Nahostchristen protestieren gegen „humanitäre“ Umsiedlung nach Europa

Johannes Thiel: http://www.katholisches.info/2014/08/01/unser-land-verlassen-in-dem-wir-600-jahre-vor-den-moslems-waren-nein-danke/:

(Bagdad/Berlin) Im Westen gibt es ein offensichtliches Versagen der Außenpolitik und zuviele Gutmenschen, meist linke Politiker, die das Problem der Christen des Nahen Ostens damit lösen wollen, die Christen nach Europa umzusiedeln. Sie tarnen ihre Forderung mit dem „humanitären Notstand“. Diesen gibt es in der Tat. Die Forderung geht jedoch an der Realität vorbei, vor allem dem, was die Christen des Nahen Ostens wollen. Zudem trägt eine jahrzehntelange verfehlte Außenpolitik unter US-Führung eine gehörige Mitverantwortung an diesem „humanitären Notstand“.

Europäische Gutmenschen linker Couleur sehen in einer großangelegten Umsiedlungsaktion ein Mittel zur „Beruhigung“ des Nahen Ostens, die in Wirklichkeit einer Islamisierung entspricht, die zudem immer deutlicher unter islamistischen Vorzeichen erfolgt. Der Bevölkerungstransfer kommt dabei vor allem der von denselben Kräften in Europa angestrebten Auflösung der Völker und Nationen entgegen. Anstatt den Christen im Nahen Osten zu helfen, schlagen die Multikulturalisten Kleingeld aus deren Not. Die Christen Syriens und des Irak werden als politisches Druckmittel in den europäischen Staaten mißbraucht, die Grenzen für die Massenmigration zu öffnen.

Die linken [Gutmenschen] bedienen sich dabei einer ganz eigenen Sprache, die zum Teil meilenweit von der Realität entfernt ist. Vor einem Jahrhundert lag der Anteil der Christen im gesamten Nahen Osten je nach Gebiet zwischen einem Viertel und einem Drittel der Bevölkerung, im Libanon war es sogar die absolute Mehrheit. Heute gibt es „christenfreie“ Zonen. Geht es nach einigen europäischen Außen- und Integrationspolitikern, sollen es noch mehr werden.

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Eine Antwort zu Nahostchristen protestieren gegen „humanitäre“ Umsiedlung nach Europa

  1. LichtWerg schreibt:

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

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