MH17

Persönliche These mit schwerwiegendem Verdacht:

1) Den ukrainischen Machthabern war bekannt, dass die Separatisten Buk-Flugabwehrsysteme erbeutet hatten (Reichweitenhöhe 25 km):

http://www.nzz.ch/international/erste-spuren-fuehren-zu-separatisten-1.18346100   (17.7.):

… Bereits Ende Juni bestätigte die Presseabteilung der «Donezker Volksrepublik» gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass, dass die Separatisten in Donezk Flugabwehrsysteme des Typs «Buk» erobert hätten. Mit diesen Raketen können Flugkörper bis in die Höhe von 25 Kilometern abgeschossen werden. …

2) Die Ukraine bzw. ihre „Freunde“ hätten den Luftraum über dem Kriegsgebiet der Ostukraine daher bereits damals sofort sperren müssen.

3) Die ukrainische Flugsicherung aber ließ die Unglücksmaschine speziell tiefer als üblich und speziell durch das Kampfgebiet fliegen (zehn Flüge davor wurden südlich umgeleitet):

http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild/1203/Zeit-im-Bild/8205958/Doppelschaltung-Donezk-und-Moskau/8205961   (19.7.    Min 1:38):

„Die ukrainische Luftüberwachung hat die malaysische Maschine niederer fliegen lassen als sonst; warum, ist offen“

http://www.zerohedge.com/news/2014-07-17/was-flight-mh-17-diverted-over-restricted-airspace?page=1:

… Perhaps the best visualization of what the issue is, comes from Vagelis Karmiros who has collated all the recent MH-17 flight paths as tracked by Flightaware and shows that while all ten most recent paths pass safely well south of the Donetsk region, and cross the zone above the Sea of Azov, it was only today’s tragic flight that passed straight overhead Donetsk.

4) Die Separatisten hielten die Boeing für eine ukrainische Militärtransportmaschine, rühmten sich auch mit deren Abschuss (es wäre auch nicht der erste gewesen) und waren entsetzt, als sie die Realität sahen:

http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild/1203/Zeit-im-Bild/8203328/Oesterreichischer-Experte-fuer-Flugabwehr/8203332   (18.7. ):

Kann es sich bei dem tragischen Absturz der malayischen Passagiermaschine auch um ein Versehen handeln? Hätte eigentlich ein Militärjet getroffen werden sollen? Ein Experte des österreichischen Bundesheeres hält das für möglich. … Min 1:20: „Auf dem militärischen Radarschirm ist eine Riesen-Boeing genau so groß wie ein Kampfjet“

http://www.juergvollmer.ch/post/92081104389/mh17-malaysia-airlines-ukraine-russland   (17.7.):

Major: «Kurz gefasst, es ist eindeutig ein Zivilflugzeug.»
Grek: «Gibt es viele Leichen dort?»
Major: «Scheissviele! Die Leichenteile fielen einfach auf die Bauernhöfe hier runter.»

5) Aber schuld an der schrecklichen Tragödie ist natürlich Putin.

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Ergänzung 22.7.2014:

Es könnte auch sein, dass die Separatisten mit dem Abschuss gar nichts zu tun haben:

http://de.ria.ru/politics/20140722/269074599.html   Russlands Uno-Botschafter: Ukraine verbreitet Fakes zum Boeing-Absturz

Der russische Uno-Botschafter Vitali Tschurkin hat der Ukraine eine „Verbreitung von Fakes“ im Zusammenhang mit dem Absturz der malaysischen Boeing vorgeworfen. 

„Der bekannt gewordene Mitschnitt von Funkgesprächen zwischen Volkswehr-Kommandeuren wurde, wie es sich herausstellte, aus mehreren Gesprächen zusammengebastelt, von denen einige vor dem Vorfall am 17. Juli stattgefunden hatten“, sagte Tschurkin am Montagabend im Uno-Sicherheitsrat nach der Abstimmung über die Resolution zum Flugzeugunglück.

Das vom ukrainischen Innenminister veröffentlichte Video, auf dem angeblich der Abtransport vom Fla-Raketensystem des Typs Buk von der Ukraine nach Russland dargestellt ist, „wurde in Wirklichkeit auf dem von Kiew kontrollierten Territorium aufgezeichnet“. „Und wenn mit dem Raketenkomplex geschossen wurde, so sind nicht die Volkswehr-Milizen daran schuld“, betonte der Diplomat.

„Die Ursache des Vorfalls am 17. Juli ist die bewaffnete Konfrontation in der Ukraine, darunter auch im Raum des Flugzeugunglücks“, sagte Tschurkin. „Die Priorität muss heute in einer möglichst baldigen Einstellung der Kampfhandlungen und in der Herstellung eines Friedensverhandlungsprozesses auf der Grundlage der Genfer Erklärung vom 17. April und der Berliner Deklaration vom 2. Juli bestehen.“

Russland arbeite weiter darauf hin. „Erforderlich ist auch ein konstruktiver Beitrag anderer einflussreicher Mitglieder der internationalen Völkergemeinschaft“, so Tschurkin.

Bei der Ermittlung des Flugzeugabsturzes werde die Ukraine viele Fragen beantworten müssen – unter anderem zu Handlungen ihrer Fluglotsen und über Ursachen der Verlegung einer ukrainischen Buk-Batterie in den Raum, der unmittelbar an das von der Volkswehr kontrollierte Territorium grenzt.

„Warum hat die Batterie diesen Raum unmittelbar nach dem Absturz der Maschine dringend verlassen? Warum haben die Radarstationen der ukrainischen Luftabwehrkräfte gerade am 17. Juli mit maximaler Intensivität gearbeitet?“, fragte der russische Diplomat.

Der Uno-Sicherheitsrat hatte am Montag eine Resolution angenommen, in der aufgerufen wurde, die Schuldigen am Flugzeugunglück zur Verantwortung zu ziehen, die Kampfhandlungen im Raum des Flugzeugabsturzes einzustellen und unbehinderten Zugang internationaler Experten zur Absturzstelle der Boeing zu gewährleisten.

http://de.ria.ru/society/20140721/269069490.html   Boeing-Crash: Ukraine betrieb am Absturztag mehr Radare als sonst

Am Tag des tödlichen Absturzes der malaysischen Boeing über der Ost-Ukraine hat das russische Militär nach eigenen Angaben eine angestiegene Intensität ukrainischer Radare registriert. Zusätzliche Radaranlagen sollen wenige Tage vor der Katastrophe eingeschaltet und danach wieder abgeschaltet worden sein.

„Am 15. Juli waren sieben Radarstationen im Raum des späteren Absturzes in Betrieb, am 16. Juli wurden es acht und am 17. Juli neun Radarstationen“, teilte General Andrej Kartopolow, Chef der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs in Moskau, mit. Am Montag stellte der Generalstab Daten russischer Radare über den Flugzeugabsturz in der Ost-Ukraine vor. Dem General zufolge erreichte die Betriebsintensität der ukrainischen Radare am 17. Juli, dem Tag der Katastrophe, ihren Höhenpunkt und begann dann wieder zu sinken. „Gegenwärtig registrieren wir den Betrieb von zwei bis drei Radaren. Womit das verbunden ist, ist noch zu klären.“ …

http://de.ria.ru/society/20140721/269068827.html   Russische Radardaten: Ukrainischer Kampfjet unweit von Boeing geortet

Vier Tage nach dem Absturz der Boeing über der Ost-Ukraine hat der russische Generalstab seine Radardaten veröffentlicht. Demnach wurde ein ukrainischer Kampfjet kurz vor der Katastrophe unweit von der malaysischen Verkehrsmaschine geortet.

„Es wurden insgesamt drei zivile Flugzeuge, darunter auch die malaysische Boeing 777 registriert“, teilte General Andrej Kartapolow am Montag in Moskau mit. „Gleichzeitig wurde ein aufsteigendes Flugzeug der ukrainischen Luftwaffe, vermutlich eine Su-25, in einer Entfernung von drei bis fünf Kilometer von der Boeing 777 geortet.“

Unmittelbar vor dem Absturz habe die Boeing an Geschwindigkeit verloren, hieß es weiter. „Ab 17.20 Uhr wurde ein stabiler Geschwindigkeitsverlust registriert. Um 17.23 Uhr verschwand  das Flugzeug von den russischen Radarbildschirmen“, sagte der General. „Als die Geschwindigkeit auf 200 km/h gefallen war, tauchte um 17.21 Uhr über dem Absturzort ein neues Flugobjekt auf. Dieses Objekt blieb vier Minuten lang auf den Radaren.“ Die Daten dieses Objekts haben nicht angefragt werden können, weil es offenbar mit keinem Sekundärradar ausgestattet gewesen sei, was für Militärflugzeuge typisch sei.

Ferner präsentierte Kartapolow Journalisten Fotos der Flugbahn der Boeing. „Bis Donezk flog das Flugzeug im geplanten Korridor, wich dann von der Route um maximal 14 km nach Norden ab. Danach leitete die Boeing ein Manöver ein, um in den Korridor zurückzukehren. Die Besatzung schaffte es aber nicht, das begonnene Manöver zu Ende zu führen.“ Nur die Flugschreiber könnten Aufschluss darüber geben, warum die malaysische Maschine von der Route abgekommen sei, so der General weiter. Er mutmaßte einen Navigationsfehler der Crew oder eine Anweisung der ukrainischen Flugsicherung Dnjepropetrowskoje. Der General kündigte an, die Radardaten an die internationalen Experten zu übergeben. …

http://de.ria.ru/politics/20140721/269066430.html   Jazenjuk: Kein Zweifel, dass die Boeing mit Buk-Rakete abgeschossen wurde

… Die Milizen besitzen nach eigenen Angaben keine [???] weitreichenden Raketen, die Ziele in 10.000 Meter Höhe treffen können. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass weder Buk-Systeme noch andere Rüstungen die russisch-ukrainische Grenze überquert haben. Nach Angaben des russischen Militärs hatte die Kiewer Armee vor dem Boeing-Absturz im Raum des umkämpften Donezk mehrere Buk-M1-Batterien in Stellung gebracht. Die malaysische Verkehrsmaschine sei im Schussbereich von fünf ukrainischen Fla-Batterien geflogen. Unmittelbar am Tag der Tragödie haben „funktechnische Mittel“ den Betrieb eines Buk-M1-Radars in der Ostukraine registriert.

2001 hatte die ukrainische Armee bei einer Übung versehentlich ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew 154 mit 66 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern mit einer Rakete abgeschossen. Niemand überlebte.

http://de.ria.ru/society/20140721/269072115.html   Militär: US-Satellit überflog Ostukraine während Absturzes malaysischer Boeing

Zum Zeitpunkt des Absturzes des malaysischen Passagierjets in der Ostukraine habe ein US-amerikanischer Satellit das betroffene Territorium überflogen. Das erklärte der Chef der Operativen Hauptabteilung beim Generalstab der russischen Streitkräfte, Generalleutnant Andrej Kartapolow, am Montag in Moskau.

„Unseren Berechnungen zufolge überflog ein US-Raumapparat zur Ortung von Raketenstarts von 15.06 bis 15.21 Uhr MESZ südöstliche Gebiete der Ukraine. Falls die USA entsprechende Bilder haben, würden wir sie bitten, das Material der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.“ Er wisse nicht, ob es ein Zufall war, dass der Crash des malaysischen Passagierjets gerade von einem US-Satelliten beobachtet wurde. …

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Ergänzung:

http://www.mid.ru/bdomp/brp_4.nsf/191dd15588b2321143256a7d002cfd40/e616fbfb9e123e9644257d1d00238cff!OpenDocument   (21.7.):

Erklärung des Außenministeriums Russlands zur Untersuchung der Gründe für den Absturz des malaysischen Flugzeugs im Luftraum der Ukraine

1741-21-07-2014

Die Weltöffentlichkeit erwartet eine möglichst rasche und unabhängige Untersuchung der Gründe für den Absturz des malaysischen Flugzeugs im Luftraum der Ukraine.

Zur Durchführung einer möglichst objektiven Untersuchung richtete die Führung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation vor Kurzem zehn Fragen an die ukrainische Seite.

Wir möchten diese in Erinnerung rufen.

1. Die Machthaber der Ukraine nannten sofort die Volksmilizen als Schuldige der Tragödie. Auf welcher Grundlage basieren diese Schlussfolgerungen?

2. Kann das offizielle Kiew alle Einzelheiten des Einsatzes des Flugabwehrraketensystems „Buk“ im Gebiet der Kampfhandlungen mitteilen? Das Wichtigste – warum sind diese Systeme dort stationiert, da die Volksmilizen doch keine Flugzeuge haben?

3. Was sind die Gründe für die Untätigkeit der ukrainischen Behörden zur Einrichtung einer internationalen Kommission? Wann wird eine solche Kommission zu arbeiten beginnen?

4. Sind die Vertreter der Streitkräfte der Ukraine dazu bereit, internationalen Experten Dokumente der Bestandsführung für Luft-Luft-Raketen und Boden-Luft-Raketen sowie für Luftabwehrraketensysteme vorzulegen?

5. Werden die Daten der Kontrolleinrichtungen für die Luftraumbewegungen der Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe am Tag der Tragödie der internationalen Kommission vorgelegt werden?

6. Warum ließ die ukrainische Luftraumüberwachung eine Abweichung von der Flugroute des Flugzeugs nach Norden in Richtung der „Zone für die Antiterroroperation“ zu?

7. Warum wurde für Zivilflugzeuge der Luftraum über der Zone der Kampfhandlungen nicht völlig gesperrt, umso mehr als es in diesem Gebiet keine lückenlose Radarnavigation gibt?

8. Kann das offizielle Kiew die Mitteilungen in den sozialen Netzen kommentieren, die angeblich von einem in der Ukraine arbeitenden spanischen Mitarbeiter der Flugsicherung stammen, dass die über dem Territorium der Ukraine abgeschossene „Boeing“ von zwei ukrainischen Kriegsflugzeugen begleitet wurde?

9. Warum begann der Sicherheitsdienst der Ukraine ohne internationale Vertreter die Arbeit mit den Gesprächsaufzeichnungen zwischen der ukrainischen Flugsicherung und der „Boeing“-Besatzung sowie mit den Daten der ukrainischen Radaranlagen?

10. Wie wurden die Lehren aus der vorhergehenden analogen Katastrophe mit der russischen Tu-154 im Jahr 2001 über dem Schwarzen Meer berücksichtigt? Damals bestritt die politische Führung bis zur letzten Minute die Beteiligung der Streitkräfte des Landes an dieser Tragödie, bis unwiderlegbare Beweise die Schuld des offiziellen Kiews zum Vorschein brachten.

Leider folgte bis jetzt noch keinerlei Reaktion der Ukraine auf die angeführten Fragen.

Wir erwarten, dass trotz allem Antworten gegeben werden.

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Ergänzung:

Nach dem renommierten amerikanischen Investigativjournalisten Robert Parry zeigen Satellitenbilder der CIA, dass die verdächtigte Buk-Raketenbatterie in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein soll:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2014/07/robert-parry.html   (22.7.):

… Wenn sich das alles wirklich als zutreffend erweist, dann erklärt sich freilich, warum die US-Administration bislang so wenig Enthusiasmus zeigte, die medial veranstaltete Kriegshetze-Kampagne durch bloß irgendwas, das entfernt nach einem Beweis aussähe, zu untermauern.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/22/abschuss-mh17-usa-zoegern-mit-veroeffentlichung-von-satelliten-bildern/:

… Parry stellt sich die Frage, warum die Spionagesatelliten der Amerikaner nicht längst vorher Alarm geschlagen haben – wenn sie den Aufmarsch von Boden-Luft-Raketen durch die Rebellen beobachtet haben. Parry zeigt sich verwundert, dass die US-Regierung trotz der Satellitenaufklärung nicht in der Lage war, ihre Behauptung zu belegen, die Russen hätten die Raketen in die Ukraine gebracht. Statt eines Beweisfotos habe die US-Regierung nur davon gesprochen, dass sie „vermuten“, dass die Russen eine Buk-Batterie aus der Ukraine geschafft hätten und dass die Amerikaner „beginnen, Indizien zu erhalten“, dass die Russen das Gerät eine Woche zuvor in das Gebiet transportiert hätten. …

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Ergänzung 23.7.2014:

http://karleduardskanal.wordpress.com/2014/07/23/usa-revidieren-ihre-lugen-happchenweise/:

Putin war es nun doch nicht selbst, sagen die US-Geheimdienste. Und sprechen Putin frei davon selbst die Boeing abgeschossen zu haben. Als wären die, die die Lügen liefern, auf deren Grundlage andere Staaten mit Krieg überzogen werden, im Amte eines Weltrichters. Jetzt hat es sich wohl um ein Versehen der Sezessionisten gehandelt. Revidieren die Geheimdienste.

Den US-Kriegstreibern muß das Beweismaterial tatsächlich bis zum Halse stehen, wenn sie nun von Versehen faseln. Aber Kerry hat ja bekanntlich die Fakten, zum unwiderlegbaren Schuldbeleg Rußlands. Und, sagt der Blogwart, hätte Putin den Rebellen verboten, die Zivilmaschine abzuschießen, sie hätten die ukrainischen Streitkräfte daran gehindert. Mit Sicherheit.

Schlimm ist auch, daß die moskauhörigen Terroristen nur 200 Leichen abgeliefert haben. Und deutsche Investigative fragen natürlich, wo ist der Rest? …

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Ergänzung 24.7.2014:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/pilotenverband-mh17-haette-das-gebiet-nicht-ueberfliegen-duerfen-13062424.html   (24.7.):

Piloten- und Airlineverbände kritisieren nach dem mutmaßlichen Abschuss von MH17 die Risikoinformationen, die die Fluggesellschaften für ihre Routenplanung erhalten.

Die europäische Pilotenvereinigung European Cockpit Association (ECA) schlägt nach dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine Alarm. Der Vorfall habe „eine gewichtige Schwäche – wenn nicht ein Versagen – der internationalen Bedrohungs- und Risikobewertung in der zivilen Luftfahrt“ aufgedeckt, erklärte der Verband am Donnerstag in Brüssel. Im Rückblick sei es „nicht akzeptabel“, dass eine Passagiermaschine das Gebiet überhaupt überflogen habe, urteilte die ECA. …

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Ergänzung:

Der oben angeführte Verdacht, Kiew habe MH17 absichtlich den Separatisten als Abschussobjekt präsentiert, erhärtet sich:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-abschuss-von-mh17-rebellenkommandeur-wir-hatten-buk-raketen-13061416.html (23.7.):

Erstmals hat ein Separatistenführer in der Ostukraine zugegeben, dass die Aufständischen Buk-Luftabwehrraketen besessen haben. Gleichzeitig machte der Kommandeur des Wostok-Bataillons, Alexander Chodakowski, Kiew schwere Vorwürfe.

… Der ukrainischen Führung in Kiew wies Chodakowski eine Verantwortung an dem Flugzeugabsturz zu. Sie habe zeitig gewusst, dass die Separatisten über eine solche Raketentechnologie verfügten, sagte er. Die Regierung in Kiew habe „nicht nur nichts getan, um die Sicherheit zu gewährleisten, sondern sie hat den Einsatz eines solchen Waffentyps gegen ein Flugzeug mit Zivilisten an Bord provoziert“. Denn sie habe einen Luftangriff just in dem Moment gestartet, als das zivile Flugzeug das Gebiet überflogen habe. …

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Ergänzung:

Chodakowski weist Falschmeldung zurück:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/mh17-abschuss-separatistenfuehrer-widerruft-aussagen-13062064.html   (24.7.):

… Ein Kommandeur der Separatisten im Konfliktgebiet in der Ostukraine hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach die prorussischen Kräfte im Besitz des Flugabwehrsystems „Buk“ seien oder gewesen seien. „Ich habe keine Kenntnis davon, dass die Aufständischen eine solche Waffe besitzen“, sagte Alexander Chodakowski in einem Interview des Staatsfernsehsenders Russia Today am Donnerstag. Er bestätigte aber, dass er mit einem Journalisten eines westlichen Mediums verschiedene Möglichkeiten für den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 durchgesprochen habe.

Bei dem auf Video aufgezeichneten Gespräch habe es allerdings einen „roten Faden“ gegeben mit der Aussage, dass er den „Buk“-Einsatz nicht bezeugen könne, betonte Chodakowski. Andere Separatistenführer teilten abermals mit, dass die prorussischen Kräfte kein solches Waffensystem genutzt hätten. …

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Ergänzung 25.7.2014:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/19206-mh17-reuters-verbreitet-falschmeldung-zu-buk-bei-rebellen   (24.7.):

Der Kommandeur des ukrainischen Volkswehr-Bataillons Wostok, Alexander Chodakowski, hat die ihm von Reuters zugeschriebenen Worte, dass die Volkswehr über Boden-Luft-Raketen vom Typ Buk verfügt hat, nie gesagt. Das belegt die Videoaufnahme des Interviews, die nun RIA Novosti vorliegt.

… In dem Video sagt Chodakowski zum Reuters-Korrespondenten unmissverständlich, dass sein Bataillon über keine Buk-Systeme verfügt habe. „Nein, dem Wostok-Bataillon wurden keine Buk übergegeben. Das sage ich Ihnen ganz eindeutig. Das ist absolut sicher. Wir haben tragbare Fla-Raketen, die haben jedoch eine beschränkte Schusshöhe“, so Chodakowski im Wortlaut. Vom Reuters-Korrespondenten nach der möglichen Absturzursache der malaysischen Verkehrsmaschine befragt, schlägt Chodakowski vor, die bereits kursierenden Vermutungen über die Schuld der Milizen oder des ukrainischen Militärs gemeinsam zu analysieren.

Lasst uns die Versionen diskutieren, die es gibt. Ich kann über keine eigene Version sprechen. Nehmen wir an, dass Buk von den Aufständischen eingesetzt wurde – unter der Annahme, dass sie es hatten“, sagte Chodakowski wortwörtlich. Ferner sagt er, dass die Milizen wenig Munition haben und damit sparsam umgehen müssen. Und weiter: „Wenn ich eine solche Waffe (Buk) hätte, würde ich sie nie gegen ein Ziel einsetzen, das für mich keine militärische Bedrohung darstellt.“

Danach fragt der Korrespondent wieder, ob man annehmen könne, dass die Rebellen auf ein Militärflugzeug geschossen, jedoch die Passagiermaschine getroffen hätten. Der Wostok-Kommandeur antwortet, dass „wenn diese Buk gehabt hätten, könnte man das annehmen“. Und weiter: „Es gibt eine Version, dass das Flugzeug von der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen wurde. Ich denke, der Charakter der Schäden kann darüber Aufschluss geben.“

Chodakowski hat inzwischen die ihm von Reuters zugeschriebenen Äußerungen dementiert.

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Ergänzung:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/19212-mh17-fefe-ukraine-wars   (25.7.):

Wenn es die Russen wären, hätten die Amis ein Fass aufgemacht. Also sind es nicht die Russen.

Wenn es die Separatisten wären, hätten sie die Blackboxen vernichtet und wären da jetzt nicht abgezogen. Und Russland würde nicht Aufklärung fordern, sondern die Klappe halten, damit nicht der Eindruck entsteht, dass sie diese Monster noch decken.

Bleibt nur noch die Ukraine. Das ist konsistent mit dem Verhalten der Amis und Russen. Die Amis können nicht die Ukraine anpissen, weil sie ja die Junta da mit viel Geld überhaupt erst installiert haben. Die Russen wissen, dass ihnen keiner glauben würde, wenn sie die Ukraine offen anklagen. Daher halten sie sich betont zurück und sprechen nicht mal die Möglichkeit an, dass die Ukraine das war, fordern nur immer wieder vom Westen Aufklärung. …

———————-

Ergänzung:

Michael Mross: http://www.mmnews.de/index.php/politik/19209-mh17-warum-verheimlicht   MH17: Warum verheimlicht Ukraine Fluglotsen-Gespräche?   (25.7.):

Politik und westliche Propaganda-Postillen – allen voran die GEZwangssender – fordern Aufklärung in Sachen MH17. Doch niemand fragt, warum die Ukraine bis heute die Herausgabe der Fluglotsengespräche blockiert. Vielleicht weil Kiew selbst am Abschuss von MH17 beteiligt war? …

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Ergänzung 26.7.2014:

http://de.ria.ru/politics/20140725/269105594.html Fehler bei Fla-Übung in Ukraine als Ursache des Boeing-Unglücks?:

Eine unvorhergesehene Entwicklung bei der Übung einer Fla-Einheit der ukrainischen Streitkräfte kann laut einer Quelle in den bewaffneten Strukturen der Ukraine die Ursache der Boeing-Tragödie am 17. Juli gewesen sein, erfuhr RIA Novosti.

„… Der tragische Zufall könnte dazu geführt haben, dass die Flugrouten der malaysischen Boeing und der Su-25, die sich auf unterschiedlichen Höhen befanden, sich überkreuzten und auf dem Bildschirm als ein großer Punkt erschienen, was für die Zivilmaschine fatal wurde, weil sich das Beobachtungssystem in dem Fall automatisch auf das größere Ziel umstellt“, teilte die Quelle mit.

Die Ursache eines eventuellen nicht vorgesehenen Raketenstarts konnte der anonyme Sprecher nicht erklären. „Mit dieser Frage befassen sich Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die den Chef und die Mannschaft der Batterie gegen halb zehn Uhr abends abgeholt haben.“ …

http://de.ria.ru/environment_disaster/20140725/269110063.html Ukrainisches Militär dementiert: Boeing nicht während Fla-Übung abgeschossen

http://de.ria.ru/society/20140725/269109546.html Vermutlicher Boeing-Abschuss: Rosaviazia fordert Suche nach Raketentrümmern:

Nach dem Absturz der malaysischen Boeing 777 im ostukrainischen Gebiet Donezk hat die russische Luftfahrtbehörde Rosaviazia die Ukraine aufgefordert, die Suche nach Trümmerteilen der Rakete zu organisieren, mit der die Verkehrsmaschine vermutlich abgeschossen wurde.

… Wenn das ukrainische Militär von der Wahrscheinlichkeit eines Buk-Einsatzes gewusst hätte, hätte es sowohl die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als auch alle Flugzeuge über dem gefährlichen Gebiet informieren müssen, so [Rosaviazia-Chef Alexander] Neradko weiter. „Das wurde aber nicht getan.“

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2 Antworten zu MH17

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