Limburger „Protz- & Prunk“-Kampagne sinkt zusammen

http://www.katholisches.info/2014/12/22/unaufgeregte-wende-im-protzbau-fall-limburg-der-einen-bischof-den-kopf-gekostet-hat/:

Wie war das noch in Limburg gewesen? Als „Protz-Bischof“ wurde Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Herbst des Vorjahres von den bundesdeutschen Medien gejagt. Die empörten „Demütigen“ in Kirche und Medien überschlugen sich in eifernder Kritik am „Luxus-Bischof“, der sich einen „monströsen Prunkpalast“ (Der Spiegel) errichtet habe.

Erwartungsgemäß endete die Hetzjagd auf Bischof Tebartz-van Elst im Oktober 2013 mit dessen päpstlicher Entfernung und im März 2014 mit dessen Absetzung, offiziell Amtsverzicht genannt.

Doch nun gab der amtierende Apostolische Administrator für das Bistum, Weihbischof Manfred Grothe, Erstaunliches bekannt. Mit einer schriftlichen „Standortbestimmung im Advent“ wandte sich dieser an die Gläubigen des Bistums. Darin ist viel von „Neuausrichtung“, „Neubeginn“ und „Neuordnung“ die Rede und daß die Diözese „nicht mehr die Schlagzeilen der Medien“ fülle.

… „Intensiv hat sich eine gesonderte Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gremien – auch aus dem öffentlichen Leben – Gedanken über eine Nutzung des Gebäudeensembles auf dem Domberg in Limburg gemacht. Das Ensemble wurde als Haus für den Bischof von Limburg gebaut und sollte so auch grundsätzlich genutzt werden. Wir wollen die kommenden Monate dafür nutzen, das Haus zu öffnen und zu entmythologisieren. … “

… Der medial zur Kirchen- und Staatsaffäre ersten Ranges hochgespielte Bau in Limburg, der zum Sturz mit Schimpf und Schande des Bischofs führte, wird künftig einfach als das genutzt, wofür er gebaut wurde. Kein empörtes Wort mehr über „Protz & Prunk“. Durch öffentliche Führungen soll der Bau „entmythologisiert“ werden. Damit läßt der Administrator die letzte Luft aus einer künstlich aufgeblasenen Kampagne. Weihbischof Grothe belegt schriftlich, daß die „Protzbau“-Kritik an Bischof Tebartz-van Elst nur vorgeschoben war, um den Bischof zu stürzen. „Die deutschen Bischöfe benützten die Kollegialität, um einen wegen seiner Positionen unerwünschten Bischof loszuwerden“, so Secretum meum mihi. …

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