Sexualorientierung nicht genetisch vorbestimmt — Homo-Sturm gegen Weißes Kreuz

http://www.kath.net/news/46100   Sexualwissenschaftler: Bisher wurde kein ’schwules Gen‘ entdeckt   (23.5.):

… Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist nach heutiger wissenschaftlicher Kenntnis nicht genetisch vorbestimmt. Sie entwickelt sich teils vorgeburtlich und teils nach der Geburt, unter anderem durch den Einfluss von Hormonen. Die genauen Wirkmechanismen sind aber nicht bekannt. Das berichtete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Jakob Pastötter (Düsseldorf), am 23. Mai auf dem Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ in Kassel. Veranstalter ist der evangelikal orientierte Fachverband Weißes Kreuz (Ahnatal bei Kassel). Wie der in den USA lehrende Professor sagte, wird immer wieder behauptet, dass etwa Homosexualität angeboren sei: „Aber die Wissenschaft weiß es nicht.“ Die Hoffnung, ein „schwules Gen“ zu finden, habe sich bisher nicht erfüllt.

… Nach seinen Worten hat jeder das Recht, Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn er Probleme mit seiner Sexualität hat. Dies gelte auch für Menschen mit einer homosexuellen Neigung, die sie nicht ausleben wollten: „Ich kann doch nicht jemanden alleinlassen, wenn er nach Lösung seiner Konflikte sucht.“ Allerdings müsse der Betroffene bestimmen, in welche Richtung die Beratung gehen soll, und nicht der Berater.

Homosexuellen-Gruppen und Vertreter von Parteien – darunter Bündnis 90/Die Grünen – üben scharfe Kritik an dem Kongress, weil daran auch Berater von Personen mitwirken, die unter einer homosexuellen Neigung leiden. Die Kritiker bezeichnen die Referenten als „Homo-Heiler“.

Das Weiße Kreuz betonte dagegen, dass es Homosexualität nicht als Krankheit ansehe und man deshalb auch nicht von Heilung sprechen könne. Pastötter zufolge kommt die Kritik nicht von sexualwissenschaftlicher, sondern politischer Seite. Er wandte sich in seinem Vortrag ferner dagegen, Sexualität als etwas Isoliertes zu betrachten, das man wie eine Schublade herausziehen könne. Sie sei in komplexer Weise mit der gesamten Persönlichkeit verbunden. Eine erfüllte Sexualität stärke die persönliche Identität, „weil sie erdet“. Sie fördere auch das Selbstwertgefühl und sorge für Wohlbefinden.

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Eine Antwort zu Sexualorientierung nicht genetisch vorbestimmt — Homo-Sturm gegen Weißes Kreuz

  1. heureka47 schreibt:

    „Aber die Wissenschaft weiß es nicht.“

    Der Mangel der – modernen, cartesianischen – Wissenschaft ist, daß sie ein Produkt der kranken zivilisierten Gesellschaft, der „Krankheit der Gesellschaft“ / „Kollektiven Neurose“ ist. Und deshalb – bekanntermaßen – „einäugig“. Sie sieht nur die halbe Wirklichkeit. Und in diesem „Bruchstück“ (Detail) steckt der Teufel.

    Die Wissenschaft sieht nur den Auswirkungs-Teil der Wirklichkeit, die aus Wirk-Kraft und Bewirktem besteht. Das Bewirkte ist die „Materie“. Die Wirk-Kraft ist die göttliche Schöpfer-Kraft, die die Materie erschafft / erschaffen hat.

    Wir werden also von DIESER Wissenschaft keine klärenden Erkenntnisse bekommen (können).

    Die Phänomene erklären kann nur der wahrhaft WEISE Mensch, der NICHT „einäugig“ ist, sondern auch Einblick in die Ebene der Wirk-Kraft hat UND in / auf ihr Einfluß nehmen, gestalten, kann.
    Wahrhaft weise wird der Mensch durch den Prozeß der Initiation / Ascension, die Einweihung in die höhere Seins- / Bewußtseins-Ebene bzw. den Aufstieg zu ihr. Das soll zu Beginn der Pubertät vollzogen werden. Damit er wahrhaft erwachsen ist, wenn er selbst Kinder zeugen kann und sie im rechten Geist erziehen soll.

    Von diesem wichtigen Schritt der Entwicklung zum GANZEN, HEILEN, Menschen ist jedoch die zivilisierte Gesellschaft fast völlig entfremdet. Und deshalb konnte Erich Fromm zu Recht sagen, daß die „Erwachsenen“ der modernen Gesellschaft nicht (wahrhaft) erwachsen sind. Sie sind pathologisch unreif und entsprechend unweise (= dumm).

    Das ist ein Aspekt der „Kollektiven Neurose“ der zivilisierten Gesellschaft, die zwar vom Prinzip her auch in der Soziologie bekannt ist, aber dort nicht in ihrer wahren Schwere / Tragweite erkannt wird,

    Homosexualität bei pathologisch unreifen Menschen halte ich für ein Symptom der „Kollektiven Neurose“, das SYMBOLISCH auch entsprechend zu deuten ist.
    Symptome jedoch kann man nicht „heilen“. Nicht wirklich. Im wahren Sinne HEILEN kann (sich) nur der Mensch. Und zwar durch den Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene und Identifikation mit der dort verfügbaren KRAFT (der reinen Liebe). Wer sich mit dieser Kraft identifiziert, kann Selbst-Heilung bewirken.

    Wer im Bewußtsein der KRAFT lebt, ist glücklich und gesund.

    Herzlichen Gruß!

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