Genderismus-Agenda: Umerziehung der Menschheit

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/the-gender-agenda-10045418/   (23.10.):

Der Jugendforscher Martin Voigt hat heute in der FAZ einen lesenswerten Artikel  [Link ergänzt am 1.11.; Link zum Original ergänzt am 24.11.2015: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lehrplaene-aufklaerung-oder-anleitung-zum-sex-13223950.html?printPagedArticle=true (22.10.2014)] zur neuen “Sexualpädagogik der Vielfalt” verfasst, in dem er konstatiert, dass mit den diesbezüglichen Lehrplänen der Kindesmissbrauch gefördert werden könnte und die gesamte Gesellschaft umerzogen werden soll. Die Namen hinter diesen Bestrebungen sind mittlerweile allseits bekannt: Helmut Kentler, Uwe Sielert, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, übrigens alles Leute einer Seilschaft, “aus einem Stall”, wie man so schön sagt. …

Voigt zitiert weiters Dale O´Leary, die die Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking beobachtet hat und in ihrem Buch „The Gender Agenda“ fünf Thesen als Ergebnis zusammenfasst:

… Im UN-Establishment haben folgende Ansichten die Mehrheit:

  • 1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
  • 2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
  • 3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
  • 4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
  • 5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness. …

Ron Kubsch: http://theoblog.de/sexualitaet-die-gesellschaft-soll-umerzogen-werden/24035/   (23.10.):

Voigt schreibt unter anderem (FAZ vom 23.10.2014, Bildungswelten 6):

Geht es um Antidiskriminierung oder eher darum, die Kernfamilie mit heterosexuellen Eltern und leiblichen Kindern zu „entnaturalisieren“, wie es im Aufsatz „Gender Mainstreaming im Kontext einer Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt (2001, Online Forum Sexualaufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)? Der Verfasser ist Uwe Sielert, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Kiel, Mitbegründer der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und ihr Vordenker. Er hat auch in der Ad-hoc-Kommission „Sexualethik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgearbeitet. „Eine ernstzunehmende Erziehungswissenschaft muss die Dominanzkultur zunächst in Frage stellen, um dann langsam menschenfreundliche und das Individuum berücksichtigende Inhalte zu konstruieren, die dann eben parlamentarisch auch eine Mehrheit kriegen müssen, um in die schulischen Curricula zu kommen“, meint Sielert.

… Sielert kommt aus der „neoemanzipatorischen Sexforschung“, die der umstrittene Sozialpädagoge Helmut Kentler begründet hat. Im Rahmen eines staatlich geförderten Modellprojekts brachte Kentler von 1969 an Straßenkinder bei vorbestraften Pädophilen unter, und als Sachverständiger in Missbrauchsfällen sorgte er dafür, dass die von ihm bearbeiteten Fälle mit Einstellung des Verfahrens oder Freispruch beendet wurden. Unter neuen, wohlklingenden Namen wie „sexualfreundliche Erziehung“ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt. Ein Vorstandsmitglied der GSP, Stefan Timmermanns, erklärte 2013 auf einer Tagung des evangelischen Modellprojekts „Mehr Männer in Kitas“ die Vorteile der frühzeitigen Sexualerziehung: Zum Beispiel könnten Erzieher mit Kindern besser über verschiedene Umgangsweisen mit Sexualität reden als Eltern. Auf die sexuellen Ausdrucksformen der Kinder sollten sie freundlich reagieren und ihnen hilfreich zur Seite stehen, um die Lebensenergie Sexualität und die Entwicklung der Geschlechtsidentität zu fördern. So könnten Kinder ihre Körper gegenseitig in Kuschelhöhlen erforschen. Den Ängsten der Eltern soll mit Transparenz begegnet werden. Timmermanns ist Fachbeirat in Schwulenverbänden. …

http://www.pro-medienmagazin.de//paedagogik/detailansicht/aktuell/sexualkunde-mit-bibel-dildo-und-handschellen-89847/   (23.10.):

Ein Schulbuch für Sexualerziehung vermischt bei manchen Aufgaben religiöse Gegenstände wie Bibel und Kruzifix mit Dildos und Handschellen. Dieser Mix von Religion und Sex ist ein bewusster Teil der „Gender-Ideologie“, erklärt ein Experte.

… 2004 analysierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die unter ihrer Aufsicht stattfindende Sexualkunde. Das Ergebnis: „In den Richtlinien ist keine Zielführung der Sexualerziehung im Hinblick auf Ehe und Familie auszumachen.“ Voigt stellt fest: „Vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur soll die Vorstellung von Vater/Mutter/Kind ‚entnormalisiert‘ werden.

Siehe auch:

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Ergänzung:

Klaus Kelle: http://www.freiewelt.net/runter-vom-sofa-machen-sie-etwas-10045425/ (23.10.):

… Am Samstagabend durfte ich in Stuttgart eine Diskussion moderieren. Im überfüllten Saal des Alten Schlosses war die geballte Mitte dieser Gesellschaft versammelt. Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft der Familien in Deutschland machen. Frauen und Männer, die Angst vor dem Zugriff von Ideologen auf ihre Kinder haben. Familien, die nicht wollen, dass sich Kinder im Alter von sechs oder acht Jahren mit Sexualpraktiken beschäftigen müssen, um einer vermeintlichen Erziehung zur Akzeptanz willen, denn Toleranz reicht ja scheinbar nicht mehr.

Und gestern haben diese Menschen öffentlich demonstriert mit bunten Luftballons und Transparenten und unter dem Schutz von Hundertschaften der Polizei vor linken Schlägerhorden – so wie vor ein paar Wochen die Teilnehmer des 1000-Kreuze-Marsches für das Leben in Berlin auch. Wieso lässt dieser Staat, wieso lassen Politiker und Medien zu, dass die Teilnehmer solcher Veranstaltungen inzwischen ihre körperliche Unversehrtheit riskieren, wenn sie für ihre verfassungsmäßigen Rechte auf die Straße gehen? Wieso dürfen diese Leute beleidigt, bedroht und lächerlich gemacht werden? Und wieso sitzt die berühmte schweigende Mehrheit auf dem Sofa und schaut zu, wenn nicht gerade etwas anderes im Fernsehen läuft? Es darf nicht so bleiben.

Die Gender-Ideologen und ihre Hilfstruppen sind seit Jahrzehnten die größte Gefahr, die unserer Gesellschaft droht. Nicht etwa, weil es ihnen um die Gleichberechtigung von Mann und Frau geht – wer wollte dagegen sein? Aber weil sie die Familien, die Grundlage unserer Gesellschaft, angreifen und zerstören wollen. Mit Methoden, die nichts mehr mit einer freiheitlichen Gesellschaft zu tun haben. Und deshalb ist demokratischer Widerstand geboten, viel mehr Widerstand als bisher. Und deshalb werde ich bei der nächsten Demonstration für das Recht der Eltern, selbst über ihr Leben zu bestimmen, alle Freunde und Nachbarn einladen. Und ich werde einen Bus organisieren oder zwei. Das Bürgertum muss endlich runter vom Sofa. Wir alle haben viel zu lange zugeschaut.

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http://www.freiewelt.net/nachricht/moderne-sexualpaedagogik-verwischt-grenze-zum-missbrauch-10045480/   (24.10.):

Bildungsforscher Voigt schreibt über moderne Formen der Sexualpädagogik: Hier »werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt.« …

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Ergänzung 26.10.2014:

Peter Helmes: http://conservo.wordpress.com/2014/10/25/grun-rote-bildungspornographie-und-die-tatenlosigkeit-von-cdu-und-kirchen/:

… Da einige Lehrer – die Lehrerinnen offensichtlich weniger – sich noch etwas zieren, alles so offen anzusprechen, haben findige grünrote Männ- und Frollein ein spezielles Köfferchen entwickelt, wobei es natürlich nicht ums Köfferchen geht, sondern um das „Spielzeug“, das da drinliegt: Dildos, künstliche Vaginas, Gurken, Kondome, Lustkugeln… Na ja, Sie wissen schon. Muß ich hier nicht näher ausbreiten.

Hier also wird „Learning by doing“ praktisch: Das Spielzeug raus, und schwupps lernen die Kinderlein, wie Kinderlein gemacht bzw., viel wichtiger, wie sie verhütet werden. Wo kein(e) Partner(in) vorhanden, lernt man eben, wie man´s selbst macht. Und vor allem, es ist auch völlig egal, ob ein Mädchen mit einem Jungen übt, oder ein Junge mit einem Jungen oder einem Mädchen, oder ein Junge mit einem Jungen und einem Mädchen, oder ein Mädchen mit einem anderen Mädchen oder ob´s alle zusammen gemeinsam üben. Das nennt man dann Gruppenselbsterfahrung (vulgo: Gruppensex) oder, ganz amtlich „sexuelle Vielfalt“. …

… Im Mittelpunkt grünroter Bildungspolitik steht ganz offensichtlich der Sex. Sex im Fach Biologie, Sex in Deutsch, Sex in der Musik, Sex beim Turnen und weiß der Himmel, wo noch. Es wird in Biologie gelehrt, welche sexuellen Möglichkeiten der Mensch als solcher bietet, vor allem öffnungstechnisch. In Deutsch werden – früher hätten wir gesagt „schmutzige“ – Romane nach gewissen Stellen durchpflügt. Beim Turnen lernen die Kleinen bestimmte „Stellungen“ usw. Schließlich sollen sie ja nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen. …

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Ergänzung 28.10.2014:

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2014/10/cdu-nordwurttemberg-gegen-gender.html   (28.10.):

Die „Gender-Ideologie“ bekommt politischen Gegenwind. …

Der Parteitag des [CDU-]Bezirksverbandes Nordwürttemberg beschloss am 25. Oktober in Stuttgart, die „Gender-Forschung” und ihre Schlussfolgerungen abzulehnen. Er wendet sich unter anderem gegen die Gründung weiterer universitärer Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg und gegen Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen. Umbenennungen wie „Studentenwerk” in „Studierendenwerk” sollen „mangels Mehrwert für irgendjemanden“ unterbleiben.

Außerdem fordert der Parteitag seine Mitglieder auf, im Schriftverkehr und in Publikationen den männlichen Oberbegriff beizubehalten, also etwa „Studenten” statt „Studierende” zu schreiben. Vorsitzender des Bezirksverbandes ist der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (Ludwigsburg), der der pietistischen Bewegung nahe steht. Er ist auch Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung mit Sitz in Bonn.

In Bayern rumort es ebenfalls. Mitte Oktober verließ der Bezirksvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU (EAK) München, Jürgen Steffan, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. …

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Ergänzung 29.10.2014:

http://www.freiewelt.net/nachricht/bischof-ruft-zum-widerstand-gegen-gender-ideologie-auf-10045760/   (28.10.):

Bischöfe müssen sein wie der Esel [des] Bileam, meint der Salzburger Weihbischof Andreas Laun. Sie sollen sagen, was ist, und gegen den »Irrweg der Gender-Ideologie« ihre Stimme erheben.

Der katholische Weihbischof in der Erzdiözese Salzburg Andreas Laun hat sich in die Rolle des Esels begeben: Wie in der Geschichte des Esels [des] Bileam im Buch Numeri (Altes Testament) habe er als Bischof die Pflicht, schreibt er auf kath.net, auf Dinge aufmerksam zu machen, die er sieht, aber die Gemeinde nicht. In diesem Fall: den »Irrweg der Gender-Ideologie« und die sich daraus ergebenden fatalen Folgen.

Laun verteidigt in seinem Kommentar die christliche Vorstellung von Ehe und Familie als gottgewollte Schöpfungsordnung und nennt die Gendertheorie »eine häretische Ideologie, die so verrückt ist, dass es sie noch nie in der Geschichte gab«. Laun stellt fest, dass die, die sich ihr nicht beugen wollen, unter Druck gesetzt werden – mit allen Mitteln. »Dazu bedienen sie sich der Macht der Medien, um die Menschen, die anders denken, zu diffamieren, sie bedienen sich der Gesetze, um sie zu bedrohen und zu zwingen, und sie greifen nach den Kindern und der Jugend, die sie durch die schulisch verordnete Sexualerziehung noch formen können!« Laun schlussfolgert: »Der Kampf gegen die Familie, den die kommunistischen Ideologen eröffnet haben, wird damit mit neuen ideologischen Mitteln verschärft weitergeführt.« …

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http://www.andreas-unterberger.at/2014/10/spermaschlucken-und-der-genderistisch-schwule-griff-auf-die-kinder/   (27.10.):

Eine totale Sexualisierung der Schulkinder: Das ist zunehmend zu einem Hauptziel rotgrüner Politik und der zugehörigen Homosexualitäts- und Genderaktivisten geworden. …

… Grün und Rot sind jetzt empört, weil sich Eltern und Lehrer über ihre krause „Sexualpädagogik der Vielfalt“ empören. Sie behaupten aber nicht etwa, dass die Vorwürfe nicht stimmen würden, sondern sie ärgern sich über die Tatsache, dass ihre als Bildungspolitik getarnten Sexualisierungs-Initiativen nun öffentlich debattiert werden. Offenbar hätten sie diese lieber weiterhin unter der Tuchent abgehandelt.

Aber zurücknehmen wollen sie diese dennoch nicht. Denn es geht ganz offensichtlich um das „Aufbrechen aller Schamgrenzen bei Kindern und Jugendlichen“, wie es eine prominente deutsche Jugendpsychologin kritisiert hat. Wenn den Kindern eingetrichtert wird, dass alles (außer der traditionellen Moral) gut und gleichwertig ist, wird natürlich auch jeder eventuelle Abwehrmechanismus von Kindern gegen sexuellen Missbrauch demoliert. Das heißt aber unausgesprochen auch: Freie Bahn der Pädophilie.

… Auch Kirche wie ÖVP sollten sich endlich bewusst werden, dass jede Konzession an den genderistisch-schwulen Zeitgeist der Linken und der veröffentlichten Meinung eine üble Büchse der Pandora öffnet. Dass jede undurchdachte Äußerung eines österreichischen Landwirtschaftsministers oder Bischofs von den schwulen Aktivisten triumphierend aufgegriffen wird. Dass sich Kirche wie ÖVP – in ihrer Gier auf ein paar nette Kommentare linker Journalisten – in großem Maßstab von den Empfindungen der großen Mehrheit und insbesondere der Familien trennen.

Sie begreifen noch immer nicht, dass die Beendigung einstiger gesetzlicher Diskriminierung von Homosexuellen (vor allem durch das Strafrecht) heute ins Gegenteil umgeschlagen ist: in einen Kampf für Privilegien und für die Sexualisierung von Kindern. Dass das Conchita-Gewäsch von angeblich fehlender Toleranz längst nur noch ein Riesenschmäh ist, mit dem ganz andere Ziele verfolgt werden. Dass beispielsweise nur ein winziger Bruchteil der einst von Schwulen-Lobbys behaupteten Zahlen an Interessenten eine Homo-Ehe oder -Partnerschaft abgeschlossen hat.

…PS: Wird der Rotgrün-Front nicht klar, dass sie mit ihrem Sexualitäts-Tick auch zum Hauptschuldigen dafür geworden ist, dass moslemische Jugendliche von der europäischen Realität angewidert zu Fundamentalisten und Salafisten überlaufen? Wird der Kirche nicht klar, dass christliche Jugendliche immer stärker von der sehr konservativen Haltung der Evangelikalen in bezug auf Sexualität angezogen werden? Jugendliche sind nämlich in ihrer Mehrheit konsequent und radikal. Und wollen relativ selten eine das Spermaschlucken lehrende Gesellschaft. …

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Ergänzung 31.10.2014:

http://www.youtube.com/watch?v=5u9OQp0u-ko   Impulsreferat von Prof. Wolfgang Leisenberg auf dem Forum Familie 2014 in Stuttgart   (26.10.   22 min)

http://www.familien-schutz.de/bildergalerie-forum-familie-2014-sexuelle-vielfalt-und-gender-mainstreaming-in-der-schule-am-18-10-14-in-stuttgart/   (26.10)

http://www.familien-schutz.de/bildungsforscher-warnt-moderne-sexualpadagogik-verwischt-grenze-zum-missbrauch/   (24.10.):

… [Bildungsforscher Martin] Voigt bettet diese Form der – so darf man wohl sagen – Schwarzen Pädagogik in den richtigen historischen Zusammenhang ein, wenn er eine Linie von Helmut Kentler bis zu Elisabeth Tuider und anderen zieht. Kentler galt zu Lebzeiten, vor allem in den siebziger und achtziger Jahren, als Koryphäe auf dem Gebiet der Sexualpädagogik. Er hat unter anderem strafentlassenen Pädophilen jugendliche Trebegänger zugeführt – ganz offen und mit Wissen der Behörden.

Tuider ist Co-Autorin des Buches »Sexualpädagogik der Vielfalt«, das darauf abzielt, Kinder und Jugendliche in ihrer Identität zu verunsichern. In selten zu lesender Klarheit schreibt Voigt über die »neoemanzipatorische Sexforschung«, die heute die Szenerie dominiert: »Unter neuen, wohlklingenden Namen wie ›sexualfreundliche Erziehung‹ werden die Grenzen zwischen Pädophilie und vermeintlicher sexueller Befriedigung von Kindern auch heute noch verwischt.«

Dass die Sexualpädagogen, die in Kentlers Tradition stehen, diese Grenzüberschreitung in Kauf nehmen, geht aus ihren eigenen Schriften nur zu deutlich hervor. Dazu braucht Voigt nur aus »Sexualpädagogik der Vielfalt« zu zitieren: »Für ›scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes‹ gibt es eine Extraertüchtigung«, schreibt er. »Per Gesetz verbotene Praktiken (Sex mit Tieren, mit Personen unter 14 Jahren und Sex ohne Einwilligung der anderen Person) soll der Pädagoge nennen und ›zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen‹«. …

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Ergänzung 1.11.2014:

http://schreibfreiheit.eu/2014/10/28/abartige-sexpraktiken-in-deutschen-schulen/:

… Die Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, reagierte hingegen mit den Worten: „Was Bernd Saur von sich gibt, ist ekelhaft.“

HALLOOOOO!
Was die Herrschaften als ekelhaft und
drastische Formulierungen bezeichnen,
wollen sie im Unterricht den Kindern zumuten?

In der Übung “Galaktischer Sex” des Praxisbuches sollen die Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Für “scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes” gibt es eine Extraermutigung.

… Anstatt Eltern und Philologen, die besorgt vor dieser bedenklichen Entwicklung warnen, als ekelhaft, homophob und rückständig zu beschimpfen, sollten Lehrpläne, wie sie bereits in anderen Bundesländern außerhalb Baden-Württembergs Teil der Praxis sind, unvoreingenommen und selbstkritisch reflektiert und diskutiert werden, solange noch Zeit dazu ist. …

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Erfolg der Vernunft in Hamburg:
http://demofueralle.wordpress.com/2014/11/03/hamburg-zieht-lehrwerk-sexual%C2%ADpadagogik-der-vielfalt-zuruck/

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Ergänzung 4.11.2014:

Bärbel Fischer: http://www.freiewelt.net/sehr-geehrte-frau-prof-dr-elisabeth-tuider-10046212/   (3.11.):

… Für „praktische Übungen im Sexualkundeunterricht“ wurde noch vor einigen Jahren der ehemalige Lehrerkollege aus einer benachbarten Schule in einem Disziplinarverfahren abgestraft und mit einer Bewährungsstrafe plus 10.000.- Bußgeld an den Kinderschutzbund belangt.

Damals galt noch die Überzeugung, dass Kinder vor Sexisten beschützt werden müssen.

Heute im Genderzeitalter gilt die Unverletzlichkeit der Kinderpersönlichkeit offenbar nicht mehr als pädagogischer WERT, sondern vielmehr sollen die Kinder bedenkenlos und möglichst frühzeitig mit Übungen im Unterricht konfrontiert werden, die ihre Intimsphäre verletzen …

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http://www.kath.net/news/48090   ‚Spiegel‘-Kolumne kritisiert ‚Sexualkunde: Oralsex für Siebtklässler‘   (29.10.):

Jan Fleischhauer: „In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator, Handschellen und Lederpeitsche.“ …

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Ergänzung 6.11.2014:

http://www.familien-schutz.de/auf-zur-demo-fur-alle-am-22-nov-nach-hannover-der-norden-braucht-unsere-unterstutzung/   (5.11.):

In Niedersachsen brennt es. Dort steht aktuell der Entschließungsantrag „Schule muss der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“ auf der Tagesordnung des Landtags. Unter dem Druck der Homo-Lobby will die rot-grüne Regierung damit „sexuelle Vielfalt“ und ihre Gender-Agenda in den Unterrichtsalltag der Kinder integrieren. Deshalb müssen wir jetzt handeln:

Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 um 14 Uhr nach Hannover! Der genaue Ort wird in Kürze bekanntgegeben. Zur Anmeldung.

Verbreiten Sie unseren Aufruf unbedingt auch in Ihrem Umfeld weiter, per Flyer (Bestellung unter Angabe der Anzahl und Adresse an demofueralle@familien-schutz.de), bei Facebook und Twitter.

Der rot-grüne Ideologisierungswahn tobt sich akut in Niedersachsen aus. So plant die Landesregierung u. a., neue Schulbücher nur noch dann zuzulassen, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“ – das gilt für alle Fächer. Schulen sollen künftig, unterstützt von der Schwullesbischen Initiative SchLAu Niedersachsen, Schulaufklärungsprojekte durchführen und den Kindern „Begegnung mit Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ermöglichen“. Ein offizieller Entschließungsantrag der Regierungsparteien SPD und Grüne sieht also vor, die Schulen zur Zusammenarbeit mit Homolobbygruppen zu verpflichten! Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, dann wird das in Kürze Gesetz.

Voraussichtlich noch im Dezember wird der Landtag dazu eine Stellungnahme abgeben. Zudem ist das Thema Sexualerziehung und sexuelle Vielfalt jetzt bundesweit in allen Medien so präsent wie noch nie. Das gilt es zu nutzen und mit der DEMO FÜR ALLE in Hannover den Politikern in Niedersachsen, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Hamburg, etc. den geballten Elternprotest zu demonstrieren.

Welche Wirkung Medienwirbel und Druck von der Straße erzielen können, hat sich vor wenigen Tagen wieder in Hamburg gezeigt, wo die Hamburger Schulbehörde das schamzerstörende Unterrichtsbuch “Sexualpädagogik der Vielfalt” von der Literaturliste des Hamburger Lehrerinstituts genommen hat. Während CDU-Schulpolitikerin Karin Prien fordert, die Lehrer zusätzlich anzuweisen, das Buch auch nicht mehr zu nutzen, kam von den Grünen umgehend Kritik: »Manchmal seien Schüler auch weiter als ihre Lehrer in Sachen Sex«, so Schulpolitikerin Stephanie von Berg. Die Gender- und Sexualisierung-Ideologie ist bereits weit vorgedrungen. Mit Ihrer Unterstützung und Präsenz in Hannover werden wir wirkungsvoll dagegen ankämpfen. …

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Lesenswert:

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Ergänzung 7.11.2014:

http://www.kath.net/news/48185   Missbrauchsbeauftragter kritisiert übergriffige Sexualpädagogik   (7.11.):

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung [Johannes-Wilhelm Rörig] spricht von Grenzüberschreitung, wenn Mädchen und Jungen in der Schule aufgerufen werden, vor Mitschülern über Sexualerfahrungen zu sprechen oder gemeinsame körperliche Erkundungsübungen zu machen …

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Ergänzung 10.11.2014:

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/sozialwissenschaftler-warnt-vor-homo-lobby/   (10.11.):

OSNABRÜCK. Der Sozialwissenschaftler Manfred Spieker hat vor dem Einfluß der Homo-Lobby in Deutschland gewarnt. Initiativen wie das „SchLAU“-Netzwerk („Schwul-Lesbisch-Bi-Trans*-Aufklärung“) würden Kinder zwingen, „Homosexualität gut zu finden“, sagte Spieker bei einem Vortrag im niedersächsischen Georgsmarienhütte laut der Neuen Osnabrücker Zeitung. …

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Ergänzung 13.11.2014:

Heike Schmoll: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gender-mainstreaming-das-gute-recht-der-eltern-13258831.html   (11.11.):

Wer das sogenannte Gender-Mainstreaming kritisiert, gilt in Kreisen eines fortschrittlichen Zeitgeistes als homophob und reaktionär. … [Eltern] fühlen sich … verantwortlich für die Sexualerziehung ihrer Kinder und wollen solche Fragen mit der nötigen Sensibilität in der jeweils passenden Entwicklungsphase angesprochen wissen.

Die Ziele des sogenannten Gender-Mainstreaming sind den Eltern noch viel zu wenig bekannt. Nur die Lehrpläne aus Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen bringen in einer selten aggressiven Form zutage, was sonst in einer „hidden agenda“ begrifflicher Nebelkerzen und Anglizismen verdeckt bleibt. …

… Der Ausbau der Kinderbetreuung war gesellschaftspolitisch von berufstätigen Eltern gewünscht und kam den Verfechtern der Gender-Theorie nur gelegen. Das Kindeswohl spielte dabei nicht die entscheidende Rolle. Erst nach Jahren des quantitativen Ausbaus macht man sich jetzt endlich Gedanken über die Qualität der Betreuung und die Folgen für die Bindungsfähigkeit von Kindern. …

Dazu ein treffender Kommentar von Herbert Müller:

Das Ziel ist klar: Der Mensch ohne Identität, ohne Verwurzelung in Heimat, Volk, Kultur, Familie oder Geschlecht soll geschaffen werden.

Und damit ist auch klar, warum bei der Verwirklichung dieses Zieles Linksradikale und Teile der herrschenden Eliten so gut und eng zusammenarbeiten: Die einen erhoffen sich die endgültige Zerstörung der verhassten bürgerlichen Gesellschaft und deren Ersetzung durch irgendein unbestimmtes Utopia, die anderen eine industrielle Reservearmee aus identitätslosen Arbeitsameisen, leicht lenkbar durch massenmediale Dauerberieselung und bereit, den aktuellen Produktionsnotwendigkeiten immer und überallhin zu folgen. Dabei ist natürlich jede Art von Bindung ein Hindernis und Familien sind lästig — weshalb sie auch aus dieser Sicht abzuschaffen sind.

Zur Reproduktion von Arbeitskräften wird die Familie nicht mehr gebraucht, diese kann man massenweise einführen. Dass damit das (deutsche) Volk „verdünnt“ wird, ist wiederum ein bekannter linker Traum.

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Ergänzung 14.11.2014:

Dieter Stein: http://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2014/die-schamgrenzen-brechen/   (13.11.):

Anstatt die Schule als Schutzraum gegen die frühzeitige Sexualisierung und das kollektive Einreißen von Schamgrenzen zu erhalten, treten Lehrer unter dem Druck der Homo- und Gender-Lobby die Türen zu den Kinderseelen ein.

Heike Schmoll kritisiert deshalb in der FAZ zu Recht, daß diese Umerziehungsprogramme hinter „begrifflichen Nebelkerzen und Anglizismen verdeckt“ bleiben. Viele Bürger verwechseln Gender Mainstreaming mit Emanzipation und Gleichberechtigung. Hinter dem englischen Wortgeklingel verbirgt sich die proklamierte Idee zur „Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder“ und des traditionellen Familienmodells.

Daß dieses Vorhaben von der Politik unter Einschluß der CDU/CSU getragen wird und von den Kirchen kaum Widerstand zu vernehmen ist, schreit zum Himmel. Bittere Erkenntnis: Die Familie hat an der Schule keine Lobby. …

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Jürgen Liminski: http://www.die-tagespost.de/Leitartikel-Diktatur-der-Sexualpaedagogik;art456,156276   (12.11.):

… allmählich rücken die eifrigen und mit amtlicher Unterstützung geförderten Bestrebungen ans Licht, sexuelle Vielfalt zum bildungspolitischen Dominanzkriterium zu erheben. Sexuelle Aufklärung soll nicht mehr nur im Biologieunterricht auf dem Lehrplan stehen, sondern in allen Fächern, die Lehrbücher sollen auch entsprechend konzipiert werden und nicht die Lehrer, sondern vor allem „Experten“ sollen praktisch und theoretisch alles mögliche an Perversion mit den Schülern üben.

Wer es nicht glaubt oder für übertrieben hält, dem seien die Bildungspläne der rot-grünen Regierungen in Baden-Württemberg und Niedersachsen zur Lektüre empfohlen und darüber hinaus das Klein- und Großgedruckte in den Programmen der Experten, die diese Regierungen mit dem Unterricht beauftragen wollen. Dazu gehört zum Beispiel das Netzwerk SchLAu (Schwullesbische Bi-Trans-Aufklärung) oder Pro Familia oder auch freiberufliche Sexualpädagogen. Zu den führenden Pädagogen zählen Personen, deren Verbindungen zu pädophilen Autoren und Tätern wie dem Sexualforscher Helmut Kentler mittlerweile offenkundig sind. … Als Methode empfehlen die einflussreichen Professoren, „Verwirrung“ zu erzeugen, biologische Eindeutigkeiten zu verwischen und die Pädagogen sollten, „sofern sie es wünschen, an der Übung teilnehmen“. Empfohlen wird den Kindern dünne Kleidung, damit bei Massagen der unterschiedliche Druck und die Streichrichtungen auch erspürt werden können. …

Die Eltern werden nicht gefragt, ob sie ihre Kinder in den „professionellen Händen“ der Freiberufler wissen wollen. Eltern gelten solchen Pädagogen sowieso als Hindernis der Emanzipation. Sie werden mit der Keule der Antidiskriminierung in Schach gehalten nach dem Motto: Wer gegen die sexuelle Vielfalt (konkret: Perversion) und damit gegen das Niederreißen aller Schamgrenzen und Natürlichkeit ist, der diskriminiert. Abgesehen davon, dass diese rot-grünen Bildungspläne Pädophilen Tür und Tor aller Schulen öffnen, werden hier die Konturen einer neuen Diktatur sichtbar. Sie propagiert ein Menschenbild, das mit der Natur des Menschen nichts und mit dem christlichen Menschenbild weniger als nichts zu tun hat. Einziges Kriterium dieses neuen Homunculus ist die sexuelle Vielfalt. …

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Ergänzung 15.11.2014:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2360:qgruenerq-terror-gegen-eltern&catid=1:neuestes&Itemid=33   (14.11.):

In den Bundesländern, in denen die sogenannten „Grünen“ regieren, wird der Kampf gegen Eltern, gegen Väter, Mütter und Kinder, mit allen Mitteln durchgezogen.

In Baden-Württemberg und Niedersachsen kämpfen die „Grünen“ um die Durchsetzung ihres Sexualkundeunterrichts und zwar gegen den Willen und gegen das verfassungsmäßige Erziehungsrecht der Eltern. In dieser Sexualisierung kleiner Kinder haben sie den Hebel zur Revolution der Gesellschaft entdeckt.

Wenn man diesen Sexualkundeunterricht ansieht, dann weiß man, was die Entschuldigungen für die Pädophile-Beschlüsse der Grünen in den 1980er Jahren wert sind: nichts! …

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Ergänzung 17.11.2014:

http://demofueralle.wordpress.com/2014/11/17/widerstand-gegen-sexualpädagogik-der-vielfalt-wächst/:

Behörden gehen auf Distanz zum Buch »Sexualpädagogik der Vielfalt«, Eltern wehren sich, Experten warnen. Kommt Bewegung in die Debatte um schamverletzende Unterrichtsmethoden? 

Gegen schamverletzende Unterrichtsmethoden schwillt der Widerstand immer weiter an. Das geht aus einem Artikel von Jörg Isringhaus in der Rheinischen Post (RP) hervor. Insbesondere das als Standardwerk apostrophierte Buch »Sexualpädagogik der Vielfalt«, das für den Praxiseinsatz von »Sexualpädagogen« konzipiert ist, gerät zunehmend in die Kritik. Hier sind praktische Übungen versammelt, mit denen schon Zwölfjährige zu Sex-Spielen animiert werden sollen.

Behörden gehen inzwischen auf Distanz. Die Hamburger Schulverwaltung hat das Buch, das von Elisabeth Tuider und anderen verfasst worden ist, von ihrer Empfehlungsliste für Lehrer gestrichen. »Wir sind der Meinung, dass große Teile für den Unterricht nicht geeignet sind«, heißt es. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung plädiert für Einbeziehung der Eltern in den Sexualkundeunterricht. Sie meint über die in dem Buch vorgeschlagenen Übungen: »Für die Schule kommen solche Methoden nicht in Betracht.«

Auch aus der Zivilgesellschaft werden die ablehnenden Stimmen lauter. Die Vorsitzende des Elternvereins Nordrhein-Westfalen Regine Schwarzhoff beklagt, dass Eltern, die ihre Kinder schulfremden Sexualpädagogen nicht ausliefern wollen, diffamiert werden. »Das Informationsrecht der Eltern funktioniert nur auf dem Papier«, moniert sie. Der »Sexualpädagogik der Vielfalt« unterstellt sie: »Unter dem Mäntelchen der Vielfalt werden dort Übergriffigkeiten gerechtfertigt.«

Die Gynäkologin Cordula Layer von der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung (ÄGGF) macht Sexualaufklärung an Schulen. Sie kennt die Probleme, die Kinder und Jugendliche mit dem Thema haben, aus nächster Nähe. Sie sieht aber auch die Verwüstungen, die Sexualpädagogen neuen Typs anrichten: »Wir müssen häufig vieles geraderücken«. Vor diesem Hintergrund ist das Fazit von RP-Autor Isringhaus allzu plausibel: »Es ist wohl dieser in unserer übersexualisierten Zeit wenig achtsame und ernüchternde Umgang mit Sexualität, der die Sexualpädagogik derzeit so in Misskredit bringt.«

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Ergänzung 18.11.2014:

Vollständiges Johannes-Wilhelm-Rörig-Interview:
http://www.domradio.de/themen/soziales/2014-11-07/missbrauchsbeauftragter-kritisiert-neue-sexualpaedagogik

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http://www.freiewelt.net/nachricht/memorandum-fuer-ganzheitliche-sexualpaedagogik-10047598/   (18.11.):

»Sexualität braucht Orientierung«, sagen anerkannte Fachleute aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen in einem Memorandum, das in Wien vorgestellt wurde. Darin heißt es: »Sexualität betrifft den ganzen Menschen. Sie hat eine physische, emotionale, kognitive, soziale, kulturelle und spirituelle Dimension. Sexuelle Entwicklung ist Teil der Identitätsentwicklung der einzelnen Person und wesentlich für die Herausbildung von Beziehungsfähigkeit. Im Gegensatz zum Tier lässt sich menschliche Sexualität nicht auf eine Folge von Triebregung und -befriedigung reduzieren.«

Der ganzheitliche Ansatz der Verfasser nimmt sich aus wie ein Gegenentwurf zu der vorherrschenden Richtung der Sexualpädagogik, die Sexualität auf Triebbefriedigung reduziert und alles aus dem Weg räumen möchte, was dem entgegensteht – gleichgültig, zu welchen Kosten.

Eine ganzheitliche Sexualpädagogik, wie sie die Autoren fordern, »gibt jungen Menschen eine ganzheitliche Orientierung für Freundschaft, Liebe, Fruchtbarkeit und hilft ihnen, die Gesetzmäßigkeiten von Liebe und Sexualität zu erkennen (Polarität der Geschlechter, Unbedingtheit der Liebe, treue und dauerhafte Beziehung als Schutzraum für gegenseitige Hingabe, Wunsch nach Kindern).« …

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Ergänzung 23.11.2014:

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/rot-rot-gruen-kuendigt-fruehsexualisierung-von-kleinkindern-an/   (20.11.):

SPD, Grüne und Linkspartei haben sich in Thüringen auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag geeinigt. Dieser sieht unter anderem die stärkere Berücksichtigung „der Gleichstellung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität“ im Unterricht vor. Der neue Bildungsplan soll für Kinder von null bis 18 Jahren gelten. …

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Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2011/08/09/gender-mainstreaming-umsturz-der-sitten/

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7 Antworten zu Genderismus-Agenda: Umerziehung der Menschheit

  1. heureka47 schreibt:

    Immer wieder nur die Nennung des „Übels“ – womit ihm Aufmerksamkeit geschenkt und Kraft zugeführt wird – aber kein Hinweis auf die Lösung für das Problem bzw. die tiefere Ursache.

    Herzlichen Gruß!

  2. Gassenreh schreibt:

    Ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming auch zu sein. Zum Beispiel das Negieren wichtiger und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib (Muttersprache nicht Vatersprache!). Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

    • heureka47 schreibt:

      @ Gassenreh

      „(Muttersprache nicht Vatersprache!)“:

      Auf der spirituellen Ebene betrachtet, ist die „Mutter-Sprache“ (Mutter = mater, Materie) die IRDISCHE Sprache, die Sprache auf der materiellen Ebene, die wir mit der Materie formen – mit Mund, Zunge, Lippen, Simmbändern, usw.

      Die „Vater-Sprache“ im Gegensatz dazu ist die bildhafte Symbol-Sprache des göttlichen Bewußtseins, des „Unbewußten“, der Träume und Visionen, der Symptome und der ganzen Natur / Schöpfung.

      Von der Vater-Sprache und dem Sein / Bewußtsein des Vaters sind die typischen zivilisierten Menschen „entfremdet“. Das ist die Krankheit, das „Übel“, die „Sünde“ = die Abtrennung im Geiste / Bewußtsein.

      Ein Mensch könnte den gesamten Inhalt der Bibel im Kopf haben und noch einiges darüberhinaus über das ganze Thema Gott und Religion wissen – und DENNOCH könnte er sehr wohl vom WAHREN Gott im Geiste / Bewußtsein abgetrennt sein.

      Herzlichen Gruß!

  3. Helmut Zott schreibt:

    Genderirrsinn

    Ein Mensch versucht zum Zeitvertreib
    zu schmusen mit dem Genderweib.
    Doch was er da am Grunde fand:
    Er hielt zwei Eier in der Hand.

    Helmut Zott

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