Sexualpädagogik: Puff für alle — Entschämung, Verwirrung, Grenzverletzung

Wer schützt unsre Kinder vor diesen Pädagogen?
Antje Schmelcher: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html   Sexualaufklärung in Schulen — Unter dem Deckmantel der Vielfalt   (14.10.):

Kinder sollen ihre „Lieblingsstellung“ zeigen, Puffs planen, Massagen üben. Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen. Die Politik will es so. Kinderschützer schlagen Alarm.

Jungen dürfen in Nordrhein-Westfalen von der achten Klasse an den Führerschein machen. Nicht den für das Kraftfahrzeug, sondern einen anderen: Wer Theorie- und Praxistest besteht, bekommt den Kondomführerschein. Dazu gibt es ein Paket mit Silikon-Penis, Augenbinde, Stiften, Übungs- und Prüfungsbögen, Lösungsbogen und Kondomen.

… Wer sind die Vordenker dieser neuen Aufklärungswelle? Und ist sie überhaupt neu? Besonderen Einfluss haben die „Gesellschaft für Sexualpädagogik“, GSP, und ihr Mitgründer und Vorstand Uwe Sielert, Professor für Pädagogik in Kiel. Sielert ist der Vermittler einer Gender-Sexualpädagogik, mit der er drei Lebensumstände „entnaturalisieren“ möchte: die Kernfamilie, die Heterosexualität und die Generativität, also die Altersgrenzen zwischen den Generationen.

… Mitglied der Gesellschaft für Sexualpädagogik ist auch die Kasseler Professorin Elisabeth Tuider. Zusammen mit Sielert hat sie ein Buch veröffentlicht: „Sexualpädagogik weiter denken“, Untertitel: „Postmoderne Entgrenzungen“. Tuider hat mit einigen Kollegen, alle in der GSP, außerdem das Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasst. Das Autorenteam will Kindern und Jugendlichen durch „Praxismethoden“ beibringen, wo der „Penis sonst noch stecken“ könnte — um den Aspekt der „Vielfalt“ deutlich zu machen.

Im Vorwort bezieht Tuider sich ausdrücklich auf Sielert und Kentler. In einer Übung sollen zehn Jahre alte Schüler aufgefordert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen, während sie sich zu dynamischer Musik schwungvoll durch den Raum bewegen.

… Als Methode möchten Tuider und ihre Mitstreiter ausdrücklich die „Verwirrung“ und die „Veruneindeutigung“ angewendet wissen.

… Aufgeklärt wird auch über Oral- und Analverkehr, Gang Bang, Spermaschlucken und den „neuen Puff für alle“.

Siehe auch:

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Ergänzung 16.10.2014:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2341:fruehsexualisierung-unserer-kinder-es-reicht-widerstand-jetzt&catid=1:neuestes&Itemid=33   (16.10.):

… Es ist an der Zeit, daß Widerstand geleistet wird! Es geht um das Leben und um die Gesundheit unserer Kinder, die wir unter keinen Umständen denen anvertrauen können, die solches planen, wie es vor unseren Augen und gegen unseren Willen durchgesetzt werden soll – wenn nicht jetzt, dann eben später. Wir müssen uns, so wie unsere Nachbarn auf der anderen Rheinseite, zusammentun und unseren Willen, unsere Entschlossenheit auf die Straße tragen, auch wenn uns der Wind von links ins Gesicht bläst.

Wir sind die Mehrheit. Trotz aller sozialistischer Propaganda ist es bisher nicht gelungen, die Familie zu zerstören. Immer noch leben die allermeisten Menschen in Familien(verbänden), immer noch freuen sich Ehepaare auf Kinder, immer noch gibt es, trotz alledem, einen Zusammenhalt in Familien. Wir müssen das erhalten und weitergeben! Um unseretwillen, um unserer Kinder willen, um unserer Gesellschaft willen.

… Aufwachen! Aufstehen! Widerstand leisten! Es geht um uns, um unsere Kinder, um unsere Gesellschaft, um unsere Zukunft! …

https://kreidfeuer.wordpress.com/2014/10/12/stuttgart-19-10-demo-fuer-alle-ehe-und-familie-vor/

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Ergänzung 18.10.2014:

http://www.kath.net/news/47961   ‚Gender-Sexualpädagogik’ verwirrt Kinder und Jugendliche   (18.10.):

„Frankfurter Allgemeine“: Moderne Sexualaufklärungsprogramme würden Grenzen verletzen und das Schamgefühl abbauen, warnen Jugendschützer. Statt Orientierung würden sie Verwirrung bringen.

… Diese würden mit „sexuell grenzverletzenden Methoden“ arbeiten, sagt Ursula Enders vom Verein „Zartbitter“, der sich gegen sexuellen Missbrauch von Kindern engagiert. Sexualpädagogik müsse Orientierung für einen Grenzen achtenden Umgang mit Sexualität vermitteln, wird sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zitiert. … In den Fachberatungsstellen könne der Verein täglich das große Ausmaß der sexualisierten Gewalt durch Jugendliche feststellen. Die weite Verbreitung von Pornographie in der Gesellschaft habe außerdem zur Verwirrung vieler Jugendlicher geführt, sagt Enders.

Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten hält einige Methoden der gegenwärtigen Sexualaufklärung für „brandgefährlich“. Damit würde versucht, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Diese würden „gezielt verwirrt“, obwohl sie in der Persönlichkeitsreifung neben Toleranz auch Eindeutigkeit und Strukturen benötigten. Die Realität der Kinder und Jugendlichen werde ausgeblendet. Das schließe auch mögliche negative Erfahrungen mit Sexualität wie Missbrauch und Gewalt ein, sagt sie gegenüber der FAZ. …

… Link zum Artikel in der FAZ:
www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

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Ergänzung 21.10.2014:

http://www.kath.net/news/47990   Philologenverband warnt vor «Pornografisierung» der Schule   (20.10.):

… Der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Bernd Saur, hat vor einer «Pornografisierung» der Schule gewarnt. In einem Namensbeitrag für das Magazin «Focus» übte Saur scharfe Kritik an Plänen einiger Bundesländer zur Sexualpädagogik. Es sei unsäglich, «was Gender-Sexualpädagogen, neoemanzipatorische Sexualforscher und andere postmoderne Entgrenzer» in den Unterricht einbringen wollten. Für Zehn- bis Vierzehnjährige — nach dem Gesetz also Kinder — sei die Sexualität ein hoch sensibler, zutiefst privater und mit einer natürlichen Schamgrenze geschützter Bereich, betonte Saur.

Nach Saurs Angaben sehen die Pläne vor, «Lederpeitschen und Fetische wie Windeln, Lack und Latex» als Lehrgegenstände in die Bildungspläne zu integrieren. Ferner sollten Themen wie Dirty Talking, unterschiedlichste Sexualpraktiken einschließlich Gruppensex-Konstellationen diskutiert werden. Das «sprengt eindeutig den Rahmen dessen, was Kindern zugemutet werden darf», so Saur. Die «Übersexualisierung» sei eine eklatante Verletzung der Schamgrenze.

Er forderte, die Kinder «vor entwicklungspsychologisch nicht vertretbaren Übergriffen» durch «offensichtlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen zu schützen». Der Staat dürfe «hier nicht übergriffig werden». …

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Ergänzung 7.1.2015:

Ron Kubsch: http://www.freiewelt.net/sollen-sich-die-kinder-doch-wehren-10051105/   (6.1.):

Gerhard Amendt schreibt in seinem ausgezeichneten Beitrag „Sollen sich die Kinder doch wehren“ für die FAZ (Ausgabe Nr. 303 vom 31.12.2014, S. 6):

Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ spricht sich nicht für das Recht von Pädophilen aus, auf Kinder straffrei zugreifen zu dürfen. Darum geht es ihr nicht. Sie übernimmt jedoch die Zielvorstellungen, die der pädophilen Propaganda und der Charakterstörung zugrunde liegen. Sie will die Grenze zwischen den Generationen und den Geschlechtern überschreiten und letztlich abschaffen. Beides ist jedoch maßgeblich für eine kultivierte Gesellschaft.

Diese Überschreitung der Generationengrenze begründet die Gemeinsamkeit mit der Pädophilie. Sie bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass Inzest als Inbegriff der Grenzziehung nicht nur straffrei gestellt, sondern wertgeschätzt wird. In diesem Sinne bedeutet Sexualisierung, dass zärtliche und sorgende Beziehungen mit Kindern von sexuellen Impulsen gerade nicht frei sein sollen. Ganz im Gegenteil, erst wenn auch Zärtlichkeit resexualisiert wird, ist die Voraussetzung für sexualisierende Vielfalt geschaffen.

Wenn die Rede vom „Dekonstruieren“ ist, dann sollen Lehrer, die Schamgefühle und Respekt in der Sexualpädagogik hegen, durch Vertreter von Lobbygruppen ersetzt werden. Es soll abgeschafft werden, was der Grenzüberschreitung im Wege steht. Wer sich dem widersetzt, gilt als unaufgeklärt und als Repräsentant einer sexualfeindlichen Kultur. Vielleicht gilt das demnächst auch für eine sogenannte Vielfaltphobie der Kritiker. …

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5 Antworten zu Sexualpädagogik: Puff für alle — Entschämung, Verwirrung, Grenzverletzung

  1. heureka47 schreibt:

    Tanz um das Goldene KALB (!!)

  2. Helmut Zott schreibt:

    Landtagswahl 2011

    Ein Mensch bedauert diese Schwaben,
    die durch die Wahl ermöglicht haben,
    dass künftig grüner Unverstand
    bedeutsam wird in diesem Land.
    Erfindergeist und Fleiß der Schwaben
    sind nur ein Teil der hohen Gaben,
    die diesem Land den Wohlstand brachten
    und es zum „Musterländle“ machten.
    Die Wahl jedoch setzt jäh ein Ende
    als Ausdruck einer Zeitenwende.
    Ab jetzt regiert die grüne Pest,
    die keinen unbeschadet lässt.
    Der Wähler selbst hat hier versagt:
    Von Dummheit war er angenagt!
    Im Kindergarten lernt man jetzt,
    wie man Kondome richtig setzt
    und heute weiß schon jedes Kind,
    dass Juchtenkäfer heilig sind.

    Helmut Zott

    %%%%%%

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