brüerle das WEinglas heben. Von der Sonne verwöhnt.

    Man zofft sich! Auch hier: überwiegend VERÖFFENTLICHTE MEINUNG! http://www.deutschlandfunk.de/rentenpolitik-ruhestand-mit-63-oder-mit-70.1784.de.html?dram:article_id=285589

    Dennoch wissen es einige (Hörer): seit 1957 wurden wohl allein 700! Milliarden! Euro! (sind 1400 Miliarden D-Mark) aus den Einzahlungen in die Rentenkassen vom Staat abgezogen, sprich GEKLAUT!

    Mir sind immer wieder Frühpensionierte ohne Abstriche begegnet (wegen eines Zeckenbisses o.ä.), die aber hinterrücks dann von zu Hause aus noch andere lukrative Beschäftigungen betrieben. Einnahmen am Staat vorbei….Gefeiert in der Presse.
    Stimmt! die Leute auf den Kreuzfahrtpötten sind nicht die angearschten Rentner, sondern die Speckpensionäre!

    Etliches machen inzwischen andere Länder tatsächlich besser als D’Land = Deppenland! „Tafeln“? (nicht nötig), Löhne, Eigentum schaffen (Immobilien pro Kopf), Renten, Pflege, Bildung…

    Und während mein Töchterlein in einer unsäglichen Odyssee um Hilfe suchend nicht notversorgt wurde, sondern überall nur abblitze (Krankenkasse, unpersönliche Hochschulverordnungen [Hochschulgeld für Curriculum-Experimentierphase und Bruchbuden…auch so ein Thema!] .. unsäglich blasierte „gesetzliche“ FAULE Schulmediziner) , läßt sich Privatier Roland Berger wegen seiner Stipendiaten (Nürnberger Migranten-Gymnasialschulklasse) in eben diesen Medien belobhudeln, weil er jedem erfolgreichen Probanden aus einer (Alleinerziehenden-) Problemfamilie pro Jahr 6000 bis 10.000 Euro bis zum Abitur stiftet.

    Zur Wahl gehen (Protest) oder nicht wählen und durchstreichen?

    In der Tat: Schöne Neue Welt! Und alle wollen sie diese!?

    .

  3. 25.5. schreibt:

    Blackrock, der Kahlschlag

    „Haben sie eine Frage – bitte nur e i n e Frage, einen präzisen Satz – zu ihrem Familiensystem, z.B., weshalb schon wieder einer ausgestiegen ist, so halten Sie bitte 300 bis 500 Euro für ein 2-tägiges Seminar bereit!“

    Die reindrückende Feudalherrschaftspolitbande spricht von *Lebensleistung* als Kriterium für Rente.
    Erinnern wir uns, dass kinderlose Ehepaare einst subventioniert worden sind! Papa Blüms Rente ist jedenfalls sicher.

    Was war ich für ein Depp und Trottel der Nation und was bin ich eigentlich immer noch für ein büttelnder Lakai eines ausgetickten Schöpfergottes, der sich diese hirnverbrannte Menschheit ausgedacht hat?! Und einigen wenigen das „Privileg“ auferlegt, seinen Plan zu vervollständigen und das Rädchen am Laufen zu halten. Lebnslang im Mütter-Sorgen-Modus zu verweilen. Wie viele RentnerINNEN unterstützen wohl heute ihre dreimal erwachsenen Kinder finanziell, die keine Chancen haben (nicht mal nach Studienabschluß) einen Arbeitsplatz zu finden? Während sie selber Gummikäse fressen!, während ihnen immer noch mehr ersonnene Steuern dieser Politkaste reingedrückt werden?
    Was kostet inzwischen eine Fahrt mit PKW oder Bahn Nord-Süd durch dieses „tolle“ Land, während ein Flug nach Malle ums Zehnfache subventioniert wird?.
    Aktionäe und das Matthäus-Evangelium….Nichts Neues unter der Sonne….

    • 25.5. schreibt:

      Es halten sich viele Mythen, wie jene des Mannes (des Menschen) als die Krone der Schöpfung: jedoch, wenn die Maske fällt
      dann sind die Lichtgestalten die schlimmsten Teufel
      http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/08f09dee-c131-3898-beea-3efa0cea90b0/20301795?doDispatch=1

      oder die: dass nur christliche Familien Familienwerte leben würden. Dies als Antowrt auf die neuesten Artikel von Herrn und Frau Kelle (Stichwort Bollwerk)
      Ich habe es anders erlebt im christlich-fundamentalistischen Kontext und Kollketiv…gerade mit ihren stocksteifen Regeln, Moralen , Dogmen und beliebigen Ausnahmen für sich selbst.
      Familiären Zusammenhalt dagegen kenne ich aus Besipielen, wo Gottesdienste, Predigten, das ewige Getue um das Wort und Rolleninstrumentalisierung nicht im Mittelpunkt standen, aber Handeln und Nächstenliebe!
      .

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