Ungarn: Parlamentspräsident erwägt EU-Austritt

http://www.gegenfrage.com/ungarns-parlamentspraesident-erwaegt-eu-austritt/   (27.10.):

… In einem exklusiven Interview mit Echo TV am Donnerstag machte Ungarns Parlamentspräsident László Kövér einige interessante Bemerkungen über die Europäische Union. Er sagte, dass wenn die EU versuche Ungarn zu regulieren, es besser sei, sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation zu machen.

Oft glaube man in Brüssel, dass es man den Mitgliedsstaaten verschiedene Verhaltensregeln vorschreiben könne, so wie es in der Sowjetunion der Fall war. “Falls dies tatsächlich die Zukunft der Europäischen Union ist, ist es wert darüber nachzudenken sich langsam aus der Organisation zurückzuziehen”, so der Parlamentspräsident. Als Beispiel erinnerte Kövér [an] den Tavares-Bericht, in welchem Ungarn angeprangert [und] beschuldigt wird, die Menschenrechte zu verletzen und gegen andere Regeln zu verstoßen.

Kövér fügte hinzu, dass er hoffe, dass dieses “Alptraumszenario der Europäischen Union” nicht weiter Form annehme. “Das eigentliche Problem ist nicht die Europäische Union oder die NATO, sondern die Tatsache, dass die euro-atlantische Welt moralisch implodiert”, führte er weiter aus. “Einige informelle Finanzkonglomerate denken, dass sie tun können, was sie wollen – sie können Werte über Nacht ändern, wenn sie wollen, oder sie können andere Staaten abmahnen.” …

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3 Antworten zu Ungarn: Parlamentspräsident erwägt EU-Austritt

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Ha, die Deutschen sind garnicht in der EU und siehe deren Amtssprache auch nicht, sonst würden auch nicht so viele Amerikaner Geschäfte machen dürfen! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Attila Varga schreibt:

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende…

  3. André Dörflinger schreibt:

    Betr. UNGARN: Frage man doch mal grundsätzlich: Wer/Was ist denn eigentlich „Staat“? Ist es der Staatsapparat > die Verwaltung oder die Arbeitsplatz spendende (Gross-)Markt-Wirtschaft? Also ! Diese ist aber Familien- bis menschenfeindlich und da die EU, im Unterschied zu den USA oder Russland oder China mit zu vielen, zu unterschiedlichen Zungen redet, wird sie nie eins werden. Es ist Deutschland, das sich ständig ausweiten will, um noch mehr exportieren, noch mehr überall (Südosteuropa) drein-schauen & -schwatzen zu können > EU ist doch schlicht Synonym für….
    D EU tschland, das doch überall „erste Geige“ spielen will, sonst macht es nicht mit. GB hatte genug von dieser Einseitigkeit und hat nun die Konsequenzen gezogen. F kann das nicht wegen der ((hohl gewordenen)) D-F-„Fr EU ndschaft“, I arrangiert sich stets unter allen Systemen, Iberien ist nur Beigemüse; bleiben noch die Leichtgewichte Benelux/Teil-Skandinavien mit PL/T/Sl. // Dazu fehlte noch die Türkei, damit die EU rascher, vor 2037, implodiert.

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