Slowakei 7.2.: Referendum zum Schutz der Familie

http://www.kath.net/news/49363 Slowakei: Papst unterstützt kirchliches Engagement gegen Homo-Adoption (6.2.):

… „Ich grüße die Pilger aus der Slowakei und möchte durch sie meine Wertschätzung für die gesamte slowakische Kirche ausdrücken und alle ermutigen, ihre Anstrengungen zur Verteidigung der Familie, der Lebenszelle der Gesellschaft, fortzusetzen.“

Papst Franziskus unterstützte mit diesen Worten explizit das starke Engagement der katholischen Kirche in der Slowakei gegen Bestrebungen, die Adoptionsmöglichkeit für Kinder durch gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Er äußerte dies öffentlich im Rahmen der Generalaudienz am vergangenen Mittwoch, an der auch Pilger aus der Slowakei teilnahmen.

In der Slowakei hat es die von der katholischen Bischofskonferenz ausdrücklich unterstützte „Allianz für die Familie“ mit mehr als 400.000 Unterschriften von Wahlberechtigten ermöglicht, dass es am 7.2.2015 zum Referendum über diese gesellschaftspolitischen Fragen kommen wird. Der Bevölkerung der Slowakei werden folgende Fragen zur Abstimmung vorgelegt:

  • – Ehe: Stimmen Sie zu, dass ausschließlich die Verbindung zwischen Mann und Frau „Ehe“ genannt werden soll?
  • – Adoption: Stimmen Sie zu, dass es für gleichgeschlechtliche Paare oder Gruppen nicht erlaubt werden soll, Kinder zu adoptieren?
  • – Sexualkunde und Euthanasie: Stimmen Sie zu, dass [in] Schulen Unterrichtsinhalte, in denen sexuelle Verhaltensweisen bzw. Euthanasie thematisiert werden, für Kinder oder Eltern, die mit dem Unterrichtsinhalt nicht übereinstimmen, nicht verpflichtend sein sollen?

Bereits im Jahr 2014 hatte die Slowakei die Definition von Ehe als „einzigartige Verbindung zwischen Mann und Frau“ in ihre Verfassung aufgenommen. In der Slowakei werden häufig Befürchtungen geäußert, dass die Rechtssprechung in dieser Frage dem Druck der Europäischen Union nachgeben werde. …

Siehe dazu: https://kreidfeuer.wordpress.com/2014/09/07/slowakei-kampf-um-die-klassische-familie/

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Ergänzung 7.2.2015:

http://www.nzz.ch/international/referendum-gegen-rechte-von-homosexuellen-in-der-slowakei-1.18478057 (7.2.):

… Die Wahllokale sind bis 22 Uhr geöffnet, das Abstimmungsergebnis soll am Sonntagvormittag bekanntgegeben werden. Stimmberechtigt sind 4,4 Millionen Bürger. …

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Ergänzung 8.2.2015:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4657851/Slowakei_Niederlage-fur-Gegner-von-HomoEhe (8.2.):

… In der Slowakei haben die katholischen Gegner von Homosexuellen-Rechten am Samstag eine klare Referendumsniederlage hinnehmen müssen. Wie die Wahlkommission in der Nacht auf Sonntag mitteilte, nahmen nur 21,4 Prozent der Stimmberechtigten an der Volksabstimmung gegen die Homo-Ehe und die Adoption von Kindern durch Homosexuelle teil. Damit wurde das Quorum von 50 Prozent klar verfehlt.

Insgesamt wurde über drei Vorlagen abgestimmt. Von den Referendumsteilnehmern votierten 94,5 Prozent gegen die Homo-Ehe, 92,4 Prozent gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle sowie 90,3 Prozent für das Recht der Eltern, ihre Kinder vom Sexualkundeunterricht abzumelden. …

… Mit 21,4 Prozent wurde die zweitniedrigste Stimmbeteiligung bei einem Referendum in der Slowakei verbucht. Es handelte sich um das achte Referendum, das seit der Gründung der Slowakei im Jahr 1993 durchgeführt wurde. Mit Ausnahme des EU-Beitrittsreferendums im Jahr 2003 sind alle Volksabstimmungen am Beteiligungsquorum von 50 Prozent gescheitert. …

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2 Antworten zu Slowakei 7.2.: Referendum zum Schutz der Familie

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:
  2. Gassenreh schreibt:

    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.
    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

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