Vaterlose Gesellschaft: Alarmierende Auswirkungen der Familienzerstörung

Kay Hymowitz: http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2298:die-besonders-negativen-effekte-der-zerstoerung-der-familie&catid=1:neuestes&Itemid=33   (3.7.):

Als ich vor ca. zwei Jahrzehnten begann, mich mit Forschungen über das Wohlbefinden der Kinder zu beschäftigen, konzentrierten sich diese Forschungen sehr bald und fast immer auf die Probleme junger Mädchen: ihr Mangel an Selbstwertgefühl, ihr schwacher Ehrgeiz, ihr gestörtes Eßverhalten und, noch beunruhigender als das alles, die überdurchschnittliche Zahl der Schwangerschaften bei Jugendlichen.

Heute jedoch ist diese Zahl im Vergleich zum Maximum im Jahre 1991 um 50 Prozent gesunken, die Mädchen dominieren in den Klassenräumen und bei den Abschlußfeiern, und die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die Jungen und Männer. Ihre Schulabschlußnoten in den Colleges und Gymnasien, ihre Immatrikulationszahlen an den Universitäten stagnieren seit Jahrzehnten. (…)

In diesem Frühjahr haben David Autor und Melanie Wasserman, beide Wirtschaftswissenschaftler am MIT, versucht, eine Erklärung zu finden. Der Grund für die mittelmäßigen Schulleistungen der Jungen, so die beiden Autoren, liegt in der zunehmenden Zahl von Haushalten, in denen kein Vater lebt. …

**********************************************************************************

Dieser Beitrag wurde unter Anthropologischer Umsturz abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Vaterlose Gesellschaft: Alarmierende Auswirkungen der Familienzerstörung

  1. heureka47 schreibt:

    „Der Teufel steckt im Detail“.
    „Detail“ als „Teil / Bruchteil / Bruchstück des GANZEN“ verstanden.

    Der „Teufel“ steckt in der Betrachtung – nur – des Bruchteils (1/2 – der Hälfte) der Wirklichkeit.

    Die „Vaterlosigkeit“ ist – auch – nur ein Symptom; sie ist nicht die Ursache des eigentlichen, wahren, tieferen, Problems. Das wahre Problem ist die „Gottlosigkeit“ der modernen / zivilisierten Gesellschaft – selbst unter „Christen“. Denn auch die allermeisten „Christen“ sind Opfer der Selbst- / Gott-Entfremdung, die vor etlichen tausend Jahren in einen Teil der Menschheit eingezogen ist. Vermutlich durch ein kollektives Trauma; vermutlich durch ein großes Naturereignis vor 15.000, 20.000, 40.000 oder 60.000 Jahren. Das Ereignis vor 60.000 Jahren, das ich meine, könnte auch der Ursprung der „Sintflut“-Legende sein.

    Herzlichen Gruß!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.