Gehört der Islam zu Deutschland?

http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-sagt-der-islam-gehoert-zu-deutschland-10051796/   (13.1.):

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt: »Der Islam gehört zu Deutschland.« Damit hat sie eine klare Position in der Debatte bezogen. Zugleich ist die Skepsis unter vielen Bürgern größer denn je.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat erstmalig erklärt, dass der Islam einen festen Platz in der deutschen Gesellschaft habe.  Auf einem Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu im Berliner Kanzleramt sagte sie in Anlehnung an die Worte des früheren Bundespräsidenten: »Christian Wulff hat gesagt: Der Islam gehört zu Deutschland. Und das ist so. Dieser Meinung bin ich auch.«

… Auch der Erdogan-Nachfolger Davutoglu betonte die Notwendigkeit eines verstärkten Dialoges zwischen den Regionen. Zugleich forderte er ein entschiedenes Vorgehen gegen Islamophobie in Deutschland. …

http://www.mmnews.de/index.php/politik/33293-sarrazin-kritisiert-merkel   (13.1.):

… Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin hat die Islam-freundliche Aussage von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass der Islam zu Deutschland gehöre, scharf kritisiert. „Nimmt man sie als Tatsachenbeschreibung, dann ist sie banal“, sagte Sarrazin dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Denn natürlich sind vier Millionen in Deutschland lebende Menschen islamischen Glaubens ein Teil dieses Landes, nicht mehr und nicht weniger als ein bayerischer Trachtenverein, der braune Sumpf der NSU oder rote Socken in der Brandenburger Provinz.“ Das alles und noch viel mehr gehöre zu Deutschland, darunter auch die in Deutschland aufgewachsenen radikalen Salafisten, die für die Terrormiliz IS in Syrien und Irak kämpfen.

„Nimmt man dagegen die Aussage als Behauptung, der Islam sei ein historisch gewachsener Bestandteil der deutschen Kultur, Tradition und Lebensart, dann ist die Antwort nein“, sagte Sarrazin weiter. Als „geoffenbarte Religion“ habe der Islam zudem wie alle Religionen „keine objektiv fassbare Gestalt, sondern ist das, was Muslime glauben“, fügte er hinzu. Jede Interpretation sei genauso so gültig wie die andere.

„Das Problem des Islams ist es ja gerade, dass so viele demokratiefeindliche, gewalttätige Interpretationen dieser Religion in Umlauf sind und das Weltgeschehen bestimmen“, betonte Sarrazin. Diesem Thema weiche die Bundeskanzlerin aber aus. Dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu, so Sarrazin weiter, „würde übrigens niemals der Satz von den Lippen gehen, das Christentum sei ein Teil der Türkei“. Dort habe man ja den Anteil der Christen seit 1918 „mit Erfolg von 25 Prozent auf jetzt unter ein Prozent vermindert und ist darauf auch stolz“. …

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Ergänzung 16.1.2015:

http://michael-mannheimer.net/2015/01/14/bundeskanzlerin-angela-merkel-wirklich-in-tiefer-sorge-um-deutschland/?

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Ergänzung 18.1.2015:

Peter Helmes: https://conservo.wordpress.com/2015/01/16/csu-konservativer-aufbruch-islam-gehort-nicht-zu-deutschland/:

Der „Konservative Aufbruch“ in der CSU nimmt immer mehr Gestalt – und Schrecken für CSU wie CDU – an, wagt er es doch, gegen die Merkel-/Maizière-Linie zu löcken. Der KA hat sich eindeutig positioniert – inhaltlich unterstützt von Hans-Peter Friedrich MdB, dem ehemaligen Bundesinnenminister, der ebenfalls anläßlich der Kreuther Tagung seine Bedenken angemeldet hatte (conservo berichtete).

Der Islam sei „eindeutig“ kein Teil unserer Identität, erklärt der KA. Das wird gewiß zu Spannungen zwischen den beiden Schwesterparteien sorgen, aber hilft vielleicht, die Diskussion über Nicht-Integrierte auf den Punkt zu bringen.

Hier die Erklärung des KA im Wortlaut:

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Ergänzung 22.1.2015:

http://www.focus.de/politik/deutschland/sarrazin-kritisiert-merkel-der-islam-gehoert-nicht-zu-europa_id_4417704.html   (20.1.):

Thilo Sarrazin hat Kanzlerin Merkel wegen ihrer Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, kritisiert und die Pegida-Demos verteidigt. Der frühere SPD-Politiker stört sich vor allem daran, dass ein wachsender Teil der muslimischen Mitbürger in Europa die westliche Werteordnung nicht teilt.

… Der Islam „mitsamt seinen radikalen, gewalttätigen Spielarten“ sei erst in den letzten 40 Jahren „durch ungeplante und ungesteuerte Massenzuwanderung in die deutsche Gesellschaft“ gekommen, fügte Sarrazin hinzu.

„Zudem vernebelt Angela Merkels Aussage das eigentliche Problem: Ein wachsender Teil der muslimischen Mitbürger in Europa teilt die westliche Werteordnung nicht, will sich kulturell nicht integrieren und schottet sich in Parallelgesellschaften ab.“

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Pfarrer Spätling: https://www.youtube.com/watch?v=ZEkld1nR6rQ   PegidaNRW — Teil 3   (19.1.   5 min)

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Ergänzung 24.1.2015:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/34554-2015-01-24-13-50-44   Mehrheit: Islam gehört nicht zu Deutschland:

Focus-Umfrage: Mehrheit glaubt nicht, dass der Islam zu Deutschland gehört. INSA: „Für die Mehrheit der Deutschen gehört der Islam nicht zu Deutschland, auch wenn die Kanzlerin etwas anderes proklamiert. Eine so pauschale Aussage spaltet. Es war ein Fehler der Kanzlerin, hier Wulff zu folgen.“ …

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4 Antworten zu Gehört der Islam zu Deutschland?

  1. Helmut Zott schreibt:

    Ein frommer Moslem müsste sich weitestgehend von den Prinzipien seines Glaubens trennen, um sich verbindlich und rückhaltlos zu den Grundrechten in einem demokratischen Rechtsstaat oder zu der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ bekennen zu können.
    Mohammed al-Fazazi, der Imam einer Moschee in Hamburg, hat denn auch viel Beifall von den Zuhörern, die „Allahu Akbar“ riefen, bei den folgenden Worten geerntet:
    „Die Demokratie ist die Religion der Ungläubigen und wird der ganzen Welt aufgezwungen. Das Volk wählt eine Partei von selbst ernannten Götzen. Wenn europäische Parlamente Feindseligkeiten gegen Muslime anzetteln, ist die Bevölkerung mitverantwortlich, denn sie beteiligt sich daran durch Wahlen, Steuern, Presse. Deshalb sind diese Ungläubigen Krieger. Und da sie Krieger sind, sind ihre Vermögen, ihre Ehe, ihre Seelen und alles, was sie besitzen, für die Muslime antastbar“.
    Wenn also einst die Muslime raubend, vergewaltigend und mordend durch unsere Strassen ziehen, so ist das in deren Augen kein Unrecht, sondern ein Geschenk Allahs.

  2. Helmut Zott schreibt:

    Lassen wir uns durch „taqiya“ nicht täuschen, Ziel und Zweck aller Bemühungen und Maßnahmen der Muslime, ob mit Gewalt oder auf friedlichem Wege, ist und bleibt die Errichtung einer göttlich legitimierten Herrschaft, unter Annullierung der säkularen, der Scharia widersprechenden Gesetzgebung, und der abschließenden Unterordnung aller Ungläubigen unter das Gesetz des neu geprägten Staates.
    Gleichzeitig frommer Moslem und wahrer Demokrat zu sein, ist nicht möglich. Islam und Demokratie schließen sich aus und sind grundsätzlich unvereinbar!

  3. Helmut Zott schreibt:

    Die Wahrheit über den Islam, in dem der Absolutheitsanspruch einer gefährlichen Allmachtsideologie schon im Keime steckt, sollte erkannt und bekannt gemacht werden. Für Deutschland wird es höchste Zeit aufzuwachen, bevor es nach dem Nationalsozialismus in die nächste Katastrophe schlittert.
    Aber auch der Papst sollte aufwachen und hinhören, was beispielsweise der Dekan für Koran-Studien an der Islamischen Universität in Gaza, Dr. Subhi Al-Yaziji im Interview, das am 25. Mai 2012 auf Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde, sagte: „
    Die Eroberung von Andalusien (Spanien) ist ein alter Traum, etwas worauf alle Moslems voller Inbrunst hoffen und auch weiterhin in Zukunft hoffen werden.
    Unsere Hoffnungen gehen viel weiter – wir wollen das Banner des Kalifats über dem Vatikan wehen lassen, denn das ist das ‚Rom’ der Verheißung, von dem es in dem Hadith des Propheten Mohammed schon hieß: ‚Ihr werdet Konstantinopel erobern und danach Rom’ “.

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