„Warum (nicht) zu Pegida gehen?“

Frank Richter, rühriger Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen, lud zu einer Publikumsdiskussion unter dem Titel „Warum (nicht) zu Pegida gehen?“ am Freitagabend, 23.1., ins Dresdner Stadtmuseum. Unerwarteter (?) Stargast war Sigmar Gabriel.

Torsten Oelsner berichtet von dieser Veranstaltung:
http://www.freiewelt.net/der-siggi-schaut-bei-pegida-vorbei-10052799/ (24.1.):

50 Asylbewerber in so ein kleines Dorf, das gehe gar nicht. „Das ist ein Skandal“. Der das sagt, ist nicht irgendein mosernder Dorfbewohner, sondern niemand Geringeres als der Vizekanzler dieser Republik, Sigmar Gabriel. Im Zweitjob SPD-Vorsitzender.

… Herausgeschält haben sich wieder zwei Schwerpunkte: Die konzeptlose Asylpolitik und die Medien, die das Phänomen Pegida nicht wahrheitsgemäß abbilden. …

… Ins Gespräch kam er auch mit Ingolf Knaither. Das ist der Autor jener ominösen Facebooknachricht vom Dienstag, wonach die Dresdner Polizei den Tatverdächtigen im Mordfall Khaled längst ermittelt habe, aber auf Geheiß von oben noch nicht verraten dürfe. … [Leseempfehlung!]

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Ergänzung:

https://castorfiberalbicus.wordpress.com/2015/01/25/siggi-haut-ab-nach-sachsen/:

… Der Siggi ist rückfällig geworden. Irgendwie kann er eben auch nicht gegen seine Natur. Gerade noch hat die Mutti durchs Küchenfenster den anderen Kindern auf der Straße gepredigt, ja nicht mit den Schmutzfinken von Pegida zu spielen, nicht mal mit ihnen zu reden. Sie hätten Hass im Herzen und Zwiebeln im Bauch. Denn was sie absonderten, sei unappetitlich. …

… Seit Wochen hat er heimlich abends im Bett RiaS gehört, den „Rundfunk im abendländischen Sachsen“. … In diesem Feind-Sender nun hat Siggi gehört, dass andere Kinder jeden Montag in Dresden wilde Sau spielen. …

… Als der RiaS diese Woche meldete, dass es jetzt auch in Leipzig Bambule gegeben habe, hielt es ihn nicht mehr daheim. …

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Ergänzung 19.2.2015:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kampf-gegen-rechts-ein-volk-von-antifaschisten-13429214.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 (18.2.):

… Mitunter nimmt der Wunsch, sich in die Pose des Kämpfers gegen rechts zu werfen, geradezu pathologische Züge an wie im Fall des im Januar ermordeten Asylbewerbers Khaled Idris Bahray.

Der zwanzig Jahre alte Mann aus Eritrea war in Dresden erstochen worden, und weil Dresden die Hauptstadt von Pegida ist, gingen 3000 Menschen ohne jede Kenntnis über Tat und Täter auf die Straße, um „Pegidas erstes Todesopfer“ zu beklagen. Volker Beck von den Grünen erstattete sogar unverzüglich Strafanzeige gegen die Kripo, die er mit den rassistischen Mördern irgendwie im geheimen Bunde wähnte. Auch hielt Beck es für denkbar, wenn nicht gar wahrscheinlich, dass die Polizisten die Spuren der rassistischen Tat verwischt hätten.

Als dann ein Landsmann des Mannes den Mord gestand, ließen sich die Demonstranten davon kaum aus dem Tritt bringen und behaupteten trotzig: „Rassismus tötet!“ Vielleicht nicht direkt, aber indirekt, denn schließlich führten die schlechten „Unterkünfte für Asylbewerber, die rassistischen Polizeikontrollen und das fehlende Freizeitangebot“ – so die „Alternative Dresden“ in einer Erklärung – zur Traumatisierung der Bewohner und dann, im Einzelfall, logischerweise auch zu Gewalttaten unter Asylbewerbern. …

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