Kleinstkind-Kasernierung ausbremsen!

http://www.familien-schutz.de/ostdeutschland-immer-mehr-mütter-wollen-ihre-kinder-selbst-betreuen/   (18.8.):

Obwohl in Mecklenburg-Vorpommern Krippenplätze fast flächendeckend zur Verfügung stehen, entscheiden sich dort immer mehr Familien, ihre Kinder in den ersten Jahren daheim selbst zu betreuen. Dabei spielt das Betreuungsgeld nur eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidender ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit in der Krippe.

Pressemitteilung der Initiative “Mütter für Mütter”

… Es ist zu beobachten, dass Müttern immer wichtiger ist, ihren Job länger zurückzustellen, um ihren Kindern die Liebe, Zuneigung und Bindung zu geben, die für ein gesundes Aufwachsen so entscheidend ist und die sie selbst so schmerzlich vermissten.

Das ist sehr zu begrüßen, denn Kinder zwischen null und drei Jahren brauchen keine sogenannten Bildungsangebote, sondern einfühlsame und prompte Reaktionen auf ihre Bedürfnisäußerungen, viel direkte Ansprache mit Blickkontakt, ungeteilte Aufmerksamkeit, altersentsprechende Kommunikation, das Kommentieren ihrer Gefühle und ihres Tuns durch die konstante Bezugsperson und bedingungslose Liebe. Das ist in einer Krippe mit fünf bis acht U3-Kindern pro Erzieherin schlichtweg unmöglich. …

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http://familienarbeit-heute.de/?p=3857 Diakonie hält an der Diffamierung der Eltern fest (18.8.):

Die Diakonie der Evangelischen Kirchen in Deutschland hat sich schon mehrmals gegen das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, gewandt.

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Familienarbeit und Facharzt für Psychiatrie, Dr. Johannes Resch, meint dazu:

„Die Ablehnung des Betreuungsgelds wurde bisher auch von der Diakonie mit dem von der Wirtschaftslobby in die Welt gesetzten Märchen begründet, die Betreuung in Kinderkrippen diene der ‚frühkindlichen Bildung‘, was angeblich für Kinder aus ‚prekären‘ Verhältnissen besonders wichtig sei.

Dieses ‚Märchen‘ wurde neuerdings vom Sprecher des Diakonischen Werks in Rheinland-Pfalz, Pfarrer Albrecht Bähr, wieder aufgewärmt. Bähr ignoriert offensichtlich die zahlreichen seriösen wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Trennung von den vertrauten Bezugspersonen für Kinder unter drei Jahren ein erhebliches Risiko für die spätere soziale Entwicklung bedeutet. Solange sich das ‚Urvertrauen‘ von Kleinkindern noch nicht gefestigt hat, werden Trennungen als Gefahr erlebt, die die Entwicklung von persönlicher Sicherheit erschwert. Die Folgen sind oft mangelndes Neugierverhalten, was Bildungsfähigkeit und in der späteren Jugend den Bildungswillen („Null Bock auf Schule“) beeinträchtigt bis hin zu Lebensunzufriedenheit und Depression. …“…

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Eine Antwort zu Kleinstkind-Kasernierung ausbremsen!

  1. Elisabeth schreibt:

    es gibt eine neue Presseerklärung von Dr. Johannes Resch, Facharzt für Psychiatrie und stellv. Vorssitz Verband Familienarbeit e.V. unter dem Titel

    „Diakonie hält an der Diffamierung der Eltern fest“ (z.B. Pfarrer Albrecht Bähr)
    http://familienarbeit-heute.de/?p=3857

    So sieht es aus, das gemeinsame Märchen der ev. Kirche („Sozialkonzern Diakonie“) mit der Wirtschaftslobby (oder auch eine Anleitung zur Kaltherzigkeit)

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