Niedersachsen: Sexvielfalts-Pädagogik im Hauruck-Verfahren beschlossen

http://www.familien-schutz.de/sexuelle-vielfalt-in-niedersachsen-beschlossen-experte-warnt-vor-padagogik-der-sexuellen-vielfalt/   (16.12.):

Im Niedersächsischen Landtag fürchtete man wohl, der Protest der DEMO FÜR ALLE in Hannover könnte noch größer werden und das geplante Vorhaben zur sexuellen Vielfalt, ähnlich wie in Baden-Württemberg, vorerst stoppen. Das sollte in Niedersachsen nicht passieren. Gestern wurde deshalb in einem mehr als durchsichtigen Hauruck-Verfahren der rot-grüne Entschließungsantrag “Schule muss der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden” mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP im Landtag von Hannover beschlossen. Wie schon im Kultusausschuß wurden auch bei dieser Debatte weder Experten gehört noch beschäftigte man sich mit den zum Teil sehr kritischen Stellungnahmen verschiedener Verbände. Diese wurden ebenso wie der alternative Entschließungsantrag der CDU als erledigt abgebügelt.

… Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Dr. Jakob Pastötter, warnte in einem Interview vor möglichen fatalen Schäden, die die »Pädagogik der sexuellen Vielfalt« bei den Kindern verursachen könne. Bislang habe es »keine wissenschaftliche Evaluation der didaktischen Methoden (…) gegeben, die ihre direkten oder Langzeitauswirkungen bezüglich Entdiskriminierung auf die Kinder und Jugendlichen beschreiben würde«, so Pastötter. Es gebe aber immer wieder »Rückmeldungen von Eltern (…), die von emotionaler/intellektueller Überforderung und sogar von Ekelreaktionen« ihrer Kinder berichteten. Deshalb, schließt Pastötter, hätten solche Methoden »in der Schule nichts verloren, weil Schule in Deutschland gesetzlichen Pflichtcharakter hat.« Das ganze Interview mit Dr. Jakob Pastötter lesen Sie hier.

Die kritischen Stimmen zur sexuellen Vielfalt in der Schule werden immer mehr, immer mutiger und immer lauter. Heute hat Alexander Kissler den niedersächsischen Beschluß im Cicero aufgespießt. Und wir werden unsere Proteste weiter steigern, bis der Irrsinn nicht nur in Niedersachsen beendet wird. …

http://www.medrum.de/content/rot-gruene-landtagsmehrheit-beschliesst-sexualkundevielfalt-fuer-niedersachsens-schulen   (15.12.):

… Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) wird mit den Worten zitiert: „Es geht darum anzuerkennen, dass die Schule einen wichtigen Beitrag zu Offenheit und Toleranz gegenüber sexuellen Auffassungen und Identitäten leisten muss.“ Die FDP stimmte zusammen mit Rot-Grün für die Verankerung der sexuellen Vielfalt im schulischen Unterricht.

… Die CDU trat diesen Vorstellungen zwar „vehement“ entgegen, konnte aber ihre Vorstellungen, die sich mit einem Alternativantrag einbrachte, nicht gegen die rot-grüne Mehrheit durchsetzen. Die Union hatte in ihrem Änderungsvorschlag insbesondere die Einbeziehung der Eltern gefordert. …

… Außerdem wird Unterstützung für die „Netzwerkarbeit von SchLAu“, die sogenannte schwul-lesbische Aufklärung von SchLAu-Gruppen, gefordert …

Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2014/11/17/hannover-22-11-demo-fuer-alle-gegen-rot-gruenen-ideologisierungswahn/

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Ergänzung 19.12.2014:

Alexander Kissler: http://www.cicero.de/salon/aufklaerung-niedersaechsischen-schulen-sex-ist-die-neue-algebra/58633 (16.12.):

… Es liegt so vieles im Argen an unseren deutschen staatlichen Schulen. … Adenauer und Honecker auseinander zu halten, gelingt nicht jedem Gymnasiasten, warum und ob da eine Mauer in Berlin stand, entzieht sich mancher Kenntnis, und generell müsse man froh sein, wenn die Hochschulreife ausreicht, eine Bewerbung als Mechatroniker oder Hair-Stylist eigenhändig aufzusetzen. Ganz zu schweigen von den Herausforderungen an Gesamt- und Hauptschulen, wo Erziehung oftmals Betreuung und Umgangsformentraining bedeutet.

… Die niedersächsische Landesregierung hat vor diesem Hintergrund messerscharf geschlossen: Wir müssen über Sex reden. Und zwar viel mehr und viel öfter als bisher. Das Geschlechterwissen soll die neue Schlüsselqualifikation an unseren Schulen werden. …

… Wer künftig um „Genehmigung von Schulbüchern“ ersucht, der muss nämlich nachweisen können, dass die „Vielfalt sexueller Identitäten“ in ihnen berücksichtigt wird. …

… Unterstützt werden muss jetzt prinzipiell die „Netzwerkarbeit“ der Initiative SchLAu, „SchwulLesbischeBiTransAufklärung“. Deren Experten werden künftig in den Schulen nach dem Rechten sehen. …

… Aber was soll’s: Wenn der Fortschritt marschiert, ist der Kollateralschaden Programm. Sagen uns SPD und Grüne und FDP im schönen Niedersachsen. …

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