Umwertung der abendländischen Werte

http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Wer-sind-wir-eigentlich;art310,158307 Wer sind wir eigentlich? (7.2.):

Und welche Werte wollen wir verteidigen? – Eine Inventur unseres moralischen Zustands ist überfällig, aber alles andere als erfreulich. Von Martin Voigt

Die Pegida-Bewegung hat sich gespalten, der Zulauf lässt nach. Doch der Gefühlsstau, der sich in diesen Demonstrationen bahngebrochen hat, offenbart einen längst dagewesenen Riss, der sich quer durch die einheimische Bevölkerung zieht.

Der Ruf „Wir sind das Volk“ ist als Frage zu verstehen. Wer sind wir eigentlich? Welche Werte wollen wir verteidigen? Und da wird es schwammig. Unser Wertesystem lässt sich nicht so einfach erfassen wie die messbare Zahl an Zuwanderern. … [Kostenpflichtiger Artikel]

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2382:die-systematische-zerstoerung-der-familie-durch-die-politik&catid=1:neuestes&Itemid=33 (16.2.):

Am Samstag, dem 7. Februar, veröffentlichte Die Tagespost einen ausgesprochen guten und mutigen Artikel von Martin Voigt unter dem Titel „Wer sind wir eigentlich?“ … Pius.info möchte seinen Lesern zumindest eine Zusammenfassung dieses Beitrags bieten, der den vollständigen Zerfall der Moral, die „Umwertung aller Werte“ und vor allem die systematische Zerstörung von Ehe und Familie durch den Staat thematisiert. Der Staat selbst wird damit zum Totengräber seiner eigenen Grundlage.

… Der Staat im Verbund mit Linksradikalen und den Medien unterließ nichts, um diesen Menschen [sc. Pegida-Demonstranten] den Mund zu verbieten, sie zu diskreditieren und nach der Methode der letzten 25 Jahre als „Nazis“ zu beschimpfen.

Voigt stellt selbst nun die Frage, die vom politisch-medialen Komplex im Verein mit den Linksradikalen unterdrückt wird. Wer sind wir eigentlich? Welche Werte wollen wir verteidigen? Ein Grund für den Zerfall von Pegida dürfte gewesen sein, dass die Teilnehmer und die Führung diese Fragen selbst nicht beantworten konnten.

Er schreibt: „Die Inventur unseres moralischen Zustands soll mit dem Programm jener Politiker beginnen, die sich weigern die Nationalhymne zu singen, die christliche Feiertage und Symbole abschaffen und den Gottesbezug aus der Verfassung streichen: Abtreibung als Menschenrecht, Babys in die Krippe, Alte ins Heim, Sterbehilfe auf Rezept. Haben Politiker Schuld oder sind sie ein Symptom? Sie wollen das Ehegattensplitting und Betreuungsgeld abschaffen und reden von „Nur-Hausfrauen“ und „Heimchen am Herd“. Sie fordern Ganztags- und Gemeinschaftsschulen und Abitur für alle. Sexuelle Vielfalt soll in jedes Schulbuch. „Habt Spaß, probiert alles mal aus“, sagen die Pädagogen von pro familia.“

Das ist in Kurzform das Programm der deutschen Politik. Dahinter steht eine Kulturrevolution, die bereits seit den 1960er Jahren betrieben wird, aber auf Karl Marx, den Sozialismus und Kommunismus zurückgeht. Dass Politiker einer Partei, die sich selbst „christlich“ nennt, dabei nicht selten mitwirken, zeigt, wie weit dieses Denken heute gesellschaftsfähig geworden ist.

„Drei wesentliche Zielscheiben hat die Kulturrevolution: 1) Mutter-Kind-Bindung, 2) Familien, 3) Polarität der Geschlechter und stabile sexuelle Bindungen.“ Durch all dies werden Kinder und Jugendliche für sexuellen Missbrauch leicht zugänglich, wie der Autor mit Bezug auf das Beispiel Rotherham zeigt.

„Die totalitären Tendenzen deutscher Familienpolitik beschreibt Hanne K. Götze in ihren Beiträgen zu den psychosozialen Spätfolgen der Krippenerziehung: „Die Bindung muss – je früher, umso wirksamer – gestört werden, denn instabile Persönlichkeiten mit unsicheren Bindungsmustern sind umso leichter manipulierbar.“ Rot-Grün weiß das nicht erst seit Manuela Schwesig. Schon 2002 schwärmte Olaf Scholz vom Ausbau der Ganztagsbetreuung und von einer SPD, die „die Lufthoheit über den Kinderbetten“ und „die kulturelle Revolution“ erreicht.“

Ziel ist, wie gesagt, die Zerstörung jeder echten Eltern-Kind-Bindung, die Zerstörung der Familie als der grundlegenden Gemeinschaft, deren Manipulation nicht leicht möglich ist, da sie sich allen revolutionären Veränderungen widersetzt. Dies wussten schon Karl Marx, Friedrich Engels und Lenin, aber auch Hitler und seine nationalen Sozialisten. Dieses Ziel wird von den Revolutionären inzwischen immer mehr erreicht: „Die dritte Generation, die Enkel der 68er, entwickeln sich zu einem bindungsunfähigen, egozentrischen, konsumorientierten Proletariat, das auf einfache Reize reagiert, Universitäten an ihr Limit bringt, an Windenergie glaubt, irgendetwas „Soziales“ wählt und den x-ten Ex via WhatsApp abserviert“.

Es sind die Menschen, die bei der sogenannten Antifa mitlaufen, wenn es gegen Demonstranten geht, die für das Leben und gegen Abtreibung demonstrieren. In ihren Plakatsprüchen bringen sie eigentlich nur ihre eigenen biographischen Brüche und den daraus resultierenden Selbsthass zum Ausdruck, wie Martin Voigt schreibt. „Der Hass auf die eigene Herkunft ist der gemeinsame Nenner jeglicher linker Couleur von den steuerfinanzierten Autonomen über Queer-Aktivisten bis zu Vertretern der evangelischen Kirche.“ …

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2 Antworten zu Umwertung der abendländischen Werte

  1. viktoria67 schreibt:

    Hat dies auf vacuumwest rebloggt.

  2. Michael wagner schreibt:

    Vielleicht sollten einige Kunden gewisser Etablissements im Rotlichtmilieu statt zu ihrer Stammprostituierten beim nächsten Mal zur profamilia-Beraterin gehen, wenn die dort alle so offen für „alles mal ausprobieren“ sind… Dann haben alle etwas davon!

    Dass sich so ein Verein „pro familia“ nennen darf und gleichzeitig diese althergebrachten Strukturen bekämpft, ist mehr als ein Skandal!

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