Moskau: Internationales Forum „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“

Gabriele Kuby: http://www.medrum.de/content/russland-und-pro-family-leader-setzen-auf-die-familie   (26.9.):

… Vor 25 Jahren, als im Staatspalast im Kreml noch der Oberste Sowjet unter dem Emblem von Hammer und Sichel tagte, hätte sich wohl niemand träumen lassen, was hier am 10. und 11. September 2014 geschieht: Mitten im Kreml, der Herzkammer Russlands, findet eine zweitägige internationale Konferenz statt zum Thema „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“ – pro Life, pro Familie, für die Bewahrung des moralischen Fundaments von Familie und Gesellschaft.

Es geht um große Familien

Auf dem Podium sitzen Einflussreiche und Mächtige …

Es geht hier nicht einfach um Familie, sondern um große Familien, denn nur sie können die demographische Krise wenden, welche die Zukunft Russlands bedroht, nicht anders als die Zukunft Deutschlands und der meisten europäischen Länder. Hier allerdings werden das Problem und dessen Ursachen beim Namen genannt: Donald Feder aus den USA, Journalist und Berater des World Congress of Families, ein weiser praktizierender Jude, ruft es mit Leidenschaft in den Saal: Die falsche Auffassung von Sexualität sei die Ursache der demographischen Krise, nämlich die Idee, dass Sexualität nur zum Vergnügen da sei und ohne Folgen bleiben müsse. Sie sei aber vor allem dazu da, Menschenleben zu zeugen in der ehelichen Liebesbindung von Mann und Frau.

Falscher Freiheitsbegriff

Weil sich diese elementarste schöpferische Kraft trotz Pille und Kondom doch nicht gänzlich von dem ihr innewohnenden Sinn trennen lässt, darum töten wir jährlich um die 50 Millionen ungeborene Kinder auf dieser Erde. Und wir tun es, trotz der offensichtlichen bedrohlichen Folgen, immer weiter, weil wir nicht nur einen falschen Begriff von Sexualität, sondern auch von Freiheit haben, eine Freiheit, die nichts kennt außer das autonome, bindungslose, selbstdefinierte Individuum, gespeist von der Ideologie des Genderismus, welche Gott und die Natur leugnet.

Elena Mizulina meint: „Russland hat sich entschieden. Es hält an den traditionellen Familienwerten fest. Alle Religionen der Russischen Föderation sind für die Familie. 95 Prozent der Bevölkerung lehnen die gleichgeschlechtliche Partnerschaft ab. Aber die US und die westlichen Nationen führen einen ideologischen Krieg gegen uns.“

Heute wird die Deregulierung der sexuellen Normen im Dienste der Zerstörung der Familie von den UN, der EU und ihren globalen Netzwerken aus NGOs, Milliardärs-Stiftungen und Korporationen global durchgesetzt. Russland stellt unter dem Druck der demographischen Krise die Weichen neu in Richtung Familie. Im Vorwort des Programms heißt es: „Die Menschheit muss vorwärts gehen zu einer Zukunft, welche darauf baut, dass die natürliche Familie das Fundament der Zivilisation war und ist; und die Familie war und ist und wird immer die Ehe zwischen Mann und Frau mit vielen Kindern sein.“ …

www.st-andrewfoundation.org

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Ergänzung:

Kurt J. Heinz geißelt zurecht die unsachlichen, putinophoben Artikel von Friedrich Schmidt in der FAZ sowie Andreas Püttmann in Christ und Welt und berichtet von Gabriele Kubys Plädoyer für die Familie:
http://www.medrum.de/content/zum-diskurs-ueber-den-welt-familien-kongress-in-moskau   (26.9.):

(MEDRUM) Die demographische Katastrophe abwenden. Dieses Ziel war Teil der leitenden Vorstellungen eines internationalen Kongresses, zu dem weit mehr als 1000 Teilnehmer aus etwa 50 Ländern dieser Erde am 10. und 11. September in Moskau zusammentrafen. Sie stellten ihr Treffen unter das Rahmenthema: „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“.

Was berichtet die FAZ?

Es traf sich nicht irgendwer oder irgendjemand. Es waren — neben hochrangigen Vertretern Russlands — zu einem großen Teil hochkarätige Leute aus mehreren Kontinenten. Das sie zusammenführende Anliegen war es, der Familie die Bedeutung zu geben, die sie für eine gedeihliche Entwicklung jeder Gesellschaft hat. …

Andreas Püttmann in „Christ und Welt“

Die FAZ wird allerdings noch übertroffen von der Beilage „Christ und Welt“ zur Wochenzeitung DIE ZEIT. Dort zerreißt der freie Publizist Andreas Püttmann jene Katholiken, die es wagten, trotz umstrittener Ereignisse und des Konfliktes in der Ukraine diesen Kongress zu besuchen. Als „nützliche Idioten Putins“ hat er jene abgestempelt, die sich aus Sorge um den Wert von Ehe und Familie bei diesem internationalen Forum begegneten. Ihre „naive Einfalt“ sei bestürzend. Püttmann geht noch weiter: Eine „katholische Subkultur“ starre begeistert nach Moskau, angeblich durch einen „ideologischen Familismus“ gelockt, der in „sexuellen Ordnungstheorien“ schwelge. Namentlich ordnet er die katholische Schriftstellerin und Publizistin Gabriele Kuby in diese Schublade ein. …

… Die russische Föderation, so wurde auf dem Forum vorgetragen, habe innerhalb von fünf Jahren familienpolitische Erfolge vorzuweisen: Dreißig Prozent weniger Waisenkinder, Steigerung der Geburtenrate von 1,3 Kindern auf 1,7 Kinder pro Frau. Vielleicht könnten die Deutschen im Sinne von „best practices“ von Russland lernen.

Gabriele Kubys Plädoyer

… In ihrem Plädoyer stellte sie als Fazit fünf Kernforderungen auf:

  • Wiedererkennen der Heiligkeit von Vater- und Mutterschaft
  • Gewährleisten der materiellen Basis für die Familie
  • Schutz des menschlichen Lebens — von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod
  • Verfassungsrechtliche Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau
  • Erziehung der Kinder und Jugendlichen für Ehe und Familie.

Dies zu berichten, wäre eine Nachricht gewesen, zumal Kuby nach Kenntnis von MEDRUM die einzige Deutsche war, die auf dem Forum in Moskau vortragen konnte. …

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Ergänzung 28.9.2014:

http://freies-oesterreich.net/2014/09/13/neid-frisst-prior/:

Johann Gudenus, einer der zweifellos fähigsten jungen FPÖ-Politiker, erhielt eine Einladung nach Moskau, und zwar zu einem „Internationalen Forum Mehrkindfamilien“. Und er hielt dort eine bemerkenswerte Rede – und das auf Russisch. Und wo? In der Erlöserkathedrale von Moskau!

… Nun sagte Herr Gudenus in seiner Rede etwas „Politisch Unkorrektes“. Er warnte nämlich unter anderem vor der „europäischen Homosexuellenlobby“ und der Gleichstellung von Homosexuellen und Lesben mit den Vätern und Müttern von Mehrkindfamilien – immerhin das Thema der internationalen Tagung.

Das hätte er nicht tun sollen – zumindest nicht in den Augen der hiesigen Schwulenlobby. Während man sonst neidisch aber doch über die Tatsache hinweggesehen hätte, dass ein FPÖ-Politiker in der Moskauer Erlöserkathedrale eine beachtliche Rede bei einen internationalen Kongress gehalten hätte, die im russischen Fernsehen live gebracht wurde, gab es in der links-liberalen PRESSE von einem Herrn Thomas Prior gleich auf der ersten Seite einen entrüsteten Widerspruch.

… Und dann bittet er allen Ernstes Putin um die Erlösung von Gudenus und er möge ihm doch Asyl anbieten!

Das will Gudenus aber gar nicht – der will gewählt werden, von Leuten, denen Mehrkindfamilien wichtiger und erstrebenswerter als Life-Ball und Schwulenparaden sind. …

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Eine Antwort zu Moskau: Internationales Forum „Große Familien und die Zukunft der Menschheit“

  1. heureka47 schreibt:

    Die Fehldeutung der Sexualität ist nicht die erste Ursache des Problems, sondern ihrerseits auch eine Folge oder Sekundärfolge der Grundursache: Der Entfremdung der großen Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft von ihrem wahren Sein, vom höheren Bewußtsein, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein und damit von der Erkenntnis, um was es im Leben in der Hauptsache geht bzw. gehen soll.

    KEINER der von Entfremdung betroffenen / befallenen Menschen kann erkennen,

    – was er ist
    – was er kann
    – was er soll.

    Deshalb befindet sich die zivilisierte Gesellschaft im Untergangsprozeß.

    Grundlegende Heilung ist – in jedem Einzelfall – möglich.

    Herzlichen Gruß!

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