Buchempfehlung: Hanne K. Götze: Kinder brauchen Mütter

http://pius.info/archiv-news/736-buch/8846-kinder-brauchen-muetter   (3.7.):

Schon im ersten Kapitel mit dem provokanten Titel „Wenn der Staat nach den Kindern greift …“ macht Hanne K. Götze klar, dass hier Stellung bezogen wird: für Mutter und Kind, gegen Kinderkrippen und die „Klimaabkühlung“, die beiden in der Gesellschaft derzeit entgegenschlägt. Mainstream-Meinung hin oder her, „Muttersein (ist) keine Rolle, sondern eine Notwendigkeit“ – so eine weitere Kernthese.

In neun Kapiteln geht die Autorin, seit vielen Jahren auf den Gebieten der Mütter- und Familienberatung tätig und selbst Mutter von vier Kindern, allen Grundbedürfnissen von Kindern in den ersten Lebensjahren nach. Sie analysiert die gesellschaftlichen Rollen von Mutter, Vater und Kind genauso, wie sie der Fremdbetreuung der Kinder breiten Raum widmet. Freilich mit einer ernüchternden Conclusio: Fremdbetreuung könne die Sehnsucht der Kinder nicht stillen, was wissenschaftlich übrigens längst bewiesen sei.

Götze macht es sich allerdings mit ihrer Analyse nicht leicht und stellt einfach die Grundforderung „Mütter zu den (Klein-)Kindern“ in den Raum; im Gegenteil, einige Abschnitte des Buches gehen der Frage nach, welcher Druck auf Müttern, die Mutter sein wollen, in der Gegenwart lastet. Druck, der ökonomische, gesellschaftliche, beziehungsbedingte Ursachen haben kann und oft auch über die „Götter in Weiß“, also medizinische Fachleute, weitergegeben wird.

Gesellschaftlich geprägten Rollenbildern der Frau, wonach eine (vermeintliche) Selbstverwirklichung im Beruf dem Muttersein vorzuziehen sei, stellt die Autorin eine Idealvorstellung von Rahmenbedingungen gegenüber, die es der Mutter ermöglichen, beim Kind zu bleiben: Die Palette reicht von Steuergerechtigkeit und Erziehungsgehalt über die Verantwortung der Medien im Sinne einer Aufklärung über die wahre Bedeutung der Mutter für ein gesundes Heranwachsen des Kindes bis hin zur Forderung nach einer Erleichterung des beruflichen Wiedereinstiegs für Mütter.

Hanne K. Götze
Kinder brauchen Mütter

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2011/12/23/hanne-k-goetze-risiko-krippenbetreuung/

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Eine Antwort zu Buchempfehlung: Hanne K. Götze: Kinder brauchen Mütter

  1. heureka47 schreibt:

    Wenn die Mütter nicht DAS geben können, was Kinder für ihre gesunde Entwicklung brauchen, nützen Mütter gar nichts. Im Gegenteil: Sie schaden.
    Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung das Aufwachsen im Klima des höchsten Prinzips des Universums; und das müssen die Eltern und das weitere Umfeld der Erwachsenen in voller Überzeugung praktisch leben und anwenden – denn nur so kann dem Kind das (Ur-)Vertrauen erhalten – oder bei Verlust WIEDERgegeben – werden, welches es braucht, um am Beginn der Pubertät selbst zum wahren Erwachsenen zu werden (im Prozeß der Initiation / Ascension).

    Mütter und Väter in der zivilisierten Gesellschaft jedoch sind dazu aller-, allermeist nicht befähigt – aufgrund der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ und Selbst- / Gott-Entfremdung.
    Darin liegen die Gründe für die „dramatischen“ Zunahmen bei diversen „Krankheiten“ / „Störungen“ in der zivilisierten Gesellschaft. Und die „Wissenschaft“ erklärt sich für „machtlos“ dagegen.
    Ein Armutszeugnis schlimmster Art…

    Herzlichen Gruß!

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