Hetzkampagne gegen Ungarns Freiheit und Selbstbestimmung

Wolfram Schrems: http://www.andreas-unterberger.at/2015/02/ungarn-und-die-hetzkampagne-gegen-freiheit-und-selbstbestimmung/ (7.2.):

Wie für jedermann leicht ersichtlich, läuft im ORF eine Dauerkampagne gegen die derzeitige ungarische Regierung. Das war etwa am 2. Februar in den 8-Uhr-Nachrichten auf Ö1 wieder einmal der Fall. Fällt es den Chefredakteuren nicht selbst auf, dass jetzt schon ziemlich übertrieben wird? …

Aufgrund der tiefen Verankerung der Regierung im Wahlvolk (man erinnere sich: triumphale Siege bei den Parlamentswahlen 2010 und 2014 und bei der Europawahl 2014) richtet sich diese Kampagne aber natürlich auch gegen das ungarische Volk. Offensichtlich wählt Ungarn nicht so, wie der ORF und dessen Steuerungskräfte das gerne hätten.

Damit richtet sich die Kampagne aber auch gegen alle, denen Freiheit und Selbstbestimmung und ein Europa freier Vaterländer am Herzen liegt.

… Wenn der ORF Demonstrationsteilnehmer interviewt, wie im gegenständlichen Fall von einer Demonstration in Budapest (im besagten 8-Uhr-Journal auf Ö1), bekommt man natürlich Ed Moschitzens berühmte Skinheads nicht mehr aus dem Kopf.

Es wird ja in den Medien nicht einfach Wirklichkeit dargestellt, sondern hergestellt („Verfertiger fiktiver Realitäten“ nennt Platon die Sophisten seiner Zeit – es hat sich wirklich nichts Substantielles geändert). Das wird ohnehin auch von Medienschaffenden gelegentlich zugegeben.

… Weder ins Konzept des ORF noch anderer österreichischer Medien passte aber z. B. die Demonstration vom 21.01.2012 (Friedensmarsch zur Unterstützung der Regierung gegen ausländische Einmischung unter dem Motto: „Nem leszünk gyarmat – Wir werden keine Kolonie sein!“) mit ihren etwa 400.000 Teilnehmern. Eine Medienberichterstattung von diesem Ereignis ist nämlich nicht erinnerlich.

Wenn aber ein paar Hundert Demonstranten in Budapest gegen die Regierung demonstrieren, wird im ORF darüber groß berichtet …

… Wenn sich die Politik der „Integration“ Europas nicht bewährt, weil sie immer mehr Chaos, Massenimmigration, Steuerbelastung, Armut und Unfreiheit mit sich bringt, muss sie eben beendet werden. Es kann nicht darum gehen, den Utopien und Hirngespinsten einer kleinen Herrscherkaste Menschenopfer darzubringen. Wenn sich ein Weg als falsch herausstellt, muss man eben „umkehren“. Viktor Orbán hat das für Ungarn erkannt und, soweit das zu erheben ist, einige Konsequenzen daraus gezogen.

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Ergänzung 21.2.2015:

http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=1266&id=5364 Putin-Besuch in Ungarn: Wie reagiert das Volk? (19.2.   10 min):

Da Ungarn als kleines Land vom Westen auf der einen und Russland auf der anderen Seite umschlossen ist, hält Orbán ausgewogene Beziehungen zu beiden Parteien offensichtlich für wichtig. Das sehen viele Ungaren ähnlich. So wurden am 17. Februar zwei Sympathiedemonstrationen in Budapest durchgeführt. Den Demonstranten schien es dabei um mehr zu gehen, als nur um eine ausgewogene Politik. In einer Stellungnahme auf der Webseite der Veranstalter dieser Demonstrationen heißt es: Ich zitiere: „Wir drücken unsere Sympathie, unser Einverständnis und unsere Unterstützung Putin und der russischen Regierung gegenüber aus, wegen ihrem aktiven Bestreben, das internationale politisch-militärische Gleichgewicht zu wahren.“

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