„Buntere“ Bildung für Niedersachsen

Birgit Kelle: http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2014/da-bewegt-sich-was/   (28.9.):

Schulbücher müssen schwuler werden, forderte die Bild-Zeitung im Juni  in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Olivia Jones, bekannt als Drag-Queen, neuerdings wohl auch Hobby-Bildungsratgeberin. Damals hatte die niedersächsische Landesregierung angekündigt, jetzt auch die Schüler zwischen Harz und Nordsee mit „sexueller Vielfalt“ im Unterricht zu beglücken. SPD und Grüne arbeiten derzeit an einer Gesetzesvorlage, damit Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und Intersexualität an Schulen „verbindlich thematisiert“ werden.

Wenn der Landtag zustimmt, werde der Unterricht schon 2015 „bunter“, frohlockte dazu die Bild. Spontan stellt sich die Frage, seit wann „bunt“ eigentlich ein Qualitätsurteil für Bildung geworden ist?

… Kommt man mit Eltern von schulpflichtigen Kindern ins Gespräch, haben fast alle die eine oder andere Geschichte beizusteuern. Der Unterschied zu früher ist: Jetzt machen viele Eltern den Mund auf. Die Vorgänge in Baden-Württemberg haben viele ermutigt, Aufmerksamkeit für das Thema Sexualkunde geschaffen. Eine wachsende Zahl von Erziehungsberechtigten ist nicht mehr bereit, alles hinzunehmen, was man ihren Kindern als „Unterricht“ verkauft.

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5 Antworten zu „Buntere“ Bildung für Niedersachsen

  1. Elisabeth schreibt:

    Ausgerechnet eine Drama-Doll von St. Pauli mischt mit…(Notstand BRD!)

    aus dem neuen BK-Newesletter
    nochmal der Focus auf „Retroweibchen“
    (zumal sich gewisse Christen ja gern den Schuh anziehen, die Retter des Kindes und der Frau sein zu wollen.
    Ich war gerne Kita-Verächterin auch ohne jenen Gruppen (Links anderer Leserbrief) tatsächlich und in letzter Konsequenz zu „verfallen“.

    aus dem aktuellen BK-Newsletter:

    „seit Jahren konzentrieren wir bei Frau 2000plus unsere Arbeit darauf, auch die Frauen in der Öffentichkeit zu Wort kommen zu lassen, die gerne ihre Kinder selbst erziehen, gerne auch ein paar Jahre auf ihren Beruf verzichten und sich stattdessen mit ihrer Energie und ihrer Zeit der Familie widmen wollen. Diese Frauen, gerne als „Heimchen am Herd“ verschrien, kommen in der politischen Debatte in der Regel zu kurz. Entweder man ignoriert sie, oder man will sie dringend retten aus ihrem Leben. Oder man beleidigt sie. Aktuell hat das österreichische Magazin „profil“ gerade den Begriff der „Retroweibchen“ ins Spiel gebracht. Umso erfreulicher ist es, dass ein renommiertes Magazin wie der FOCUS sich in seiner aktuellen Ausgabe einmal mit ganz erfrischend neutraler Perspektive ans Thema gemacht hat und diesen Frauen einmal eine Stimme verleiht. Unter dem Titel: „Verrat an der Familie“ analysiert die Autorin Ulrike Plewnia, wie der Druck auf Frauen immer weiter steigt, ihr Kind möglichst früh in eine Krippe zu geben. Wie aus einem Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz faktisch eine Pflicht wird, diesen auch in Anspruch zu nehen, weil man sonst keinen Platz bekommt, wenn das Kind drei Jahre alt ist. Und sie zeigt Mütter, die sich diesem politischen und gesellschaftlichen Druck nicht beugen und einfach glücklich ihre Kinder großziehen. Uns freut besonders, dass bei solchen Berichten inzwischen immer auch bei Frau 2000plus nachgefragt wird, wie wir das Ganze betrachten und dass wir im FOCUS ebenfalls zu Wort kommen. Leider ist der Bericht noch nicht online zu lesen, der FOCUS möchte ja gekauft werden, was ich Ihnen in diesem Fall ans Herz legen würde. Unter diesem Link finden Sie einen kurzen Hinweis online bei der Huffington Post. Zitat: „Gegen die immer frühere Unterbringung von Kleinkindern in Krippen, der vom Staat mit dem Kita-Ausbau forciert wird, formiert sich Widerstand. Die Autorin Birgit Kelle kritisierte, dass „Eltern keinerlei Anerkennung für ihre Erziehungsleistung bekommen“.Weiter sagte sie: „Viele meinen heute doch tatsächlich, dass nur noch naive oder blöde Frauen sich für das traditionelle Lebensmodell entscheiden würden“.

    zudem:

    „Retroweibchen“
    Das Österreichische Magazin Profil beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe mit dem „Rückfall“ von Frauen in alte Familienmodelle. Ja, man ist echt erschüttert. „Retroweibchen“ sind diese Frauen, die am Herd stehen. Glückwunsch PROFIL, damit hat die Diffamierungsskala für Frauen, die sich um Kinder und Familie kümmern noch einen weitere Stufe erreicht. Und was für ein Bild hat man zur Illustration verwendet? Richtig: Wieder mal im Archiv gekramt, um ein Bild aus den 50ern zu finden. Nun, wir von Frau 2000plus hätten PROFIL helfen können, eine der Millionen aktuellen Hausfrauen abzulichten. Beim nächsten Mal vielleicht….

    Fortpflanzung ohne Geschlechtsverkehr?
    Unter dem zugegeben etwas spöttischen Titel „Unbefleckt zum Wunschkind“ geht der Autor Carl Djerassi in der Neuen Zürcher Zeitung der Frage nach, wie sich unser Sexualleben und damit auch die Zeugung der Kinder im Zeitalter der Technologisierung verändert. Die Vorboten dieser Entwicklung sind ja bereits da: Künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft, Eizellen werden eingefrore, Sperma wird eingefroren. Eine beängstigender Blick in die Zukunft….“

  2. Gassenreh schreibt:

    So toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
    Neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten [Auch Migrantenkinder müssen das basale Denken in der jeweiligen Muttersprache beginnen zu lernen]
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-

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