Kiewer Gräueltaten in der Ostukraine – Schweigen des Westens

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/tony-cartalucci/westliche-medien-schweigen-systematische-erzwungene-organentnahme-in-der-ukraine-tot.html   (11.7.):

Anders als im Falle der terroristischen Angriffe in Libyen, Syrien und nun auch im Irak, die von den USA, Großbritannien, der EU, einigen NATO-Mitgliedsstaaten sowie Ländern in der Region wie Saudi-Arabien, Israel und Katar unterstützt werden, und wo jeder Versuch, Extremisten daran zu hindern, ganze Länder zu erobern, vom Westen mit moralischer Empörung und dem Vorwurf von »Menschenrechtsverletzungen« beantwortet wird, reagiert der Westen andererseits angesichts der ungebremsten Brutalität tatsächlicher Nazis in der Ukraine gegenüber den Regionen im Osten, die eine Abspaltung von der Ukraine anstreben, mit heuchlerischem Schweigen.

Flüchtlinge, die in großer Zahl die eingekreisten und bombardierten Bevölkerungszentren verlassen, berichten von Massenmorden, willkürlichem Vorgehen gegen Zivilisten und sogar von grausigen Fällen erzwungener Organentnahme aus den Körpern von Menschen, die von den Kampfgruppen Kiews getötet oder sogar direkt von kriminellen Banden entführt wurden, die in dem Klima der Straflosigkeit ihr Unwesen treiben, das vom Schweigen des Westens begünstigt wird.

Während westliche Medien in Libyen, Syrien und nun auch im Irak Berichte von »Aktivisten« gerne als unzweifelhafte Wahrheit deklarieren und sich sogar selbst an offenkundigen Lügengeschichten und deren Verbreitung beteiligen, um ein verstärktes militärisches Eingreifen insbesondere in Libyen und Syrien zu rechtfertigen, bezeichnen Sender wie die BBC die entsprechenden Aussagen ukrainischer Flüchtlinge als Hörensagen, das keine weitere Untersuchung rechtfertige.

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Ergänzung 14.7.2014:

http://www.deutsch-ukrainisches-zentrum.de/wissen/historische-epochen-der-ukraine/ukraine-und-eu/:

„Arsenij Jazenjuk auf den Spuren von Augusto Pinochet?“

„Was haben Arsenij Jazenjuk und Augusto Pinochet gemeinsam? Antwort: 1. Beide wurden nicht demokratisch gewählt, schon gar nicht vom Volk. 2. Beide haben Spezialkräfte und Militär auf das eigene Volk losgelassen. 3. Regierungsvertreter der Bundesrepublik Deutschland haben beide besucht und unterstützt.“ Dieser und ähnliche sarkastische Witze kursieren derzeit in unserem Lande. Das Tragische daran ist, der Wahrheitsgehalt ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Es gibt natürlich Unterschiede, große sogar! Nehmen wir das Beispiel von Donezk: diese Leute wollen einen föderalen Staat und nicht, wie in vielen westlichen Presseorganen behauptet, eine Zugehörigkeit zur Russischen Föderation! D. h. sie wollen ein ähnliches Gebilde wie unseren Staat, die Bundesrepublik Deutschland. Der Bundesbürger muss nämlich wissen, dass die Ukraine zentralistisch geführt wird, ähnlich Frankreich, und dies seit über 20 Jahren der Korruption in der Ukraine alle Türen geöffnet hat.

Sicherlich ist das für uns informierte und mündige Bürger Deutschlands etwas verwirrend, wenn unsere, also föderalistischen, Bundespolitiker ukrainische Zentralisten unterstützen, damit diese die Föderalisten politisch niederhalten – also erschießen oder einfach mal zu Tode brennen, siehe Odessa.

Damit wir Deutsche nicht „sozialethisch verwirrt“ sind, werden die Leute umbenannt oder erst gar nicht beim Namen genannt. Daher ist ein Jazenjuk nicht zentralistisch, sondern einfach nur demokratisch, toll, also der Gute. Und damit wir nicht auf dumme Gedanken kommen, werden die Föderalisten einfach mal „pro-russische Separatisten“ genannt. Das Praktische ist, mit „Russe“ haben wir ein ganz einfaches Feindbild und einfache Dinge kann man sich… sie ahnen es! Richtig: einfach merken! Kurz: Die nicht demokratisch gewählte Regierung in Kiew ist gut und die, die demokratisch abstimmen wollen, sind undemokratisch und böse! Sicherlich, Herr Steinmeier würde sich deutlich gewählter ausdrücken – aber, so viel Zeit und Platz haben wir auf unserer bescheidenen Seite nicht! Und was richtig gemein ist: Wir Deutschen springen irgendwie auf das Feindbild „Russe“ nicht mehr ganz so an und immer mehr Deutsche empfinden Russland mehr als einen natürlichen Partner als die USA, also die, die gerne foltern und andere Staatsoberhäupter vor den internationalen Gerichtshof zerren – weil diese gefoltert haben. Das liegt aber daran, dass die USA die Guten sind und… ja, den Rest kennen sie ja.“

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