LTW Vorarlberg 2014

http://www.wahlinformation.at/vorarlberg.html:

Ergebnisse der Vorarlberger Landtagswahl 2014:

… Wahlberechtigte gesamt 267.104, Wahlbeteiligung 63,83 %, Auszählungsgrad 100 %
Abgegebene Stimmen 170.480, Gültige Stimmen 169.089 (99,18 %), Ungültige Stimmen 1.391 (0,82 %).

Von den gültigen Stimmen entfallen auf die
ÖVP 41,8 %, FPÖ 23,5 %, Grüne 17,1 %, SPÖ 8,8 %, NEOS 6,9 %,
WIR 0,6 %, CPÖ 0,5 %, Piraten 0,5 %, Männerpartei 0,4 %.

… * Die SPÖ geht Richtung „Zwergenpartei“. …

… * Überraschend schlecht schnitten auch die neu kandidierenden Parteien ab. Weder die WIR-Plattform für Familien noch die Christenpartei noch die Piratenpartei und auch nicht die Männerpartei schafften ein Mandat, ja nicht einmal die Ein-Prozent-Marke zu überschreiten.

… Interessantes Detailergebnis aus der Gemeinde Dalaas, Heimatgemeinde von NEOS-Parteichef Matthias Strolz. In Dalaas erreichten die NEOS bei der

  • Nationalratswahl im September 2013 noch 39,9 % und bei der
  • EU-Wahl im Mai 2014 noch 24,6 %. Jetzt wurden den NEOS in Dalaas bei der
  • Vorarlberger Landtagswahl 2014 mit 12,6 % die nicht vorhandenen Flügel gestutzt. …

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Ergänzung:

http://www.vol.at/news/tp:vol:landtagswahlen

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Ergänzung 24.9.2014:

http://www.andreas-unterberger.at/2014/09/die-ursachen-des-vorarlberger-linksschwenks/   (21.9.):

Die Abwärts-Spirale von ÖVP wie SPÖ ist lebensbedrohlich steil geworden. Das zeigen die schweren Schlappen, die beide in Vorarlberg erlitten haben. Die Gründe sind ziemlich klar. Die Überraschungen liegen jedoch im Abschneiden der Oppositionsparteien.

Denn es ist ziemlich erstaunlich, dass die Grünen genauso viel Mandate dazugewonnen haben wie die Neos bei ihrem Erstantreten, obwohl deren Parteigründer ständig sein Vorarlberger-Dasein herausstreicht. Die Ursachen liegen in der Qualität der einzelnen Kandidaten, im Grüntrend Vorarlberger Medien und in den Vorarlberger Kampagnen gegen Schweizer Atomkraftwerke. Mit dieser Kampagne hat die Landesregierung ohne Not selbst ein grünes Thema besonders in den Vordergrund gerückt.

Für die Neos ist Vorarlberg zweifellos eine Enttäuschung. Wenn nicht einmal dort der Erfolg groß ist, läuft diese Gruppierung auf ihrem linksliberalen Kurs Gefahr, bald ihrer deutschen Schwesterpartei, der FDP, zu folgen, die gerade im politischen Nirwana verschwindet. …

Kommentator „hamburger zimmermann“ stellt zu Recht fest:

Ob Vorarlberger Wahl oder Vermehrung der Maikäfer, egal: Kein Thema ist für Herrn AU abseitig genug, um auf Rußland hinzudreschen.
Und wer die US-EU-Aggression gegen eine demokratische Präsidentenwahl in der Ukraine nicht willig gutjubelt, ist gleich ein „echter Vorposten Moskaus“!
Die NS-Zeit hab ich nicht erlebt, hingegen die DDR samt „Leipziger Volkszeitung“. Anders fand dort Politpropaganda auch nicht statt. Leider.

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