Vetorecht der Ukraine gegen Veröffentlichung des MH17-Ermittlungsberichts?

Wenn diese Meldung stimmt, wäre das ein ungeheuerlicher Anschlag auf die abendländische Rechtsordnung:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/eric-zuesse/-ermittlungen-zum-absturz-des-malaysischen-passagierflugzeugs-mh-17-geheimabkommen-vom-8-august-e.html   (26.8.):

In einer Kurzmeldung in russischer Sprache der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN vom 12. August heißt es zu den Ursachen des Absturzes des malaysischen Passagierflugzeugs MH 17 am 17. Juli lapidar, am 8. August habe Juri Boytschenko, ein Sprecher der ukrainischen Bundesanwaltschaft, erklärt: »Die Ergebnisse (der Ermittlungen) werden nach Abschluss der Ermittlungen sowie mit Zustimmung aller Parteien, die die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet haben, bekannt gegeben.« (Automatisierte Übersetzung durch Google.)

Weiter heißt es dort:

»Entsprechend den Bestimmungen der Vier-Parteien-Vereinbarung, die am 8. August zwischen der Ukraine, den Niederlanden, Belgien und Australien (alle diese Länder sind Verbündete der Vereinigten Staaten und arbeiten mit diesen eng in dem neuen Kalten Krieg gegen Russland zusammen) getroffen wurde, werden die Informationen über die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe der malaysischen Boeing 777 nicht offengelegt.«

Mit anderen Worten wird die offizielle »Untersuchung« des Absturzes von vier Ländern durchgeführt, die als amerikanische Verbündete Russland feindlich gegenüberstehen. Zudem gehört eines dieser vier Länder, die Ukraine, zu den Hauptverdächtigen im Zusammenhang mit dem Abschuss dieses Passagierflugzeugs und führt gleichzeitig einen offenen Krieg zur ethnischen Säuberung des Südostens der Ukraine von prorussischen Bevölkerungsteilen.

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Ergänzung 3.9.2014:

Peter Haisenko: http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2014/mh-017-korrekte-unfalluntersuchung-findet-nicht-statt/   (16.8.):

Ein Monat ist vergangen seit dem Absturz der MH 017 und es gibt keine offiziellen Untersuchungsergebnisse. Das ist außergewöhnlich, aber letztlich nicht verwunderlich. Bereits wenige Tage nach dem Absturz gab es eine kurze Meldung, dass in diesem Fall darauf verzichtet werden soll, die Trümmer des Wracks einzusammeln und wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Das aber wäre das normale Verfahren, wenn ein ernsthaftes Interesse bestünde, die Unfallursache objektiv zu ermitteln.

Wenn ein Flugzeug abstürzt, dann sind routinemäßig meist binnen 24 Stunden Heerscharen von Fachleuten an der Unfallstelle, die alles peinlich genau registrieren und die Trümmer einsammeln. Allen voran die Experten des Herstellers, – in diesem Fall ist es Boeing – dann die des NTSB (National Transport Safety Board – die US-Flugunfallbehörde, zuständig für Boeing), weiter die Spezialisten der betroffenen Länder. Neben den Flightrecordern begutachten diese Spezialisten vor allem die Trümmer, und um ein tragfähiges Ergebnis zu erhalten, werden diese in eine Halle gebracht, um dort wie ein Puzzle wieder zusammengesetzt zu werden. Nur so kommt man der Absturzursache auf die Spur.

Nun könnte argumentiert werden, dass es für Spezialisten zu gefährlich sei, die Unfallstelle in einem umkämpften Gebiet aufzusuchen. Das kann ich nicht gelten lassen. Immerhin war Personal der OSZE vor Ort, und ist es weiterhin, das ungehinderten Zugang hatte und hat. Deswegen gibt es auch den Report des kanadischen OSZE-Beobachters, der von Schusslöchern in Trümmerteilen berichtet hat. Der Zugang war und ist also sehr wohl möglich. Vor allem aber irritiert mich die Abwesenheit der Spezialisten von Boeing. Der Hersteller des verunglückten Flugzeugs dürfte im Normalfall am meisten daran interessiert sein nachzuweisen, dass dieser Absturz nicht mit einer technischen Ursache zu begründen ist, für die er haftbar gemacht werden kann. Es geht hier um sehr viel Geld für Boeing. …

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