Rettet die Familie!

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9146-familienlandschaft-in-deutschland   (26.10.):

Die klassische Ehe mit Kindern gilt als Auslaufmodell. Wir sollten den Untergang der Ehe von Mann und Frau aber nicht einfach verwalten – sondern gegensteuern.

… Nun gehört schon eine gewisse Chuzpe dazu, 70 Prozent … aller deutschen Familien als Auslaufmodell zu bezeichnen. …

… Die Familie aus Vater-Mutter-Kindern ist das Idealmodell schlechthin. Denn hinter den 20 Prozent Alleinerziehenden aus der Statistik stehen viele gescheiterte Ehen und Beziehungen. Die sind ja nicht losgezogen und haben beschlossen: Ich möchte später mal alleinerziehend sein. Sie sind mit der Ambition „Für immer“ gestartet – das Leben spielt nur leider oft ganz anders, als wir denken. Und die restlichen zehn Prozent der nichtehelichen Gemeinschaften mit Kind sind doch auch Vater-Mutter-Kind, bloß ohne Trauschein. Die Handvoll Regenbogenfamilien, die mit in diese Abteilung gepackt wurde, ist marginal.

Aber ist es gut, nur weil es ist? Müssen wir den Untergang der Ehe von Mann und Frau einfach nur verwalten, bis der Letzte die Tür abschließt? Oder gibt es vielleicht sogar gute Gründe, dieser Entwicklung entgegenzusteuern? …

… Wenn die Politik die Geburtenrate tatsächlich steigern wollte – wobei dieser Wille noch zu beweisen wäre –, müsste sie statistisch betrachtet voll auf Ehe setzen. …

… Am Anfang von Patchwork steht immer das Scheitern von mindestens einer Familie. Am Anfang von Alleinerziehenden ebenfalls regelmäßig das Scheitern einer anderen Familie. Wollen wir also weiter das Scheitern bejubeln oder dem Ideal helfen? Fragt man Jugendliche nach ihren Zukunftsplänen, dann sagen die Shell-Jugendstudien regelmäßig: Heiraten und Kinderkriegen sei Wunsch Nummer eins. Wollen wir also unserer Jugend helfen, ihr Ideal zu erreichen, oder wollen wir ihre Ideale verändern?

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Eine Antwort zu Rettet die Familie!

  1. heureka47 schreibt:

    Das Ideal „Familie“ ist nicht zu „retten“, wenn die Erwachsenen, die die Familien gründen sollen, nicht wahrhaft erwachsen sind. Denn nicht wahrhaft erwachsene Erwachsene sind weder befähigt, langfristig / dauerhaft tragfähige (Liebes- / Partnerschafts-)Beziehungen zu führen (!), noch zu erfolgreicher Erziehung der Kinder.

    Im Wege steht – ich schrieb es schon oft – die „Kollektive Zivilisations-Neurose“. DIE muß primär grundlegend geheilt werden. Alles andere wird sich dann ergeben.

    Herzlichen Gruß!

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