Anbiederung hoher Kirchenvertreter an den Mainstream

Kardinal Schönborn will die katholische Kirche in Richtung Welteinheitskirche trimmen:
http://www.katholisches.info/2014/12/16/kardinal-schoenborn-macht-diskussion-um-gueltigkeit-der-wahl-von-papst-franziskus-salonfaehig-und-rueckt-ehe-verteidiger-in-die-naehe-putins/:

Wiens Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, läßt in Sachen „neue Barmherzigkeit“ nicht locker. „Öffnungen“ für wiederverheiratet Geschiedene seien umzusetzen, andernfalls verhalte sich die Kirche wie der ältere Bruder des „verlorenen Sohnes“. Schönborns Empfehlung ist die Anwendung des „Gradualitätsprinzips“ auf die Patchwork-Familien. …

Dann hält Schönborn es für „sehr besorgniserregend“, dass einige andere Kardinäle sich positiv über Putins Verteidigung der Familie geäußert hätten.

… Schönborns (und Kaspers) Kritiker, schlimmer noch, die Verteidiger der Rechtgläubigkeit werden in ein von der vorherrschenden Meinung als unvertretbar und inakzeptabel dargestelltes Eck gedrängt. Angesichts solcher Grenzwertigkeit, so die implizit suggerierte Botschaft, müsse man sich erst gar nicht mit deren Argumenten, Einwänden, Bedenken auseinandersetzen.

… Wiens Erzbischof präsentiert sich selbst als couragierten Kirchenmann, der der „Putin-Versuchung“ widerstehe. Es gebe nämlich, so Schönborn, derzeit die „Versuchung“, von einer „mächtigen Kirche“ und einem „politischen Katholizismus zu träumen“, der die Menschen wie in den 30er Jahren beeindrucken könne. Der Katholik reibt sich sprachlos die Augen und fragt sich, ob er und Kardinal Schönborn schon dieselbe Kirche meinen und im gleichen Jahrhundert leben. Neben Putin kommen auch noch die 30er Jahre ins Spiel. Mehr „gefühlter“ Vorwurf an Diktatur, Totalitarismus, Vorurteilen, Verurteilenswertem ist in der dominanten Sprachregelung des Westens kaum mehr möglich. …

Auch hier kann ich mich nur über Ignoranz wundern:
http://www.pi-news.net/2014/12/koeln-kardinal-woelki-kritisiert-pegida-scharf/   (13.12.):

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat sich kritisch zu antiislamischen Bewegungen wie „Hooligans gegen Salafisten“ oder „Patrioten Europas gegen Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) geäußert. „Solche ‘Retter des Abendlandes’ brauchen wir nicht“, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Köln. „Wir müssen diese Herausforderungen mit rechtsstaatlichen Mitteln lösen.“ …

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Ergänzung 21.12.2014:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2371:kardinal-woelki-braucht-keine-retter-des-abendlandes&catid=1:neuestes&Itemid=33   (20.12.):

PEGIDA überall! Die Medien haben einen neuen Feind gefunden. Kaum eine Nachrichtensendung, kaum eine Ausgabe einer Tages- oder Wochenzeitung ohne heftige Angriffe gegen die Montagsdemonstrationen der PEGIDA, eine Bewegung, die sich „[Patriotische Europäer] gegen Islamisierung des Abendlandes“ nennt. Da dürfen natürlich die Bischöfe der Kirche nicht fehlen, um ihr Image als Gutmenschen einzubringen, da sie schon seit Jahrzehnten den katholischen Glauben der Öffentlichkeit nicht mehr zumuten wollen. Kardinal Woelki, der sich als neuer Kardinal in Köln dem Mainstream anbiedern möchte, äußert sich politisch korrekt: „Solche Retter des Abendlandes brauchen wir nicht.“ …

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