Eindämmung von Sexsucht, Pornographie und Geschlechtskrankheiten

http://koptisch.wordpress.com/2014/07/15/geschlechtskrankheiten-auf-dem-vormarsch-sodom-und-gomorra-ubertroffen/:

… Treue sollte im Bewusstsein des Moralkodex wieder echte Prioritäten erlangen.

Aber durch bereits in der Grundschule vermittelte sexuelle Beliebigkeit und Morallosigkeit, Abwertung des Sexus zu einfacher Triebbefriedigung und Triebabfuhr werden moralische Rahmenbedingungen geschaffen, die zwangsläufig zu den Ergebnissen dieses Artikelinhalts führen. Die Sexualität wird wie andere natürliche Triebe wie Essen und Trinken ebenfalls in der menschlichen Bewusstseinsebene auf Triebbefriedigung getrimmt. Nicht auszudenken, wenn da mal freiwillig Verzicht eingeübt wird. Diese Typen können sich doch nur zu Sex-Tätern entwickeln. Der Unterschied ist: Wer nicht isst oder trinkt, stirbt, wer keinen Sex hat, stirbt nicht und erfreut sich weiterhin bester Gesundheit.

Die christliche Sicht sieht die Sexualität in Fülle innerhalb der ehelichen Liebesbeziehung aus alter Tradition heraus, als es Verhütungsmittel und Abtreibung noch nicht gab und die Kinder, die aus einer solchen Beziehung stammten, in abgesicherten finanziellen und kulturellen Belangen aufwachsen konnten. Alleinerziehende Mütter waren damals dem gesellschaftlichen Untergang geweiht. Die Kinderzeugungsfrage hat sich durch wissenschaftliche Erkenntnisse der Verhütung erledigt. Der Mensch stand dem Menschen nunmehr unbegrenzt zur Verfügung. Er war verfügbar. Aus dieser Verfügbarkeit und mitunter auch aus finanzieller Not heraus gerieten Menschen in ihrer Körperlichkeit viel leichter in die Fänge der Pornoindustrie und in die Prostituiertenwelt.

Wer sich auf Pornos tiefer einlässt, macht sich selbst sexsüchtig, so wie bei anderen Trieben des Essens oder Alkoholtrinkens oder Drogeneinnahme auch. Durch diese Pornos wird dem Konsumenten vorgegaukelt, dass seine Partnerin diese auf immer neue Höhen vorgeführten Spielchen mit Freuden mitmache, was in der Realität jedoch meist nicht der Fall ist. So ist schon manche Beziehung in die Brüche gegangen. So kann es zu diesem merkwürdigen Trieb kommen, Frauen wie Briefmarken zu sammeln oder umgekehrt. Dieser propagierte freizügige Umgang mit der Sexualität kann in die Sucht treiben. Diese Menschen sind nicht mehr partnerschaftsfähig. Die Ansteckung bleibt dann nicht mehr aus.

Auch für den Einzelnen ergaben sich kurzfristige und kurzsichtige Triebabfuhrkanäle. Gefühle der Liebe konnten leicht getrennt werden vom Sexualtrieb und so wurde dieser, gefördert vom Gendermainstream jeder Art der Sexualität, sei sie auch noch so freizügig in der Wahl ihrer Mittel und Personen, aus den christlichen Moralvorstellungen herausgeschält. Sexualität in der Ehe wurde langweilig. Wer nicht sofort nach einer Bekanntschaft seiner Wahl spätestens am zweiten Tag im Bett landet, ist “out” oder mit “dem oder der stimmt was nicht”. Die Einübung der Enthaltsamkeit vor der Ehe war überhaupt keine Option mehr. Sie wurde als überholt, als verklemmt und als “unnormal” eingeordnet.

Der Sexualkundeunterricht erstreckt sich auf alle Sexualpraktiken, mit wem auch immer. Aber offensichtlich wird bei dieser Art Unterricht das Wichtigste unterschlagen, nämlich die Ansteckungsgefahr mit Geschlechtskrankheiten aller Art mittels Sexualverkehrs. Mit anderen Worten: Mit diesen überaus lockeren in der Schule angebotenen und vom Staat geförderten Beliebigkeitssexpraktiken dirigiert der Staat unsere Kinder direkt in die Geschlechtskrankheit hinein mit Pauken und Trompeten. Das Kondom als Sicherheitsmauer gegen Aids und andere Geschlechtskrankheiten hat ja wohl schon lange ausgedient. Das aber wollen unsere Sex-Polit-Strategen offensichtlich nicht einsehen.

… Wir plädieren noch heute immer noch für die Enthaltsamkeit vor der Ehe und die Einübung der Treue in der Ehe. Enthaltsamkeit und Verzicht sind nicht unmöglich und sie richten auch keine psychischen Schäden an.

… Die Sexualität außerhalb der Liebe lässt den Menschen zu einem Objekt degradieren. Wer den Anderen nur zur eigenen Triebabfuhr benötigt, hat nicht nur diesen Menschen wie eine Sache benutzt, sondern sich selbst auch entmenschlicht.

***********************************************************************************

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Anthropologischer Umsturz abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Eindämmung von Sexsucht, Pornographie und Geschlechtskrankheiten

  1. heureka47 schreibt:

    Viele Worte, aber wenig Inhalt – WENIG WAHRHEIT!

    Wer so schreibt – und im Hintergrund entsprechend denkt – ist nicht „im Bilde“, kennt die Wahrheit / Wirklichkeit nicht und lebt in falschen, nicht realitätskonformen, Vorstellungen; lebt in der falschen Bewußtseins-Ebene – im kindestypischen „Niederen Selbst“ / „Ego“, dem materie-orientierten und materie-gebundenen, grobstofflichen, Bewußtsein.

    Folglich klingt, was solche Menschen von sich geben, „altklug“ – wie der Volksmund sagt – womit aber das genaue Gegenteil (ironisch?) gemeint ist: JUNG-UNWISSEND / dumm, unreif, unweise.

    Die Überbetonung von „Sex“ ist eine der Möglichkeiten des Ausdrucks der – neurotischen – „Abtrennung“ („Sünde“), der inneren Abtrennung des „ICH“ von der Seele und entsprechend von der Kraft der Liebe, vom inneren Frieden, usw.
    Das ist typisch / „mehrheitsnormal“ in der zivilisierten Gesellschaft und / aber in jedem Einzelfall grundlegend heilbar.

    Herzlichen Gruß!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.