Familien/Kinder sind Zukunftsinvestition

http://www.andreas-unterberger.at/2014/12/kinder-waeren-nicht-nur-zu-weihnachten-wichtig/   (25.12.):

… Noch auf einem dritten Gebiet kommen die Familien unter die Räder. In Österreich gibt es keine Berücksichtigung der Kinder bei der Steuerbemessung. Sondern nur die für alle betragsmäßig gleichen Unterstützungen. Eine mittel- oder besserverdienende Familie braucht aber zweifellos mehr Geld für die Kinder, will sie nicht in die Unterschicht absteigen. …

Aber die roten und grünen Sozialisten wollen nun immer noch mehr Verstaatlichung von Kindern. Sie wollen diese immer stärker aus ihren Familien herausreißen (Zwangsganztagsschule, immer früher beginnender Zwangskindergarten, Hort statt Mutter). Die Sozialisten begreifen nicht den großen pädagogischen Wert einer funktionierenden Mittelschichts-Familie (wozu heute durchaus auch Facharbeiter und Bauern gehören). Nur diese haben in den letzten Generationen den Aufstieg dieses Landes ermöglicht.

Für die Mittelschichten sind Kinder seit der Kreisky’schen Anti-Familien-Steuerreform oft ein finanzielles Drama. Seither werden Kinder steuerlich nicht mehr berücksichtigt. Menschen orientieren sich aber an anderen Menschen der gleichen sozialen Schicht. Und wenn der Staat mit seiner Nicht-Berücksichtigung von Kindern bei der Steuerbemessung sie aus dieser sozialen Schicht hinausboxt oder auch die Mütter neuerdings immer mehr in die Vollzeit-Arbeit hineinzwingen will (eine Mutter klagte mir unlängst, dass sie keinen Platz in einem Wiener Gemeinde-Kindergarten bekommen hat, weil sie „nur“ Teilzeit arbeitet), dann ist die Reaktion vieler potenzieller Eltern klar. Sie setzen keine Kinder in die Welt. Oder nur noch eines. Und es ist wohl kein Zufall, dass mit Kreisky, seinen Steuer- und Abtreibungs-„Reformen“ die Geburtenraten drastisch gefallen sind. Und seither nie wieder gestiegen sind.

… Wirtschaftsforscher vom deutschen ifo haben jetzt den klugen Vorschlag gemacht, dass Eltern von Kindern (die ihre Elternpflichten auch wahrgenommen haben) automatisch einen höheren Pensionsanspruch haben sollen. Kinderlosen Paaren bleibt ja viel mehr Geld über, um sich selbst eine höhere Pension zu erwirtschaften. Damit ist auch den Eltern ein klarer Investitionsanreiz gesetzt, (mehr) Kinder in die Welt zu setzen. Das gleicht den vielen Kulturen in der Welt, und auch der unsrigen bis ins 19. Jahrhundert, wo das Kinderkriegen die einzige denkbare Altersvorsorge war.

… Vielleicht sollte man den Wert von Kindern und Familien überhaupt nicht mehr so stark als etwas Emotionales – oder jetzt eben: Weihnachtliches – darstellen, sondern als eine ganz nüchterne Investition in die eigene Zukunft. In die einer Familie und in die eines Landes. …

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6 Antworten zu Familien/Kinder sind Zukunftsinvestition

  1. Elisabeth schreibt:

    Kinder in Deutschland – ich spreche aus eigener Erfahrung von den Jahren 1980 bis 2010- waren Privatsache. Von Unterstützung und Förderung meiner Kinder (nicht nur ein oder drei) habe ich nichts mitbekommen. Allein die medizinische Versorgung ist Glückssache bzw. Geldsache.. Dann die Jahre mit den Zuzahlungen…KV, Semesterbeiträge, Studiengebühren….Zur falschen Zeit am falschen Ort….Beliebigkeit. DIe Forderungen der Wirtschaft nach Auslandsaufenthalten der Schüler und Studenten, die Forderung der „sozialen Träger“ (Diakonien, DRK usw.) ein (unbezahlter) Praktikant oder FSJler möge Führerscheine vorweisen…
    Und immer noch halten sich die tendenziösen Beiträge a la ZEITschreiberInnen, einschließlich der Leserzuschriften, Familie zu entwerten, insbesondere die Familienarbeit einer Mutter! (Ob die Johannes Resch oder Birgit Kelle kennen? …. – Ob ein Albrecht Müller die altbekannten Entwicklungs-und Bindungstheorien kennt? ) Und immer noch habe ich die diffamierenden Medienäusserungen von häßlichsten mauligen Politkandidaten über Hausfrauentätigkeit in meinen Ohren (z.B. aus SH….und seiner ROTEN Bande..aber da steht eine Schwesig in nichts nach) …Die jungen kinderlosen Prekarrierefrauen, die da mit den Hufen scharren, sind ahnungslose Selbsthasserinnen, die in der Reihe der Geschichte eine kümmerliche Rolle spielen (und in ihrer Post“karriere-Epoche“ wohl keine andere Erfahrung des „Schwarzen Loches“ machen als ihre Empty-Nest-Schwester. Nur verspätet? Jedoch: Nicht reflektiert, woher sie kommen und wohin sie wollen…(Die „Emanzipation hinter der Wursttheke“ nicht bewußt)
    Vielleicht lassen sie sich auch von einem vordergründigen Fakt abschrecken: Dass Männner heute mehr denn je, sowas von „aus dem Schneider sind“!

    Was hat denn der IRGENDWER auf der Straße für eine Ahnung von der lebenslangen Begleitung etwa eines behinderten Nachwuchses?
    Das Prinzip eines Lebewesens sich für seine Existenz nicht rechtfertigen zu müssen (schon gar nicht moralisch) scheint abhanden zu kommen. INKLUSION ist m.E. gescheitert und wird es auch wieterhin! Wenn ich mitbekomme, wie kleine dumme Tütü-Miezen/Tussen einen Jungerwachsenen mit DS anstarren, tuscheln und kiechern, dann DOMINIERT eben REAL eine „andere Erziehung“ wie z.B. die „Politik“ der ideologischen Frühsexualisierung dieser nächsten Generation (wie mit Beiträgen aus Kinder!-FilmMACHwerken eines Detlev Buck) mit den unzähligen versteckten Signalen zwecks INFIZIEREN! Was wird den Kindern da für ein erbärmlicher (VorPRONO-) Schrott serviert (und die Politik segnet es ab, heißt es gut und EHRT noch?). Kontrollieren?, machen sich Eltern Gedanken?, mit welchen Inhalten und BILDERN ihre Grundschüler jetzt ferienabschiebenderweise in den Kinos konfrontiert werden? Bibi und Tina. 🙂 (Die Mutter, deren weitere fünf Kinder von jeweils anderenVätern stammen….)Na super! EBEN BOTSCHAFTEN einer „bunten“, für meinen Geschmack gar zu „bunten“ Welt! Abhängig sein von Zeitgeistströmungen (liebe „Feministenschreiberinnen“!) Was für ein „Erfolgsmodell“ = GESCHEITERTE Ehe, „verreckende“ und verwahrloste Kinder, aber der „Traumjob Bank“?….lol, gröl, kreisch….= der sogenannte „andere“ Persönlichkeitsaspekt, sich innerhalb von Kollegen kennen zu lernen = lieber als das eingesperrte Muttertier zu bleiben)
    Ich gehe zwar nicht mit Nazis (oder linken Extremisten) auf die Straße, freue mich aber darüber („diebisch“) , dass der UNMUT in der so verdatterten und betäubten Mittelschicht wächst!!!
    [Exkurs: NEUN BILLIONEN Schulden stehen aktuell wieder zur Debatte bei Linksrutsch! :- ) Hat man es nicht gewußt? Dies und mehr? Hat manN! Jedenfalls als Hausfrau! Es ist alles so OFFENSICHTLICH!]
    Gleichberechtigung sähe ich dann verwirklicht, wenn die Leistung einer Mutter (Familie) ANGEMESSEN berücksichtigt und ANERKANNT wird. Ich gehe dann erst wieder zur Wahl, wenn sich eine wählbare Partei/Politik aufstellt. Von dieser vereinten Bagage kriegt niemand meine Stimme! (auch „Mutti“ IM Erika nicht!)
    Das sind alles nur fette Pensions-Anwärter, die über Weihnachten mitsamt dem Herrn Pfarrer auf Eismeerexpedition für 30.000Euro gehen und sich schöne Erinnerungen schaffen! 🙂

    • Carolus schreibt:

      „Prekarrierefrauen“: nach meiner Interpretation emotionales Prekariat verbunden mit Karrieresucht 🙂
      „Die Mutter, deren weitere fünf Kinder von jeweils anderen Vätern stammen….“: Das entspricht wohl dem angestrebten EU-Wert der Mobilität; Treue wäre ja politisch inkorrekt. Hoffentlich kann das Steuer noch rechtzeitig herumgerissen werden!

  2. heureka47 schreibt:

    Ich halte das für einen schwerwiegenden, tendenziell tödlichen, Irrtum!

    Auch wenn es gelänge, durch welche Mittel und Wege auch immer, mehr Kinder zu „produzieren“(evtl. auch aus der Retorte), wäre damit der Untergang der zivilisierten Gesellschaft nicht abgewendet! Und auch die akut drohende Gefahr des Aussterbens der Menschheit nicht!

    Denn mit einem Anstieg der Reproduktionsrate wäre noch lange nicht die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, beseitigt.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer
    Projekt Seelen-Oeffner.

    • Carolus schreibt:

      Einwand zur Kenntnis genommen.
      Ich gebe aber zu bedenken, dass die „KZN“ wohl schon seit Beginn der zivilisierten Menschheit existiert und es seither eher ein Auf und Ab gegeben hat.
      Nun aber scheint es ja politisches Programm zu sein, die Familie und damit die Grundlage der Gesellschaft zu zerstören, und dagegen ist Widerstand, ja Aufstand wohl angebracht.

      • heureka47 schreibt:

        Lieber Carolus!

        Verstehen Sie sich als CHRIST?
        Ist es Ihnen ernst mit der „Nachfolge Christi“?

        Was bedeutet das?

        -.-.-.-.-

        „… und es seither eher ein Auf und Ab gegeben hat.“:

        Statistischen Kurven verlaufen meist nicht völlig gerade / linear, sondern zeigen „Aufs und Abs“. So auch die Wachstumskurve der KZN. Die Aufs und Abs sind aber nicht das Entscheidende, sondern die „Grundtendenz“, der „Trend“ (ich bin Betriebswirt^^) – und diese Grundtendenz ist eine Hyperbel, also das typische Muster des exponentiellen Wachstums.

        Ich sagte ja schon, daß man die Produktion von Kindern steigern könnte; aber jene Kinder werden genauso Opfer der exponentiell wachsenden KZN sein und letztlich wird die gesamte befallene Population aussterben.
        Deswegen halte ich es für wichtiger und dringender, die KZN zu heilen bzw. darüber und übver den Weg der grundlegenden Heilung aufzuklären. Was ich seit 1992 bestrebt bin, zu tun.

        Appelle in Richtung der „Verantwortlichen“ in Politik und anderswo werden dem eigentlichen Problem, der KZN, nicht abhelfen. Denn ca. 99,99 – oder 99,999999 % – der Bevölkerungen sind befallen und beeinträchtigt. Und wir stehen kurz vor der finalen KATASTROPHE.
        NOCH ist sie bzw. das drohende Ende der Menschheit verhinderbar.

        Hier mein Vorschlag, wie ein Weg der grundlegenden – kurativen und präventiven – Heilung aussehen könnte.

        1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

        2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

        3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

        4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

        5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

        6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

        7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

        8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

        9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

        10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

        11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

        12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

        13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

        14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

        15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

        16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

        17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

        18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

        19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

        20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

        21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang Heuer
        Projekt Seelen-Oeffner

  3. Elisabeth schreibt:

    es wäre ja ganz hilfreich, wenn man immer genau wüßte, welche Muster und Motive und Beeinflussungen (bewußt? unbewußt?) wann eine Rolle gespielt haben….70er Jahre = Club of Rome = lieber nicht? Bei mir kam sicher nicht nur ein Grund, Kinder zu wollen, in Frage! Eine GROSS-Mutter mit sechs Kindern zu überwiegend noch telefonlosen, KFZ (Kühltruhen und Waschmaschinen-) losen, jedoch selbstversorgenden .Zeiten, angfangs (nachkriegs) noch mit Petroleumlampe, Kindeskinder zu allen Festen versammelt in fröhlicher Runde, mag sicher nicht minder bestimmend gewesen sein als der Zwang in evangelikaler Gesellschaft mit mindestens fünf Kinder nachzutun….Dafür hatte ich keine Geschwister! Dafür befinde ich mich heute wo auch immer in nachwuchsarmer Öde. Ich kenne durchaus verhuschte Frauen, die das Leben nicht durch diese „Schule“ geführt hat. Manche glücklich, manche weniger. Und viele ganz asig vergräzt.
    Wenn mir das Schicksal Kinder verwehrt hätte, hätte ich es angenommen und nicht rumgedoktert.

    Die Schlußfolgerungen, die ich nun ziehe, decken sich nicht mit dem ganzen Bewertungs-und Interpretationsgeschwätz. Die Zeit meiner Rechtfertigung in Zeiten schöngeredeter Verbrecher ist vorbei! Ich muß mich nicht mehr rechtfertigen!
    Analog läßt sich vielleicht ein Vergleich wagen mit der Analyse einer Vera Lengsfeld (Fehler der Kanzlerin) und dem Geschrei mancher ideologierten Fuzzis in Blogs und Foren, die allenfalls obeflächliches Gestammel tröten.

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