Paris und Bordeaux, 5.10.: Manif pour tous gegen Leihmutterschaft

http://beiboot-petri.blogspot.co.at/2014/10/frankreich-powert.html   (2.10.):

Am Sonntag, 5. Oktober ist Frankreich auf der Straße.

La Manif pour tous hat eine neue Demo angesetzt und es ist wirklich überwältigend … es ist sehr interessant, wie professionell dort eine Demo vorbereitet und mit welchem Einsatz die Demos (Bordeaux und Paris) organisiert sind.

Da ist es natürlich klar, dass dort so viele auf der Straße sind — abgesehen von den Themen natürlich, die dort eben die ganze Nation bewegen, während man in Deutschland doch eher mit den Achseln zuckt und zum nächsten Thema übergeht. …

http://www.lamanifpourtous.fr/fr/on-lache-rien/tous-a-paris-et-bordeaux-le-5-octobre/11-on-lache-rien/1471-informations-pratiques-pour-le-5-octobre:

Paris 13:00 Uhr Porte Dauphine

Bordeaux 14:00 Uhr Place des Quinconces

http://www.kath.net/news/47747   Kardinal Schönborn unterstützt Pariser Lebensschutzdemo   (2.10.):

Vor Großdemo „La Manif pour tous“ rufen die Kardinäle Schönborn und Scola die Franzosen zur Unterstützung aller Bemühungen zu europaweitem Verbot von Leihmutterschaft und nichtehelicher künstlicher Befruchtung auf

Paris (kath.net/KAP) Die Kardinäle Christoph Schönborn und Angelo Scola (Mailand) rufen in einem Offenen Brief, der am Montag in der Zeitung „Le Figaro“ erschien, die Franzosen zur Unterstützung aller Bemühungen zu einem europaweiten Verbot der Leihmutterschaft und der nichtehelichen künstlichen Befruchtung auf. Der Brief mit dem Titel „Il faut garantir les droits de l’enfant à connaître ses origines“ (Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft muss garantiert werden“) wurde sechs Tage vor der für 5. Oktober angesetzten Großdemo des Lebensschutz-Bündnisses „La Manif pour tous“ (MPT) in Paris und Bordeaux publiziert, wo sich die Teilnehmer gegen Leihmutterschaft und Adoptionen durch Paare in Homoehe wenden wollen.

Mit ein Anlass des Kardinals-Appells ist die jüngste Entscheidung des höchsten französischen Berufungsgerichts, dass verheiratete lesbische Frauen in Frankreich die Kinder ihrer Partnerinnen adoptieren dürfen, auch wenn sie durch künstliche Befruchtung entstanden sind. Das hatte das Gericht am Dienstag entschieden. …

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Ergänzung 5.10.2014:

http://live.lamanifpourtous.fr/:

(5.10.): Mindestens 500.000 in Paris, mindestens 30.000 in Bordeaux

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Ergänzung 7.10.2014:

http://www.katholisches.info/2014/10/07/500-000-demonstrieren-in-paris-gegen-gender-ideologie-das-zahlenspiel-katholischer-medien/:

Eine halbe Millionen Franzosen folgten dem Aufruf der Bürgerrechtsbewegung Manif pour tous und demonstrierten am vergangenen Sonntag in Paris unter dem Motto „Der Mensch ist keine Ware“ gegen Leihmutterschaft und Gender-Ideologie und für die Familie. Der Kulturkampf gegen die sozialistischen Experimente geht weiter. Außerhalb Frankreichs breiten die meisten Medien den Mantel der Zensur darüber. Selbst die katholischen Nachrichtenagenturen berichten nur verhalten. Manche beteiligen sich sogar am Kleinrechnen der Teilnehmerzahlen, das von der französischen Regierung betrieben wird. Deren Motivation läßt sich erklären, die der katholischen Agenturen weniger.

Auch in Bordeaux gingen mindestens 30.000 Menschen für dasselbe Anliegen auf die Straße. Die Demonstranten fordern ein „weltweites Verbot der Leihmutterschaft“. Der Uterus der Frau dürfe nicht für Geschäftemacherei und ein inakzeptables Spiel mit dem Leben mißbraucht werden. Ebenso lehnt Manif pour tous die künstliche Befruchtung „ohne Vater“ ab. Sowohl die Leihmutterschaft als auch die künstliche Befruchtung für alleinstehende Frauen oder Lesben will die sozialistische Regierung unter Staatspräsident François Hollande (PS) legalisieren.

Nach acht Monaten kehrte Manif pour tous mit den beiden Kundgebungen auf beeindruckende Weise auf die Straße zurück. Die abgelehnten Maßnahmen seien eine direkte Folge der umstrittenen Lex Taubira, benannt nach der linksradikalen Justizministerin Christiane Taubira, mit der Frankreich die „Homo-Ehe“ legalisierte. Aus der Ablehnung des Homo-Ehe-Gesetzes entstand Manif pour tous als Ausdruck einer neuen Generation von Bürgerrechtsbewegungen. Daraus wurde eine Massenbewegung, wie die beiden Kundgebungen erneut unter Beweis stellten. …

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http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2332:frankreich-eine-halbe-millionen-menschen-demonstrieren-fuer-die-familie&catid=1:neuestes&Itemid=33   (7.10.):

Wie nicht anders zu erwarten, hetzte die Linksfront des Landes, denen die Medien sich bekanntlich freiwillig unterwerfen, massiv gegen die Demonstranten. …

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Ergänzung 8.10.2014:

http://www.freiewelt.net/nachricht/grossdemos-in-paris-und-bordeaux-gegen-kinderhandel-10044050/   (8.10.):

… Letzten Sonntag sind in Paris und Bordeaux über 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Leihmutterschaft und heterologe künstliche Befruchtung für homosexuelle Paare zu demonstrieren. Aufgerufen hatte das Bündnis La Manif pour tous, das sich mit diesen Veranstaltungen erstmals nach acht Monaten wieder eindrucksvoll zu Wort gemeldet hat.

Heterolog ist die künstliche Befruchtung dann, wenn der Samenspender nicht die Vaterrolle übernehmen will. La Manif pour tous heißt »Demonstration für alle« und spielt auf die Einführung der so genannten Homo-Ehe in Frankreich an, die von der sozialistischen Regierung als Mariage pour tous – Ehe für alle bezeichnet wird.

Die Regierung unter Präsident François Hollande leide unter »Familienphobie«, heißt es auf Seiten der Veranstalter. Aktueller Anlass für ihren Protest war das Urteil eines Gerichts, in dem einer lesbischen Frau die Adoption des Kindes der Partnerin, das aus einer künstlichen Befruchtung hervorgegangen ist, erlaubt wird. Diese so genannte Sukzessivadoption ist in Frankreich bislang nur heterosexuellen Paaren erlaubt, die mindestens zwei Jahre lang verheiratet sind. …

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Ergänzung 14.10.2014:

Jürgen Liminski: http://www.die-tagespost.de/Die-Regierung-wuetet-gegen-die-Familie;art456,155514   (8.10.):

Steuererhöhungen und Beziehungschaos: Die Linksregierung in Frankreich provoziert das Volk.

… Seit einigen Wochen geht es auch um wirtschaftlich existenzielle Fragen für die Familie. Denn die Regierung Valls hat offensichtlich die Familie als Hauptopfer für die Steuererhöhungen ins Visier genommen. Hollande und Valls wollen sich an der Familie rächen. Anders ist nicht zu verstehen, dass die Regierung den steuerlichen Freibetrag für die Familien zuerst von 2236 Euro pro Person und Jahr auf 2000 und jetzt auf 1500 Euro gesenkt hat, dass das Begrüßungsgeld für Neugeborene von rund 900 Euro auf 250 Euro gesenkt wurde, dass die Rentenzuzahlung, die ab dem dritten Kind steuerfrei gewährt wird, ab jetzt versteuert wird, dass Kindergeld und Elternzeit gekürzt werden sollen. Der Vorsitzende des Nationalverbands der katholischen Familienverbände in Frankreich, Jean-Marie Andrès, spricht von einer „Familienphobie“. …

… So wie die Linke von einer Lüge in die nächste taumelt und die Bürgerlichen sich vor gesellschaftspolitischen Entscheidungen drücken, kann es auch künftig nur einen Gewinner geben: Die rechtsgerichtete Front National. Ihre Abgeordnete Marion Le Pen, eine Nichte der Parteichefin Marine Le Pen, marschierte bei der Demo für alle mit.

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