Katholische Laienbewegungen geschlossen gegen Kasper-Linie

http://www.katholisches.info/2015/01/30/bischofssynode-kardinal-baldisseri-und-erzbischof-paglia-berichten-papst-franziskus/:

… Vom 22.–24. Januar fand im Vorfeld der Bischofssynode über die Familie im kommenden Oktober in Rom eine Konferenz statt. Der Päpstliche Familienrat hatte mehr als 80 der weltweit wichtigsten katholischen Laienbewegungen im Bereich Familie geladen. Das erklärte Ziel war es, die Meinung der Laienvertreter zu den Themen der Synode anzuhören. Anwesend war auch Kardinal Baldisseri.

Anders als offenbar erwartet, lehnten die Laienbewegungen fast einstimmig die „neue Familien-Agenda“ der Kasper-Linie ab. Daraufhin kam es zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen dem verärgerten Kardinal Baldisseri und Laienvertretern.

Weder der Päpstliche Familienrat, das Generalsekretariat der Bischofssynode noch das Presseamt des Vatikans veröffentlichten im Anschluß eine Erklärung. Folgt man den offiziellen vatikanischen Verlautbarungen, könnte man den Eindruck gewinnen, die Konferenz habe nie stattgefunden. …

http://pius.info/archiv-news/914-kirche-international/9174-katholische-bewegungen-verteidigen-ehelehre (30.1.):

Am vergangenen Wochenende fand in Rom auf Einladung des Päpstlichen Familienrats eine Konferenz von achtzig katholischen Laienbewegungen statt, die mit Entschiedenheit die katholische Lehre über Ehe und Familie verteidigten und zum Teil scharfe Kritik an der Familiensynode übten. Besonders kritisch äußerten sich die Vertreter der Laienbewegungen zu Kardinal Kasper und dem Generalsekretär der Synode, Kardinal Lorenzo Baldisseri.

… Zahlreiche Teilnehmer übten nach der Konferenz heftige Kritik an Kardinal Lorenzo Baldisseri, der auch bei dieser Tagung keinen Hehl aus seiner Sympathie für die falschen Lehren von Kardinal Kasper gemacht hatte. Der Kardinal hatte bei der Tagung der Laien unter anderem gesagt, nur weil ein bestimmtes Eheverständnis 2000 Jahre alt sei, bedeute dies nicht, dass es nicht in Frage gestellt werden dürfe. Kardinal Baldisseri hatte weiter wörtlich gesagt: „Eine Synode abzuhalten hat keinen Sinn, wenn wir nur wiederholen, was wir schon immer gesagt haben.“

… Weiter wurde von den Vertretern der Laienorganisationen kritisiert, dass schwerste Übel wie Abtreibung, Euthanasie und massive Angriffe auf die Rechte der Eltern, wie sie im Zusammenhang mit der Gender-Mainstreaming-Ideologie immer stärker zunehmen, bei der Synode kaum zur Sprache kamen. „Familien in Not ist durch die Sophismen hauptberuflicher Dissidenten nicht geholfen“, sagte Maria Madise, Vorsitzende von „Voice of the Family“. …

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2 Antworten zu Katholische Laienbewegungen geschlossen gegen Kasper-Linie

  1. Gassenreh schreibt:

    Ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming schon zu sein. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib (Muttersprache nicht Vatersprache!). Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

  2. Pingback: Kirche heute, 2.Februar 2015 | Christliche Leidkultur

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