Eine Nation zeigt wieder Stolz

Peter Helmes: http://journalistenwatch.com/cms/2014/07/15/eine-nation-zeigt-wieder-stolz/:

Eine Nation zeigt wieder Stolz

(Randbemerkungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014)

Um Himmels willen! Diese Überschrift! Geht doch nicht, geht gar nicht!

Doch, es geht! Und das ist gut so.

Für den Sieg der deutschen Nationalmannschaft wurde kein „Krieg“ geführt, wurde niemand „niedergewalzt“ und niemand „erobert“. Diese und ähnliche Vokabeln finden sich (leider) in etlichen Kommentaren linksgrün-vergifteter Zeitgenossen, die lieber ihr Gift auf Deutsche versprühen, als im eigenen Häuschen danach zu suchen, ob noch alle Tassen im Schrank sind. (Lesen Sie ´mal nach, was Frau Jutta von Ditfurth dazu meint.)

Nein, dieser Sieg war das Ergebnis eines fairen Wettbewerbs, eines Kampfes – ja natürlich, aber eines sportlichen Kampfes. Und gewonnen haben die Besten. Und das war diesmal die deutsche Mannschaft. Dieses Team, auch wir alle, dürfen stolz auf diesen Sieg sein. Sogar „das Ausland“ stimmt zu. (Die wenigen Ausnahmen sind ärgerlich, aber was soll´s.) Es war der Erfolg einer wahren „Mannschaft“ – einer für alle, alle für einen, den Erfolg.

Selbstbewußtsein zurückgegeben …

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Ergänzung:

Andererseits:

http://koptisch.wordpress.com/2014/07/15/unsere-elf-und-die-kopftucher-der-emirates-flagge-und-hymne-in-kreuzberg-verboten/:

… Mittlerweile gehört es für die meisten deutschen Nationalspieler auch als Selbstverständlichkeit dazu, die Hymne mitzusingen. Aber leider nicht für alle: In der Startelf am Sonntag hielten Mezut Özil und Jérôme Boateng ihre Lippen geschlossen. Das hat etwas mit fehlender Identifikation für das Land zu tun. Ihr Herz schlägt für etwas anderes.

Bei Özil weiß man es: Er fühlt sich innerlich als Türke und …

Jérôme Boateng hat eine deutsche Mutter und …

Ein weiterer Spieler, der die Hymne demonstrativ verweigert, aber am Sonntag wegen Verletzung nicht spielte, ist Sami Khedira. Er besitzt neben der deutschen auch noch die tunesische Staatsbürgerschaft, da sein Vater Tunesier ist. Khedira ist praktizierender Moslem, und damit gelten für ihn wohl die gleichen Motive wie für Özil.

Ebenfalls nicht im Finale auf dem Platz war Lukas Podolski, der auch noch nie seine Lippen bei der Nationalhymne bewegt hat. Lukas wurde 1985 …

Miroslav Klose, der als Sohn des deutschstämmigen Fußballspielers Josef Klose und der ehemaligen polnischen Handballnationalspielerin Barbara Jez im oberschlesischen Opole (Oppeln) geboren ist und im Alter von acht Jahren über einen dreijährigen Aufenthalt in Frankreich mit seinen Eltern und der älteren Schwester als Aussiedler nach Kusel im Nordpfälzer Bergland kam, singt hingegen die Hymne voller Überzeugung mit.

Wie alle anderen Nationen dieses Planeten freuen wir uns über sportlichen Erfolg und sind stolz auf unser Land. Es sollte immer öfter Zeit sein für fröhlichen und gesunden Patriotismus, mit einem lustigen Augenzwinkern wie von Thomas Müller bei der Hymne.

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Ergänzung:

http://www.freiewelt.net/nachricht/ein-ins-fahnenmeer-konstruierter-gauchogate-skandal-10036851/   (16.7.):

Alle sprechen von einem einzigartig tollen Empfang der Fußball-Weltmeister in Berlin. Nur ein paar Journalisten bis hin zur FAZ sehen durch eine kleine Gaucho-Tanz-Einlage das »Image einer weltoffenen, toleranten Nation« zerstört.

… Was war geschehen? Sechs Nationalspieler erlaubten sich zum Einzug auf der Bühne am Brandenburger Tor einen kleinen Scherz vor den jubelnden Fans. Sie liefen gebückt über den Laufsteg und sangen »So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so…«
… Dann erhoben sich die Spieler und hüpften fröhlich auf und ab mit dem Gesang »So gehen die Deutschen, die Deutschen gehen so…« …

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Ergänzung:

Giselher Suhr: http://www.freiewelt.net/nation-nein-danke?-10036762/ (16.7.):

Wie die 3sat-Kulturzeit vor der WM gegen den Begriff „Nation“ mobil machte…

Es ist merkwürdig still in diesen Tagen in der linken “Deutschland-nein-danke”-Szene. Dabei hatten weitsichtige Redakteure bei 3sat (“kulturzeit”) rechtzeitig Vorarbeit geleistet und den Begriff “Nation” unter Generalverdacht gestellt. Wohl wissend, dass “unsere” “Nationalmannschaft” und die deutschen Farben die kommenden Tage und Wochen bestimmen würden.

Es galt, den Begriff Nation, und damit die Bedeutungszusammenhänge, die sich mit der Nation verbinden, zu tabuisieren. Dies geschieht hierzulande nicht über Verbote sondern auf dem Wege der politischen Korrektheit. Das bedeutet: Zunächst wird pseudowissenschaftlich die Bedeutung eines Begriffs in Frage gestellt, und dann wird seine Benutzung als politisch schädlich gebrandmarkt. Wer sich dagegen versündigt, macht sich zum Feind einer (vom Mainstream) definierten besseren Welt. …

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Ergänzung:

http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/eine-nummer-kleiner-bitte/   (16.7.):

Wie sehr muß man eigentlich sein eigenes Land hassen, um solchen Unfug aus der Feder fließen zu lassen? Anlaß für ein gigantisches Mediengedöns ist eine Aufführung von Schürrle, Kroos, Götze und anderen WM-Helden, die auf der Fanmeile in Berlin vor rund 400.000 begeisterten Anhängern und Millionen Fernsehzuschauern weltweit einen regelrechten Freudentaumel aufführten, indem sie gebückt gehend sangen: „So geh’n die Gauchos, die Gauchos geh’n so.“ Um danach aufrecht und mit wedelnden Armen zu rufen: „So geh’n die Deutschen, die Deutschen geh’n so…“ …

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Ergänzung:

http://ruf-der-heimat.com/2014/07/16/gaucho-tanz-einiger-nationalspieler-bei-der-weltmeister-feier-erntet-geteiltes-echo/:

… Auf der Bühne am Brandenburger Tor hatten sich sechs WM-Spieler einen Scherz auf Kosten des Finalgegners Argentinien erlaubt. “So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so”, sangen die Spieler Miroslav Klose, André Schürrle, Shkodran Mustafi, Mario Götze, Roman Weidenfeller und Toni Kroos. Dabei liefen sie tief gebückt auf die Bühne. …

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http://www.youtube.com/watch?v=lfhCnYAVz8M   „Gaucho Dance“ von Klose, Schürrle & Co | Fanmeile Berlin | ARD   (15.7.   39 sec)

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2 Antworten zu Eine Nation zeigt wieder Stolz

  1. Elisabeth schreibt:

    So ein bißchen Stolz darf sein! (Auch wenn Knochenbrecher-Fußball nicht gerade die erste Priorität dafür sein sollte. „Klassenlos“ ist dieser Freizeitspaß jedenfalls nicht. Und „gesund“ wohl auch nicht. Taumelnde junge Männer, die noch mit Gehirnerschütterung Stand halten, sich in die Magengrube treten lassen…laß die mal 60 sein! offenbar verhindert das keinen Hype bei den Sechsjährigen )
    cc Stolz…. Engländer, Franzosen, Dänen, Schweden, Spanier, Holländer, Russen, Italiener, Schweizer, Afrikaner, Amerikaner, Südamerikaner…., ALLE…………………..
    einfach ALLE! hätten mehr davon!! (nur Deutsche DÜRFEN nicht für einen Fränkli ein wenig auf die Pauke haun)
    Aber diese deutschen Mickerpeter mit der ewig vorschnellen Nazikeule (auch die sich gern im „Ausland“ anbiedern) sind einfach nicht lernfähig und „neusprechen“ von ihrem theoretisch erlernten „Rassisimus“. (Ja, das muß doch Rassisimus sein, nicht wahr?) Sowas geht nicht nur auf den Keks! . D A S IST EKELHAFT! Dieses ständige Unterstellen und Zweierleimaßanlegen, diese selektive Wahrnehmung, sogar die Fouls falsch zu gewichten (sind ja nun nicht alle von „unseren *Groblingen* :- ) aber die werden sofort dreifach hochstilisiert ) …
    führen sie nicht selten als „Linke“ selber einen bourgeoisen Lebensstil!
    _________________________________________________________

    Und ein paar Mickerpeter schieben es auf die Trainingsmethoden zurück :- ), können einfach nicht anerkennen, dass nicht nur Faktoren wie Glück eine Rolle spielen, sondern auch dieses gewisse „Etwas“ …Hahaha! (es ist halt gefährlich, deutsch zu sein!!)

    Da hat Markwort im Focus schon recht: „Über Menschen, denen es wegen Fähnchen schlecht wird“
    http://www.focus.de/magazin/tagebuch/helmut-markwort-ueber-menschen-denen-es-wegen-faehnchen-schlecht-wird_id_3985816.html

    (daraus über Symbol-Allergie:“Die von dieser Störung Befallenen können nicht erkennen, dass der Patriotismus der Deutschen auf Begeisterung für die eigene Mannschaft beruht und nicht auf Feindseligkeit gegen andere Nationen. Feindseligkeit und Aggression finden sich eher bei noch linkeren Gruppierungen. Sie rufen zum Flaggenklau auf und hinterlassen nach erfolgreichem Diebstahl belehrende Flyer am Auto. Darauf steht: „Ich habe Ihre Nationalfahne entfernt. Sie produziert Nationalismus.“ In diesem Sinne propagiert eine Sprecherin der Linksjugend „das Befreien des öffentlichen Raums von nationaler Symbolik“.“)

    Ohoh…bleibt mir noch ein pffffttt ….schon um die Ecke….

    • Elisabeth schreibt:

      Darüber, wie bekloppt (dilettantisch, umweltschädigend, schaftötend [http://wolle.peta.de/], meeresplastiküberschwemmend, öttingerfrackend….. ) alles andere ist, regt sich kaum noch ein „Linker“ auf!

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