Zehn Gründe gegen die Homo-Adoption

Christl R. Vonholdt: http://wertewelt.wordpress.com/2014/09/30/zehn-grunde-gegen-ein-adoptionsrecht-fur-homosexuell-lebende-paare/:

1. Jedes Kind hat ein Recht auf Mutter und Vater. In der Struktur einer homosexuellen „Familie“ wird dieses Recht dem Kind geplant und bewusst verwehrt. Das ist eine grundlegende Verletzung des Kindesrechts.

2. Ein Kind, das in dem Bewusstsein aufwächst, seine beiden Eltern seien zwei Frauen oder zwei Männer, wird in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung manipuliert. Das wird sich negativ auf seine Identitätsbildung auswirken.

3. Verschiedenheit ist immer ein größerer Entwicklungsanreiz als Gleichheit. Die Forschung der letzten vierzig Jahre zeigt übereinstimmend, dass Mutter und Vater geschlechtsabhängig Verschiedenes in die Entwicklung der Kinder einbringen. Ein Kind, das bei einem homosexuell lebenden Männer- oder Frauenpaar lebt, ist daher von vornherein in seinen Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt.

4. Die besten Voraussetzungen zur Entwicklung einer sicheren Geschlechtsidentität hat ein Kind, wenn es in der Geschlechterspannung von Mutter und Vater aufwachsen kann. Bei einem homosexuell lebenden Frauen- oder Männerpaar wird dieser Entwicklungsvorteil dem Kind bewusst vorenthalten.

5. Wenn Vater oder Mutter tragischerweise fehlen wie etwa bei Alleinerziehenden, hat das Kind die Möglichkeit, diesen Verlust zu betrauern und konstruktiv zu bearbeiten. Wenn dem Kind dagegen vermittelt wird, eine homosexuelle „Familie“ sei eine vollständige, nur eben alternative Familienform, verhindert dies, dass das Kind den realen Verlust von Vater oder Mutter betrauern kann. Damit bleibt der Verlust abgespalten und wird sich destruktiv auf die psychosoziale Entwicklung des Kindes auswirken.

6. Es gibt erhebliche Lebensstilunterschiede zwischen homosexuell und heterosexuell lebenden Paaren. Statistisch gesehen ist die Promiskuität bei homosexuell lebenden Männern deutlich höher als in einer üblichen Vater-Mutter-Beziehung. Das wirkt sich destruktiv auf die Bindungsbedürfnisse von Kindern aus.

7. Die allermeisten Studien, die eine angebliche Gleichheit von homosexueller mit heterosexueller Elternschaft behaupten, haben gravierende methodische Mängel. Aus keiner vorliegenden Studie können derart weitreichende Schlussfolgerungen gezogen werden.

8. Für die lesbisch lebende Frau ist es kennzeichnend, dass sie den Mann und das Männliche in der Nähebeziehung nicht haben will oder haben kann. Dies wird sich erschwerend und hemmend auf die männliche Identitätsentwicklung von Jungen auswirken.

9. Für das Mädchen ist der Vater das wichtigste Rollenvorbild dafür, was es selbst einmal von einem Mann erwarten kann. Studien zeigen: Adoleszente Mädchen, die ohne Vater aufgewachsen sind, haben größere Nähe-Distanzprobleme zu gleichaltrigen Jungen und werden häufiger ungewollt schwanger.

10. Wenn bei einem vollen Adoptionsrecht in der Geburtsurkunde eines Kindes zwei Frauennamen oder zwei Männernamen statt eines Frauen- und eines Männernamens stehen, wird das Kind auch dadurch in seinem Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung getäuscht.

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2012/06/19/mark-regnerus-studie-texas-kinder-aus-regenbogenfamilien-beeintraechtigt/

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Ergänzung 27.10.2014:

Ron Kubsch: www.freiewelt.net/wie-stehts-um-die-diskursfreiheit-10045552/ (27.10.)

Was passieren kann, wenn ein Literaturprofessor in einem Essay davon erzählt, wie strapaziös es für ihn war, bei lesbischen „Eltern“ aufgewachsen zu sein, ist in einem aktuellen Beitrag der Zeitschrift FIRST THINGS nachzulesen.

Was Robert Oscar Lopez dort beschreibt, möchte man fast nicht glauben.

Da „outet“ sich jemand, berichtet also selbstoffenbarend, wie schwer es war, in der Gegenwart zweier Mütter eine männliche Identität zu entwickeln. Das Ergebnis ist, er muss nun als „Homophober“ nicht nur mit viel Häme, sondern mit einschneidenden Repressalien leben. …

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In der Slowakei kämpft Anton Chromík mit seiner Allianz für die Familie für ein Verfassungsreferendum, das u. a. die Homo-Adoption verhindern soll:
http://www.freiewelt.net/interview/wir-brauchen-familien-mainstreaming-10044655/   (15.10.):

… Wir haben einen Vorschlag gemacht, wie man an die anderen drei wichtigen Fragen – Adoption von Kindern; besondere Rechte für die Ehe; das Recht von Eltern und Kindern, über die Teilnahme am Sexualkundeunterricht entscheiden zu können – herangehen kann. Wir waren allerdings nicht erfolgreich. Deshalb ist ein Referendum notwendig.

Wie aus einer repräsentativen Umfrage einer namhaften Agentur vom September 2014 ersichtlich ist, genießen wir die massive Unterstützung der Menschen. …

Die Frage »Stimmen Sie zu, dass Paare oder Gruppen von Personen desselben Geschlechts nicht das Recht erhalten sollten, Kinder zu adoptieren und aufzuziehen?« wurde von 76,4 Prozent der Befragten zustimmend beantwortet. …

… Familie ist das Band, das alle Fragen zusammenhält. Wir kämpfen nicht gegen Homosexuelle. Wir bringen nur die Tatsache zum Ausdruck, dass die Ehe die beste Umgebung ist, um Kinder aufzuziehen. Die Ehe kann nicht von Kindern getrennt werden, von Mutterschaft und Vaterschaft. Die Ehe ist die Garantie dafür, dass jedes Kind eine Mutter und einen Vater hat. Nichts ist für ein Kind wichtiger als Mutter und Vater.

… Internationale Gerichte sagen sehr klar, dass es kein Menschenrecht auf Homo-Ehe und die Adoption von Kindern durch Homosexuelle gibt. Es gibt kein Recht auf Adoption, aber Kinder haben das Recht auf Mutter und Vater.

… Wer spricht in unseren Ländern davon, dass Kinder immer Mama und Papa brauchen? Dass wir uns für unsere Kinder opfern müssen? Wie viele Kinder in den reichsten Ländern der Welt sind die ärmsten, was die Liebe ihrer Eltern angeht? Angesichts der unglaublichen Tragödie, die Kinder erleiden müssen, ist man versucht zu sagen: Kinder brauchen nicht notwendigerweise Mutter und Vater! Aber damit belügen wir nur unser Gewissen. Am Ende sehen viele keinen Unterschied mehr zwischen diesen Familien und gleichgeschlechtlichen Paaren.

Es gibt aber einen großen Unterschied zu Scheidungen. Niemand will, dass sein/ihr Kind ohne Vater oder Mutter aufwächst, aber das passiert, und es ist jedes Mal eine Tragödie. Aber sogar nach einer Scheidung verliert das Kind nicht seine Eltern. Nur in schwulen Partnerschaften gibt es einen klaren, zynischen Plan, um Vater oder Mutter von der Gemeinschaft mit dem Kind auszuschließen. Wer denkt an die Bedürfnisse des Kindes? Es gibt nur Interessen von Erwachsenen!

Die Elite muss dem Volk dienen, nicht einen kulturellen Umsturz herbeiführen. Wir werden unsere Politiker drängen, Politik zum Wohle der Familie zu machen. Mehr als Gender Mainstreaming benötigen wir Family Mainstreaming. …

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2 Antworten zu Zehn Gründe gegen die Homo-Adoption

  1. Gassenreh schreibt:

    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

  2. Rainer Wrage schreibt:

    ich habe – aus der Sicht des adoptierten Kindes – obengenanntes, kürzlich erschienenes Buch geschrieben. In diesem Buch schildere ich meine Gefühle und Empfindungen meiner eigenen Adoption.

    Sie können Näheres im Internet unter dem Buchtitel „Nuckeldecke“ erfahren.

    Vielleicht haben Sie bzw. Betroffene Interesse an dem Buch, welches über AMAZON oder den Buchhandel erhältlich ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer Wrage

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