Die Mutter gehört zum Kind

Christa Meves: http://www.kath-info.de/mutter.html   Die Mutter gehört zum Kind:

„Die Mutter gehört zum Kind,“ das ist zwar eine plakative Aussage, die als solche Misstrauen verdient, aber sie wird durch die neue Hirnforschung in Bezug auf die ersten drei Lebensjahre des Kindes immer nachhaltiger bestätigt.

Die Computertomographie hat es möglich gemacht: Neugeborene kennen ihre Mütter bereits, und sie erwarten infolgedessen natürlicherweise von ihnen, dass diese ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse erfüllen wrden. Schon in der Schwangerschaft haben die Babys gelernt, wie sich der Herzschlag und die Stimme ihrer Mutter anhört. Ja, Neurobiologen haben herausgefunden, dass sie am Geschmack des Fruchtwassers wissen, wie die Milch ihrer Mutter schmeckt – anders jedenfalls als die der andern und anders als Milupa und Milana….

Gewiss ist das Kind am Lebensanfang der Mutter näher als irgendeinem anderen Menschen. Es ist schließlich in ihrem Leib gewachsen. Sie allein hat die optimale Nahrung für es parat und gewährt so dem Säugling den in dieser Weise notwendigen häufigen Leibkontakt. Das alles sind wichtige Vorbedingungen für seelische und körperliche Gesundheit im Erwachsenenalter. Für diese Aufgabe ist die Mutter hormonell vorbereitet, und sie hat deshalb auch ein feineres Gespür für die Bedürfnisse des Neugeborenen. Untersuchungen belegen, dass sie das Kind häufiger und zärtlicher anzusprechen pflegt: „Muttersprache“ nennt man das deshalb, und bereits der Säugling speichert sie offenbar bereits in seinem Hirn – viel früher, als man bisher angenommen hat. …

*************************************************************************************

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Kindheit abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Die Mutter gehört zum Kind

  1. Fragesteller schreibt:

    Diese Zusammenhänge sind längst erwiesen, trotzdem werden Kleinstkinder von Arbeitnehmerinnen heute permanent entsprechend der „Wühltischwelpen“ geschädigt, gegen die sogar der Tierschutzverein aufsteht. Ursache ist aber, und jetzt werden Sie mich verdammen: Im christlichen Abendland hatte die Mutter eines Kleinkindes noch nie ein Recht auf Versorgung (wie etwa im Islam). Arme Mütter mußten durch die Jahrhunderte ihre Kinder sterben sehen, weil sie nicht das Geld hatten, beim Kind zu bleiben – ein Beispiel aus der Landarbeiterszene in Mecklenburg im 19. Jahrhundert ist in meiner Familie bezeugt, wo die Zwangsarbeitsleistung der Mutter dazu führte, daß unversorgten Kinder einfach starben. Ein Priester, den ich darauf ansprach, erklärte z.B.: „Leid gab es schon immer“.

    • Carolus schreibt:

      Ja, eine alleinerziehende Mutter hatte es damals (Ende 19. Jh.) sicher schwer, da die Kirche den Schutz von Ehe und Familie wohl über alles stellte.
      Eine Zwangsarbeitsleistung ist aber hoffentlich wohl nicht der Kirche anzulasten, wohl aber dem Priester seine unpassende Antwort.
      Islamisches Versorgungsrecht bitte belegen!

      Kein Grund zur Verdammnis! 🙂

  2. Fragesteller schreibt:

    Zunächst: Es handelt sich im Text oben nicht um das Beispiel einer alleinerzeihenden Mutter! Das Landarbeitergehalt des Vaters reichte nicht aus, um die Familie zu ernähren! Es gab ganze Auswandererschübe, weil die soziale Situation so schlecht war. Weil die Mutter „gezwungen“ war, zu arbeiten, statt ihr Kind zu versorgen, nannte ich dies „Zwangsarbeit“. Und heute?????? Ich möchte nicht wissen, wieviele Frauen abtreiben, weil ihnen die Doppelbelastung zu viel ist.

    Zum Beleg der Versorgung von Frauen aus dem Koran: Sure 2, Vers 232: „….Und es obliegt dem, dem das Kind geboren wurde, für ihre Nahrung und Kleidung auf gütige Weise Sorge zu tragen.“
    Zudem sagt Ihnen jede muslimische Frau, daß sie dieses Recht kennt, denn der Islam legt größten Wert auf Gerechtigkeit. Die Arbeit der Frau wird als Arbeit gesehen; wenn sie zusätzlich arbeitet, ist dies ihr „persönliches“ Geld, das sie nicht dem Haushalt zuzusteuern hat. Wenn sie arbeiten MUSS, bleibt ihr Mann das von ihr verdiente Geld schuldig. Sie können ja mal in einer Moschee nachfragen! Zudem können Sie die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Internet einsehen, wo nicht nur ordentliche Versorgung von Mutter und Kind aufgeführt sind, sondern dem Mann allein die Versorgung der Familie gebührt. Sie können auch einfach mal schauen, ob sie Muslimas sehen, die rumhetzen, um ihre Familie zu versorgen.
    Nicht zu vergessen hat eine Mutter im Islam zusätzlich den Status, der Umma (Gemeinschaft der Muslime) ein neues Mitglied hinzugefügt zu haben. Das ist eine Form von Ehre, die das Christentum nicht kennt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.