Steiermark: 60 Millionen für Kleinkindkasernen-Ausbau

Wider besseres Wissen um das Kindeswohl werden Abermillionen in der Kinderdeponierung verbraten, um das EU-Ziel von 33 Prozent U3-Betreuung zu erreichen. Der Druck auf die Mütter, möglichst bald in eine volle Erwerbstätigkeit zurückzukehren, wird dadurch weiter steigen, die Wahlfreiheit vermindert, die Bindungsfähigkeit der Kinder gestört und die Umerziehung zum familienunfähigen Neuen Menschen vorangetrieben.

Das ist Sozialismus pur und für sich allein ein Grund, der EU jegliches Vertrauen zu entziehen und unsere Regierenden auf den Mond zu schießen:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3722061/60-millionen-euro-fuer-ausbau-kinderbetreuung.story   (25.8.):

… Der 15a-Vereinbarung war vor dem Sommer ein Verhandlungsmarathon für Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) mit den Ländern vorausgegangen. Das Ziel: das Kinderbetreuungsangebot massiv auszubauen. Konkret will Karmasin bis zum Ende der Legislaturperiode 2018 auch bei Kinderkrippenplätzen endlich die EU-Vorgabe von 33 Prozent erfüllen. Unter den Null- bis Dreijährigen soll es – laut Barcelona-Ziel – zumindest für ein Drittel einen Betreuungsplatz geben.

Gestern präsentierte die Ministerin in der Grazer TU-Kinderbetreuungseinrichtung „Nanoversity“ mit Familien-Landesrat Michael Schickhofer (SPÖ) die Zahlen für die Kinderbetreuungsoffensive, dank der die Steiermark massiv aufholen soll. Liegt der Betreuungsgrad in Krippen im Bundesschnitt bei 25 Prozent, hält unser Bundesland bei nur 17. Der Einsatz von 60 Millionen Euro (40 vom Bund, 20 vom Land) soll das ändern. „Wir werden bis 2017 rund 4000 neue Bildungs- [Zynismus off] und Betreuungsplätze in Kindergärten und Krippen schaffen.“ …

… Der grünen Landtagsabgeordneten Ingrid Lechner-Sonnek sind Schickhofers Ziele für die Krippenplätze zu wenig: „Die Steiermark ist österreichweit Schlusslicht, wir hätten den Betreuungsgrad von 33 Prozent schon 2010 erreicht haben sollen.“ Sie fordert erneut einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Geburtstag eines Kindes. …

Fakten

102 Prozent: Der Versorgungsgrad bei den Drei- bis Sechsjährigen mit Kindergartenplätzen ist größer als der Bedarf. …

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Eine Antwort zu Steiermark: 60 Millionen für Kleinkindkasernen-Ausbau

  1. Sternenkinder schreibt:

    ALLES NUR NOCH SCHROTT!
    Für D’land war vorherzusehen, dass es auch ganz massiv an der Qualität hapern würde (Bausubstanz, Ausstattung, Ernährung usw.) . Unterqualifizierung und Personalmangel sowieso. Das Spiel hier seit Jahrzehnten, wenn es um Bildung ging. („Blühende Bildungslandschaften“? Hahaha. Hast du eine Oma, schicke sie nach Roma…Eliten-Schavan in den Vatikan)

    aus dem neuen Birgit Kelle Newsletter:

    “newsletter 20. August 2014

    unsere Familienministerin sprüht derzeit vor Ideen. Mal ist es die Frauenquote, an deren Umsetzung gearbeitet wird, dann sind es die Kinderrechte, die dringend in die Verfassung müssen, aktuell hat sie sich die Hausfrauen vorgeknöpft. Ja, wir sind nun gewarnt meine Damen, ganz offiziell aus dem Familienministerium. Frau Schwesig hat zwar Verständnis für den Wunsch, seine Kinder selbst großzuziehen, sagt aber, wir sollten das Risiko beachten. An dem Risiko will sie natürlich nichts ändern, da sind wir dann einfach selbst Schuld, wenn wir trotz Warnung immer noch an diesem Leben festhalten, das wir selbst für richtig halten. Sie merken schon: Grund genug für eine Kolumne von mir mit dem schönen Titel: “Nicht meine Ministerin”. Ein Ausschnitt: “Wer aber den Anspruch erhebt, Ministerin für alle Frauen im Land zu sein, muss mehr tun. Als Mutter von vier Kindern brauchen ich und all die anderen Millionen Frauen keine Bedenkenträger und Super-Nannys im Familienministerium, die uns erklären, was gut für uns ist. Ich bin schon groß und ich weiß was ich tue. Was mir fehlt, ist eine Familienministerin, die mir hilft, mein Leben so zu gestalten, wie ich es für richtig halte – selbst dann, wenn sie meinen Weg persönlich nicht nachvollziehen kann. Solange muss ich sagen: Nicht meine Ministerin!”.

    Gleichzeitig überrascht die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt mit einer vermeintlichen Kehrtwende bei der Familienpolitik der Grünen. Sie gesteht Fehler ein, man habe fälschlich die Abschaffung des Ehegattensplittings gefordert und es müsse “möglich sein” auch mit den Kindern zu Hause zu bleiben, sie habe das ja auch gemacht. Bevor Sie sich nun alle freuen, lohnt ein genauerer Blick auf das, was sie sagt, denn das Betreuunsggeld hat sie erst kürzlich als “Unsinn” und Klientelpolitik der CDU beschimpft. Hierzu meine Kolumne Volle Kelle bei The European: “Diese Charme-Offensive auf die Familie und die Mütter zu Hause können wir also getrost als Wahlkampfgetöse wegwischen, denn niemand bei den Grünen hat vor, das Aufziehen der eigenen Kinder finanziell genauso zu fördern wie die Betreuung in staatlichen Krippen, auch nicht Frau Göring-Eckardt.”

    Mütter im Stress
    Mütter im Stress scheinen beliebtes Objekt der Berichterstattung zu sein. Die FAZ hat unter dem Titel “Lieber arbeiten als Kinder hüten” eine Studie aus den USA aufgestöbert, wonach Mütter dann am gesündesten und stressfrei sind, wenn sie Vollzeit arbeiten. Was soll uns das sagen: Los, ab an den Arbeitsplatz, dann bleibt ihr gesund. Am interessantesten ist allerdings das Fazit: “Und wenn die nächsten Studien zu diesem Thema kommen, dann können die Forscher auch noch eine weitere seltsame Beobachtung aufklären: dass kinderlose Leute zu Hause noch mehr Stresshormone produzieren, als das die Eltern tun.” – Wohltuend ehrlich und realistisch hingegen die Süddeutsche Zeitung in einem ausführlichen Bericht über die beängstgend ansteigende Zahl von Mütter im Burn-Out, die zunehmend zu Mutter-Kind-Kuren fahren. Diesen Text finden Sie hier. Nach diesem Text bleibt von der vielbeschriebenen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht mehr viel übrig.

    Vergeudetes Talent am Herd
    Diesen Text könnte man unter der Rubrik traurige Satire abtun, wenn er nicht leider ernst gemeint wäre: Also, seit Jahren werden wir Mütter nun schon als “Heimchen am Herd” bezeichnet, die ja nicht nur selbst verblöden, sondern sogar ihre Kinder “verdummen” lassen (Bertelsmann), die Kinder sollen in die Kita, denn sie wachsen ja “bildungsfern” auf bei Mutti. Jetzt hat man in der Schweiz festgestellt, die Hausfrauen sind hochbildet, also gar nicht bildungsfern. Anstatt sich aber zu freuen, weil ja dann hochqualifizierte Frauen die Kinder groß ziehen, muss dies selbstredend auch wieder ein Problem sein: Diese Frauen vergeuden nämlich laut Neuer Zürcher Zeitung ihr Talent und verschwenden Steuergelder, das nämlich, das man in ihre Bildung und ihr Studium investiert hat. Böswillig verweigern sie durch ihr Hausfrauendasein dem Staat die Wertschöpfung dieser Investition.
    Familie wird abgewrackt
    Selbst Finanzexperten fällt inzwischen auf, dass die normal Familie in Deutschland immer weiter finanziell ausgetrocknet wird. So schreibt Uli Dönch bei FOCUS Money: “Es genügt Merkel und Gabriel offensichtlich nicht, die deutsche Wirtschaft zu schwächen: Jetzt lassen sie “Familienministerin” Manuela Schwesig auch noch die Vater-Mutter-Kind-Familie abwracken.” Offen spricht auch dieser Kollege inzwischen von einer “DDR light”, die Schwesig hier installieren will.

    Petition
    Der Bildungsplan zur “sexuellen Vielfalt” in Baden-Württemberg war nur der Anfang, jetzt zieht Niedersachsen nach und will ebenfalls schon ab der Grundschule den Bildungsplan für die “sexuelle Vielfalt” öffnen. Hier kann eine Petition dagegen unterschrieben werden. Auch Rheinland-Pfalz macht Nägel mit Köpfen und zwar schon im Kindergarten mit einem neuen “Kita-Koffer”, der Kindergartenkindern “vorurteilsfrei” neue Familienformen nahe bringen soll – in Kooperation mit dem Netzwerk QueerNet.

    “Rabenmutter-Blog”
    Felicitas Rupprecht ist Hausfrau, Mutter von drei Kindern und Bloggerin. Seit über zehn Jahren schreibt sie unter dem Titel “Tagebuch einer Rabenmutter” Geschichten über ihre Kinder auf. Für Frau 2000plus hat sie einen Gastbeitrag zur Verfügung gestellt und schwelgt unter dem Titel “Kinderaufzuchts-Nostalgie” in alten Zeiten. Den Text finden Sie auf der Homepage von Frau 2000plus e.V. …”##

    —–
    Anm. v.m.:
    für den INKLUSIONSbereich:
    die TV-Regionalmagazine überschlagen sich mit Lobesberichten, dabei ist klar: diese Lokal-Medien-Leute und die über die sie berichten, die Lehrer, haben alle keinerlei Kenntnis oder Erfahrung mit Inklusion (überhaupt mit Behinderten?) . DIe Bundesländer finanzieren unter. Beispiel S.-H. Ein Lehrer muß zusätzlich SECHS! Förderkinder stemmen! Neue Wortschöpfungen und unklare Berufsbilder entstehen. (Integrations-Assistent) WAS FÜR EIN NOTSTAND!! Hilfe! Mein Kind mit DS in einer „I“-Klasse?
    Frag mal die Eltern, wie es dann später weiter geht….?
    Die „Inklusions-Philosophie“ = auch der Geistigbehinderte soll „ein selbstverantwortliches Mitglied der Gesellschaft“ sein. Wenn er sich nicht waschen will, wäscht er sich halt nicht. Wenn er sein Zimmer nicht putzen will, schimmelts eben….Wenn er sich nichts beim Döner oder Kiosk holen kann, dann hungert er eben. Wenn er sich sein Kortison in Augen oder Nase schmiert statt auf die Leisten, dann äzt es eben die Schleimhäute weg…
    Bravo! Und was kostet so ein Heilerziehungspfleger oder Sozialpädagoge, der trotzdem in der WG abgestellt wird, der „NICHTS“ mehr tut ausser im Büro seine Stunden abzusitzen und Listen anzukreuzen?

    Wirklich! Zum Mond schiessen…die Luschen- Ideologen. Und diese Politik, die auch von Diakonien getragen wird.

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