Monster Islamismus resultiert aus Islam

Samuel Schirmbeck: http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/linke-verweigern-diskussion-ueber-islam-und-gewalt-13377388.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 (19.1.):

Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.

Als ich nach den zehn „schwarzen Jahren“ des Terrors aus Algerien nach Frankfurt zurückkehrte, traute ich meinen Ohren nicht. Die 150.000 Toten, die zahllosen, wegen gemischter Klassen abgebrannten Schulen, die Säureattentate auf unbedeckte Frauenbeine, die Enthauptung von Dampfbad-Betreibern, die Zerstörung von Weinregalen per Kalaschnikow-Salve, die Ermordung von Ordensleuten, Schwestern wie Patres, und die Hinrichtung einiger meiner – muslimischen – Freunde hätten mit dem Islam nichts zu tun, belehrten mich meine linken deutschen Freunde, 68er, Gewerkschafter, Grüne, SPD-Mitglieder. Es sei dem islamistischen Untergrund von der „Bewaffneten Islamischen Gruppe“, kurz GIA, nicht um den Islam gegangen, sondern um den Widerstand gegen das korrupte, diktatorische Militärregime, letztlich also um mehr Gerechtigkeit und Demokratie. Mit der Religion habe das alles nichts zu tun. Sie könnten ja meine Traumatisierung verstehen, doch sie verstelle mir den analytischen Blick.

Ich fragte sie: Warum haben die Islamisten dann genau jene Intellektuellen, jene Schriftsteller, Künstler, Theaterleute, Filmemacher und Sänger umgebracht, die gleichfalls allesamt gegen das korrupte Willkürregime gewesen sind? Warum sollten sie das getan haben, wenn es ihnen doch um das „Wohl des Volkes“ gegangen ist? Darauf bekam ich Antworten à la „Das liegt an der geistigen Entwurzelung Algeriens durch den Kolonialismus“, obwohl zum Beispiel der Arzt und Schriftsteller Laadi Flici in seiner Jugend auf Seiten der Aufständischen in der „Schlacht von Algier“ gegen französische Fallschirmjäger gekämpft hatte. Er wurde in seiner Praxis in der heruntergekommenen Kasbah von Algier mit zwei Schüssen niedergestreckt, obwohl er hier den Ärmsten der Armen half.

… Leitartikler der bedeutenden algerischen Zeitung „El Watan“ … „ … Es ist erschreckend, festzustellen, dass Jugendliche in Algerien und anderswo, gebildete Leute, die Ermordung der Journalisten und Zeichner von ,Charlie Hebdo‘ rechtfertigen. Von Algier bis Dubai finden sich im Internet Äußerungen, die einem das Blut gefrieren lassen und die von unserer Unfähigkeit zeugen, den historischen Wandel zu vollziehen, den der Islam braucht. Die Frage ist doch, was im Umgang mit unserer Religion derartige Abirrungen erlaubt?“.

Wie schwer diese Fragestellung sein wird, deutete der muslimische Philosoph Abdennour Bidar im Dezember in seinem „Offenen Brief an die muslimische Welt“ an: „Ich sehe dich ein Monster hervorbringen, das sich ,Islamischer Staat‘ nennt. Das Schlimmste aber ist, dass ich dich deine Zeit und deine Ehre damit verlieren sehe, dich zu weigern, zuzugeben, dass dieses Monster aus dir geboren ist, aus deinen Irrwegen, deinen Widersprüchen, deinem unaufhörlichen Hin- und Hergerissensein zwischen Vergangenheit und Gegenwart, deiner schon zu lang andauernden Unfähigkeit, deinen Platz in der menschlichen Zivilisation zu finden.“ …

Siehe auch:

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Ergänzung 25.1.2015:

http://www.kath.net/news/49192   Soziologin fordert Aufarbeitung der «Tätergeschichte des Islam»   (24.1.):

… Die Soziologin Necla Kelek (Foto) fordert von Muslimen eine Auseinandersetzung mit der «Tätergeschichte des Islam». Ähnlich wie die Deutschen sich den Verbrechen des Nationalsozialismus und der Schuldfrage gestellt hätten, könnten Muslime «nicht verleugnen, was gestern und heute im Namen ihrer Religion geschieht», schreibt sie in einem Gastbeitrag in der «Welt» (Freitag). …

Necla Kelek: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136653815/Muslime-muessen-ihre-Vergangenheit-bewaeltigen.html   (22.1.):

… Die Muslime, ihre Gelehrten und Vorbeter können nicht länger leugnen, dass Terror etwas mit „ihrem Islam“ zu tun hat. Der vor einigen Wochen gestorbene tunesische Islamwissenschaftler Abdelwahab Meddeb schrieb: „Die Muslime müssen sich der Frage ‚Islam und Gewalt‘ stellen. Der Zusammenhang ist ein Faktum, in der Geschichte und in den Schriften. Wir haben es mit einem Propheten zu tun, der selber getötet und zum Töten aufgerufen hat.“ …

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Ergänzung 26.1.2015:

Klaus Peter Krause: http://www.freiewelt.net/warum-der-islam-zu-deutschland-nicht-gehoert-10052805/   (24.1.):

Worüber die Kanzlerin lieber noch einmal nachdenken sollte – Mögen viele Muslime friedlich sein, der Islam ist es nicht – Was ein Professor mit seinen muslimischen Studenten erlebt – Anders als andere Religionen ist der Islam eine Bedrohung

Nicht nur der „Islamismus“ ist die Bedrohung, sondern der Islam überhaupt. Das ist die Kernaussage eines Beitrags von Samuel Schirmbeck in der FAZ vom 19. Januar.

Darin zitiert Schirmbeck den Religionsgelehrten und Muslim Soheib Bencheikh: „Die Angst vor dem Islam ist vollkommen berechtigt. Im Namen dieser Religion werden die schrecklichsten Verbrechen begangen. Im Namen dieser Religion geschieht derzeit eine ungeheure Barbarei. Wenn die Menschen Angst vor dem Islam haben, so ist das völlig normal. Auch wenn ich kein Muslim wäre, würde ich mich fragen, was das für eine Religion ist, auf die sich Verbrecher berufen.“ …

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Ergänzung 30.1.2015:

Henryk M. Broder: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article136846233/Der-normale-Wahnsinn-des-Islam.html (29.1.):

… Akzeptieren wir, dass diese Blutbäder Exzesse waren, die für den Islam weder charakteristisch noch repräsentativ sind. Schauen wir stattdessen auf den real existierenden, staatlich verfassten Islam.

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit [OIC] ist ein Zusammenschluss von 56 Staaten, in denen der Islam „Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist“. Sie hat den Anspruch, die gesamte islamische Welt zu repräsentieren. …

Im Jahre 1990 verabschiedete die Organisation auf einer Konferenz in Kairo eine Erklärung der Menschenrechte im Islam als Alternative zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurde.

Die Kairoer Erklärung fußt vom ersten bis zum letzten Absatz auf der Scharia und stellt fest, diese sei die „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“, das Recht auf freie Meinungsäußerung etwa gilt nur insoweit, wie es nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Es sei verboten, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

Auf diese Erklärung der Menschenrechte, die nichts anderes als eine Ausführungsbestimmung zur Scharia ist, berufen sich Politiker in Teheran, Islamabad, Riad und Ankara, wenn sie behaupten, auch in ihren Ländern würden Menschenrechte gelten. Wenn Homosexuelle aufgehängt, Ehebrecherinnen gesteinigt, Dissidenten ausgepeitscht, Gotteslästerer zum Tode verurteilt und kritische Journalisten eingekerkert werden, liegen keine Verstöße gegen Menschenrechte vor, denn diese Strafen werden im Einklang mit der Scharia verkündet und vollstreckt. Und die ist die Grundlage der Menschenrechte.

… Schon möglich, dass der Islamismus die hässliche Fratze des Islam ist. Das Problem aber ist und bleibt das wahre Gesicht hinter der Maske. …

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2 Antworten zu Monster Islamismus resultiert aus Islam

  1. heureka47 schreibt:

    Resultierte die kirchliche Inquisition aus dem, was Jesus Christus lehrte?

    Wohl kaum!

    Die Inquisition resultierte aus einem falschen Verständnis des Lebens und Seins; aus DER Krankheit, die auch schon in der Bibel vielfältig beschrieben wird und zu deren Heilung Jesus Christus angetreten war und aufrief.
    Die Inquisition war (oder ist es noch immer??) Ausdruck dieser Krankheit, die sich der ursprünglichen – heiligen – Schriften bemächtigt und sie durcheinandergebracht und mißbraucht hat.

    DIE Krankheit – ich nenne sie die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN) – ist nicht begrenzt auf das „Abendland“, wie man anhand des Werkes von Oswald Spengler „Der Untergang des Abendlandes“ glauben könnte. DIE Krankheit, die KZN, ist eine Pandemie, die sich auf die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft ausgeweitet hat.
    „Zivilisation“ ist die hochkomplexe Symptomatik der Krankheit.

    Ich bin seit 1992 bestrebt, darüber aufzuklären, daß es sie gibt und, wie sie grundlegend (in jedem Einzelfall möglich) zu heilen ist.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer
    Projelkt Seelen-Oeffner

    • Carolus schreibt:

      Ich meine, dass der Vergleich wohl hinkt.
      Christus hat, anders als Mohammed, keine Eroberungskriege geführt, keine Völkerstämme abschlachten und keine Schrift erstellen lassen, die zum Töten der „Ungläubigen“ aufruft. Insofern kann sich kein mordender Christ auf Christus oder das NT berufen.
      Die Inquisition war übrigens mW eine positive Weiterentwicklung der seinerzeit üblichen „Rechtsfindung“ (Gottesurteil etc.).

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