ISIS-Islamisten-Dschihad brandgefährlich

http://www.katholisches.info/2014/06/17/westen-unterschaetzt-islamisten-gefahr-errichtung-des-kalifats-scheint-greifbar/:

(Bagdad) “Die Dschihadisten folgen mit ihrer schwarzen Fahne einem blutrünstigen, kriegerischen und grausamen Gott. Dessen muß man sich klar werden.“ Mit diesen Worten kommentierte der Journalist Domenico Quirico die Offensive der Islamistenmiliz Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS). „Der Vormarsch der ISIS-Dschihadisten auf Bagdad ist schrecklich und gefährlich“, so Quirico, der im vergangenen Jahr als Kriegsberichterstatter in Syrien in die Hand der Islamisten fiel und von diesen 125 Tage als Geisel festgehalten wurde.

Die Islamisten erbringen mit ihrer Offensive den Beweis, daß sie imstande sind, ein islamisches Kalifat zu errichten, einen eigenen Staat mitten im Nahen Osten, so der Journalist in einem Interview für Tempi. Grenzen spielen für sie keine Rolle, wie sie auch für den historischen Islam keine Rolle spielten. Im Westen scheinen viele Entscheidungsträger für die islamistische Herausforderung ungeeignet, da zu sehr in eigenen ideologischen Denktabus gefangen.

Bereits in einem früheren Interview hatte Quirico geäußert, man habe bei westlichen Verantwortlichen den Eindruck, es könne nicht sein, was nicht sein dürfe, wenn sie vorgeben, die Welt des Islams zu kennen, obwohl sie ihnen völlig fremd ist und sie in Wirklichkeit nicht die geringste Ahnung haben.
Wenn die Karten im Irak neu gemischt werden, dann sei das zudem eine direkte Folge des syrischen Bürgerkriegs, so Quirico. Hier das vollständige Interview.

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Ergänzung 20.6.2014:

http://www.kath.net/news/46393 Wer stoppt die Islamisten? (17.6.):

Zu den Vorgängen im Nahen Osten. Von Eberhard Troeger

Wetzlar (kath.net/idea) Der terroristische Islamismus (Djihadismus) wird immer mehr zur Geißel der Menschheit. Afghanistan, Irak, Jemen, Pakistan, Mali, Nigeria, Somalia, Syrien – die Liste der betroffenen Länder wird länger. Mit ihrer Barbarei verbreiten die Djihadisten Angst und Schrecken. Regierungen wirken hilflos, reguläres Militär ist überfordert. Denn religiöse Fanatiker, die Märtyrer werden wollen, sind schwer zu stoppen.

Die Ursachen liegen im Islam selbst

Wer den terroristischen Islamismus wirkungsvoll bekämpfen will, muss sich über dessen Ursachen im Klaren sein. Sie liegen nicht nur in den Verunsicherungen durch die Moderne, sondern vor allem im Islam selbst. Der Djihadismus ist die extremste Ausprägung eines konsequenten Islam. Alle Islamisten können sich zu Recht auf Koran und Sunna (die „Gewohnheiten“ Mohammeds) berufen. Hat nicht auch Mohammed seine Feinde ausrauben, versklaven und umbringen lassen? Deshalb können radikale Moslems immer mit der Sympathie vieler Glaubensgenossen rechnen. Sie sind keine isolierten Gruppen von verrückten Spinnern.

Es ist deshalb dringend nötig, Koran und Sunna entschiedener zu hinterfragen und ihren Propagandisten zu widerstehen. Im Djihadismus ist eine Saat aufgegangen, die vor langer Zeit gesät wurde. Seit 200 Jahren ist ein rigoroser Islam propagiert worden, in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Saudi-Arabien und den Iran. Da die genannten Länder wirtschaftlich und politisch wichtig sind, fasst man sie mit Samthandschuhen an. Besonders für den Westen ist das Geschäft meistens wichtiger als die Ideologie. Solange die freiheitliche Weltgemeinschaft nicht bereit ist, auf den Profit „um jeden Preis“ zu verzichten, wird sie den radikalen Islamismus nicht wirksam bekämpfen können. Gesellschaften ohne moralische Werte können die Extremisten nicht stoppen.

… Alle Akteure lassen sich von auswärtigen Mächten unterstützen, die jeweils ihre eigensüchtigen Ziele verfolgen. Nur in diesem Chaos konnte die Terrorgruppe ISIS („Islamischer Staat im Irak und Syrien“) so stark werden und weite Landstriche unter ihre Kontrolle bringen. Im Irak profitiert die Gruppe von der verbissenen Rivalität zwischen Sunniten und Schiiten, Arabern und Kurden. Der terroristische Islam kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn die Staaten und gesellschaftliche Gruppen „guten Willens“ gemeinsam handeln und ihre egoistischen Ziele aufgeben. …

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