Albert Wunsch: Geborgene Kindheit fördert Resilienz

http://www.freiewelt.net/interview/kinder-brauchen-herausforderungen-um-als-erwachsene-erfolgreich-zu-sein-10035053/   (25.6.):

Krisen im Leben sind unvermeidlich. Ein Interview mit dem Erziehungswissenschaftler und Psychologen Dr. Albert Wunsch verdeutlicht, was zu tun ist, um die nötige Stabilität fürs eigenständige Leben in Beruf, Partnerschaft und Familie zu erreichen.

Misserfolge, Trennung, Scheidung, Tod, Arbeitslosigkeit – das kann alle irgendwann, irgendwie und irgendwo treffen. Je schwerer die Krise, desto größer ist die Herausforderung, da wieder ‚heil’ heraus zu kommen. Wer aber nicht von Kindesbeinen lernte, mit Schwierigkeiten umgehen zu können, wird als Erwachsener schnell in Krisen oder gar ins Aus geraten, sagt der Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch. …

… Aber wir können durch gute Bedingungen des Aufwachsens die Resilienz von Kindern fördern. Die beste Voraussetzung, um als Erwachsener substantielle Krisen meistern zu können ist daher, von Kindesbeinen an eine sichere Geborgenheit innerhalb der Familie erfahren zu haben. Denn je umfangreicher Kinder sich in ihrem Lebensumfeld angenommen fühlen können, je offensiver und mutiger werden sie auf die unterschiedlichsten Herausforderungen reagieren. Jeder noch so kleine Erfolg fördert die Entwicklung von Lebensmut und lässt Selbstwirksamkeits-Erfahrungen und Durchsetzungs-Vermögen entstehen. …

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2 Antworten zu Albert Wunsch: Geborgene Kindheit fördert Resilienz

  1. Hebel schreibt:

    Vor allem der bei Kindern und jungen Erwachsenen offensichtliche Mangel an der Fähigkeit zur Stressbewältigung und die Hinweise auf Angstzustände, sowie Depressionsneigung und auch auf ausgeprägte Hyperaktivität sind bestürzend.
    Ein chronisch hoher Cortisolausstoß in früher Kindheit z. B. durch zu frühe Fremdbetreuung (Krippe) kann zu Gesundheitsproblemen führen. So wurden in der Tat eine Schwächung des Immunsystems, vermehrte Infektionen, eine Beeinträchtigung von Gedächtnis, Emotionalität sowie des Hippocampus, des präfrontalen Cortex und der Amygdala gefunden, welche gut die berichteten Angstzustände und Depressionen erklären.
    Auch über ein reduzierten Hippocampusvolumen wird berichtet. So hat man in einer neueren Studie eine Korrelation zwischen späterer Bindungsangst und reduzierter Zelldichte im Hippocampus von ansonsten gesunden jungen Erwachsenen gefunden.
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

  2. Ambivalent schreibt:

    Beatrix von Storch ist vor dem Frauenrat (EU) gescheitert. SIe ist selber Mutter und bekleidet Jobs und Ämter (gegen Bezahlung)
    man kann sich natürlich fragen, wie jener Leserbrief in ZEIT online, heute,

    (und was sich auch Birgit Kelle oder Christa Meves entsprechend fragen lassen müßte : Haben Sie Ihren Kindern immer Energie gestohlen? 🙂 :

    ## Bitte nicht falsch verstehen, …

    aber warum geht eine Frau mit einem ultakonservativen Frauenbild in die Politik, die, ultrakonservativ betrachtet, doch eine reine Männerdomäne ist.

    Eigentlich müsste sie doch zu Hause sein und sich um die Kinder kümmern.
    Die Männer weden’s schon richten.

    Aber vielleicht habe ich ja Irgendwo einen Denkfehler.##

    Sehr gut!! 😉

    Man fragt sich natürlich auch angesichts des Biblebelts, weshalb Amerikaner (Reps) ihre Kultur verteidigen, die erlaubt, Kinder sowohl in Ganztagsschulen und Horten großzuziehen und für Monate im Sommer in die Feriencamps zu stecken…während Mummy ihrem Job nachgeht?

    Wie viel daran (bei Christens) ist Politikum?

    Selbstverständlich haben hier in Dland/Deppenland wenige verstanden, dass das Ansinnen, Mütter in die Solidargemeinschfat einzubeziehen und Gehälter für Familienarbeit zu zahlen nicht zwangsläufig „Rechts-Ideen“ sind, sondern im letzten Jahrhundert von der Hausfrauengewerkschaft beworben wurden. (Und Christa Müller ist auch keine „Rechte“, sondern eine „Linke“)
    Selbstverständlich bin ich dafür, die Zeiten, die Mütter daheim spenden, zu entlohnen und nicht nur die früh sich abseilende Frau zu subventionieren und ihr die Kitas auszustatten.

    Im evangelikalen Lager, welches sich nun seit geraumer Zeit hervor tut und sich für besonders „modern“ erklärt, sollte aber einiges „Geschichtsbewußtsein“ entfacht werden sowie ein Kehren vor der eigenen Haustür:
    Ich für meinen Teil kann sagen: NIE WIEDER FREIKIRCHE, nie wieder „Sekte“!
    Jedenfalls war der Weg durch die evangelikal gesteuerte und beeinflußte Ehe ein Weg aus der Ebenbürtigkeit am Anfang der Beziehung in die absolute Ungleichheit schlußendlich. Das passiert in Familien mit Kindern ….. LEIDER IMMER WIEDER! Und immer noch.
    Frau wird herabgestuft. (Und scheinbar ist deren Herrgott nichts als ein Verbanner und Bestrafer)
    Hat sich für den Mann anders und lukrativer gestaltet in verschiedener Hinsicht. (Gesammelte Bonuspunkte, Heimvorteile, bevorzugte ausgebaute Fertigkeiten, Fähigkeiten, “Kulturtechniken”, die “gefragt” sind. Diskriminierung fällt biografisch weniger ins Gewicht. Nicht so viele Verluste und Verrenkungen. Und Männer können offenbar schneller abschliessen. (auch mit Schicksalsschlägen)

    Es gelingt diesen Männern meistens – manchmal trotz allen Wimmertums durch das Tal des Schwarzen Lochs – nach Rentenaltereintritt sich auf einem höhren Level zu halten (Gesundheit, soziale Netzwerke, WEGE IND IE WELT) .

    Nun denn: selber in einem Jahr des Drachens (chin. Horoskop) geboren, bin ich einst davon ausgegangen, auch eines Tages wieder „frei“ zu sein, weil die „fertigen“ Kinder selber ihr Leben in der Hand haben….
    hatten sie doch „alles“…Geborgenheit, trraumhafte Kindheit, Bildung….eine Mutter, die dem Vater den Rücken frei hielt und *E R* seine Rucksackweltreisen tätigte, die ihm die Kinder hütete….lol…oder Stinkefinger.
    Aber heute dauerts wohl generell etwas länger….als bei uns Nachkriegskindern, die im Zeitalter des Schweigens aufwuchsen.

    Offenbar spielen doch ein paar hintergründige „Milieu“-Einflüsse eine große Rolle! So der Perfektionismusanspruch in jenem „Lager“ (wie von Dr. Haßfeld, Klinik Hohe Mark in „Geistliche Aspekte…“ am Beispiel von Eßstörungen/ über Süchte (und aggressive Hemmung) bei Christen beschrieben werden)
    für mich der Gipfel von Pervertierung, was evangelkale wiedergeborene Freikirchen zu bieten haben: sind sie mit ihrer Ideologie doch Ursache des Problems;
    eine “systemimmanente” Klinik, die dann “therapiert” (allerdings noch abstoßendendere Methode 12 Schritte…”Unterwerfung”) , was sie (die Freikirchens) selber systematisch mit ihrer Ideologie KAPUTT gemacht haben!

    Kann ich den Kindern nur noch Resillienz wünschen. Dass sie sich selber frei machen von ihrer ………………………………….Herkunft

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